Akkordeonnoten in Klaviernoten transkribieren

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Shari

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Gibt es eine Möglichkeit, Akkordeonnoten in Klaviernoten zu transkribieren?
Wenn ja, wie?

Ich bräuchte es für zwei sehr unbekannte Tänze, die ich nur als Akkordeonnoten habe und im Internet unauffindbar sind.
 
cwtoons

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Stell' doch ' mal ein paar Takte hier ein.

CW
 
KAsper

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Ich glaube, die meisten haben die Akkordion-Notation nicht so unbedingt vor Augen, wäre wirklich besser, man könnte das sehen.
 
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Shari

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Die Akkordeon Notation unterscheidet sich optisch nicht sonderlich von der des Klaviers. Es müsste auch lediglich der Bass transkribiert werden, da sich nur dieser vom Spielbaren deutlich unterscheidet.

Ich lade die zwei Stücke die Tage mal hoch.
 
Rheinkultur

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Gibt es eine Möglichkeit, Akkordeonnoten in Klaviernoten zu transkribieren?
Wenn ja, wie?

Ich bräuchte es für zwei sehr unbekannte Tänze, die ich nur als Akkordeonnoten habe und im Internet unauffindbar sind.
Sehr oft werden im Popularmusikbereich Arrangements wahlfrei für Klavier, Keyboard oder (Piano-)Akkordeon angeboten, als ob diese Instrumente satztechnisch austauschbar wären. Ersteres ermöglicht nicht das, was auf den anderen beiden Tasteninstrumenten funktioniert: Jeder Akkordton muss angeschlagen werden, Begleitfiguren ausrhythmisiert mit einem Tastendruck ist nicht machbar. Versierte Pianisten unterlegen die Melodielinie des oberen Systems (rechte Hand) mit einigen der Akkordtöne aus dem unteren System (linke Hand), soweit es möglich ist. Diese Vorgabe ist vergleichbar mit dem Spiel einer Orgelstimme auf dem Klavier, auf dem die Pedalklaviatur fehlt. Auch hier bleibt einem nichts anderes übrig als das Verteilen des Tonvorrats auf beide Hände plus Oktav-Versetzung von Tönen, die "nicht gut in der Hand liegen".

LG von Rheinkultur
 
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Shari

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Hier mal das erste Stück. Ist mir auch das Wichtigere. Da es über zwei Seiten verteilt war, habe ich es mit Photoshop erstmal grob zusammengeschnipselt. Ich hoffe, es ist erkennbar.
7375-fe5f877aada08ea5dc955a6b162635f2.jpg
 
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Shari

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Und das Zweite. Ich hoffe, es ist nicht zu unscharf, hab es leider nur geschickt bekommen.
Im Übrigen habe ich durchaus schonmal versucht, den Akkordeonbass so zu spielen, wie er da steht, aber es klingt wirklich bescheiden. 7376-93b573952bb5917e2b96fcf76e992e91.jpg
 
Rheinkultur

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Im Übrigen habe ich durchaus schonmal versucht, den Akkordeonbass so zu spielen, wie er da steht, aber es klingt wirklich bescheiden.
Gut möglich angesichts der größeren Entfernungen, die die linke Hand auf der Klaviertastatur zurücklegen muss. Was auf dem Akkordeon unproblematisch ist, kann auf dem Klavier ziemlich unbequem werden. Wenn die Wechsel zwischen Basston und Akkord den Oktavrahmen bei weitem sprengen, stehen Aufwand und Ergebnis in keinem Verhältnis.

Zwei Auswege aus diesem Dilemma bieten sich an: Zum einen besteht meistens die Möglichkeit, einen Teil der Akkordtöne in die melodieführende rechte Hand zu nehmen, vor allem in den einstimmigen Abschnitten. Dazu sind Oktavversetzungen und Lagenveränderungen bei Akkorden legitim, um die Harmoniefolgen einigermaßen bequem greifen zu können. Den gesteigerten Aufwand bei Sprüngen über zwei Oktaven honoriert einem keiner, vor allem, wenn die Trefferquote hörbar darunter leidet. Zum anderen empfiehlt sich eine Orientierung an der Satzweise alter Piano-Ragtimes, bei denen etwaige Wechselbässe niemals so kontinuierlich durchgespielt werden. Von Scott Joplin und seinen Zeitgenossen gibt es allerhand gemeinfreie Noten im Netz.

