Meine Eigenkompositionen


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DerOlf
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Mit einem Premium Account wird man die Werbung los.
Meiner Meinung nach ein zeitlich begrenztes Vergnügen.

Da sich viele Plattformen über Werbung finanzieren, und für ihre Premium-Abos gezielt mit der Werbefreiheit werben, ist es nur eine Frage der zeit, bis die allseits unbeliebte Werbung "leider" auch den Premiumnutzern aufgezwungen werden muss ... dafür müssen es (paradox genug) nur genügend sein, die auf "Premium" setzen, um die Werbung loszuwerden.
Dann wird es auch für die Premiumnutzer heißen "go 'super-mega-premium',to skip ads" ... ganz genau so, wie es diesen Spruch auf Videoportalen heute mit "Premium" gibt.

Ich muss in letzter zeit ständig an Uroboros denken ... :lol:
 
beo
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Meiner Meinung nach ein zeitlich begrenztes Vergnügen.

Da sich viele Plattformen über Werbung finanzieren, und für ihre Premium-Abos gezielt mit der Werbefreiheit werben, ist es nur eine Frage der zeit, bis die allseits unbeliebte Werbung "leider" auch den Premiumnutzern aufgezwungen werden muss ... dafür müssen es (paradox genug) nur genügend sein, die auf "Premium" setzen, um die Werbung loszuwerden.
Dann wird es auch für die Premiumnutzer heißen "go 'super-mega-premium',to skip ads" ... ganz genau so, wie es diesen Spruch auf Videoportalen heute mit "Premium" gibt.

Ich muss in letzter zeit ständig an Uroboros denken ... :lol:

Das ist unwahrscheinlich, denn die Premiumpreise sind nach meiner Erfahrung so gewählt, dass sie mehr einbringen als die Werbung. Es ist also gar nicht sinnvoll die Premiumkunden mit Werbung wieder zu vergraulen.
 
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DerOlf
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@beo:
Ich kann halt auch nur spekulieren.

Ich sah beim Fernsehen, wie aus stündlichen Werbepausen nach und nach die Werbeunterbrechungen im 5-Minutentakt auf modernen Videoplattformen wurde. Diese Entwicklung dauerte knapp 40 Jahre ... und ich glaube, dass es sehr vielen Menschen nicht so besonders aufgefallen ist.
Es wird halt immer mehr ... das haben alle mitbekommen ... genervt waren auch alle ... und es wurde trotzdem einfach immer mehr und mehr.

Das doofe ist eben auch, dass Werbung pro Click immer weniger einbringt ... tausend Clicks in der Stunde interessieren heute wahrscheinlich keinen Werbemenschen mehr, dessen Klient gerne Milliarden Kunden nerven möchte.

Auch wird alles beständig immer teurer (scheiß Wachstumsfetisch) ... aber das bezieht sich weniger auf die Materialien oder die "Einsätze" für ein Produkt, als auf die mit der Bereitstellung betrauten Menschen.
Der Effekt: Es muss immer mehr Geld reinkommen ... und irgendwann muss man entweder die Premiumkunden stärker zur Kasse bitten, oder eben auch bei denen Werbe-Clicks sammeln.

Aber keine Angst ... wahrscheinlich gibts dann dafür irgendwelche sinnlosen Boni.
Zum Beispiel die Teilnahme an Verlosungen für Dinge, die man eigentlich nie haben wollte ... :lol:
 
Hekse
Hekse
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Ich weiß es nicht. Bin kein YouTube Profi und die Lehrerin sicherlich auch nicht.
Ich finde es ja lieb, dass sie den Kindern Videos vom aktuell verwendeten Rechenweg erstellt- aber über YT als Unterrichtsplattform habe ich mich schon aufgeregt und als dann noch Werbung kam, war ich ziemlich sauer...Ich hab aber keine Ahnung welche Freigabemodi YT zur Verfügung stellt.
 
alibiphysiker
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Ich sah beim Fernsehen, wie aus stündlichen Werbepausen nach und nach die Werbeunterbrechungen im 5-Minutentakt auf modernen Videoplattformen wurde. Diese Entwicklung dauerte knapp 40 Jahre ... und ich glaube, dass es sehr vielen Menschen nicht so besonders aufgefallen ist.
Es wird halt immer mehr ... das haben alle mitbekommen ... genervt waren auch alle ... und es wurde trotzdem einfach immer mehr und mehr.
Von Eigenkompositionen zu Kapitalismuskritik... . Es wird halt jede natürliche Ressource so weit es nur geht ausgebeutet. In diesem Fall ist die Ressource die Zeit und Aufmerksamkeit des Zuschauers. Sprich: Humane Ressourcen werden nicht nur in ihrer Arbeitszeit für die Gewinnerzeugung genutzt, sondern auch in ihrer Freizeit.
 
