Mein Hauptwerk-Projekt

Digedag

Digedag

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Moin zusammen,

bald werde ich mir ein Hauptwerk-System anschaffen, dieser Faden dient dem Bericht über Fortschritte des Vorhabens.
Die grobe Konifiguration des Pakets steht schon fest.
Die Anlage wird aus einem ConsoleTOUCH IV, einem 19''-Touchscreen von Faytech, und einem (derzeit noch nicht konkret festgelegten) PC-System bestehen. Der Computer sollte 64 GB RAM und wenigstens 2-3 TB Speicher besitzen, die Soundkarte sollte mindestens 4 Ausgänge haben. Hochleistungs-Lautsprecher usw. sind bereits vorhanden.

Die Gesamtkosten des Projekts werden sich auf knappe 10.000 € belaufen.

Viele Grüße
Digedag
 
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agraffentoni

agraffentoni

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Gibt es einen Link zu den Spieltischkomponenten?
 
hintersatz

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Nichts für ungut, aber es sieht ein bisschen so aus, als wenn beim Bach die Monis runter- und der Spieltisch umfällt...
Schon mal probegespielt das Möbel ?
 
hintersatz

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'
Würde ich mir unbedingt mal live anschauen. Obendrein ist mir nicht erklärlich, wie man eine Orgel mit nur hingestellten Touchscreens bedienen soll, ein bisschen ernstzunehmender erscheint mir da schon eher solch eine Lösung.
Die noch bessere Alternative wäre natürlich, das Monitor-Geflacker ganz aus dem Spieltischbereich zu verbannen und die Orgel "wie in echt" über Registerwippen, Druckschalter oder Manubrien zu steuern.
Beim Spieltisch zu sparen rechnet sich glaube ich nicht wirklich und nicht lange. (so, und im nächsten Posting verkaufen wir ihm die:
HOLZTASTATUR :-D)

Was mir bei den Hauptwerkspieltischen nicht gefällt ist, dass die viel beschrieene Hosenbeinbeschallung, die du bei den meisten Digitalorgeln eingebaut hast, wegfällt.
Die ist zwar für sich allein klanglich nicht ausreichend, macht im Bass- und Mitteltonbereich aber durchaus ihren Sinn.
Der Preis von 6000,- Euro für den Spieltisch scheint mir unverhältnismäßig hoch, zudem sind die Zubehörpreise ebenfalls gut im astronomischen Bereich angesiedelt : für zwei Messing-Fußpistons zur Steuerung des Registersequencers 200€, äh, geht's noch ?

Zu guter Letzt: Hochleistungs-LS brauchst du für HW nicht, eher hochqualitative Nachfeldmonitore, und davon dann möglichst viele. Eventuell einen Subwoofer vom Feinsten.
Die Soundkarte, also der DA-Wandler als Herzstück des Ganzen darf dann auch ruhig mal 600€ pro Stereo-Ausgang kosten. Dazu die Software, die SampleSets und der SilentPC.
High-End-Kopfhörer nicht zu vergessen.
Wenns denn klingen soll, wird HW richtig, richtig teuer.

Und das Klangergebnis ?
Hör dir doch mal die Demo des Holzey-Samplesets an.
Die realen Aufnahmen der Orgel klingen sogar in YouTube-Qualität signifikant besser.
Spaß macht's natürlich trotzem, mir Hauptwerk zu spielen. Ich würde da bloß nicht soviel Geld für ausgeben.
 
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Digedag

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Würde ich mir unbedingt mal live anschauen. Obendrein ist mir nicht erklärlich, wie man eine Orgel mit nur hingestellten Touchscreens bedienen soll, ein bisschen ernstzunehmender erscheint mir da schon eher solch eine Lösung.
Die noch bessere Alternative wäre natürlich, das Monitor-Geflacker ganz aus dem Spieltischbereich zu verbannen und die Orgel "wie in echt" über Registerwippen, Druckschalter oder Manubrien zu steuern.
Beim Spieltisch zu sparen rechnet sich glaube ich nicht wirklich und nicht lange. (so, und im nächsten Posting verkaufen wir ihm die:
HOLZTASTATUR :-D)

