Bin gerade sehr frustriert...

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Liebe partita,

danke für Deine Antwort und ich finde es toll, wie Du auch auf Beiträge eingehst, die etwas kritisch nachfragen, wie mein obiger.
Ich hatte meine Antwort auf Stilblütes Beitrag geschrieben, bevor ich Deine Antwort gelesen habe. Ich habe Deinen Satz vielleicht überbewertet oder in den falschen Hals bekommen (eben weil ich genug andere kenne, die es auch nicht leicht haben).

Ich wünsche Dir, dass Deine Anstrengungen zu einem glücklichen Ausgang Deiner momentanen Situation führen. Denk dabei daran, dass Du nicht die einzige bist, die mit Hindernissen konfrontiert ist (auch wenn man diese bei anderen nicht immer sieht, viele sprechen ja auch nicht darüber).

Liebe Grüsse,
pianovirus
 
Liebe Partita,

ich hoffe, Du bist mir nicht böse, aber hier geht das Lamento für meinen Geschmack ein bisschen weit.

Woher weisst Du denn, dass alle anderen bessere Bedingungen hatten als Du? Ich meine, gelesen zu haben, dass Du ein eigenes Klavier hast. Allein damit bist Du schon besser gestellt als ein grosser Teil der Musikstudenten. Eine Freundin meiner Freundin z.B. steht nicht selten um 5 Uhr morgens auf, nur um einen Platz in einer Übezelle zu bekommen. Sie fährt eine Stunde zu dem Ort, wo sie sich durch Klavierunterricht ein bisschen was dazu verdient. Viele Musikstudenten kommen aus erheblich ärmeren Gegenden als Deutschland und sind teilweise hierher gezogen, ohne auch nur ein Wort der Sprache zu sprechen. Man kann sich leicht ausmalen, wie viele von ihnen ihren Weg trotz erheblicher Widerstände gemeistert haben, und sicher auch mehr als einmal vor dem Dilemma standen (wie vermutlich die meisten Menschen), dass Dinge die ihnen am Herzen liegen nicht in Einklang mit ihren grossen Lebenszielen zu bringen sind. Du bist sicher nicht die einzige, die es nicht ganz einfach hat.

Und "all die Granaten" sind ganz sicher auch nicht gefühlslose Tastenmonster, deren Können ihnen mühelos zugeflogen ist und denen es nur ums Wegschnappen des Stipendiums geht.... die Liebe zur Musik wird wohl bei den meisten eine nicht ganz unerhebliche Rolle im Leben spielen.

Liebe Grüsse,
pianovirus


Lieber pianovirus,

du bist sicherlich auch nicht böse, wenn ich dir hier widerspreche.

Genauso ging es mir nämlich auch. Ich hatte nie ein eigenes Instrument und war deshalb immer um 7, in der Hochschule. Übezellen kennne ich ausgesprochen gut. :mrgreen:

Ich bin auch eine Stunde nach außerhalb gefahren, um mir etwas dazu zu verdienen.

Ich konnte aber immer genug üben!!!

Nur darum geht es hier doch! Egal, wie wenig Geld ich hatte, ich hatte Zeit zum Üben, weil zu meinem Lebensunterhalt Klavierunterrichten und Korrepetition nur wegen zusätzlicher Unterstützung meiner Eltern in den ersten Semestern ausgereicht haben!

Deshalb verstehe ich partita auch so gut. Es ist wirklich schrecklich, wenn man üben will, aber dauerhaft nicht üben kann, weil man Geld verdienen muss. Ich kann das absolut nachfühlen!

Hier geht es nicht um Geld, es geht um Zeit!

Ich habe keinen Studenten gekannt, der keine Zeit zum Üben hatte. Lebensbedingungen sind immer auch schwierig und gerade Studenten schwimmen in der Regel nicht im Geld. Aber wie gesagt, geht es hier darum nicht. Deshalb sehe ich partitas Situation schon als besonders schwierig an!

Übrigens: alle Ausländer, die ich kannte, hatten einen eigenes Instrument, die meisten Asiaten einen Flügel. :mrgreen: Da ich auch in Köln mit sehr hohem Ausländeranteil studiert habe, kannst du dir denken, was das heißt....! :-D

Liebe Grüße

chiarina
 
Liebe chiarina,

keine Sorge, ich habe gar nichts gegen Widerspruch, solange ich wegen einer abweichenden Meinung nicht persönlich angegriffen werde (was Du sowieso nie tust).

Ich konnte aber immer genug üben!!!

Nur darum geht es hier doch! Egal, wie wenig Geld ich hatte, ich hatte Zeit zum Üben, weil zu meinem Lebensunterhalt Klavierunterrichten und Korrepetition nur wegen zusätzlicher Unterstützung meiner Eltern in den ersten Semestern ausgereicht haben!

