Theorie pauken

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Romy120285

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Hallöchen,

ich hätte mal noch eine Frage . da ich mich ja nun dazu entschlossen hab mir im Februar das Yamaha YDP-181 zu holen und das ja noch bissl dauert :) will ich derweil schonmal noten zu lernen.... Gibt es ein gutes Buch wo die wichtigsten Grundlagen drin sind? Und andere Frage gibt es irgendwie Eselsbrücken... fürs Notenlesen oder braucht das nur ewig viel üben? Ich bin ständig nur am Linien zählen um herauszufinden welche Note das ist. Hat man das irgendwann mit einem blick drin? wollte net erst anfangen unter jede Note was drunterzukrickeln.
Und noch eine Frage. woher weiß ich welches C ich auf der Tastatur dann spielen soll? Gibt ja mehrere^^

Hoffe ihr könnt mir bei den vielen Fragen auf die Sprünge helfen :)

Danke
 
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nils1

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Moin,

ich bin nicht kompetent genug, um zu antworten. Ist mir egal, ich tu´s trotzdem :-)

Es gibt viele Eselsbrücken. Ich habe damit angefangen, mir Eselsbrücken zu basteln, und festgestellt, dass ich mich nur auf diese verlasse. Dadurch habe ich viele Eselsbrücken gelernt, aber keine Noten.

Ich persönlich habe es so gemacht, die Noten immer wieder selbst in ein leeres "Script" zu schreiben. Jeden Tag eine Note vorgenommen und diese versucht in meinen Kopf zu brennen.

Zu deiner Frage, welches C welches C ist:-). Es gibt 5 Linien. Eine weitere, unter den 5 Linien, ist eine Hilfslinie. Dort beginnt das "Schlüssel C". Schlüssel C deshalb, weil es das C ist, welches am Schloss deines Klaviers liegt. Und von dort an, geht es Oktave für Oktave entweder hoch oder runter. Der Rest ist dann logisch.
 
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rocky balboa

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Zu wissen, welche Note wo liegt, ist keine große Kunst. Das lernt man schnell, indem man liest und schreibt. Anfangs dauert es eine Weile, aber mit ein wenig über wird man immer fixer darin. Da sehe ich ehrlich gesagt für Eselsbrücken und Co wenig Sinn.

Dein Hauptproblem ist jedoch, dass die Theorie ohne ein Instrument nur graue Theorie bleibt. Durch stures Lernen prügelt man sich vielleicht die Position der Noten in den Kopf, aber die Verbindung Note-Hand-Klang bleibt völlig aussen vor. Das kann keinen Spaß bringen, und dauert dementsprechend lang. Ich würde es ehrlich gesagt mit dem Notenlernen nicht übertreiben, bis endlich ein Instrument zur Hand ist, um das Notenlesen dann spielerisch zu erlernen. Wenn man dann am Instrument ständig die Noten vor Augen hat und nicht nur aus dem Gedächtnis spielt, lernt man sehr schnell, ohne dass es zum krampfhaften Pauken wird.

Oder anders gefragt: Gibt es etwas Langweiligeres als ein C-Viertel ohne dazugehörigen Ton?
 
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Romy120285

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Ich dachte halt bissl Grundlagen pauken ist sicher net verkehrt da der Musikunterricht bei mir schon ne Weile her ist^^
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Barratt

Barratt

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1.Und andere Frage gibt es irgendwie Eselsbrücken... fürs Notenlesen
2. oder braucht das nur ewig viel üben?
3. Ich bin ständig nur am Linien zählen um herauszufinden welche Note das ist. Hat man das irgendwann mit einem blick drin?
4. wollte net erst anfangen unter jede Note was drunterzukrickeln.



Zu 1: wie Nils bereits erwähnte - Du willst Noten lernen, keine Eselsbrücken.
Zu 2: Nein, nicht ewig - geht eigentlich ganz schnell. Wichtig für schnelleren Lernerfolg ist aber das Vorhandensein eines Instruments, um eine Klangvorstellung zu entwickeln. Es bringt Dir ja noch nicht allzuviel, wenn Du auswendig lernst, dass ein bestimmter Punkt an einem bestimmten Ort im Notensystem mit einem bestimmten Schlüssel davor den Namen "a" hat, wenn Du keine Vorstellung hast, wie das a klingt, wo es auf einer Tastatur liegt und wie es sich in Intervallen zu anderen Tönen verhält. Das wäre so ähnlich, als wenn Du das Schriftbild russischer Wörter auswendig lernst, weil Du Dir die kyrillische Schrift irgendwie eingepaukt hast, aber nicht weißt, wie das Wort ausgesprochen wird und noch viel weniger, was es bedeutet.
Zu 3: Es schadet natürlich nicht, wenn Du die Zeit bis Februar solchergestalt überbrückst - falls Du irgendeine Kontrolle darüber hast, dass Du Dir nichts radikal Falsches einprägst. Wär aber auch kein Weltuntergang, dann lernst Du es halt später wieder um - muss aber nicht sein. Linienzählen ist für den allerersten Anfang keine Schande, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man in den beiden gängigen Oktaven von jeweils Bass- und Violinschlüssel allzulange Zeit benötigt, um mit einer Notierung sofort einen Klang und damit auch eine Taste zu assoziieren. FALLS man bereits ein Tasteninstrument zur Verfügung hat. Reines "Pauken" dauert vielleicht länger ... weiß ich nicht.
Zu 4.: Buchstaben drunter/drüberzumalen hält Dich nur davon ab, den Blick auf das EIGENTLICHE (das Notensystem) zu entwickeln. Da würde ich lieber langsamere Anfangsfortschritte in Kauf nehmen als mit Buchstaben zu schummeln.

Du wirst sehen, was Dir jetzt noch siebenfach versiegelt vorkommt, wird deutlichst einfacher und sinnvoller zu erlernen, wenn Du mit dem "Punkt" auch einen Klang verbinden kannst. Zum jetzigen Zeitpunkt solltest Du Dir simpelste Kindermelodien vornehmen, von denen Du genau weißt, wie sie klingen, und diese in der Notenschrift mitverfolgen. Singend oder summend.
 
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Lustknabe

Guest
ABC Musik, Allgemeine Musiklehre von Ziegenrücker

Das ist alles was dein Anfängerherz begehrt.... Habe das auch seit nem 3/4 Jahr und es hilft enorm theoretische Zusammenhänge zu verstehen... Was man nicht gleich begreift, erschließt sich einem auch teilweise später... Das Thema ist viel zu komplex um es auf anhieb alles zu verstehen...

Zum thema Noten lesen... Spätestens wenn du anfängst Stücke zu lernen, gewöhnst du dich irgendwann daran, ist wie lesen... Lernst nunmal kein ABC sondern Noten... Und gewöhne dir nicht an, Noten lernen als großen Hinkelstein zu betrachten um dann endlich irgendwann ein Stück spielen zu können... Die Illusion hatte ich anfangs... Inzwischen macht das erarbeiten mit den Noten spaß... ansonsten ist Frust vorprogrammiert... Aber lasse dich nicht abschrecken, Das wächst alles allmählig zusammen wenn man das Hobby ernsthaft betreibt, kein Hokus Pokus oder so.... :) Na dann viel Spaß beim Lernen...

lg Lustknabe
 
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