Viel Erfolg und frohes Schaffen wünscht
mit LG Rheinkultur
 
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Shari

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Gut möglich angesichts der größeren Entfernungen, die die linke Hand auf der Klaviertastatur zurücklegen muss. Was auf dem Akkordeon unproblematisch ist, kann auf dem Klavier ziemlich unbequem werden. Wenn die Wechsel zwischen Basston und Akkord den Oktavrahmen bei weitem sprengen, stehen Aufwand und Ergebnis in keinem Verhältnis.

Zwei Auswege aus diesem Dilemma bieten sich an: Zum einen besteht meistens die Möglichkeit, einen Teil der Akkordtöne in die melodieführende rechte Hand zu nehmen, vor allem in den einstimmigen Abschnitten. Dazu sind Oktavversetzungen und Lagenveränderungen bei Akkorden legitim, um die Harmoniefolgen einigermaßen bequem greifen zu können. Den gesteigerten Aufwand bei Sprüngen über zwei Oktaven honoriert einem keiner, vor allem, wenn die Trefferquote hörbar darunter leidet. Zum anderen empfiehlt sich eine Orientierung an der Satzweise alter Piano-Ragtimes, bei denen etwaige Wechselbässe niemals so kontinuierlich durchgespielt werden. Von Scott Joplin und seinen Zeitgenossen gibt es allerhand gemeinfreie Noten im Netz.

Viel Erfolg und frohes Schaffen wünscht
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Hmm, mit den Sprüngen selbst habe ich eigentlich kein Problem, ich spiele u.a. den Entertainer von Joplin (auch große Sprünge), ist alles "Programmierungssache".

Mit "es klingt bescheiden" meinte ich eher, dass es irgendwie falsch klingt. Nicht dissonant, nein, das kann ja nicht, aber eben schon so, als müssen die Bässe, die ja nur für den typischen Akkordeonbass konzipiert wurden, erst transkribiert werden. Ab dem zarten Alter von 6 Jahren habe ich übrigens zwei Jahre Akkordeon gespielt, bevor ich zum Klavier wechselte. Da habe ich auch einige Noten, damals noch ganz simple Stücke, mit dem Akkordeonbass übernommen und es klang genauso bescheiden.

Du meinst also, man kann die Bässe wirklich so spielen, wie sie dastehen?
 
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Die Akkordeon Notation unterscheidet sich optisch nicht sonderlich von der des Klaviers. Es müsste auch lediglich der Bass transkribiert werden, da sich nur dieser vom Spielbaren deutlich unterscheidet.

Ich lade die zwei Stücke die Tage mal hoch.
Hi Shari,

ganz kurze subjektive Meinung von mir:

Ab und an kommt mein Onkel und meine Tante zu Besuch, dann spielen wir Hausmusik, mein Onkel Akkordeon, meine Tante Querflöte, ich Klavier, und wir haben uns alle u.a. dasselbe Buch geholt: Das Folklore-Buch für Akkordeon, dort sehen die Noten ungefähr so aus wie in Deinen Beispielen. Ich spiele dann meist mit meinem Onkel mit ( also Klavier und Akkordeon spielen dasselbe, die Noten sind so gesetzt, dass dies möglich ist, wie in Deinen Beispielen, jedoch sehr hartes Brot zum Teil, für mich am Klavier, wegen den derben Sprüngen, die Du ja auch siehst und kennst ) . ( hehe - dafür muss mein Onkel dann Klavierstücke mitspielen :) ... )

Aber diese derben Sprünge - wenn auf Klavier gespielt - in den Akkordeonnoten sind also meines Erachtens ein sehr gutes Training, es gibt viele Stücke, die fordern dies - und noch schwierigeres - für Klavier direkt ( Liszt ( z.B. einige Rhapsodien u.v.m. ), Gottschalk ( z.B. Columbia ), Chopin ( z.B. Etüde op. 25,4 a-Moll ) , um nur drei Kandidaten zu nennen. )

Ok, wenns nat. nicht gut klingt, dann sollte man nat. anpassen. Auch gibt es Anweisungen ( ich habe auch ein paar Einzelnoten, für Akkordeon ), die auf dem Klavier so nicht ohne weiteres zu realisieren sind ( z.B. "vibrato" ( vib ) ), aber einfach alle Akkordeon-Noten umschreiben ohne Not würd ich nicht unbedingt raten.

