Kauf Stage Piano als Klavierersatz/ 2. Klavier ~1000€


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Thomagedu
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Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken mir neben meinem klassischen Klavier ein Digitalpiano zu kaufen. Bisher spiele ich auf meinem Klavier (Yamaha Nachbau von Liu Bros. & Co.) und eher selten auf meinem Digitalpiano (Fame SP-3 - eine Eigenmarke vom Music Store soweit ich weiß).
Das Fame Stage Piano ist zwar ganz nett und war damals eine günstige Anschaffung, Klavier spielen kann man damit aber definitiv nicht, weshalb es auch eher in der Gegend rum steht.
Zu mir: Ich spiele seit mittlerweile 12 Jahren Klavier, würde mich also durchaus als Fortgeschritten bezeichnen, wobei ich sicherlich kein Virtuose bin, dafür habe ich leider zu wenig geübt :D

Meine Anforderungen
Jetzt suche ich allerdings ein Vernünftiges Stage Piano /Digital Piano, dass eine tatsächliche Alternative neben meinem richtigen Klavier darstellt. Besonders wichtig ist mir dabei das Spielgefühl, also dass der Anschlag möglichst authentisch ist. 3 Pedale sind kein muss, meist spiele ich eh nur mit einem und für weitere Effekte brauche ich es eher nicht. Es würde die meiste Zeit bei mir zu Hause stehen, Portabilität ist also kein muss, aber es sollte trotzdem keinen festen Korpus haben, weil der dann doch relativ viel Platz braucht und im zweifel nicht wegpackbar ist.
Effekte und ewig viele Sounds sind nicht notwendig, allerdings habe ich auch nichts dagegen, zumal ein paar zusätzliche Sounds manchmal ganz lustig sind. Trotzdem liegt der Focus definitiv auf dem Klavier Part.

In den letzten Tagen habe ich mir schon mal einige online rausgesucht ohne sie bisher ausprobiert zu haben. Dafür fahre ich demnächst mal in ein größeres Fachgeschäft.
Was das Budget angeht hoffe ich unter 1000€ bleiben zu können, immerhin muss ich mir das ganze als Student wirklich absparen.

Was ich mir bisher rausgesucht habe:

Roland FP-30 (vlt fast schon zu sehr auf Anfänger zugeschnitten?)
Roland FP-50 (leider etwas über meiner Preisvorstellung ~100€ als Bstock bei Thomann)
Roland RD-300 NX (hier glaube ich aber, dass der Fokus eher auf Spielereien als auf Klavier liegt oder sehe ich das falsch?)
Kawai ES-100 (Eins der preisgünstigeren die ich mir rausgesucht habe, man hört aber trotzdem viel gutes - Das ES 8 ist mir definitiv zu teuer)
Yamaha P-115 (Finde ich ziemlich sympathisch von dem was man so hört, allerdings ist ja ja relativ minimalistisch)
Yamaha DGX-660 (Soweit ich das sehe, hat es die gleich Tastatur wie das P-115, aber mehr Unterhaltungsgedöns dabei oder? Für mich wirkt es so, als wäre es gleich gut, aber mir mehr Funktionen, dafür etwas weniger portabel und handlich)
Yamaha P-255 (Leider doppelt so teuer wie das P115, aber scheint mir funktionstechnisch auch weit besser. Mir eigentlich auch zu teuer, aber das hat mir bisher einen super Eindruck gemacht.)

Ich weiß, das sind einige, aber gibt es Erfahrungen von leuten die sich damit intensiver beschäftigt haben oder die selber vor der Entscheidung standen? Bin für jede begründete Beratung dankbar! Habe selber jetzt nur die bekannten Marken in Betracht gezogen, weil ich von den anderen zu wenig Ahnung habe.

Eine weitere Frage von mir bezieht sich auf die Polyphonie. Was mir aufgefallen ist, ist das Yamaha da einen regelrechten Wettstreit draus macht, nach dem Motto höher besser weiter. Die Yamahas die oben stehen haben 192+ Töne simultan. Bei anderen Marken wie Roland zum Beispiel sind alle, selbst die Top Modelle wie das V-Piano nur mit einer Polyphonie von 128 Tönen ausgestattet. Ist das von Yamaha einfach ein, "große Zahlen verkaufen sich besser" oder hat das tatsächlich Sinn?

Schonmal vielen Dank für eure Hilfe, auch wenn mein Beitrag etwas länger geworden ist..

Thomagedu
 
Bassplayer
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Das v-Piano hat beim klavierklang eine Polyphonie von 264 Saiten.

