Neuer Analyseworkshop?

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Liebste chiarina,


sollte ich zu solch schlimmen seelisch-psychischen Zwiespälten beigetragen haben, dann habe ich sicher etwas falsch gemacht. :)

Hier ein mögliches Trostpflaster

Trostpflaster.jpg


und selbstverständlich gute Besserung

gute-besserung3.jpg


Und dann kriegst noch ein Knuddelchen, für Deine Rückkehr ins Forum, aber nur weil Dus bist :kuss:
 
soweit ich weiß, ist mir noch nie eine Komposition gewidmet worden.

Also, lieber Dreiklang, daß das Stück mit Dir zu tun hat, hast Du Dir
exegetisch erschlossen. Aber jetzt kommt die Nagelprobe: Hast Du Dir
die Noten mal a n g e s e h e n ? Oder am Klavier durchgespielt?
Unter Berücksichtigung der Etymologie (componere = zusammenstellen)
ist das Ganze eine Komposition. Aber was habe ich da zusammengestellt?

Ich danke Anna, Chiarina, Friedrich und Olli für ihre freundliche Rückmeldung -
und Chiarina für die Mitteilung, daß sie sich den musikalischen Sinn durch reine
Lektüre erschlossen
hat, was Deiner Ansicht nach überhaupt nicht möglich ist.
Hat Chiarina da etwas falsch gemacht?

.
 
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Lieber Dreiklang, daß das Stück mit Dir zu tun hat, hast Du Dir exegetisch erschlossen. Aber jetzt kommt die Nagelprobe: Hast Du Dir die Noten mal a n g e s e h e n ? Oder am Klavier durchgespielt?

Kurz angesehen: ja, gespielt: bisher noch nicht. Aber auf Festplatte abgelegt (solche Dinge sind etwas besonderes, das hebe ich mir auf).

und Chiarina für die Mitteilung, daß sie sich den musikalischen Sinn durch reine Lektüre erschlossen hat, was Deiner Ansicht nach überhaupt nicht möglich ist.

Ob eine Partitur musikalisch Sinn macht oder nicht, kann man schon rein lesend, innerlich hörend bzw. durch formale Analyse eruieren. So kann (selbst) ich zum Beispiel sagen: diese Komposition hier

d_moll_dreiklang.gif


besticht zwar durch ihre Einfachheit und Schlichtheit, - findet aber wohl nicht ihren Platz unter den Werken der großen Meister.
 
Kurz angesehen: ja, gespielt: bisher noch nicht. Aber auf Festplatte abgelegt (solche Dinge sind etwas besonderes, das hebe ich mir auf).


Lieber Dreiklang,

du sprichst immer davon, dass Musik und Kunst erlebbar sein müssen, um Musik und Kunst zu sein. Nun denn: ran an die Buletten! :p Es lohnt sich, auch nur mal die Melodie zu spielen. Und dies ist ein Analyseworkshop - also, nur Mut!

Liebe Grüße

chiarina
 
Liebe chiarina,

Nun denn: ran an die Buletten! :p (...) Und dies ist ein Analyseworkshop

ich glaube, rolf's Beispiel (Richard Wagner, Ankunft bei den schwarzen Schwänen, Albumblatt As-Dur) wäre nun doch gehaltvoller für eine Analyse - so man denn eine machen wollte, und wirklich etwas dabei lernen will.

Diese Analyse wäre sicherlich interessant. Aber im Augenblick fehlt mir etwas die Zeit.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Blablabla, wer will, findet Wege, Du immer nur Gründe. Wo bleiben Deine immerzu versprochenen Einspielungen etc.?

Nervzwerg,

Biebrichslisbeth
 

Wo bleiben Deine immerzu versprochenen Einspielungen etc.?

Ähm, bitte: in Aussicht gestellten Einspielungen. Gestaltet sich etwas schwierig, wenn man ständig überlegt, was man da eigentlich tun will. Geh' einfach davon aus: wenn nichts kommt, dann hat auch garantiert niemand irgendwas versäumt.

Und außerdem: stopf' Du doch das Sommerloch :p Hast ja früher auch schon Sachen eingespielt ;)
 
Ein Sommerloch muss mit SINNLOSEN Dingen gefüllt werden, das kannst du besser.

Almöhi
 
Liebe chiarina,

so reizvoll dieses Thema für Dich nun auch sein mag (Du bist ja ein paar Posts weiter vorn in einen wahren Begeisterungssturm ausgebrochen :)), ein anderes interessiert mich doch etwas mehr. In diesem Fall das Fadenthema. Gomez de Riquet hat den Faden wieder hochgeholt, und ich frag' Dich einfach mal: was hältst Du denn von der Analyse des Albumsblattes in diesem Post?
Trifft das in etwa zu, oder liegt Wikipedia da völlig daneben? Ich frage mich das schon länger, und das würde sicher auch andere Leser als mich hier interessieren.

Übrigens, ich hatte mir damals eine Interpretation des Stückes herausgesucht, und auch des öfteren angehört.

Viele Grüße ;)

p.s. ein bisschen Spaß muß sein: ich hoffe, Du kannst heute noch klavierspielen, nach dem kurzen Kontakt mit dem V-Piano auf der Messe. Bei mir klappte es ganz gut, als ich neulich wieder ausgiebigst einige Flügel genossen habe ;)
 
so reizvoll dieses Thema für Dich nun auch sein mag (Du bist ja ein paar Posts weiter vorn in einen wahren Begeisterungssturm ausgebrochen :))

Lieber Dreiklang,

scheint aber nichts zu nützen. :p

Was die Analyse angeht: ich persönlich tue mich mit solchen Analysen immer schwer. Spätestens im 3. Satz werden meine Augenlider bleischwer und mein Hirn streikt.

Schumann, der ja auch Musikkritiker war, hat mal gesagt, eine Kritik müsse so sein wie das Konzert. Er hat sich sehr gegen Langeweile und stereotype Beurteilungen in Kritiken ausgesprochen (es sei denn, das Konzert oder Stück wäre so gewesen). Und ich meine, eine Analyse müsste auch so sein, dass man beim Lesen das Stück zumindest in seinen Grundzügen versteht. Eine Analyse sollte Lust machen, weiterzulesen und auch ohne dass man den Notentext kennt, spannend sein und den Charakter, die formalen Strukturen, wiedergeben. Bei manchen Analysen ist das leider ins Gegenteil gerutscht - zu viele Metaphern machen's schwülstig oder kitschig (Beispiel von mir: 'dort bäumt sich die Melodie vehement gegen die Tiefen der auf und ab wogenden Begleitung auf, um sich dann mit ihr zusammen in den Abgrund zu stürzen'..............:D ).

Es ist also schwer, eine gute, nicht langweilige Analyse zu schreiben, die Charakter, Stimmung und die architektonischen Besonderheiten des Stücks zeichnet.

Liebe Grüße

chiarina
 
Übrigens: ein schönes Beispiel für eine gute Analyse, die auch noch sehr unterhaltsam geschrieben war, waren Rolfs nun gelöschte Beiträge zur Rigoletto-Paraphrase. So sollte eine Analyse sein! (Nicht ärgern, Rolf, dass ich die erwähnt habe :D ).
 

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