Feuchteverteilung durch Damp-Chaser

Zudem muss man sich den Schwachsinn überlegen, was passiert, wenn die Umgebungsfeuchte im erwünschten Bereich liegt. Anstatt sich selber abzustellen, heizt er um sich selber unschädlich zu machen. Was für eine Verschwendung!
DA geb ich Dir nun zum ersten Mal recht! ;-)
Passt gut zu den Klimaanlagen in den USA. Die laufen auch rund um die Uhr auf Max...
 
Lieber fishi,

Du musst mir nicht Recht geben! ;-)
Recht geben mir meine Zahlen gemäß folgendem Zitat von Roger Bacon:

"Nur in der Mathematik gelangen wir zur vollen, irrtumslosen Wahrheit, zu einer Gewissheit ohne Irrtum. [...] Nur mit Hilfe der Mathematik kann man wirklich wissen und alle anderen Aussagen verifizieren, denn in jeder Wissenschaft ist nur so viel an Wahrheit enthalten, wie in ihr Mathematik steckt."

Es ist also völlig sinnlos, gegen das was man misst mit anderem als mit Gegenmessungen zu argumentieren. Das allerschwächste Argument ist der Glaube,- in welcher Form er auch immer daherkommt.
Und glaube (;-)) mir, der Glauben ist mir als alter Ossi gründlich ausgetrieben worden. Bis auf einen: Ich glaube, dass ich nicht glaube!
:lol: :lol: :lol:
LG Ute
 
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Der Vollständigkeit halber: Unter meinem Flügel (Blüthner BJ 1887) werkelt seit 5 Jahren ein DC. Soweit keine Beschwerden, im Gegenteil. Will heißen, dass ich aufgrund persönlicher Erfahrungen natürlich positiv voreingenommen bin.

Und warum hat ein Flügel der 128 Jahre ohne DC überlebt plötzlich diesen nötig ?
 
Und warum hat ein Flügel der 128 Jahre ohne DC überlebt plötzlich diesen nötig ?
Mögliche Antworten:
"Weil er einen guten Standort hatte?"
"Weil er für 123 Jahre im schwach beheizten Nebenraum sein Dasein fristete?"
"Weil jemand vielleicht mit einem Venta für die nötige Luftfeuchtigkeit sorgte?" Oder in Abmilderung auf das Schwarzenegger Zitat
"Geht's dich was an?"

Wieviele Instrumente längst gestorben sind, die vor 128 Jahren gebaut wurden, weil sie das Gerät nicht hatten ist vielleicht die Frage, welche interessant wäre. ;)

LG
Michael
 
Mögliche Antworten:
"Weil er einen guten Standort hatte?"
"Weil er für 123 Jahre im schwach beheizten Nebenraum sein Dasein fristete?"
"Weil jemand vielleicht mit einem Venta für die nötige Luftfeuchtigkeit sorgte?" Oder in Abmilderung auf das Schwarzenegger Zitat
"Geht's dich was an?"

Wieviele Instrumente längst gestorben sind, die vor 128 Jahren gebaut wurden, weil sie das Gerät nicht hatten ist vielleicht die Frage, welche interessant wäre. ;)

LG
Michael

Daß ein Flügel 128 Jahre lang einen optimalen Standort hatte ist wohl ziemlich unwahrscheinlich.
Daß vor 100 Jahren ein Venta zum Einsatz kam ebenso.
Ob mich das was angeht ist für ein Forum eine ziemlich ungewöhnliche Frage - noch mehr wenn man bedenkt daß Du gar nicht gefragt warst.
Ich gehe mal davon aus daß er die ersten 128 Jahre einfach keinen DC gebraucht hat, genauso wie die meisten Klaviere und Flügel.
 
...
Es ist also völlig sinnlos, gegen das was man misst mit anderem als mit Gegenmessungen zu argumentieren. Das allerschwächste Argument ist ...
Das mag auf Dich zutreffen, dass alle anderen Argumente sinnlos sind. Und wenn Du damit glücklich bist, dann wäre jeder Aufwand Deinem Glück abträglich. Meinst Du wirklich, das würde hier jemand wollen?