Aber selbst 128 stimmen stellen wohl selten ein Problem dar. Das p115 ist sein Geld wert.

Es muss dir letztendlich vom Spielgefühl und klang gefallen.

Auch korg und Casio solltest du möglichst anspielen.
 
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JanS
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Hallo Thomagedu,

mein wichtigster Rat für dich an dieser Stelle ist Anspielen, Anspielen, Anspielen.

Der zweite Rat ist, nichts ohne Hammermechanik kaufen. Auch wenn "Graded" draufsteht, ist nicht immer Hammer drin.

Um auch Nachts und Unterwegs üben zu können (Flügel in Mietwohnung), war ich auch lange auf der Suche.

Ehrlich gesagt habe ich Zweifel, ob du mit einem der Modelle unter 1000 Euro die du rausgesucht hast, glücklich wirst. Sollte ich eines von denen wählen, würde ich wohl die Yamaha P Serie anschauen.

Aktuell habe ich zu Hause ein Yamaha CLP 535 und für unterwegs ein Roland A88. Warum sage ich dir, dass du viel anspielen sollst? Ich fand gerade die Tastatur des 535er Yamaha deutlich besser als die der 2 Modelle obendrüber. Auch die teureren Kawaii CA Modelle (ich hatte auch schon ein CA 67 fand ich von der Tastatur her nicht so gut).

Was für dich aber sehr interessant sein könnte ist das Roland A88 (http://www.thomann.de/de/roland_a_88.htm). Ist nur ein Master Keyboard, macht also alleine keinen Sound, brauchst einen PC/Laptop/MacBook/ipdad dazu. Allerdings ist die Tastatur für mich noch besser als die Tastatur des CLP 535 weshalb ich auch zu Hause oft das Roland statt dem Yamaha verwende. Ist was Tastatur angeht meine Empfehlung. Für den Preis mit Fokus auf Tastatur wirklich eine Überlegung Wert.

Trotzdem sind wir da alle sehr verschieden und wie gesagt, mir hat bei dem Yamaha die günstigere Variante auch besser gefallen als die teuren. Also unbedingt anspielen.

Viele Grüße
 
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Hallo JanS,
das Roland FP50 hat allerdings wie das A88 auch eine Ivory Feel G Tastatur.

LG
BP
 
Mawima
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Anspielen ist wichtig. Von der Tastatur her würde ich die Yamaha GHS außen vor lassen. Die GHS gefällt mir vom Spielgefühl zwar besser als die GH, aber sie ist auf Dauer sehr klapprig.

Die GH und die GH3 fühlen sich sehr anders an als die Kawai Holztasten der CA Serie. Ob einem die eine oder andere liegt, ist sehr stark Geschmacksache. Die einen lieben die eine und mögen die andere überhaupt nicht und umgekehrt.

Beim Budget um die 1000 € und beim Wunsch nach einer guten Tastatur und einem guten Klavierersatz würde ich an Deiner Stelle auch das VPC1 in Betracht ziehen. Voraussetzung ist, Du hast schon einen einigermaßen guten PC oder Notebook und Du kommst mit Computern gut klar. Die Kombination von VPC1 und Pianoteq ist hervorragend. Der Klang hängt super an den Tasten. Man hat das Gefühl der vollen Kontrolle. Das gleiche mit einem anderen Digitalpiano und Pianoteq fühlt sich von der Verbindung zwischen Mechanik und Klang nicht so gut an.

Liebe Grüße
Martin
 
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Was das Budget angeht hoffe ich unter 1000€ bleiben zu können, immerhin muss ich mir das ganze als Student wirklich absparen.
Bedenke, daß du die Listenpreise aus dem Internet im Fachgeschäft nicht zahlen muß. Da sind durchaus je nach Verhandlungsgeschick bis zu 35 % Rabatt drin (besonders viel verdienen die Händler an Yamaha, dort ist also besonders viel Spielraum).

Wenn du dich also preislich Richtung Yamaha P-255 orientiert hast, dann ist mit ein bißchen Rabatt auch ein auf dem Papier besseres Kawai ES8 drin. Klangerzeugung und Plastiktastatur sind hier zumindest auf dem technisch aktuellsten Stand (und der ist leider immer noch zu wenig).

Anders sieht das bei den Digis unter 1000 € aus (wozu auch das P-255 zählt, da es ausschließlich in Europa > $1000 kostet): Mit Ausnahme von Casio kauft man hier Kompromisse.