Hekse
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Von Eigenkompositionen zu Kapitalismuskritik... . Es wird halt jede natürliche Ressource so weit es nur geht ausgebeutet. In diesem Fall ist die Ressource die Zeit und Aufmerksamkeit des Zuschauers. Sprich: Humane Ressourcen werden nicht nur in ihrer Arbeitszeit für die Gewinnerzeugung genutzt, sondern auch in ihrer Freizeit.

Es gibt im Netz zwei Optionen:
Entweder du bist Kunde (dann zahlst du), oder das Produkt. Rindviecher bekommen auch keine Hotelrechnung.

Und diese Eigenkompositionen werden mit Sicherheit bei erst bester Gelegenheit monetarisiert.
 
itsKAT
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Ich denke, ich weiß, was du meinst. Dennoch sitzt du einem Irrtum auf. Ich versuche, es zu erklären:

Nimm mal an, jemand möchte Koch werden und unbedingt die besten Hamburger der Welt zubereiten. Sein aktueller Stand beläuft sich darauf, dass er überlegt, ob er die Tiefkühlware lieber im Backofen oder der Mikrowelle aufwärmt, und von welcher Marke das Ketchup stammen soll.
Da kommt ein freundlicher Onkel daher, der in der Stadt ein recht angesehenes indisches Restaurant führt, und bietet eine kleine Einführung ins Kochen an. Der Hamburger-Fan sagt: Nein, Indisch interessiert mich nicht, ich will doch das beste Hamburger-Restaurant der Stadt eröffnen! Kannst du mir nicht einfach Tipps für meine Hamburger geben?

Will sagen: Es gibt Grundlagen, die sind beim Kochen überall gleich. Wie man mit dem Messer umgeht, wie man Backofen und Kochfeld oder Gas bedient, wie man Reis und Nudeln kocht, Fleisch gart, Saucen abschmeckt und so weiter. Das ist das kleine Einmaleins, egal, ob man später teures Sushi oder eine vegane Nudelbar aufmachen möchte.

In der Musik ist es auch so. Es gibt dort das kleine Einmaleins, das große Einmaleins, und das sehr große Einmaleins. Und mindestens bis zum großen Einmaleins ist es für alle gleich, die sich weiterentwickeln wollen. Das kannst du (noch) nicht, und wenn du Zeit und Mühe investieren möchtest, kannst du das tun.

Wenn du dann auf dieser Basis eine Richtungsentscheidung triffst, bzw. schon getroffen hast, ist die Frage (auch in Bezug auf das obige Zitat): Wer oder was ist denn für dich ein Maßstab? Hast du Beispiele dafür? Gleichzeitig einher damit geht die Frage: Wenn das obige Stück nicht dein Stil ist (was ich aus deiner Position nachempfinden kann), was ist denn dann dein Stil? Was interessiert dich und was möchtest du lernen?
@Stilblüte
Ja, da hast Du mit Sicherheit total recht. Hinter der Musik steht ein logisches System welches man sich, wenn man Musik komponieren möchte, auch zu Gemüte führen sollte. Viele "Läufe" und Pattern in modernen Stücken haben ja ihren Ursprung in der Klassik. Für mich ist es jedoch nur ein Weg sich zu nähern und zwar der logische.
Ich mag die Musik von Einaudi und alles was so in diese Richtung geht, sehr gerne. Relativ einfach, jedoch wunderschön und mit Intention. Ich kann da viel für meine Kompositionen mitnehmen. Wir schauen uns z.B. im Unterricht immer die Harmonien und das Gesamtkonstrukt (Stufenakkorde, Paralelltonart etc. an), damit ich mehr musikalisches Werkzeug habe. Oftmals erschließe ich mir Dinge über mein Gehör und komponiere "vom Kopf aufs Klavier". Dann versuche ich natürlich im Nachhinein herauszufinden, was ich da musiktheoretisch eigentlich gemacht habe, um einen Mehrwert zu erhalten. Manchmal hinterfrage ich aber auch wenig, wenn ich etwas komponiert habe. Ich finde das völlig ok, denn es geht ja bei Musik auch um Phantasie und Kreativität, die einfach sein darf.
Obwohl ich kein Fan von klassischer Musik bin, höre ich durchaus auch gerne klassische Stücke wie z.B. die Nocturnen von Chopin, die ich gern mal spielen möchte.
Dein zweites Stück, dass Du hier gepostet hast, gefällt mir sehr gut.🙂🎹🎶
 