Sie auf dem Klavier zu spielen, ist halt m.E: gutes Training. Ist aber nur meine subj. Meinung.

LG, Olli!
 
pianochris66

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Extreme Sprünge sehe ich da jetzt nicht, das Tempo dieser Volksstücke ist ja zudem wohl auch eher nicht im oberen Bereich anzusiedeln oder? Klar kann man das so spielen wie es notiert ist, das "Bescheidene" kommt wohl eher daher, dass keine harmonischen Spannungen erzeugt werden.

OT: Was ist im ersten Stück mit "Gehende halbe Takte" gemeint?
 

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Shari

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Extreme Sprünge sehe ich da jetzt nicht, das Tempo dieser Volksstücke ist ja zudem wohl auch eher nicht im oberen Bereich anzusiedeln oder? Klar kann man das so spielen wie es notiert ist, das "Bescheidene" kommt wohl eher daher, dass keine harmonischen Spannungen erzeugt werden.

OT: Was ist im ersten Stück mit "Gehende halbe Takte" gemeint?
Zum 1. Absatz: Daran wird es vermutlich liegen. Würde die Einarbeitung vom Pedal daran vielleicht etwas ändern?

Zum 2. Absatz: Ich kenne das gewollte Tempo ja, aber kann es trotzdem schwer beschreiben. Nicht hektisch, angenehm ruhig, etwas gemächlich. Vorsummen könnte ich es dir. Aber ob du das willst? :-|

@LMG

Ich danke dir für den tollen Beitrag! Eure Hausmusik stelle ich mir übrigens sehr schön und harmonisch vor! Ich genieße es auch immer sehr, wenn meine Mutter ihr Akkordeon herauskramt und ein paar Stücke spielt, u.a. davon diese beiden.
Ich werde versuchen, das nochmal so zu spielen und die Stellen notieren, die "komisch" klingen. Leider kann ich meinen Ohren nicht unbedingt trauen, da ich CI-Trägerin bin. Zum Glück ist aber bald das Berliner Treffen, da finde ich bestimmt auch noch Hilfe.
 
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Peter

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Wenn ich mir das untere Video (ähnliche Musik) so anhöre, kann ich mir gut vorstellen, dass die Noten 1zu1 auf dem Klavier bescheiden klingen. Evt. muss man die Linke Hand etwas umgestalten, damit die Sprünge nicht mehr nach Sprüngen klingen.
 
LMG

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Extreme Sprünge sehe ich da jetzt nicht, das Tempo dieser Volksstücke ist ja zudem wohl auch eher nicht im oberen Bereich anzusiedeln oder? Klar kann man das so spielen wie es notiert ist, das "Bescheidene" kommt wohl eher daher, dass keine harmonischen Spannungen erzeugt werden.

OT: Was ist im ersten Stück mit "Gehende halbe Takte" gemeint?
Hi chris,

ja, teils teils. Also in diesem Folklorebuch das ich erwähnte, sind sowohl langsamere, gemächlichere, wie Bella Bimba und Tiritomba,

Aber es sind auch mörder-Dinger drin. Schon Hava, Nagila... ist nicht so leicht, find ich zumindest, und dann ist da ein Ding dabei, so ein Balkan-Teil, ich nenne es "Balkan-Etüde", das bewegt sich locker auf Chopin-Etüden-Niveau, wenn man es ernst meint und durchziehen will. Auch ist ein Dänischer Tanz darin, der sowohl meinem Onkel, als auch mir Probleme bereitet.

Komme mir vor wie so ein Mann mit Mütze im Winter in der Fußgängerzone mit Akkordeon, die Russen die spielen das voll geil.

Nur dass ich das Klavier nicht quetschen und zerren kann, es hat ja keinen Balg. :):):) - würd ich aber gerne. Aber dann gehts: PLUFF!

