La Campanella (Spezialversion)

Die Kunst, mit vielen wohlgesetzten Worten wenig bis nichts zu sagen, beherrscht er jedenfalls virtuos. Dingdong! Das sei gesagt!
 
Dreiklang, Du kannst diesen Schmus überhaupt nur verzapfen, weil Dich Musik nicht die Bohne interessiert. Das gibst Du sogar zu. Statt auf die Musik zu achten, horchst Du lieber in Dich hinein:
Mein Weg war, lebenslang, mir Musik vieler Arten auf aufmerksame Art und Weise anzuhören, und sehr sorgsam in mich hineinzuhorchen, ob sie gut gestaltet (kompositorisch und interpretatorisch) ist, oder nicht.

Dein Ideal ist es, nicht die Musik, sondern Gefühl und Gespür zu erforschen:
die Musiker [...] können oft die Musik nicht ihrer selbst gemäß gestalten. [...] Vielleicht, weil sie sich mehr erzählen lassen, oder ließen, wie Musik gestaltet zu sein habe - und weniger einfach das eigene Gefühl und Gespür für Musik erforsch(t)en.

Statt der Musik nachzuspüren, erforschst Du Qualitätsunterschiede:
Man sollte den Qualitätsunterschieden nachspüren, denen Interpreten in musikalischer Gestaltung, und Komponisten hinsichtlich kompositorischer Gestaltung unterliegen.

Du bist also extrem selbst- und nicht Musik-bezogen. So kann das nix werden. Und Du bestreitest es zwar, aber jede Deiner Formulierungen belegt, daß Du vom Ranking-Unwesen nicht wegkommst und der Äpfel-/Birnen-Vergleich Deine Hauptfreizeitbeschäftigung ist.

Es ist ein großer Irrtum, wenn man meint, alle klassischen Sinfonien hätten die gleiche Qualität. Die einen glänzen durch eine besonders hohe Dichte aussergewöhnlicher kompositorischer Ideen und deren Umsetzung, die anderen eben weniger. Auch die Fachwelt stimmt da zu.

Ist die Fachwelt nicht Dein erklärter Feind, von dem Du Dich ängstlich fernhältst? Und jetzt berufst Du Dich auf sie? Da muß Deine Verzweiflung ja groß sein. Abgesehen davon: Hier im Forum begegnet Dir jede Menge Fachwelt.

Die "hohe Dichte kompositorischer Ideen und deren Umsetzung" kannst Du gar nicht beurteilen, weil Du neben dem Hören eines Werkes jede Erkenntnisgrundlage ablehnst, sowohl Noten- bzw. Partiturkenntnis als auch Hintergrundwissen zur Werkentstehung, zum Komponisten und seiner Zeit. Sonst bekämest Du mit, daß man Werke mit unterschiedlich hohem Komplexitätsgrad (für den sich der Komponist jeweils entscheidet) nicht gegeneinander ausspielen darf, sich vielmehr von jedem beschenken lassen sollte, weil sie alle etwas geben. Gute Musik beschenkt jeden, der sich ihr öffnet (statt in sich hineinzulauschen).

Materialfülle bzw. Ideendichte sind kein Kriterium für Qualität. Beethovens 8. steht zwischen den sie umgebenden Monumentalsymphonien fast wie eine Sinfonietta da. Aber die kompositorische Intelligenz ihres Schöpfers verleugnet sie mit keinem Takt. Gounods "Petite Symphonie" für Bläser ist eine Musik mit reduziertem Kunstanspruch, aber ausgesprochen liebenswürdig und sehr geistvoll, genauso wie Prokofieffs 1., die berühmte "Klassische Symphonie". Es wäre ein Unrecht, seine komplexe und dissonanzenfreudige 2.Symphonie gegen sie auszuspielen - weil einem dann entginge, was die 1. auf ihre charmante Weise mitzuteilen hat.
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Zuletzt bearbeitet:
@Gomez de Riquet ich bewundere, dass du dir so viel Arbeit machst... Erinnert mich an ein Sprichwort, in dem Glanzprodukte zur Schmuckherstellung aus Hartschalentierchen und weibliche Demnächst-Steaks drin vorkommen.
 
