Alte Kompositionversuche


phil.lx
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Hallöchen ihr alle,

ich habe grade mal wieder ein wenig auf meiner Festplatte rumgekramt und bin über ein Stück gestolpert, das ich mal vor 3 Jahren geschrieben habe.
Es handelt sich hierbei um eine Hymne für ein Schulprojekt und gleichzeitig um meinen ersten Versuch für ein Orchester zu schreiben und ich wollte es gerne mal teilen.

(durch die neue Musescore-Version sind mittlerweile ein paar Sachen verrutscht, hatte aber noch keine Lust das aufzuräumen)

Liebe Grüße
Philly :D
 
S
StefanN
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Also, einen Rechtschreibfehler habe ich schon gefunden :lol:
in Takt 7 steht bei den 1. Vln. ein f'' - das muss ein eis'' sein.

Die Trompeten spielen zuviele schnelle tiefe Noten in einer komplizierten Tonart, das kann nicht gut klingen. Das ist ja nicht einfach wie Trompete 8' auf der Orgel.

Die Flöten spielen auch zuviel absurdes Zeugs, besonders in T. 9.

In T. 2 dürfen "nur" die Kontrabässe das interessante Motiv spielen, aber nicht die Celli?

Ich habe den Eindruck, dass es etwas überladen instrumentiert ist. Hast Du das auf einem Synthesizer abgespielt? (ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Schulorchester spielen kann)

Kompositorisch, finde ich, hat das Stückchen Substanz, so als längerer Jingle/Tusch.

Edit (Stunden später): Ich hab erst jetzt gerafft, dass man die verlinkte Partitur abspielen kann. Okay, in diesem sehr gemessenen Tempo gehen sogar die 32stel...
 
Zuletzt bearbeitet:
B
brennbaer
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Ich weiß nicht, ob Du an Meinungen interessiert bist oder lediglich das Werk präsentieren möchtest.
Meine amateurhafte Meinung, ohne Anspruch auf fachliche Grundlage und mit der Hoffnung, dass du es nicht in den falschen Hals kriegst:
für mich klingt es wie eine angedeutete Variation der russischen Nationalhymne, bzw. Village Peoples "Go West", versetzt mit einer mehr oder weniger wahllosen Anreihung diverser "Hymnen-Klischees".
Jedenfalls fand ich es anstrengend, bis zum Ende durchzuhalten.
Wie gesagt, ist meine persönliche Meinung, ohne dass ich dazu beitragen könnte, wie und was man besser machen könnte.
 
phil.lx
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in Takt 7 steht bei den 1. Vln. ein f'' - das muss ein eis'' sein.
Oh mist, da ist was schief gelaufen, eigentlich war das mal richtig

Was die Trompeten angeht, weiß ich einfach noch zu wenig über das Instrument, um da zu wissen was noch spielbar ist und was eher nicht mehr so gut
Die Flöten spielen auch zuviel absurdes Zeugs, besonders in T. 9.
Den Takt hab ich gestern Abend ohne Rücksicht, dass das mal wirklich von Orchester gespielt werden sollte, hinzugefügt
 
antje2410
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Hm, bevor man was für Orchester arrangiert, sollte man sich schon mit den Tonumfang der Instrumente auskennen.
:musik018::musik024::musik064:
 
phil.lx
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Ich hatte noch keine Lust, mir das anzuhören. Wenn Du Deine Lustlosigkeit eines Tages überwunden hast, gib mir bitte Bescheid. Dann überwinde ich meine auch.

CW
Weiß jetzt nicht ob der Kommentar wirklich nötig war, ich fordere hier von niemandem sich was anzuhören. Entschuldige bitte dass ich gestern Abend keine Lust hatte dutzende diminuendo- und crescendo-Gabeln rumzubewegen und einfach meine Komposition teilen wollte, Mr. Ich-nörgel-rum-sobald-irgendwas-entgegen-meiner-musikalischen-Vorstellungen-geht...
 
phil.lx
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Hm, bevor man was für Orchester arrangiert, sollte man sich schon mit den Tonumfang der Instrumente auskennen.
:musik018::musik024::musik064:
Ich hab einfach mal darauf vertraut, dass ein Programm wie Musescore die richtigen Tonumfänge in ihren Datenbanken hat. Die Töne außerhalb dieser Umfänge werden ja auch immer direkt rot markiert. Bei welchem Instrument habe ich denn den Tonumfang übertroffen?
 
antje2410
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Ich hab einfach mal darauf vertraut, dass ein Programm wie Musescore die richtigen Tonumfänge in ihren Datenbanken hat.
Genau das ist die richtige Einstellung. :super:

(Das war jetzt Sarkasmus, und ich bin draußen. Wer sich nicht dafür interessiert, welchen Tonumfang die eingesetzten Instrumente haben, und sich lediglich auf die Software verlässt, die das sicher schon wissen tut...)
 
