Projekt 2024

Dieses Thema im Forum "Forum für Anfängerfragen" wurde erstellt von jbs, 13. Jan. 2014.

  1. Destenay
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    Destenay

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  2. Lisztomanie
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    Lisztomanie

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    @ Destenay: Auch Dir ebenso herzlichen Dank wie Olli für Dein sehr schönes musikalisches Geburtstagständchen! Das ist wirklich sehr nett von Dir. Aber wenn ich fragen darf - woher nimmst Du - plötzlich? - Deinen apologetischen Eifer? :D :D :D

    Herzliche Grüße

    Dein Marco
     
  3. Gomez de Riquet
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    Gomez de Riquet

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    Lieber Marco,

    nachträglich zu Deinem Geburtstag die herzlichsten Glück- und Segenswünsche -
    verbunden mit dem Wunsch, daß Du auch als Papst noch Opern komponieren wirst.

    Gomez
     
  4. Destenay
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    Destenay

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    ach weisst Du, ich war vor langer langer Zeit bei den Illuminaten :rolleyes:. In diesem Leben muss ich einiges wieder gut machen :shock: :D
     
  5. LMG
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    LMG

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    Hi Marco ;)

    Das war ein absoluter Zufallsfund im Regal, denn neben den ganzen Liszt Sachen, die da so rumstanden, wühlte ich weiter nach rechts, und..glaubste, ich hab schon wieder den Namen vergessen, vom Komponisten, ich meine es war ein "Ludwig" oder "Ludwigk", ( aber nicht Beethoven, sondern ich glaube Ludwig mit Nachnamen ) , hab in meinem ganzen Leben noch nie was von dem gehört, und es war eine Schott Ausgabe mit festem Einband, und es heißt glaub ich "Heitere Variationen über Happy Birthday". Als ich das sah, hatte ich an die Erwähnung Deines Geburtstages hier gedacht.. . *gg* . Ich habe aber nur Nr 1 und 2 aufgenommen, denn es gibt noch sone Radetzky-Marsch-Variation, die war aber recht nickelig, und die habe ich zwar aufgenommen, ist aber zu schlecht. Aber die ist eigtl. auch geil, . Ich kann diese Vars empfehlen.

    Du hast Recht, dieser "Ludvig / ck" oder "Ludwig / k" hat komisch harmonisiert, aber das war wohl auch sein Ansinnen, bei den "heiteren Variationen". ;)

    Ganz viele Grüße von: Olli !!
     
  6. pianochris66
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    pianochris66

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    @Marco und Olli: Das sind die Happy Birthday Variationen von Claus-Dieter Ludwig. Thema und 5 Variationen in unterschiedlichen Stilen, mir gefällt davon am besten die 5. Variation im Tangostil.

    @ Marco: Kennst Du die Vatikan-Aufnahmen von ABM, u.a. den Totentanz von Liszt? Übrigens hat auch noch dieser berühmte Pianist für einen Papst gespielt, kurze Zeit nach diesem Auftritt ist der kleine große Pianist leider viel zu früh verstorben. Die Frage ist, ob Johannes Paul II etwas mit dieser Musik anfangen konnte:-):

    Michel Petrucciani improvise pour Jean Paul 2.mp4 - YouTube

    LG
    Christian
     
  7. LMG
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    LMG

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    Hee chris !

    Wieso weißt Du denn das schon wieder ! Ja, genau, die sind es wohl ! Bei scorser wird man sogar fündig, wie ich grad sehe, jedoch die Ausgabe unterscheidet sich glaub ich ein wenig, es scheint nicht die von Schott zu sein, zumindest gemäß Vermerk auf S. 1 bei der Scorser Version unten!

    Ansonsten..siehts gut aus! .. . Besorgen, @ all ;) !

    @ Tango: Joah geil. Aber leicht ist er nicht ! Aber geil.

    @ Radetzky Marsch: Da war vorhin dieses 15 basso runter, - aber die Noten gabs gar nicht auf dem Klavier - aber das ist da glaub ich egal, hab einfach voll die letzten 3 Tasten links reingeknallt *ggg*

    Nachtrag: Ach doch, gabs doch, die Noten *gg* hab aber immerhin die richtigen erwischt , hehe..

    LG, und Danke, chris! Es ist dieser Ludwig, soviel ist sicher !!!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. Jan. 2014
  8. pianochris66
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    pianochris66

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    Olli, weil ich sie auch gerne spiele;). Wenn Du schon bei scorser bist: Drucke Dir auch direkt die Happy Birthday Variationen von Cyprien Katsaris aus. Sind ein wenig schwerer als die von Ludwig aber ungemein spaßig weil er berühmte Stücke von z.B. Mozart, Beethoven und Chopin dabei verwurstet:D.