:-|

Ah, da fällt mir grad ein:

Ich hab mal eins kopiert, da sind nur russische Stücke drin, ebenfalls Akkordeon:

+ Herrlicher See-heiliger Baikal ( majestätisch )
+ Es scheint der Mond so helle ( schnell. Viertel = 150 ), dann schreitend ( Viertel = 70 ), dann sehr bewegt ( Viertel = 100 ). Teile aus dem Lied verwendete Rob Hubbard in der genialen C64-Game-Musik zu "Rasputin".
+ Einsam stand 'ne Birke auf dem Felde ( langsam )
+ Einsames Glöckchen ( langsam )
+ Kalinka ( bekanntlich: Schnell ( Viertel = 170 )/ schreitend ( Viertel = 50 ) , Schnell + accelerando ! ). Brutal...
+ Die Posttroika ( Langsam / etwas bewegter / langsam und traurig )
+ Der Postreiter ( etwas schwerfällig / aktiver / traurig )
+ Hej du, Frost ( langsam )
+ Eine Jungfrau mit schönem Antlitz ( langsam / noch langsamer )
+ Korobuschka ( Sehr schnell ( Viertel = 180 ) / Langsam / schnell ( Viertel = 120 ) . Dies ist eine der berühmten TETRIS-Melodien, das Spiel kennt jeder, es ist eine der Originalmelodien aus der SPIELHALLENVERSION (! ) , wenn man den MAME-Emulator hat und es sich saugt, kann man es spielen UND hören. :) ). Auf Klavier: m.E. brutal, zumindest die schnellen Teile.
+ Schneegestöber ( Gleitend und doch aufgeregt )
+ Schlaf, mein Kleiner ( getragen )
+ Amurpartisanen. ( Marsch. Viertel = 95 ) . Das ist ein unglaublich schönes Stück, es beginnt mit Glissandi bis "a", die alle ohne Balgbewegung, also nur als TASTENGERÄUSCH, gespielt werden müssen. Klar, dass das Klavier natürlich MIT TON mitmacht !! Genial, das Stück!
+ Kosakenpatrouille ( Im Marschtempo, Viertel = 110 )
+ Zwei Gitarren ( sehr langsam / langsam / schnell / sehr schnell ( Viertel = 160 )
+ Suliko ( getragen )
+ Schlanke Eberesche ( langsam / nicht schnell / langsam . Hier kommt ein VIBRATO vor!)
+ Abendglocken ( langsam )
+ (Diese leidenschaftlichen ) schwarze(n) Augen ( langsam, dann Viertel = 120, und accel., dann frei im Tempo: leidenschaftlich )
+ Komm, Schönheit, lass uns Bootfahren ( Mäßig / bewegt ( Sturm ) / langsam ( nach dem Sturm )
+ Stenka Rasin ( breit / aktiver / traurig )
+ Wolgaschlepper ( schwer. Viertel = 55 ) . Das berühmte Lied. Auch in der TV-Werbung teils als Jingle ( Moskovskaaaaa-yaaaa - Wodka ( MosKOVSkaya wär nicht so werbeträchtig gewesen, denk ich...) vor Jahren einmal verwendet, wie ich mich erinnere.
+ Es ist nicht der Wind, der den Zweig neigt ( langsam )
+ Geh heim, meine Kuh ( dies ist, wie der Titel dem schlauen Leser andeutet, "getragen". )
+ Am Fluss, an der Brücke ( Bewegt / langsam )
+ Im Garten ( Bewegt / sehr schnell ( Viertel = 200 , l.H. Faulenzer!!! bzw. Balgbewegungen auf Akkordeon)
+ Ich geh mal aus ( sehr bewegt )
+ Wie Wacholder auf dem Berge ( Bewegt )
+ Wir fuhren mit der Troika ( Frei im Tempo / Bewegt / beim 2. Mal: schnell und accel.)
+ Die Straße Pietjerskij entlang ( langsam schreitend )

ALLE sind wunderschön...aber..einige sind teuflisch, für Klavier. Und das sind genau die, die Bock bringen!

LG, Olli
 
Tastenscherge

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Ich würde es mal mit Umkehrungen der Akkorde versuchen. Also wenn die linke Akkordeonhand ein C-Dur spielen soll, mal ausprobieren, in welcher Lage das auf dem Klavier besser klingt.

Interessantes Thema übrigens. Das steht mir nämlich auch noch bevor. Ich spiele auf dem Akkordeon einen Song, den ich auch mal auf Klavier ausprobieren möchte (Tanzende Finger). Aber ich hab mich bisher noch nicht dran getraut.
 