phil.lx
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Genau das ist die richtige Einstellung. :super:

(Das war jetzt Sarkasmus, und ich bin draußen. Wer sich nicht dafür interessiert, welchen Tonumfang die eingesetzten Instrumente haben, und sich lediglich auf die Software verlässt, die das sicher schon wissen tut...)
Wenn dir ein Kompositions-Prof. sagt, du würdest irgendeinen Tonumfang nicht beachten, vertraust du ihm dann? Ich denke mal schon. Und ich bezweifle, dass eine Plattform wie Musescore von Laien und ohne Recherche geschrieben wurde und nun verrate mir doch bitte einfach bei welchem Instrument ich den Tonumfang über-/unterschritten habe, sonst wird es nicht besser
 

phil.lx
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So, @antje2410 das einzige was nach kurzer Recherche kritisch sein könnte, war die Posaune, wobei auch hier die Töne nicht per se unspielbar sind... also wo genau hast du jetzt ein Problem mit den Tonumfängen?
 
H
HbMuth
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Und ich bezweifle, dass eine Plattform wie Musescore von Laien und ohne Recherche geschrieben wurde und nun verrate mir doch bitte einfach bei welchem Instrument ich den Tonumfang über-/unterschritten habe, sonst wird es nicht besser
Erstens ist MuseScore ist keine Plattform, ein Notensatzprogramm ohne Professor drin. Es hat einen eingebauten Synthesizer, der intern vermutlich mit virtueller MIDI-Verbindung gesteuert wird. Der MIDI-Standard kennt 128 Tonhöhen, vollkommen unabhängig von der Programmlogik, die zur Klangerzeugung dient.

Zum Tonumfang eines Instruments gehört mehr als von bis. Als Anfänger sollte man schon nicht gerade die Profis der jeweiligen Instrumentengattung herausfordn, meinst du nicht?
 
phil.lx
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Erstens ist MuseScore ist keine Plattform, ein Notensatzprogramm ohne Professor drin. Es hat einen eingebauten Synthesizer, der intern vermutlich mit virtueller MIDI-Verbindung gesteuert wird. Der MIDI-Standard kennt 128 Tonhöhen, vollkommen unabhängig von der Programmlogik, die zur Klangerzeugung dient.

Zum Tonumfang eines Instruments gehört mehr als von bis.
MuseScore ist ein Notensatzprogramm *und* auch eine Plattform (grade reden wir aber von dem Notensatzprogramm und ich habs verwechselt, ich bitte zum drölfsten mal um Entschuldigung für eine Nichtigkeit) aber eines der am meisten verwendeten und da gehe ich schlicht und ergreifend guten Gewissens davon aus, dass solche wichtigen Dinge gut genug überprüft werden (sowohl von Programmierern als auch von Nutzern). Scheinbar hast du meine Nachricht vorhin nicht gelesen und kennst das Programm auch nicht. Klar lassen sich all diese eingespeicherten Klänge auf jede Note übertragen, ABER die Noten außerhalb des Tonumfangs werden im Programm klar als solche mit roter Farbe markiert (ähnlich wie du in Textdokumenten Rechtschreibfehler mit roten Linien untermalt bekommst) und das ist in meiner Komposition nicht der Fall gewesen.
Langsam echt unglaublich wie viele sich hier mit herablassendem, elitärem Gequatsche besser fühlen wollen
 
Sven
Sven
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Wenn dir ein Kompositions-Prof. sagt, du würdest irgendeinen Tonumfang nicht beachten, vertraust du ihm dann? Ich denke mal schon. Und ich bezweifle, dass eine Plattform wie Musescore von Laien und ohne Recherche geschrieben wurde und nun verrate mir doch bitte einfach bei welchem Instrument ich den Tonumfang über-/unterschritten habe, sonst wird es nicht besser

Ich empfehle eine ernsthafte Beschäftigung mit den Instrumenten für die du komponierst.
Und zwar mit der Praxis und nicht nur irgendwelchen theoretischen Tonumfängen, die du vom Hörensagen kennst.
Es gehört auch etwas mehr dazu stimmig für ein Instrument und besonders den Bediener zu komponieren.
 
phil.lx
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Ich empfehle eine ernsthafte Beschäftigung mit den Instrumenten für die du komponierst.
Und zwar mit der Praxis und nicht nur irgendwelchen theoretischen Tonumfängen, die du vom Hörensagen kennst.
Es gehört auch etwas mehr dazu stimmig für ein Instrument und besonders den Bediener zu komponieren.
Empfiehlst du das einer Person, die eine Kompositionskarriere anstrebt oder einem damals 14-jährigen, der einfach nur Spaß daran hatte seine Idee für ein Orchester zu arrangieren ohne, dass das jemals aufgeführt werden sollte?
 
 

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