Deshalb verstehe ich partita auch so gut. Es ist wirklich schrecklich, wenn man üben will, aber dauerhaft nicht üben kann, weil man Geld verdienen muss.

Ich kann das absolut nachfühlen!

Hier geht es nicht um Geld, es geht um Zeit!

Ich kann das auch nachfühlen, denn ich kenne das Gefühl nur allzu gut. Der Punkt ist aber doch: Geld und Zeit sind nicht zwei Grössen, an denen man einfach so unabhängig voneinander rumschrauben kann!

Z.B. kann man entscheiden, kein eigenes Klavier zu kaufen, so dass man weniger arbeiten muss, und damit wiederum mehr Zeit zum Üben hat, wenn auch in einer Übezelle. Ich (wollte hier eigentlich nicht zuviel über mich reden, tue es jetzt aber doch kurz) bin extra in eine kleinere Wohnung umgezogen, um nur 4 statt 5 Tage arbeiten zu müssen (was ich nun leider für unbestimmte Zeit wieder aufgeben musste) - und somit etwas mehr Zeit für die Musik zu haben. Eine frühere langjährige Beziehung ist zerbrochen, weil wir uns nicht einig werden konnten, wieviel der beschränkten freien Zeit mir für die Musik gegönnt sein darf.

Ich bin mir sicher, dass solche existentiellen, oft genug schmerzvollen, Abwägungen, wie man seine Lebenszeit zwischen Broterwerb, Partnerschaft/Familie und grosser Leidenschaft (die eben nicht immer gleich dem Broterwerb ist) im Leben vieler Menschen eine Rolle spielen, ganz besonders, wenn einen die Liebe zur Musik in einem Alter "überkommt", in dem ein erstes Studium oder eine Berufsausbildung schon weit fortgeschritten oder gar beendet sind.

Um so wichtiger ist es dann aber, dass man sich überlegt, ob und wie man innerhalb der Beschränkungen an Geld und Zeit, die (fast) jeder von uns hat, Rahmenbedingungen schaffen kann, die möglichst viel Zeit mit der Musik, mit dem geliebten Klavier, genug Zeit für Familie und genug Geld zum Leben und für guten Unterricht usw. lassen. Das sind meiner Meinung nach Fragen, die unbedingt vor Beginn eines Zweitstudiums geklärt sein sollten, und nicht, wenn man schon mittendrin steckt....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich meinen Satz ironisch gemeint haben könnte, denn das habe ich nicht. Ich will damit genau das aussagen, was ich geschrieben habe. Daraus folgte eben, das sich nicht glaube, dass alle Studenten aus dem Ausland zwangsläufig so viel ärmer sind als die deutschen Studenten.
Ich weiß von einer Japanerin, die hier eine Wohnung gesucht hat, und meinte, 500 Euro darfs schon kosten. Dabei gibt es hier bereits Wohnheimplätze für 200 Euro. Ich kenne sonst auch niemanden, der als Student in meiner Stadt so teuer wohnt. Sie hat also tatsächlich genug. Ich frag die Asiaten nicht alle nach ihrer finanziellen Lage aus.... naja ist ja auch egal.
 
Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich meinen Satz ironisch gemeint haben könnte, denn das habe ich nicht.

Dann hab' ich Dich missverstanden, Blüte, sorry.

Abgesehen davon: Wie die Kommentare zeigen, macht eben jede/r von uns unterschiedliche Erfahrungen und bildet sich anhand dieser seine/Ihre Meinung. Kein Wunder, dass das manchmal zu unterschiedlichen Sichtweisen führen kann.
 
Übrigens: alle Ausländer, die ich kannte, hatten einen eigenes Instrument, die meisten Asiaten einen Flügel. :mrgreen: Da ich auch in Köln mit sehr hohem Ausländeranteil studiert habe, kannst du dir denken, was das heißt....! :-D

Öhm... das heißt, daß, nachdem Du damals diese Erkenntnis hattest, Dein nächster Freund ein Asiat war? Und heute Dein Ehemann? :mrgreen: :mrgreen:
 
Hier geht es nicht um Geld, es geht um Zeit!
Liebe Chiarina,
Vorsicht! Jetzt verhedderst Du Dich!
Was anderes als ein Tresor für Zeit ist Geld?

Nicht "Zeit ist Geld" (als Stundenlohn) sondern Geld ist Zeit (als Freiheit in der Zeit). Fast alle Menschen sind ja Sklaven: Für Geld geben sie ihre Lebenszeit her. Zahlen Steuern für Tanklastwagen, die in die Luft fliegen...und zahlen das Aufräumen auch noch.

