Fragen zur h moll-Sonate (Franz Liszt)

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thepianist73

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Ok, ich bin 14. Ich habe allerdings schon viele schwere Stücke sehr gut gespielt, wie: Wandererfantasie, Stücke von Rachmaninoff, die schwersten Sücke von Beethoven, Liszt, diverse Chopin-Stücke (Revolutionsetüde z.B.) etc.^^ Vierhändig habe ich auch schohn einiges gepsielt, darunter auch ein sehr schweres Stück von Schubert.
Würde gern wissen, was du von Liszt, Chopin und Rachmaninow genau gespielt hast. Interessiert mich ernsthaft.
Und die Revolutionsetüde gehört mE nicht zu den schwierigen Stücken. ;)
 
.marcus.

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Ok, ich bin 14. Ich habe allerdings schon viele schwere Stücke sehr gut gespielt, wie: Wandererfantasie, Stücke von Rachmaninoff, die schwersten Sücke von Beethoven, Liszt, diverse Chopin-Stücke (Revolutionsetüde z.B.) etc.^^ Vierhändig habe ich auch schohn einiges gepsielt, darunter auch ein sehr schweres Stück von Schubert.
Was sind denn die schwersten Stücke von Beethoven? Das interessiert mich jetzt doch

marcus
 
Stilblüte

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@thepianist:
Ich finde schon, dass die Revolutionsetüde zu den schwierigen Stücken gehört bei Chopin.
Zumindest, wenn man sagt, dass es noch sehr schwierige und extrem schwierige Stücke gibt...
Aber auch mittelschwere, weniger schwere, einfache und sehr einfache.

Welche Stücke von Chopin findest du denn am schwierigsten bzw. besser gesagt am anspruchvollsten (technisch natürlich)?
Ich nehme mal an, dass du schon viele gespielt hast und das ganz gut einschätzen kannst?

Gruß

Edit: Ein 14 Jähriger, der die Rev.Etüde gut spielt, ist sehr begabt, für 14 Jährige IST die Rev.Etüde schwierig.
Ich würde mal außerdem behaupten, jeder der sie spielen kann muss eine gewisse Begabung besitzen.
 
Hammerklavier

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Danke für das Lob^^ Ich mache später eine Liste von den Stücken, die ich schon gespielt habe.
 
thepianist73

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@thepianist:
Ich finde schon, dass die Revolutionsetüde zu den schwierigen Stücken gehört bei Chopin.
Zumindest, wenn man sagt, dass es noch sehr schwierige und extrem schwierige Stücke gibt...
Aber auch mittelschwere, weniger schwere, einfache und sehr einfache.
Naja, einfache und sehr einfache Stücke habe ich bei Chopin noch nie gesehen. Und die Revolutionsetüde ist in der Gesamtheit der Chopinstücke (also inkl. Préludes und Mazurkas) mE klar weniger schwierig als die Hälfte aller Werke (gut: Préludes und v.a. Mazurken gibts ja mengenmässig sehr viele) .
Und bei den 24 Etüden gehört sie mE zu den 4 einfachsten (10/3, 10/9, 10/12, 25/9). Wenn man das so sagen kann.

Welche Stücke von Chopin findest du denn am schwierigsten bzw. besser gesagt am anspruchvollsten (technisch natürlich)?
Ich nehme mal an, dass du schon viele gespielt hast und das ganz gut einschätzen kannst?
Also wirklich grosse Anforderungen, höchstes technisches Können und ausgeprägte musikalische Auffassungsgabe und Verständnis stellen meiner Meinung nach:

a) etliche Etüden (wurde hier schon genug besprochen welche schwer sind)
b) As-Dur Polonaise op. 53
c) einige Nocturnes (zB 15/2, 27/2, 48/1)
d) alle 4 Scherzi
e) As-Dur Polonaise-Fantaisie op. 61
f) Fantasie op. 49
g) Barcarolle op. 60
h) Balladen g-moll op. 38, As-Dur op. 47, f-moll op. 52
i) Andante spianato et Grande Polonaise op. 22 (!)
j) Klavierkonzerte

In diesem Kontext ist die Etüde op. 10/12 wirklich ein leichtes Stück.