Yamahas P-Serie hat eine eigene Klangerzeugung, die mit dem gelobten Klang der Clavinovas nichts zu tun hat. Die Tastatur ist gegenüber den Konsolenmodellen abgespeckt (P-255) oder eine eigens gefertigte Billig-Variante (P-115 und darunter).

Die gleiche Strategie fährt Roland bekommt man unter dutzenden Marketing-Namen (Ivory Feel G, PHA Standard usw.) immer die eine kostenoptimierte Tastatur präsentiert, die mit der bekannten und bewährten PHA nichts zu tun hat. Dazu gibt es zumindest die letzte Generation der SuperNatural-Klangerzeugung (aktuelle Roland-Digis arbeiten komplett mit Modellierung). Die bessere Tastatur gibt es erst oberhalb von 1500 € bei den richtigen Stagepianos.

Beim ES100 (sowieso CN-Serie) verwendet Kawai ältere Technik weiter. Hier bekommt man für etwas weniger Geld den Stand von ungefähr 2010 (ES6). Für eigens aufgelegte Billigserien ist der Hersteller Kawai zu klein.

Casio baut ab 600 € das Beste ein, was sie haben. Die Tastatur wird gelobt, der Klang soll nicht ganz auf Augenhöhe mit dem Mitbewerbern sein. Casio macht das also nicht aus Großzügigkeit, sondern um am Markt mithalten zu können.

Es hängt also vom persönlichen Geschmack ab, welche Kompromisse man bei den Budget-Modellen bereit ist, hinzunehmen und was einen stört. Das muß man selber austesten. Ich habe mich vor einigen Jahren für ein ES100 statt eines Gebrauchtkaufs mit ungewisser Lebenserwartung entschieden, allerdings waren da viele deiner aufgezählten Modelle noch gar nicht auf dem Markt (alles andere in der Preisklasse war noch älter und noch schlechter).

Generell sollte man bei Digis soviel Tastatur mitnehmen wie möglich, Klang kann man später mit Computerunterstützung aufmotzen. Das haben auch die Hersteller gemerkt, weshalb sie jetzt anfangen, Computer-Anschlüsse zu kastrieren (Wegfall von MIDI), bei den Tastaturen sparen, aber dafür beim Klang nachlegen (früher war das umgekehrt). Der Extremfall der vorgenannten Strategie ist das hier schon vorgeschlagene Kawai VPC1. Für mich persönlich habe ich aber festgestellt, daß ein Instrument, wo direkt ohne weiteres Töne herauskommen, wesentlich stärker zum Üben motiviert.
 
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Hallo Thomagedu,
Ehrlich gesagt habe ich Zweifel, ob du mit einem der Modelle unter 1000 Euro die du rausgesucht hast, glücklich wirst. Sollte ich eines von denen wählen, würde ich wohl die Yamaha P Serie anschauen.
Hallo,
ich kann mich hier nur der Meinung von JanS anschließen.
Bei meiner Suche habe ich kein Digitalpiano unter 1.500 Euro mit einer für mich akzeptablen Tastatur gefunden.

Grüße

Reiner
 
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Thomagedu
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Bedenke, daß du die Listenpreise aus dem Internet im Fachgeschäft nicht zahlen muß. Da sind durchaus je nach Verhandlungsgeschick bis zu 35 % Rabatt drin (besonders viel verdienen die Händler an Yamaha, dort ist also besonders viel Spielraum).

Erst mal vielen Dank für die Ausführliche Antwort! Wie gesagt, dass man Kompromisse eingehen muss ist mir klar, sonst gäbe es die obere Preisklasse ja gar nicht.
Zum Verhandeln. Auf welcher Grundlage lassen die denn mit sich handeln? Ich meine das Argument, dass man es online ja günstiger kriegt zieht zwar bei allen anderen Elektronik Artikeln, aber so wie du es beschreibst ist es hier ja nicht so. Wird es da nicht schwer sein eine Verhandlungsgrundlage zu schaffen?

Wenn du dich also preislich Richtung Yamaha P-255 orientiert hast, dann ist mit ein bißchen Rabatt auch ein auf dem Papier besseres Kawai ES8 drin. Klangerzeugung und Plastiktastatur sind hier zumindest auf dem technisch aktuellsten Stand (und der ist leider immer noch zu wenig).

Ja ok dass ich kein Clavinova Gefühl auf einem einfachen Stage Piano habe ist klar, aber als Student ist es platzlich nicht immer einfach sich so ein Teil irgendwo hin zu stellen, da ist so ein Stage Piano schneller mal verschwunden um Platz zu schaffen.