LMG

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[...]zwei sehr unbekannte Tänze, die ich nur als Akkordeonnoten habe und im Internet unauffindbar sind.
Da bin ich anderer Meinung, liebe Shari. Zumindest was die Akkordeon-Noten selbst bzw. den Band, in dem sie sich befinden, betrifft.

Leichte Spielstücke für Akkordeon. H. 3.
[bearb. von] Hans Luck
Verlag: [S.l.] [s.n.] 1967.

Anmerkungen: Enth.: Bandltanz. Zwei deutsche Tänze. Fingerschottisch. Dänischer Sozialistenmarsch. Holzschuhtanz. Hab mein Wage voll geladen. Schwälmer. Black and white. Unsterbliche Opfer. Du hast ja ein Ziel vor den Augen. Soldatenmarsch. Lass' doch der Jugend ihren Lauf. Walzer. Zwei Menuette. Passepied. Wir sind die Schmiede. Zwei Märsche. Ein wenig nachdenklich. Die Leineweber. Der Rühler Springer. Glück auf. Tarantella. Zwei valses sentimentales. Gavotte. Rondeau.
Beschreibung: 27 S. 30 cm.

Dieses steht mindestens in der Deutschen Nationalbibliothek. Außerdem scheint es noch veränderte Ausgaben zu geben. Bei der eben genannten fehlt ja Verlagsort und Verlagsname ( sine loco, sine nomine ). Dafür ist als Jahr 1967 vorliegend gewesen: Allerdings gibt es noch das hier:

Leichte Spielstücke für Akkordeon; Eine Sammlung von Liedern, Tänzen und Original-Kompositionen : ab 48 Bässe
Luck, Hans
Leipzig ; Berlin : Harth
Details Dazugehörige Titel Permalink Fernleihe
Umfang: 27 S., 30 cm
Ausgabe: [Veränd. Ausg.]
Anmerkung: [Copyright: 1953, Enthält z. T. andere Liedtitel als die Ausgabe von 1953!, u. a.: Bandltanz. - Deutscher Tanz / Joseph Haydn. - Fingerschottisch . - Dänischer Sozialistenmarsch / Joseph Rasmussen ...]

Hier wird es etwas kompliziert, :super:es wären einige bibliothekarische Betrachtungen anzumerken von mir, die sich evtl. mit Fähigkeiten von Katalogisierern, :-Dmit Heften, und mit Veröffentlichungsjahren befassen würden: Da ich annehme, dass diese Betrachtungen für Euch nicht so wichtig sind, belasse ich es - es sei denn, ich soll :-D- bei den Angaben.

Die Hefte bzw. das Heft ist mit Sicherheit nicht nur in Bibliotheken, sondern auch im Web ( evtl. antiquarisch ) erhältlich. Bedenke die Person "Hans Luck", die man bestimmt auch anderweitig findet.

"Luck, wischen Sie das aus!" :-D:-D

Dankäää :drink::super:

LG, - Dean "Olli" Corso, aus: "Die Neun Pforten" - :-D
 
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Shari

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Aiii aiii, danke wie immer für die sehr ausführlichen Antworten Olli. :blume:

Das scheint genau das Band zu sein, was meine Mutter besitzt, ich erkenne einige andere Stücke, u.a. Bandltanz, Deutscher Tanz usw. wieder, auch die Jahreszahl stimmt. Das Heft selbst sieht übrigens schon ziemlich lädiert aus, kein Wunder nach fast 50 Jahren und fleißiger Bespielung.

Mit Fingerschottisch habe ich nun begonnen, nach den Akkordeonnoten. Ich bin ja mal gespannt, wohin das führt. Bei Interesse kann ich bei Vollendung gern mal eine Aufnahme ins Forum stellen, kann aber noch paar Wochen/Monate dauern.
 
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Tastenscherge

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Shari, versuch mal wie das klingt, wenn du anstelle der Dreiklang Akkorde nur einen zweistimmigen Akkord spielst. Also Grundton und Quint (mit Grundton oben). Und bei dem Septakkord z.B. nur Terz und Sept.
 
Peter

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Wir haben das gestern am Flügel ausprobiert und haben, so denke ich, eine gescheite Begleitung gefunden, die nicht so sprunghaft ist/klingt, aber trotzdem noch ausreichend Bässe und Mitten hat. Ist in etwa so wie Dein Vorschlag (Wechselbass mit Zweiklängen).
...ich muss das noch notieren, fällt mir gerade ein.
 
 

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