Ein 14 Jähriger, der die Rev.Etüde gut spielt, ist sehr begabt, für 14 Jährige IST die Rev.Etüde schwierig.
Das ist so. Ich habe nichts anderes gesagt. ich sagte nur, dass das Stück op. 10/12 nicht schwer ist.

Ich würde mal außerdem behaupten, jeder der sie spielen kann muss eine gewisse Begabung besitzen.
Nicht unbedingt. Es sei denn, einfach sehr viel und lange daran zu üben ist auch eine Begabung.
Habe schon Leute gehört das (schlecht) zu spielen, da hat es gerade an Begabung gefehlt.
Fleiss ist bei sehr vielen immer viel mehr vorhanden als Begabung.

Aber natürlich hast du Recht: dieses Stück ist nicht so einfach, und Millionen von Menschen können nicht mal Hänschen-Klein.
Aber du weisst ja jetzt, wo es unter seinen Artgenossen einzureihen ist... :D

Gruss!
 
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Ich finde die Rev.-Etüde nicht viel leichter als die 1. Ballade...
 
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Pianissimo

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@ Alcofa: Warum sollte man vor der Revolutionsetüde Angst haben^^ da ist jetzt nichts so heftiges^^

Na, höre ich da eine gewisse Arroganz heraus???

Diese Etüde ist definitiv nicht leicht, sie gehört aber sicherlich nicht zu den Schwierigsten.
Es ist doch immer subjektiv, für den einen ist es ein mühsames Erarbeiten (da denke ich z.B. am mich) und für den anderen ist es ein Kinderspiel....
 
thepianist73

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Na, höre ich da eine gewisse Arroganz heraus???

Diese Etüde ist definitiv nicht leicht, sie gehört aber sicherlich nicht zu den Schwierigsten.
Es ist doch immer subjektiv, für den einen ist es ein mühsames Erarbeiten (da denke ich z.B. am mich) und für den anderen ist es ein Kinderspiel....
Ja aber genau deshalb ist es eben nicht subjektiv.
Wenn du sagst, es ist ein mühsames Erarbeiten, ist das völlig okay.
Aber in dem Falle wirst du kaum eine andere Etüde finden, wo du nicht noch mehr arbeiten müsstest. Geschweige denn die andern Werke (Scherzi, Balladen, etc).

Es geht um die Relationen.
 

Hartwig

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Hallo,
ich habe die Revolutionsetüde zwar noch nicht insgesamt einigermaßen gespielt, aber das liegt nur an meiner mangelnden Übung. Mit mehr Fleiß würde ich schon zustimmen, daß sie nicht zu den schwersten Chopin-Etüden gehört.
Dennoch habe ich große Hochachtung, wenn ein junger Pianist (z.B. 14-jährig) sie gut spielen kann. Das zeugt dann doch von mehr eingesetztem Fleiß als ich in der Lage bin, ihn neben meinen anderen Aktivitäten aufzubringen.

Gruß Hartwig
 
A

AlCoFa

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Ich kann mich nicht erinnern, gesagt zu haben, dass ich die Revolutionsetüde heftig finde oder besonders schwierig oder was weiß ich. Sie ist nur das anspruchsvollste Stück, das ich bisher gespielt habe, mit deutlichem Abstand.
Vor der Etüde habe ich Chopins Polonaise op.26, 1 cis-Moll gespielt. In einem anderen Thread hat mir jemand auf meine Frage, wie sehr die Revolutionsetüde nun schwieriger sei als die Polonaise, geantwortet, dass die Etüde nicht wirklich schwieriger sei, nur eben anders. Zwar halte ich die Revolutionsetüe für viel, viel schwieriger (ich persönlich hatte nämlich überhaupt keine Probleme mit der Polonaise, die konnte ich nach 4 Klavierstunden spielen), jedoch ist sie auch das erste Stück, in dem ich der linken Hand richtig Zunder geben muss. Das bin ich eben nicht gewohnt und von daher kommt sie mir eben schwieriger vor.

