Was übt/spielt ihr gerade?


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DerOlf
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Bei Aufnahmen kommt leider dazu, dass, sobald der rote Konpf gedrückt ist, ich schneller spiele als normal. Das ist der Live-Modus. Ich weiß nicht, ob das jemand anders hier kennt.
Oh ja ... das kenne ich (sogar von mir selbst - obwohl ich mir einbilde, es sei relativ selten).
Ich habe schon mehrmals vor Konzerten darüber nachgedacht, unserem Schlagzeuger ein Beruhigungsmittel zu geben (vielleicht Baldrian?), damit der nicht so aufdreht.
Es ist einfach doof, wenn man eine Stunde Zeit hat, das dafür vorbereitete Set inklusive Zugaben aber schon nach 45 Minuten durch ist.
 
antje2410
antje2410
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Hallo @Alex_S.
Vielleicht spielst du schneller, um die "Aufnahme-Situation" möglichst schnell hinter dich zu bringen? Unbewusst?
 
Demian
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Was kann man dagegen tun, wenn sich beim Spielen und Hören eben solche falschen Melodiefragmente einschleichen? Einmal wahrgenommen, lassen sich diese Zusammenhänge ja so ohne Weiteres nicht mehr ignorieren. Ein anderes Beispiel ist die Mozart-Sonate KV 332 am Anfang von Takt 65 des 1. Satzes: Dort drängt sich für mich die Verbindung von d nach c auf, die so ja offenbar nicht intendiert ist. Oder etwa doch??
 
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DerOlf
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Was kann man dagegen tun, wenn sich beim Spielen und Hören eben solche falschen Melodiefragmente einschleichen?
Bearbeiten ... das dauert halt leider mal etwas.

Auch ich hatte diesen (falschen) Melodieton in meinen fremden Ländern drin.

Ich bearbeite das gerade, indem ich die letzte Triole in T2 wirklich nur "anhauche", während die Melodie mindestens in f erschallt (klingen ist da der falsche Ausdruck ... naja ... mir isses jedenfalls zu laut). Ich konzentriere mich also darauf, den letzten Ton der Triole "so leise wie möglich" zu spielen, während ich die Melodietlöne kräftig anschlage.
Vorbereitend habe ich tatsächlich mal die Triolen komplett weggelassen ... also nur Basston und Melodie (einfach um die Melodie mal "richtig" zu hören).

Langsam löst sich das "a" von der Melodie und wird (auch in meinen Ohren und in meiner Vorstellung) zu der Begleit-Triole, die es eigentlich sein soll.
Aber ich muss mich natürlich noch drauf konzentrieren.

Nun mache ich mir Gedanken um das "g" und das "fis" in T7 .. denn da ist es ja fast das gleiche ... diese beiden Töne werden leicht zu Melodietönen.
An der Stelle finde ich das im Grunde noch schwieriger.
 
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Felix
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Eine freche Stelle, die plötzlich mitten in einem Stück aufgetaucht ist: IMG_20211123_092112.jpg

Außerdem noch einen allerlangsamsten Walzer von Debussy und Rach 3 (also op. 3, Nr 2, um genau zu sein). Lustig ist ein Menuett von Paderewski, eine Travestie aus Mozart und nach Chopin klingenden Harmonien. Ich frage mich, ob die Musik ernst gemeint ist.
Im Hintergrund muckeln die ewigen Begleiter in Form eines vierundzwanzigteiligen Zyklus, dessen Befähigung einem angeblich die Beschäftigung mit den größeren romantischen Klavierwerken erleichtere. Bin gespannt.
@Triangulum hat mal Chaminade empfohlen, da bin ich dran an op.35/2. Wirklich schön, bisschen schmalzig, aber man soll ja auch satt werden.
 

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Felix
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Ha! Ich hab noch überlegt, ob ich diesen Passus entschärfen sollte. Stattdessen meine Entgegnung: da kommen auf der nächsten Seite noch mehr Noten, in dem "Stück" 😁💃
 
Felix
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Du hast recht, da kommt noch ein ziemlicher Packen ...

Bessere Ausrede: gemütliche Fahrt auf der Straße (Distanz unbekannt), Herbstsonne, laue Temperaturen, und plötzlich, mittendrin, ein Schlagloch!
 
 

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