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DerOlf
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Da bin ich ein kleines bißchen neidisch.
Ich kann das zwar auch nicht, aber ich kenne einige Leute, die sich jedes Jahr für etwa 4 - 6 Monate den Arsch in verschiedenen Jobs aufreißen (bis zu 16 Stunden am Tag), und dann den Rest des Jahres davon Leben.

In dieser Zeit haben die auch sehr viel Zeit für ihre Hobbys ... dafür sind sie eben in den 4 - 6 Monaten Arbeit zu rein garnichts zu gebrauchen ... entweder arbeiten die, oder sie schlafen.
Und natürlich haben die eher keine Kinder.
 
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StefanN
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...interessantes Lebensmodell. Kenne ich klassisch von Eis-Italienern: im Sommer rackern, den Winter arbeitsfrei zuhause in Italien verbringen

Olf, was haben Deine Leute so für Jobs, wo der Arbeitgeber offenbar auch so flexibel ist?

Also, ich kenne das so vom akademischen Lehrprekariat: während der Vorlesungszeit fünf Lehraufträge, in den monatelangen Semesterferien chillen. Das geht aber erst dann, wenn man mit den Modulprüfungen nichts zu tun hat (die haben einen ziemlichen Rattenschwanz in der vorlesungsfreien Zeit).
 
Stilblüte
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Wir schauen uns z.B. im Unterricht immer die Harmonien und das Gesamtkonstrukt (Stufenakkorde, Paralelltonart etc. an), damit ich mehr musikalisches Werkzeug habe. Oftmals erschließe ich mir Dinge über mein Gehör und komponiere "vom Kopf aufs Klavier". Dann versuche ich natürlich im Nachhinein herauszufinden, was ich da musiktheoretisch eigentlich gemacht habe, um einen Mehrwert zu erhalten.
Das ist eine gute Vorgehensweise. Du wirst möglicherweise irgendwann feststellen, dass dieses Wissen über Akkordnamen, Tonarten, Stufen und Bezüge etc. besagtes kleines Einmaleins ist. Frag doch mal deinen Klavierlehrer nach "Zwischendominanten" und "Akkordumkehrungen", das sind zwei relativ einfache Komponenten, mit denen du jegliche Art von Musik extrem aufwerten kannst in dem Sinne, dass es weniger gleichförmig klingt.

Obwohl ich kein Fan von klassischer Musik bin, höre ich durchaus auch gerne klassische Stücke wie z.B. die Nocturnen von Chopin, die ich gern mal spielen möchte.
Obwohl ich kein Fan von Nahrungsaufnahme bin, esse ich hin und wieder Schokolade. Hm? Merkste was? Dein erster Satz ist wirklich vollkommener Unsinn. :003: Ich bin mir sicher, dass du höchstens 1% der sogenannten Klassischen Musik kennst und darum in keinster Weise beurteilen kannst, ob sie dir gefällt oder nicht. Du kannst natürlich vorher festlegen, dass sie dich nicht interessiert, aber das ist was anderes.