Was mir bei den Hauptwerkspieltischen nicht gefällt ist, dass die viel beschrieene Hosenbeinbeschallung, die du bei den meisten Digitalorgeln eingebaut hast, wegfällt.
Die ist zwar für sich allein klanglich nicht ausreichend, macht im Bass- und Mitteltonbereich aber durchaus ihren Sinn.
Der Preis von 6000,- Euro für den Spieltisch scheint mir unverhältnismäßig hoch, zudem sind die Zubehörpreise ebenfalls gut im astronomischen Bereich angesiedelt : für zwei Messing-Fußpistons zur Steuerung des Registersequencers 200€, äh, geht's noch ?

Zu guter Letzt: Hochleistungs-LS brauchst du für HW nicht, eher hochqualitative Nachfeldmonitore, und davon dann möglichst viele. Eventuell einen Subwoofer vom Feinsten.
Die Soundkarte, also der DA-Wandler als Herzstück des Ganzen darf dann auch ruhig mal 600€ pro Stereo-Ausgang kosten. Dazu die Software, die SampleSets und der SilentPC.
High-End-Kopfhörer nicht zu vergessen.
Wenns denn klingen soll, wird HW richtig, richtig teuer.

Und das Klangergebnis ?
Hör dir doch mal die Demo des Holzey-Samplesets an.
Die realen Aufnahmen der Orgel klingen sogar in YouTube-Qualität signifikant besser.
Spaß macht's natürlich trotzem, mir Hauptwerk zu spielen. Ich würde da bloß nicht soviel Geld für ausgeben.
Danke für deine Einschätzung!

Warum Monitore? Ich muss immer bedenken, dass ich mit dieser Orgel auch umziehen werde, von daher sollte die Orgel schon so "transportabel" wie möglich sein.
 
hintersatz

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Danke für deine Einschätzung!

Warum Monitore? Ich muss immer bedenken, dass ich mit dieser Orgel auch umziehen werde, von daher sollte die Orgel schon so "transportabel" wie möglich sein.
Der Transport ist ein gutes Argument für ein modulares HW-System,
so eine Digitalorgel schleppt man nicht mal eben von A nach B, wobei es da auch teilbare Spieltische gibt, da wird's zumindest etwas leichter und weniger sperrig.
Wenn du die HW Orgel vom Schreibtisch aus mir der Maus bedienst und eine Steuerung über Registerschalter an der Orgel hast, reicht ein Monitor. Wenn du über Touchscreens an der Orgel bedienst, braucht es 2 Monitore, weil die Knöpfchen und Beschriftungen auf einem Monitor zu klein werden, und das bereits bei einer 2--manualigen Barockorgel, von Größerem ganz zu Schweigen. Bei den Fotos der Samplesets siehst du deswegen bei den Anbietern auch immer die Darstellung für mehrere Monitore (linkes/rechtes Registerpanel) .
Zum Rechner: HW ist extrem Ressourcen-bedürftig, was den Arbeitsspeicher angeht, 16GB sind erst einmal ausreichend für 2 manualige Instrumente. Die Software braucht aber keine extrem hohe Rechenkapazität, außer Samples addieren und Schalterchen umlegen tut diese Software ja fast nichts. Spar-Tip: HP-EliteBook 2760p im Vollausbau mit 16GB, bekommt man bei eBay fast nachgeschmissen (Speicher muss man dann eben aufrüsten). Schon mal an GrandOrgue gedacht ? Das was Hauptwerk kann, gibt es durchaus auch als Freeware. In der Freeware-Szene sind die Leute glaube ich auch interessanter... und netter..:bye:
Linktipp: http://orgelforum.sakral-orgel.de/viewtopic.php?f=13&t=1134
 
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Peter

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Bechsteinfan
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Schon mal Glückwunsch.
 
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enu

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Wow - von mir auch - sieht super aus - und spielt sich hoffentlich auch super?!
 
Digedag

Digedag

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Danke!
Die Technik kommt erst übermorgen ...
 
trialogo

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Beeindruckend und lädt schon zum Üben ein:blume:
 
 

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