In diesem Sinne
 
Stilblüte

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Bei allem Respekt, aber dann kennst du entweder beide Stücke nicht wirklich oder zumindest kennst du die Ballade nicht richtig (oder kannst sie spielen).
Die g-moll-Ballade ist dann schon noch ein, zwei Nummern grösser. ;)
Wenn du zum Forumtreffen kommst, kannst du dich selbst davon überzeugen, ob ich der Ballade nun mächtig bin oder nicht.
Wenn ich Zeit und Muße finde, mache ich noch mal eine schönere Aufnahme und stelle sie ins Forum.
Selbstverständlich kann ich die Ballade nicht perfekt, ich bin ja kein Wunderkind oder sonst was, aber meine Musiklehrer am Gymnasium möchte ich das so erst mal spielen hören!
Die Ballade ist musikalisch natürlich nicht zu vergleichen mit der Etüde, weißt viele verschiedene Technikhürden auf und ist auch mindestens doppelt so lang.
Sie erfordert aber nicht so viel Durchhaltevermögen bzw. auf andere Art und in der rechten Hand, es gibt Entspannungspausen, musikalisch und technisch.
Ich sage dazu, dass ich die Ballade auch schon um einiges länger und intensiver übe als die Etüde.

Mir fällt die Ballade auch leichter als eine Beethovensonate.

Stilblüte
 
Hammerklavier

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Naja, also dass die g-moll Ballade schwerer ist, muss ich zustimmen. Allerdings habe ich die Revolutionsetüde jetzt nicht so besonders viel geübt. Aber vielleicht ging es bei mir in der linken Hand besser, weil ich Linkshänder bin^^
 
klavigen

klavigen

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h-moll sonate

@Hammerklavier,

Ich möchte noch mal auf meinen Appell zurückkommen, dass sich bitte derjenige outet, der die h-moll Sonate einstudiert hat und deshalb Tips aus der Praxis geben kann.
sodann einige Fragen zur der Oktavenstelle, vorbereitend:

Wie schnell kannst du einen C-dur akkord z.b. g,c,e mit der linken Hand repetieren? Wieviel anschläge pro Sekunde`? Ist da eine Struktur dahinter oder sind alle geleichmässig laut und gibt es dann eine differenz im Ergebnis. Bitte genau!!! nachmessen und mir mitteilen.
Wie schnell kannst du rechts eine Tonleiter (nicht nur C-dur) spielen und diese ebenfalls links synchron dazu spielen - also insgesamt läuft die Leiter dann in 3 Oktaven. Bitte genaue Metronom angabe. Dasselbe Ergebnis auch mit vertauschen Handrollen angeben.
Je nachdem werde ich dann weitere Tips geben.

Ansonsten zu deiner Situation, Dir muss ja klar sein, dass du mit deinen Statements hier einige Verwunderung erregst. Deshalb wären ein paar ergänzende Berichte ganz hilfreich, alles beser einzuordnen. Wie hast du angefangen, wer ist oder waren deine Lehrer - trittst du bereits als Pianist auf oder bist du eventuell bereits bekannt und willst dies hier nicht offenbaren ?
Es gibt ja immer wieder erstaunlich junge Leute, die unerhörtes Können haben. Alfred Brendel unterrichtet derzeit den jungenm KitArmstrong, der mit 10 bereits als Pianist einzustufen war. Bist du ein solcher ?

Dann werden hier einige auch Tipps von dir haben wollen und ich hoffe, du lässt uns dann in deine geheimnisse hieneinschauen.

Lg Klavigen
 
Hammerklavier

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Ich bin 14, und habe einen nicht soo bekannten kLavierlehrer, der allerdings sehr gut ist. Ich selber habe schon mehrere große Werke sehr gut gepsielt, bin aber nicht bekannt.
Zu dem Akkord: Es sind mehrere Anschläge pro Sekunde, wieviele weiß ich nicht mehr genau.
Zu den Tonleitern: Nach kurzem Aufwärmen lief sie ziemlich shcnell, ich gluabe ca. Tempo 185
 
 

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