Die bessere Tastatur gibt es erst oberhalb von 1500 € bei den richtigen Stagepianos.

Ab was zählt für dich denn als vernünftiges Stage Piano? Die Richtung der Yamaha CP Serie o. vergleichbare?

Generell sollte man bei Digis soviel Tastatur mitnehmen wie möglich, Klang kann man später mit Computerunterstützung aufmotzen. [...] Der Extremfall der vorgenannten Strategie ist das hier schon vorgeschlagene Kawai VPC1.

Das Konzept des VPC fand ich eigentlich ganz interessant, aber immer den PC dran haben und eine Software laufen lassen ist mir dann doch etwas viel Aufwand, zumal man PC und Klavier irgendwie zusammen stehen haben muss. Ich bin da eher deiner Meinung, dass die Motivation eher da ist, wenn man nicht 10 Minuten aufbauen muss :D
 
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Zum Verhandeln. Auf welcher Grundlage lassen die denn mit sich handeln? Ich meine das Argument, dass man es online ja günstiger kriegt zieht zwar bei allen anderen Elektronik Artikeln, aber so wie du es beschreibst ist es hier ja nicht so. Wird es da nicht schwer sein eine Verhandlungsgrundlage zu schaffen?
Bei Digitalpianos ist es genau umgekehrt. Es ist im Internet teuer und im Laden gibt es die Schnäppchen. Grund dafür sind die Hersteller, die keinen Internet-Preiskampf sehen wollen und deshalb die veröffentlichten Preise fixieren. Gleichzeitig finanzieren die Internetpreise damit auch das Ladengeschäft mit, was ja ansich eine gute Sache ist.Die Margen bei digitalen Musikinstrumenten sind anders als bei gewöhnlichen "Elektronikartikeln" ziemlich fett.

Die Verhandlungsgrundlage ist: Ohne Rabatt kann man vom heimischen Sessel bestellen und bequem zu Hause 30-60 Tage testen und bei Nichtgefallen wieder zurückgeben. In den Laden muß man sich ja auch erstmal begeben und der ist bei elektronischen Musikinstrumenten seltenst mal eben um die Ecke. Die Standardstrategie vor Ort ist leicht oberhalb seines eigenen Preislimits zu suchen und dann ein bißchen runterzuhandeln, bis es paßt. Wir reden hier nicht von Mega-Rabatten, aber so 15-25 % sind meistens drin. In Einzelfällen auch mehr. Eine weitere Standardmethode ist übrigens "gratis" Zubehör reinzuverhandeln (das kostet nämlich im Einkauf so gut wie nichts).

Ab was zählt für dich denn als vernünftiges Stage Piano? Die Richtung der Yamaha CP Serie o. vergleichbare?
Richtige Stage Pianos (Bühnenmodelle ohne integrierte Lautsprecher) kosten zwischen 1500-2500 €. Der Kleinhersteller Clavia verlangt auch schon mal ein zwei Tausender mehr.

Beispiele dafür sind Kawai MP7, MP11, Yamaha CP40, CP4, CP300, CP1, Roland RD-800, Clavia Nord Piano. Für den Heimgebrauch sind diese aber nicht direkt vorgesehen, sondern eher fürs Studio mit Monitor-Anlage. Für die Privatwohnung sind eher die von dir schon aufgezählten Kompaktdigitalpianos mit dezentem Design und optionalem Möbelständer, integrierten Lautsprechern und Notenhalterung gedacht.

Das Konzept des VPC fand ich eigentlich ganz interessant, aber immer den PC dran haben und eine Software laufen lassen ist mir dann doch etwas viel Aufwand, zumal man PC und Klavier irgendwie zusammen stehen haben muss.
Da sind dann Geräte mit echten MIDI-Anschlüssen im Vorteil: Bis zu 15 m dürfen zwischen PC und Digi liegen. Bei mir liegen 7 m zwischen Standort der Tastatur und dem Klangerzeuger im Nachbarzimmer. Von den Wundern der virtuellen Instrumente zeugt nur ein unsichtbar hinter Schränken verlegter Kabelbaum. :-D
Ich bin da eher deiner Meinung, dass die Motivation eher da ist, wenn man nicht 10 Minuten aufbauen muss :D
Wenn es zehn Minuten dauert, übt man nie. Alles was ich tun muß, ist hier am Rechner Ivory Cantabile zu starten, aufstehen und zum Digi rübergehen, ggf. den Kopfhörer umstecken und loslegen. Und doch nutze ich oft nur den integrierten Klang, weil es eben noch schneller geht.
 
 

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