Vor dem Auftritt

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Pianojayjay

Pianojayjay

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Hallo Forum,

mich würde interessieren, wie Ihr Euch auf den Auftritt vorbereitet, d.h. was macht Ihr morgen/mittags? Habt Ihr Rituale? esst Ihr vorher etwas oder seid Ihr möglichst nüchtern? Wie ergeht es euch direkt kurz davor?
 
pianochris66

pianochris66

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Da ich nicht auftrete kann ich die Frage leider nicht beantworten;-).
 
dilettant

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Ich gehe immer am Abend vorher zur Pasta-Party. Wegen der Kohlenhydrate. Wobei ... die kann man natürlich auch als Wodka zu sich nehmen, gute Idee eigentlich ...
 
Klavierretter

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Reinhard Mey bügelt akribisch sein Hemd vor jedem Auftritt...
 
Pianojayjay

Pianojayjay

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Ich mag vor dem Auftritt ja Bananen und Granola-Kekse....
 
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Nachtmusikerin

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Ich kann nur sagen, dass ich mich vor jedem Auftritt grauenvoll fühle. Das könnte man natürlich auch als eine Art Ritual ansehen. ;-)
LG,
NaMu
 

cwtoons

cwtoons

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Als Teenager spielte ich in einer Rockband.

Ich kann auf Anfrage gerne erzählen, womit wir uns auf die Auftritte vorbereiteten und was wir anschließend unternommen haben.

CW
 
N

Nachtmusikerin

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Wobei es sich doch sehr nach der Art des Auftritts richtet. Man kann einen Auftritt mit einer Band nicht mit dem Absolvieren eines Solokonzertes vergleichen!
Wenn wir mit dem Salonorchester einen Auftritt haben, gehen wir vorher nett essen, Spazieren herum oder haben einfach anderweitig Spaß.
Da bin ich auch nicht aufgeregt. Bei Orchesterkonzerten, wo die Stimmen nicht solistisch besetzt sind sowieso nicht. Da wird dann meist in der Gardarobe nett gebechert.
 
Ludwig

Ludwig

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Wenn ich super nervös bin, dann 'rauch ich ne Spirit. Kommt aber nicht oft vor dass dafür Zeit ist :-):rauchen:
 
J

jannis

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Also quasi komplett nuechtern in ein Konzert zu gehen, ist absoluter Bloedsinn: Entweder der Magen knurrt, was u.U. auch die Zuhoerer hoeren oder man kommt in Unterzucker. Das habe ich einmal bei jemandem erlebt, der waere fast vom Klavierhocker gekippt.
Aber sich kurz vorher womoeglich mit den tollsten blaehenden Speisen zuzustopfen ist auch ziemlich behaemmert, es sei denn, man wuenscht Tuba-Begleitung der Stuecke :angst:.
Deswegen esse ich am liebsten ein paar Stunden voher irgendetwas nicht Blaehendes aber Nahrhaftes.
Fuer mich ist wichtig, nicht hetzen zu muessen, mich also rechtzeitig umziehen zu koennen und nicht irgendetwas Aufregendes tun zu muessen oder zu erfahren. Also keine Tagesschau vorher oder unangenehme Aufgaben erfuellen muessen. Ich ziehe da einen schoenen geruhsamen Spaziergang vor, ein kleines Mittagsschlaefchen, falls moeglich, oder ich helfe ein wenig und geruhsam bei Buffetvorbereitung oder Aehnlichem. Wenn ich uebe, dann langsam und mit gewisser innerlicher Zurueckhaltung zum Einspielen. Ich verausgabe mich keinesfalls voher.
Ich habe keine "gluecksbringenden Rituale", keine gluecksbringenden Teddybaeren, die gekueszt werden mueszten, keine "Glueckssocken" oder so etwas. Aber ich versuche mir noch einmal zu vergegenwaertigen, warum ich gerade dieses Programm ausgesucht habe und was ich daran schoen finde.
Jannis
 
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MoritzLoewen

MoritzLoewen

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Das Wichtigste für mich ist Ruhe und Konzentration. Abgehetzt auf die Bühne, am besten noch selbst den Flügel verrutscht und schön den Puls hochgehauen, das geht garnicht.

Rituale etc. hab ich auch nicht; manchmal denke ich an den nächsten Tag und daran, dass dieser Auftritt rein garnicht an der Zukunft ändern wird, damit ich nicht nervös werde.
 
Pianojayjay

Pianojayjay

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Das Wichtigste für mich ist Ruhe und Konzentration. Abgehetzt auf die Bühne, am besten noch selbst den Flügel verrutscht und schön den Puls hochgehauen, das geht garnicht.
.

Ruhe finde ich sehr wichtig. Wenn ich weiter weg spiele, dann reise ich grundsätzlich am Tag vorher an. Kenne ich den Saal noch nicht, dann schaue ich wo er liegt, dass ich gut hinkomme. Ich bin eigentlich nicht nervös, aber sen ganzen Tag über sehr konzentriert. Das letzte mal richtig nervös war ich beim Amateurfestival in Paris 2014. mit nur einer richtigen Probe an zwei Flügeln im Theatre Chatelet, das gab Muffensausen.... Aber sonst freue ich mich immer darauf Musik machen zu können
 
Orgeltante

Orgeltante

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Also Auftritte kenne ich nur aus der Gruppe, dort hilft es mir enorm, wenn mein Umfeld aufgeregter ist als ich (was so ziemlich immer der fall ist). Das bringt mich zur völligen Ruhe und dann freue ich mich endlich Musik machen zu dürfen. Wenn ich dann mal Gottesdienste spiele muss ich mir also nur jemand Aufgeregteres suchen :lol:
 
cwtoons

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Scheinbar gibt es einen Riesenunterschied zwischen denen, die solo auftreten und denen, die in der Gruppe agieren.

CW
 
 

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