Die Kunst, mit vielen wohlgesetzten Worten wenig bis nichts zu sagen, beherrscht er jedenfalls virtuos. Dingdong! Das sei gesagt!
Ich würde sagen, an diesem Punkt brechen wir die Diskussion hier wieder ab (und widmen uns wieder sinnvollen/nutzbringenden Tätigkeiten - wie z.B. klavierüben, Aufnahmen erstellen, oder sonstigen Hobby-Betätigungen, in denen wir vorankommen wollen)
 
Erinnert mich an ein Sprichwort, in dem Glanzprodukte zur Schmuckherstellung aus Hartschalentierchen und weibliche Demnächst-Steaks drin vorkommen.

Sehr richtig! Das bingt alles aus einem ganz einfachen Grund nichts...

Dreiklang hat sich selbst zum Experten, ja sogar zur obersten Instanz in Sachen Musik mit einem einzigartigen Talent erklärt.

Anscheinend kann ich was (allerbeste musikalische Gestaltung erkennen), was ziemlich einzigartig in der Welt ist - zumindest finde ich bisher keinen Menschen, der mir das gleichtun kann. Und es geht hier nicht um privaten Musikgeschmack. Es gibt ein richtig und ein falsch...

Der Schluss, den Dreiklang daraus zieht, ist somit absolut logisch und zwingend.

=> Da Dreiklang es allein mit seiner Vorgehensweise, seinem Wissen und seinen Fähigkeiten erreicht hat, sich zur obersten Instanz aufzuschwingen, müssen alle Fahigkeiten oder Wissen, die er selbst nicht besitzt, auch irrelevant und unnötig sein.
 
Und da regen sich manche über Politik-Diskussionsfäden bei clavio auf...
Als ob dieser Faden sinnvoller wäre, wo alle gemeinschaftlich auf Dreiklang eindreschen und sich dabei gegenseitig auf die Schulter klopfen. OK, er lädt dazu auch ein - aber einen echten Erkenntnisgewinn sehe ich nicht.
Evtl. sollte man den Faden umbenennen: Haut den Dreiklang
 
Tatsache ist, dass Dreiklang die Nummer im Original nicht spielen kann. Dieses Schicksal teilt er mit vielen anderen. Also bastelt er sich eine Campanella-Light-Version zusammen - von mir aus gerne. Und wenn er das dann als musikalisches Highlight verkauft und sich jeder darüber aufregt ist das auch ein schöner Erfolg.

Alles Gute, 3K!

CW
 

Und da regen sich manche über Politik-Diskussionsfäden bei clavio auf...
Als ob dieser Faden sinnvoller wäre...

Ja, ist er. Dass Leute streiten und dass Diskussionen wie diese entstehen, kann bei so ziemlich jeder Themengruppe geschehen. Nur entspricht dieser Faden thematisch nun mal dem Clavio-Schwerpunkt, daher würde ich ihn ohne zu zögern jeder Politik-Diskussion hier vorziehen. Die Reaktionen, die Dreiklang erntet sind natürlich nicht schön, aber wie du selber geschrieben hast...


Dennoch bringen solche Fäden Beiträgen, wie z.B. den letzten von Gomez hervor und genau das schätze ich an Dreiklang [sic!]. Mögen seine Ansichten auch schwer nachvollziehbar und egozentrisch sein, so ist der thematische Bezug zur Musik doch stets bei ihm gegeben. Und wenn die Themen auch nur dazu führen, dass manche Sachen von anderen Leuten mit Sachkenntnis wieder gerade gezogen werden (egal ob bei DKMM, Lang Lang oder Glöckchen), empfinde ich sie auf Clavio begrüßenswert.

Viele Grüße!
 