    LG
    Christian
     
  9. Lisztomanie
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    Lisztomanie

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    @ Gomez: Auch Dir ganz herzlichen Dank für Deine guten Wünsche. Und die Segenswünsche erteile ich gerne zurück! Kann ja schließlich niemandem schaden, so ein bisschen Segen, gell! :D

    Und zu den Opern:

    Ich liebe Opern. Und daran wird sich auch nichts ändern, egal was auch immer ich beruflich mache, ob Papst, Arzt, Domkapellmeister, GMD, Chefdirigent, Komponist, Theologe, Altphilologe, Fensterputzer oder Arbeitsloser! :D Und da ich sie so liebe, werde ich - wenn ich dazu fähig bin? - wohl auch die ein oder andere komponieren. Besonders fasziniert bin ich übrigens zur Zeit von Strauss Salome, deren deklamatorischer Gesang mir gleichsam die Idealform der Oper darstellt. Eine lebendige Oper, keine eingefrorenen Charakterstudien am "toten Objekt" in endlosen sinnierenden Arien, sondern Gefühl und Regung, Deutung und Kommentar in der Handlung selbst, im Leben, in der Musik. Außerdem hat diese Gesangsart nicht nur etwas ungemein schönes, da sie unglaublich gut verständlich ist, sondern auch etwas sehr natürliches ist, da sie gleichzeitig viel Text und viel Ausdruck ermöglicht und die Sprachmelodie so unglaublich genial wiedergibt, das ich immer wieder nur staunen kann. Ich weiß, es gibt Menschen, die hassen diese Strauss'sche Deklamation, diese irrwitzig-komische Parodie eines Sprechgesanges in unerträglich exaltierter Höhe, aber ich persönlich liebe ihn einfach und kann der ganzen Kritik in keinem einzigen Punkt zustimmen.

    Außerdem gelingt es so in der durchkomponierten Form einen großen Spannungsbogen über den ganzen Abend zu spannen und die Oper nicht zu einem schönen "Schauspiel" werden zu lassen, sondern zu einem realen Drama, dass gerade eben just in diesem Moment auf dieser Bühne vor der Augen des Zuschauers immer wieder neu geschieht.

    Außerdem ist die Musik Strauss' ja sowieso göttlich und auch auf atemberaubende Art und Weise textbezogen.

    Und wer diese Oper aufmerksam hört, findet in ihr so unglaublich viel tief tragisches aber auch urkomisches, dass er sie lieben muss. Sie arbeitet mit zwei wunderbaren Leitmotiven: dem Mond und dem Blick bzw. den Augen, in ihr wird deutlich, dass es möglich ist, einen ganzen Abend zu reden, ohne nur ein einziges mal wirklich zu kommunizieren - dass wird schon ganz zu Anfang deutlich, wenn man sich mal genau vergegenwärtigt, was "Sie" für Narraboth und für den Pagen wirklich ist :D -, in ihr findet man eine hypersexualisierte Gesellschaft vor, in der jeder mit jedem etwas und zugleich nichts zu haben scheint, man entdeckt Knabenliebe, hetero- sowie homosexuelle Begehrlichkeiten, egozentrische Sexualopfer und -täter zugleich in der selben Person, man findet eine Titelheldin, die diesen Namen so ganz und gar nicht verdient, einen sehr zweifelhaften Heiligen, einen knabenliebenden Wächter der doch nicht von der jungen Prinzessin lassen kann und sich mit seinem Pagen die Rolle des androgynen Wesens zwischen Tenor und Alt teilt, einen Stiefvater, der seine eigene Stieftochter begehrt, sowie eine intrigante Mutter, die in ihrer schönen Tochter nur eine Konkurrentin sieht und eine höchst zweifelhafte Beziehung zu ihrem Mann führt. Man findet Unschuld, Verlust der Unschuld, Heilserwartung und Heilsverweigerung, Liebe und Liebe, die in Hass umgefärbt worden ist, ein antisemitisch karrikiertes Judentum, ein nietzscheianisches Sodom und Gomorrha...diese Oper ist einfach so unglaublich vielschichtig. Und dies liegt durchaus auch an der exzellenten Textvorlage nach Wilde/Lachmann!

    Sowohl dramaturgisch als auch literarisch und musikalisch wie psychologisch ein Meisterwerk auf höchstem Niveau, das man fast nicht erträgt, von dem man aber dennoch nicht lassen kann - kurzum: die Reinform des Skandal!

    So ein Werk will ich auch mal erschaffen!

    Herzliche Grüße

    Dein Marco

    P.S.: Gebt mir den Text! :D
     
  10. LMG
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    LMG

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    Den kennste doch schon ;);)

    LG, Olli !
     
  11. Lisztomanie
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    Lisztomanie

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    Nicht DEN Text, sondern eine genauso exzellente Textvorlage für mich, Stoff für meine Oper! :D
     
  12. klafierspieler
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    klafierspieler

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    @Lisztomanie: Nachträglich auch von mir alles Gute.

    Nach Lektüre deines Beitrags #49 muß ich sagen: wenn alles andere nicht klappt, kannst Du immer noch ein ausgezeichneter Kritiker werden!

