Tonartencharaktere

Dieses Thema im Forum "Theorie, Arrangement & Komposition" wurde erstellt von Stilblüte, 23. Juni 2007.

  1. Stilblüte
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    Stilblüte

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    Hallo,

    kann mir jemand eine gute Seite nennen, auf der man eine Übersicht findet, die den Tonarten beider Geschlechter ihre Eigenschaften zuschreibt?
    Oder es vielleicht selbst erklären?

    Ich meine damit weniger den Klang, der bei verschiedenen Instrumenten ja mit der Tonart variiert, sondern eher die Tatsache, dass Komponisten besonders bei geistlicher Musik oft bewusst bestimmte Tonarten ansteuerten, weil sie für das "Gute" oder "Böse" usw. standen.
    Es gibt, soweit ich weiß, Differenzierungen zwischen Kreuz- und B-Tonarten, aber auch unter den einzelnen Tonarten.

    Danke!

    Stilblüte
     
  2. keyla
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    keyla Guest

    ich habe mal im DTV Atlas zur Musik eine Stelle gefunden wo die Charaktere der Kirchentonarten aufgezählt sin, aber ich habe ihn leider grad nicth zur Hand. Ich werd es beim nächsten mal hier reinschreiben.

    auf Primzahls Seite links unten ist ein Link "Eine Anmerkung noch". Den Artikel finde ich recht interessant, was die Begründung für die unterschiedlichen Charaktere angeht
     
  3. Wu Wei
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    Wu Wei

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    Dazu hatten wir schon mindestens zwei Threads: Zweiter mit Link zum ersten.
     
  4. ganymed
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    ganymed Guest

    hallo wikipedia darfst du auch nicht vergessen. Wenn man die einzelnen Tonart sucht wird zu den meisten eine Charakteristik angegeben
     
  5. Wu Wei
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    Wu Wei

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    Aus aktuellem Anlass krame ich mal den letzten Thread zum Thema wieder vor (die anderen waren dieser, dieser und dieser.) Ich habe nämlich gesehen, dass der bisher kostenpflichtige Artikel in der FAZ jetzt frei, und wie ich glaube, erweitert zugänglich ist: FAZ.
     
  6. chief
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    chief Guest

    Haste schon mal was von "Esebius" und "Florestan" gehört?

    Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust.

    Schumann

    Chief
     
  7. Wu Wei
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    Wu Wei

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    Bist du sicher, dass du da nicht etwas durcheinanderbringst? :)
     
  8. Amfortas
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    Amfortas

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    Interessanter Artikel.
    Danke fürs hinschreiben, hät sonst was verpasst.


    oli
     
  9. chief
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    chief Guest

    Was, dann musst du schon sagen wast du meinst.
    Was bin ich denn nur für ein "Dumchen" ich versteh das nicht!

    Gruß Chief
     
  10. Wu Wei
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    Wu Wei

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    Du hattest Schumann gleich noch ein Goethe-Zitat untergeschoben. Aber nun klär du mich doch bitte auf, was Schumanns Aliase mit der ganzen Sache zu tun haben?
     
  11. Freme
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    Freme

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    Meinst Du http:/de.wikipedia.org/wiki/Eusebius_und_Florestan das?
     
  12. Wu Wei
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    Wu Wei

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    Ist schon klar, aber den Zusammenhang mit dem bisherigen Thread kann ich nicht erkennen.
     
  13. Haydnspaß
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    Haydnspaß

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    Hmm, vielleicht weil in jeder Klaviertaste zwei ganz verschiedene Toncharaktere vereinigt sind? Vereinigt stimmt ja eigentlich nicht. Die sind ja wie Feuer und Wasser zueinander.
     
  14. chief
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    chief Guest

    Tut mir leid ich habe mich verschrieben.
    Freme ich meine das, nur kommt das aus meinem Kopf und nicht von wikipedia, da kann so etwas schon mal passieren, ich bin doch kein wandeldeste Lexikon.

    @ Danke WU WEI für den Hinweis, sicher hat das was mit dem Faden zu tun!
    Florestan verkörpert die fröhlichen Tonarten ... siehe Landmann.
    Eusebius dagegen das etwas Düstere, Elegische und Genie und Wahnsinns Tonarten, ich kann das nicht richtig schreiben, da ich nach dem Besuch der 8-Klassigen Volksschule auch kein Wunder, zumal ich ja auch im Abgangszeugnis im Deutsch Diktat eine glatte 5 (mangelhaft) hatte.

    Gruß Chief
     
  15. Wu Wei
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    Wu Wei

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    @ Haydnspaß
    Der Gedanke – Yin und Yang – reizt mich natürlich. Aber ich konnte dir schon im Thread zum Cis/Des-Präludium nicht ganz folgen, wie du die unterschiedlichen Klangfarben aus einer Taste rausholen willst. Bei gleicher Lautstärke? Kannst du das noch etwas weiter ausführen?

    @chief
    Völlig ok, danke, jetzt habe ich es verstanden.
     
  16. rappy
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    rappy

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    Er meinte, dass man, wenn man Cis-Dur spielt, die Tasten anders anschlägt, was nachvollziehbar ist. Also ich denke schon, dass ein Pianist (wenn auch nur minimale) Unterschiede macht, wenn ein Cis statt ein Des spielen muss.
     
  17. Haydnspaß
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    Haydnspaß

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    Wie oft soll ich's denn noch schreiben? :p
    Natürlich nicht bei gleicher Lautstärke! Die ganzen Varianten des Anschlags, Lautstärke, Artikulation, Agogik (früherer oder späterer Anschlag des Tons), Pedal - alles ändert sich, je nachdem, ob's ein cis oder ein des ist.

    Nochmal schreib ich's nicht :D
     
  18. Haydnspaß
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    Haydnspaß

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    Echt, so jemand wie dich läßt man in der Volksschule versauern? Ist ja echt die Härte! Im übrigen ist deine Rechtschreibung doch eigentlich ganz in Ordnung - bis auf ein paar Flüchtigkeitsfehler. Kann man mal wieder sehen, welche schlimmen Langzeitfolgen Schulnoten haben können.
     
  19. chief
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    chief Guest

    Wu Wei,
    man Du bist richtig gut. Gratulation!

    Goethes Faust: Der Tragödie erster Teil.

    Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust.

    Hat auch was mit Tonarten zu tun ohne Rücksicht auf die Anschlagstärke.

    Gruß Chief
     
  20. Mindenblues
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    Mindenblues

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    Und ich werde auch nicht müde mitzuteilen, dass es egal ist, ob ein Stück komplett in Cis-Dur oder Des-Dur kodiert ist. Dem Zuhörer wird es egal sein, ob man die gedrückte Taste zwischen C und D nun Cis oder Des nennt, Hauptsache es klingt schlüssig und musikalisch. Ich sehe überhaupt keinen Grund, das 3. WTK1-Präludium anders zu interpretieren, ob ich nun die identischen Töne und Tonfolgen aus einem Text mit 5 B's oder 7 Kreuzen her hole.

    Hinzu kommt bei mir, dass ich beim Auswendigspielen nicht mehr in B's oder Kreuzen denke, stattdessen im Klang der Tonhöhen und auf die tonartenneutrale Tasten schaue. Aber das kann und wird sicher bei jedem anders sein.