Ja, ist er. Dass Leute streiten und dass Diskussionen wie diese entstehen, kann bei so ziemlich jeder Themengruppe geschehen. Nur entspricht dieser Faden thematisch nun mal dem Clavio-Schwerpunkt, daher würde ich ihn ohne zu zögern jeder Politik-Diskussion hier vorziehen.

Nö. Ich sehe hier keine "Diskussion", sondern das hier:

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Jeder mag halt seine eigenen Metaphern einsetzen.

Ist es nun sinnvoller, wenn ein ganzer Trupp seit gefühlten Jahren immer eitel und frohlockend auf demselben Nutzer rumhackt? Für mich halt nicht, da ist mir jede Offtopic-Diskussion lieber. Na dann viel Spaß bei den nächsten 17 Seiten.
 
Warum denn so ernst? Es gibt viele vermeintliche Außenseiter, die sich in ihrer Rolle als Sonderling ganz wohlfühlen. Dabei macht es einen großen Unterschied, ob wirklich bösartig gemobbt wird (was ich hier ehrlich gesagt nicht vorhabe und nicht unbedingt so wahrnehme bei 3k - bitte belehr(t) mich eines Besseren) oder eher dem "provozierenden" Verhalten entsprechend geneckt und gefrotzelt.
Einem Mensch bei klarem Verstand muss doch aufgehen, dass auf gewisses Verhalten auch gewisse Reaktionen erfolgen, spätestens wenn dies ein paarmal vorgekommen ist. Hält man trotzdem an diesem Verhalten fest, scheint man es zu mögen oder zumindest in Kauf zu nehmen.

Ich weiß, dass ich mich mit dieser Aussage auf dünnes Eis begebe und bin auch bereit, das zurückzunehmen, wenn es nötig ist. Mir fällt jedenfalls ein konkretes Beispiel eines "Außenseiters" aus meiner Schule ein, der sich einigermaßen freiwillig genau dorthin begeben hat. Und es gab andere Außenseiter, denen ich angemerkt habe, dass sie wirklich gemobbt wurden und auch dadurch verletzt waren (zeitweise war ich das auch selber). Da gibt's einen Unterschied.

Wenn diese Leute völlig Beratungsresistent sind, scheinen sie gar keinen Grund zu sehen, aus ihrer Rolle wegzukommen. Und mal ehrlich: Sich in so einem Forum zum Affen zu machen kann sicher total unterhaltsam sein. Vielleicht sollte ich mal einen Zweitaccount... äh... :lol:

@Dreiklang Falls ich falsch liege, kannst du das ruhig sagen. Eine logische Konsequenz meinerseits wäre, statt mit Ironie auf manche Beiträge einfach gar nicht mehr zu reagieren (was eh meistens der Fall ist). Wäre dir das lieber? So ganz ehrlich?
 
Nur entspricht dieser Faden thematisch nun mal dem Clavio-Schwerpunkt, daher würde ich ihn ohne zu zögern jeder Politik-Diskussion hier vorziehen.
Dabei sind der Easy-Playing-Campanella-Faden und der AfD-Faden gar nicht so weit voneinander entfernt: Der eine handelt von Narzissmus und der andere von Nazismus. Man muss eben nur orthographisch unbeschwert genug und möglichst nicht rechtsschreibsicher sein. Dann passt absolut jedes Thema wie die Faust von Klitschko aufs Auge des Gegners.

LG von Rheinkultur
 
Und mal ehrlich: Sich in so einem Forum zum Affen zu machen kann sicher total unterhaltsam sein. Vielleicht sollte ich mal einen Zweitaccount... äh... :lol:
Ganz meine Meinung. Immer nur DSDS und Supertalent gucken ist auch langweilig - außerdem bin ich zu faul, das Gerät zu wechseln und mich statt vor den Rechner vor die Glotze zu hocken.

Das mit dem Zweitaccount ist wie immer nur ein Denkanstoß, aber ein gaaaaaaaaaanz wichtiger ! Dann darf man endlich wieder Deppenleerzeichen machen ! Sehr gut !

Der Julia
 

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