    Beste Grüße vom klafierspieler
     
  13. gubu
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    gubu Guest

    Auch von mir, Marco, noch ein nachträglicher Geburtstagsstrauss !

    gubu
     
  14. Lisztomanie
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    Lisztomanie

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    @ klafierspieler und gubu: Auch Euch ganz herzlichen Dank für Eure guten Wünsche! Ich habe mich auch jetzt noch sehr darüber gefreut.

    @ klafierspieler: Danke für die Blumen! :D Dabei war das gar nicht als groß angelegte Kritik gedacht, sondern eher als mehr oder weniger ungeordnete Niederschrift meiner nächtlichen Gedanken...:D

    Herzliche Grüße

    Euer Marco

    P.S.: Ich muss aber zugeben, dass mich das "Kritisieren" durchaus sehr reizen würde...^^
     
  15. Wiedereinaussteiger
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    Wiedereinaussteiger

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    Alles Gute noch nachträglich.

    ..Projekt 2024? Ein paar wenige der (über viel Chopin) fast verloren gegangenen Joplin-Ragtimes dann noch und teils wieder spielen zu können. Insbesondere die "athletischeren" von ihm, mit Oktaviergriffen und meist dritten Tönen darin.

    Traum dann: Alle Nocturnes von Field und Chopin. Und die von Tomas Tellefsen, einer von Chopins Schülern, der mit Nocturnes auch durchaus nicht doof war. Noch einen Schüler Tellefsens aufzutreiben, der auch Nocturnes komponierte?

    A la Liszt-Liste: eine Genealogie derer, die ihre Musik teils diesem herrlichen kleinen Eckchen namens Nocturne, Notturno widmeten? Ich wünschte mir, herauszufinden, dass einer der Lehrer von Hans Pluta oder der drei Damen, die mir mal was am Klavier beibrachten, Schüler oder Enkelschüler von Tellefsen gewesen sei.

    Oder, wenn das dann nicht mehr klappt, dann schon den Flügel automatisiert zu haben. Dass man gutes Klavierspiel auch live haben kann, ohne es unbedingt selber machen zu müssen.
     
  16. Digedag
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    Digedag

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    Auch von mir ein "Happy Birthday"!
    ein frohes, gesegnetes, noch erfolgreicheres Jahr

    wünscht dir
    dein Jonas

    P.S.: Der Geburtstagswunsch kommt so spät weil ich von Sonntag bis heute Skifahren war.
     
  17. Muri
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    Muri Guest

    Haha, in dem Moment, als ich gelesen habe, dass du in 10 Jahren die Pathetique spielen willst, habe ich mir meine eben gemacht Aufnahme "meiner" Pathetique angehört ;) Keine Ahnung was ich in 10 Jahren will. Mein Lebensprojekt ist alle lyrischen Stücke von Grieg gespielt zu haben - hab "schon" 3! :D
     
  18. alibiphysiker
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    alibiphysiker

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    Zu meinen Wünschen:
    Ach, klaviermäßig gesehen möchte ich ein Prokofiev Klavierkonzert gespielt haben, das ist noch immer eines meiner Hauptziele auf dem Klavier.
    Und sonst wären ein paar mehr Beethovensonaten (v.a. auch die Pathetique, die Les Adieux, die Waldsteinsonate komplett), ein bisschen was von Ravel und etwas von Messiaen sicherlich auch nicht verkehrt. Sind ja noch 10 Jahre, das kann man ja auffüllen wie Hilberts Hotel :P

    Außerdem würde ich mich gerne mal etwas mehr mit Musiktheorie auseinandersetzen, vor allem mit Harmonielehre.

    Und ganz nebenbei würde ich bis dahin gerne noch mein Studium abgeschlossen haben, promoviert haben, und den Führerschein im Geldbeutel haben.
    Und dann gibt es noch ganz viele Dinge in die ich mich gerne einarbeiten würde, es gibt einfach zu viele Interessante Dinge.

    Zu deinem Plan:
    Das ist ein schöner Anreiz! Aber versteif dich nicht zu sehr auf die Pathetique, und fang ja nicht an sie zu früh zu üben, das zerstört mehr, als dass es etwas nützt! (Ist zumindest meine Meinung).

    Liebe Grüße
     
  19. DonBos
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    DonBos

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    Das kann ich absolut unterstreichen, leider aus eigener Erfahrung. Ich habe mir vor vielen Jahren (geschätzte 12) die Pathetique durch falsches Üben aufgrund mangelnder Technik so gewaltig zerstört, dass ich heute nicht daran glaube, dass ich die jemals in meinem Leben noch irgendwann schön hinbekommen werde. Das will ich aber auch gar nicht mehr, weil ich die Pathetique seit dieser sehr ernüchternden Erfahrung auch nicht mehr wirklich gerne mag.
     
  20. rolf
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    rolf

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    allerdings sollte diese Sonate nicht dafür schuldig gesprochen werden! Sie kann nichts für deine unangenehmen Erfahrungen. Und sie ist fantastische Musik! Dir ist zu wünschen, dass du sie künftig unvoreingenommen anhören kannst.