Früher, als ein Studium und das Abitur noch soziale Bedeutung hatten - heute braucht man in erster Linie Vitamin B - war jedes Studium überwiegend das Privileg der Oberschicht. Nur für allergrößte Talente war das System halbwegs "durchlässig". Heute entstammen ausländische Studenten natürlich einer priviligierten Oberschicht (oftmals aus korrupten Staatsverhältnissen). Die sogenannte Mittelschicht definiert sich ja fast, dass sie "Vor Ort" erfolgreich sein kann. Zuwanderer sind deshalb oftmals Unterschichten, eben jene, die "Vor Ort" keine Chance haben (und hier dann auch nicht....)

Das Abitur hat seine Bedeutung verloren (mein Jahrgang: 3%!), oder es wird "gekauft" auf Privatschulen, Doktorarbeiten sind oftmals nur noch "aufgeblähter Schwafelbrei" oder ebenfalls "zugekauft".

Partitas Problem im Jahr 2011 ist doch dieses: Sie hat kein Vermögen, sondern nur Arbeitskraft. Diese kann/muss sie verkaufen. Sie hat JA SOGAR Jobs!! Nach Marx zahlt das Kapital aber immer nur die Reproduktionskosten der Arbeitskraft. Es ist deshalb unmöglich, aus ARBEIT Vermögen (=Zeit) aufzubauen. Seit einigen Jahren WEIGERN sich die Unternehmer ja sogar, die notwendigen Reproduktionskosten der Arbeit zu zahlen (Diese Weigerung begann im Schatten der Einführung der Frauenarbeit :-) ). Dies konnte geschehen, weil das Kapital die Macht über den Staat eingenommen hat (statt des menschlichen Kaisers!).

Nun braucht auch der Staat VIEL GELD (=Überlebenszeit) und macht Schulden. Der Staat liebt das GELD noch mehr als die Kapitalisten! Er liebt es so sehr, dass er sich sogar EIGENE DRUCKMASCHINEN angeschafft hat! MIT diesen Schulden, sagen wir 60.000.000.000 Euro pro Jahr NEU, lassen sich ca. 1.000.000 Vollzeitstellen a 60.000€ p.a. allimentieren (inkluvise Raumkosten usw.).

Individuelles Lebensziel im Schul- und Uniwettlauf ist es nun, Teil jener Pfründe zu werden, die der Staat auf Pump ermöglicht. Hierzu gehören weite Teile des Hochschulwesens ("Aufgrund unserer Arbeit wird in Asien besser Klavier gespielt, langfristig versprechen wir uns dadurch bessere Autoverkäufe!"). Da nicht alle Pfründe über Kredit und Geldschöpfung finanziert werden können, arbeitet ein (dummer) Teil der Bevölkerung noch in der Wirtschaft und zahlt Steuern, gibt also Lebenszeit her (damit die anderen morgens sinnlos antanzen dürfen, umsonst kommen die nicht!). Natürlich haben ALLE das Gefühl zu ARBEITEN und WICHTIG zu sein.

Grundsätzlich werden also immer Zahlungsströme in die Zukunft verlagert ("Prinzip Endlagerung"). Wer private Einkommensströme immer weiter in die Zukunft verlagert, kann dies tun, wenn die Ausbildung als Investition angesehen werden kann, also tatsächlich ökonomisch zweckgebunden und durchgerechnet ist.

Geld ist eine tolle Sache! Nur wer Geld hat, ist frei und hat "Zeit". Geld hat man aber nicht, wenn man es sofort wieder ausgeben muss. Dann hat man nur eine Wohnung und was zu essen. So wie jeder Sklave zu allen Zeiten. Die haben auch bei der Arbeit immer gesungen!

Unter diesen Bedingungen gibt für den Einzelnen nur eine Chance: Man muss sich organisieren und die Lasten teilen. Nach vor wenigen Jahrzehnten war es ja fast unmöglich, sich alleine durchs Leben zu schlagen!
 
alle Ausländer, die ich kannte, hatten einen eigenes Instrument, die meisten Asiaten einen Flügel.
Aussage "meines" Klavierhändlers: Wenn die jungen Asiaten einen Flügel kaufen, dann tun die das immer zu dritt - legen zusammen und dann wird der Flügel 24h/Tag abwechselnd bespielt...
 
...Geld und Zeit sind nicht zwei Grössen, an denen man einfach so unabhängig voneinander rumschrauben kann!

Z.B. kann man entscheiden, kein eigenes Klavier zu kaufen, so dass man weniger arbeiten muss, und damit wiederum mehr Zeit zum Üben hat, wenn auch in einer Übezelle. ...

Lieber Pianovirus und natürlich auch alle anderen,

natürlich sind Zeit und Geld keine unabhängigen Größen, das hat Chiarina so glaube ich auch nicht gemeint. Im Übrigen habe ich mich gerade dafür entschieden, mein Klavier zu kaufen, um bessere Bedingungen zu haben - nicht nur, dass ich nun bequem zuhause üben kann, sondern, dass ich überhaupt dann üben kann, wenn ich überhaupt ein bisschen Zeit habe.