Beruflich habe ich sehr viel mit Messungen zu tun und daher weiß ich von vielen Möglichkeiten unrichtige Messergebnisse zu erhalten aber ich bleibe dabei, Deinem Glück nicht schaden zu wollen.
 
Daß ein Flügel 128 Jahre lang einen optimalen Standort hatte ist wohl ziemlich unwahrscheinlich.
Daß vor 100 Jahren ein Venta zum Einsatz kam ebenso.
Ob mich das was angeht ist für ein Forum eine ziemlich ungewöhnliche Frage - noch mehr wenn man bedenkt daß Du gar nicht gefragt warst.
Ich gehe mal davon aus daß er die ersten 128 Jahre einfach keinen DC gebraucht hat, genauso wie die meisten Klaviere und Flügel.
Erstens muss ich nicht gefragt werden, um mich im Forum auf Fragen zu äußern. Wenn man nur von einer Person eine Antwort will, schickt man ihr eine private Nachricht.

Nun zu den anderen Aussagen: Klar gabs vor 100 Jahren Ventas. Die Dinger hießen nur anders, WasserschaleaufOfenstell oder so ähnlich. Es gab des weiteren so spezielle Sachen wie lange Unterwäsche im Winter, Pullover, Decken und dergleichen. Eine Heizanlage war kein hochtechnisches Gerät im Keller eines Gebäudes, welches Fußböden, Wände und Decken vom Keller bis in den Dachstuhl beheizte, wodurch man nun bei Minustemperaturen leicht bekleidet und Barfuss überall im eigenen Haus herum laufen kann. Es war viel mehr ein kleines Gerät in der Ecke eines Raumes, mit einem Rohr in die Wand (Kamin), an dem man sich die Hände wärmen konnte. Solch ein Gerät reichte zumeist für eine Etage.

Leider habe ich es nicht fotografiert, aber in einem Klavier fand mal ich eine Garantieerklärung von vor 120 Jahren. Da stand ausdrücklich, dass der Raum in dem das Klavier aufgestellt wird im Winter tunlichst auf 15° beheizt werden muss. Ja die Probleme waren eher zu kühle, und damit zu fechte Räume als zu trockene...

Im übrigen ist es nicht unwahrscheinlich, dass hie und da ein Klavier einen guten Standort hatte. Flügel im Familienbesitz wechselten selten das Haus. Die Alten starben weg und die Jungen übernahmen des Interieur.

LG
Michael
 
Ich gehe mal davon aus daß er die ersten 128 Jahre einfach keinen DC gebraucht hat, genauso wie die meisten Klaviere und Flügel.

Bei den Altbauten hatte man auch noch Kohleofen, und die Fenster waren nun auch nicht soo dicht. Hier hatte man eine relativ konstante LF zwischen 50 und 70%. Die späteren Wohnverhltnisse (welche wohl für den Bewohner selbst sehr viel angenehmer war) machten vielen Instrumenten schlichtweg den Garaus.

Viele Grüße

Styx
 
Zudem muss man sich den Schwachsinn überlegen, was passiert, wenn die Umgebungsfeuchte im erwünschten Bereich liegt. Anstatt sich selber abzustellen, heizt er um sich selber unschädlich zu machen. Was für eine Verschwendung!
Das ist ein Punkt, der an dem Gerät verbesserungswürdig ist. Ich warne trotzdem davor den DC abzustellen, wenn man keine tägliche Kontrolle ausübt, die quasi Laborbedingungen simuliert. Nicht, dass gleich was kaputt geht, aber es geht ja auch um gute Stimmhaltung, und so viel mehr kostet das bisschen Strom nicht. Da spart man eher, wenn man sich weniger Nahrung kauft und nichts in den Müll tun muss, weil es im Kühlschrank verdarb.

Gefühlt tut der Konsument stets die verkehrte Sache.