Dein zweites Stück, dass Du hier gepostet hast, gefällt mir sehr gut.🙂🎹🎶
Nun mal Butter bei die Fischer: Dieses zweite Stück war ein Experiment - eine spontane Improvisation, die möglichst einfach klingen und den TEY-Stil (Tiersen, Einaudi, Yiruma usw.) nachahmen sollte. Ich habe sie deshalb auf "nicht gelistet" gestellt. So etwas zu improvisieren ist wahrlich kein Hexenwerk, und mit entsprechender Anleitung könntest du das vermutlich auch früher oder später!
Da steckt nicht viel Individuelles und Kreatives drin. Man nimmt einfach irgendeinen Klaviersatz und unterlegt ihn mit ein paar Akkorden. Improvisation spielt heutzutage allerdings eine so geringe Rolle (leider!), dass man mir das vielleicht nicht glauben mag... Frage für deinen Klavierlehrer: "Können wir mal über eine Quintfallsequenz / eine I-IV-V-I-Kadenz improvisieren?" Das wird ziemlich bald recht gut klingen.
 
itsKAT
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Das ist eine gute Vorgehensweise. Du wirst möglicherweise irgendwann feststellen, dass dieses Wissen über Akkordnamen, Tonarten, Stufen und Bezüge etc. besagtes kleines Einmaleins ist. Frag doch mal deinen Klavierlehrer nach "Zwischendominanten" und "Akkordumkehrungen", das sind zwei relativ einfache Komponenten, mit denen du jegliche Art von Musik extrem aufwerten kannst in dem Sinne, dass es weniger gleichförmig klingt.


Obwohl ich kein Fan von Nahrungsaufnahme bin, esse ich hin und wieder Schokolade. Hm? Merkste was? Dein erster Satz ist wirklich vollkommener Unsinn. :003: Ich bin mir sicher, dass du höchstens 1% der sogenannten Klassischen Musik kennst und darum in keinster Weise beurteilen kannst, ob sie dir gefällt oder nicht. Du kannst natürlich vorher festlegen, dass sie dich nicht interessiert, aber das ist was anderes.


Nun mal Butter bei die Fischer: Dieses zweite Stück war ein Experiment - eine spontane Improvisation, die möglichst einfach klingen und den TEY-Stil (Tiersen, Einaudi, Yiruma usw.) nachahmen sollte. Ich habe sie deshalb auf "nicht gelistet" gestellt. So etwas zu improvisieren ist wahrlich kein Hexenwerk, und mit entsprechender Anleitung könntest du das vermutlich auch früher oder später!
Da steckt nicht viel Individuelles und Kreatives drin. Man nimmt einfach irgendeinen Klaviersatz und unterlegt ihn mit ein paar Akkorden. Improvisation spielt heutzutage allerdings eine so geringe Rolle (leider!), dass man mir das vielleicht nicht glauben mag... Frage für deinen Klavierlehrer: "Können wir mal über eine Quintfallsequenz / eine I-IV-V-I-Kadenz improvisieren?" Das wird ziemlich bald recht gut klingen.
Ja, das mit dem Song habe ich auch gehört. 🙃 Ich habe ihn mit einem anderen von deinem Channel verwechselt, der mir sehr gut gefällt. Den, den Du hier gepostet hat klingt für mich eher wie ne Übung, sehr schematische Verwendung von verschiedenen Akkordstufen, und nicht wie ein Musikstück
 
DennisT2303
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Improvisation spielt heutzutage allerdings eine so geringe Rolle (leider!)
Zum Thema Improvisieren: Find ich sehr interessant und würde ich zum Beispiel gerne öfter in meinem Unterricht behandeln. Da ich noch nicht so lange spiele finde ich das sehr cool und lerne so auch bisschen Harmonien kennen und so weiter. Würde ich mir jedenfalls mehr wünschen in meinem Unterricht :005:
 
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@itsKAT Mit welchem Stück hast du die Improvisation denn verwechselt?
 
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Stefan379
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Improvisation spielt heutzutage allerdings eine so geringe Rolle (leider!), dass man mir das vielleicht nicht glauben mag...
A propos Improvisation:
Kennst du das recht neue Buch von John Mortensen, "The Pianist’s Guide to Historic Improvisation"? Zum Selbststudium natürlich eher für (semi)professionelle Pianisten, aber vielleicht auch für den Unterricht gut brauchbar.
 
Stilblüte
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Nein, danke für den Tipp! Hast du es gelesen?
 
 

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