Klavierstimmer: Der Stimmstock ist kaputt. Es war zu trocken im Winter!
Kunde: Wieso denn? Ich hab doch eh immer gelüftet...

Klavierstimmer: Ihr Klavier ist verschimmelt.
Kunde: Ich dachte der Sommer war so trocken, da hab ich den Hydrocelstab jede Woche gefüllt.

LG
Michael
 

Ja, genau!
Wir können ein Lied davon singen. Drum rate ich strikt vor Experimenten ab.
Ute spart, misst und kontrolliert täglich, vielleicht stündlich, und das ist ok. Sie muss sich selbst bei der Nase nehmen, wenn sie versagt!
Einen tollen Ratschlag für alle, die einen DC haben abzuleiten geht mit Gewissheit nach hinten los.
Bitte nochmals! Stellt Euer Gerät NICHT ab. Es kostet vielleicht ein paar Kilowatt pro Jahr mehr, als es mit intelligenterer Regelung müsste, aber es gibt derzeit kein besseres oder sparsameres Feuchtereguliergerät am Markt! Wenn Ihr was Gutes tun wollt, dann betreibt es mit destilliertem Wasser und guckt, ob die Filtertücher verkalkt sind und gewechselt werden müssen.

LG
Michael
 
Das ist ein Punkt, der an dem Gerät verbesserungswürdig ist. Ich warne trotzdem davor den DC abzustellen, wenn man keine tägliche Kontrolle ausübt, die quasi Laborbedingungen simuliert.
LG
Michael

Das kann ich mittragen, der DC-Normalverbraucher wird eher nicht diesen Aufwand treiben. Das macht man nur, wenn man auch Spaß daran hat.
Es ging mir auch gar nicht darum, allgemeingültige Verfahrensregeln zu finden, ich wollte einfach nur wissen, was da passiert....

LG Ute
 
Ihr macht mich neugierig. Wenn dieser Faden noch lange weitergeht kaufe ich mir auch so ein Ding - nicht um es einbauen* zu lassen, sondern um zu experimentieren. Wie Ihr das beschreibt könnte man die Regelung optimieren. Ich nehme an, eine größere Schlathysterese wäre besser.

Den Einbau zu sparen, würde nicht an meiner Sparsamkeit oder einer Skepsis liegen, sondern an den aktuell guten Bedingungen. (derzeit 54% rF, im Winter ging es runter bis 40 und im letzten Sommer waren es max. 65% rF)
 
Ihr macht mich neugierig. Wenn dieser Faden noch lange weitergeht kaufe ich mir auch so ein Ding - nicht um es einbauen* zu lassen, sondern um zu experimentieren. Wie Ihr das beschreibt könnte man die Regelung optimieren. Ich nehme an, eine größere Schlathysterese wäre besser.

Den Einbau zu sparen, würde nicht an meiner Sparsamkeit oder einer Skepsis liegen, sondern an den aktuell guten Bedingungen. (derzeit 54% rF, im Winter ging es runter bis 40 und im letzten Sommer waren es max. 65% rF)
In welchem Teil von Deutschland gibt es solche hervorragenden klimatischen Bedingungen?
Ja, Optimierungspotential ist vorhanden. Ich nehme als externer Berater 300 Euro die Stunde. :-D
 
@klaviermacher Das liest sich nicht optimal.
Schöner gefiele mir eine Schalthysterese in dem Sinn, dass man bei 45% rF beginnt zu befeuchten und bei 50% damit wieder aufhört und im umgekehrten Sinn bei 55% beginnt zu entfeuchten und auch bei 50% wieder aufhört. (Das sind jetzt irgendwelche %-Werte, die man vielleicht testen könnte.)

Eine ganz andere Idee wäre, wenn man einen Vorhang vom Flügel bis knapp über dem Boden hätte und dann den kleinen Raum unter dem Flügel in einem guten Bereich halten würde. Damit fiele die von Wespennest erwähnte punktuelle Belastung weg aber das zu regelnde Volumen wäre überschaubar.
 

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