Chiarina wird es wissen, wenn sie hier war - es ist nicht so einfach, dass du herkommst und eben mal eine Übezelle kriegst. Man kann eine Übezelle tagsüber für 2 Std. reservieren - und wenn man z.B. für 17h reservieren möchte, dann muss man 4h20 min. vorher seinen Übeausweis beim Pförtner abgeben und damit reservieren. 4h20 vorher heißt also: 12h40.
Problem Nr. 1: um 12h40 muss man erstmal Zeit haben und da sein zum Reservieren! Das ist die allergrößte Bedingung, wenn man bedenkt, dass man noch soviele Seminare hat und auch noch arbeiten muss.
Problem Nr. 2: Es reicht nicht, um 12h40 da zu sein, sondern man muss sich vorher schon in die "Übeschlange" stellen, sonst kriegt man um 12h40 keinen Raum für 17h.
Problem Nr. 3: Während der Übeausweise in einer Reservierung steckt, kann man nicht üben - da der Ausweis ja gerade woanders steckt! Sprich, wenn man einmal am Nachmittag übt, dann kann man eigentlich sonst nicht üben.
Problem Nr. 4: Die 2h sind oft keine 2h, sondern auch noch weniger, da viele Studenten den Schlüssel nicht pünktlich zurückgeben oder der Pförtner noch andere Sachen erledigen muss, bevor er die Übeschlüssel aushändigt. Und schon sind aus 2h nur noch 1h45 geworden, bis man ein bisschen eingespielt ist, schon nur noch 1h30 usw...

Früh morgens und abends gibt es die Überäume für länger: von 7h30 bis 11 oder bis 10 und abends ab 18h-21 bzw. 22 h oder ab 19-21 oder 22h. Aber wie Chiarina schon geschrieben hat: Das bedeutet nicht, dass man um 7h30 da ist, sondern dass man sich um 7h in die Übeschlange setzt, um überhaupt einen Raum um 7h30 zu bekommen. Wenn man abends um 18h einen Raum möchte, müsste man also theoretisch um 13h40 reservieren - man muss aber schon spätestens um 13h anstehen, um in der Schlange so weit vorne zu stehen, dass man noch einen Raum abbekommt...

Nun kannst du dir vorstellen, WIE schwierig es ist, unter solchen Umständen zu üben, wenn man noch so viele weitere Verpflichtungen hat wie Seminare oder Arbeit. Ich KANN einfach nicht immer zu den Zeiten anstehen, zu denen ich anstehen müsste, um zu reservieren, und schon gar nicht hab ich die Zeit, mich eine Dreiviertelstd. in die Schlange zu setzen, nur um einen Raum zu reservieren. Das habe ich aber alles letztes Semester irgendwie machen müssen und das hat mich die letzte Zeit und Kraft gekostet. Daher habe ich entschieden, dass es mir sehr helfen würde, von den Überäumen unabhängiger zu sein und ein eigenes Klavier zu haben. In der Tat ist es eine Wohltat: Wenn ich mal wieder nicht genug Schlaf bekommen habe, muss ich nun nicht schon um 7h da sitzen, um um 7h30 einen Raum zu kriegen, sondern ich kann auch zuhause ab 8h üben. Oder auch einfach mal zwischendurch nachmittags, wo sich die Gelegenheit bietet, und wenn es nur eine Stunde ist.

Liebe Grüße,
Partita
 
und übrigens:
Ja, kurzfassen kann ich mich sehr schlecht. Ich meine immer, ich müsste ganz genau erklären, was ich meine, damit mich ja jeder richtig versteht :)

Zum Glück kann ich sehr schnell tippen und ein langer Beitrag schreibt sich doch noch in zeitlich vertretbarem Aufwand.

Jetzt aber: Üben!!! Meine Arbeit ist nämlich heute nachmittag ausgefallen und ich bin höchst erfreut, heute abend ab 18h einen Raum ergattert zu haben und jetzt sogar schon Zeit zu haben - also AUF!! :)

liebe Grüße,
eure Partita
 
Ich weiß sehr genau, wie es ist, partita!!! :-D Ich möchte sogar ergänzen:

in der zweiten Etage sind nur Schrottklaviere, in der ersten Schrottflügel. Wenn man sich für einen der heiß begehrten Schrottflügel anstellen will, muss man das 2 Stunden vorher tun, sonst bekommt man womöglich ein Zimmer auch ganz ohne Klavier, was nicht unbedingt viel nützt. :p Und da kann man nicht reservieren - da muss man tatsächlich die ganze Zeit rumsitzen. Pianisten sind da wirklich am übelsten dran, den anderen ist ja egal, was für ein Zimmersie bekommen.

@hasenbein: ich habe da echt was falsch gemacht. Kein Asiate .......(fisherman, bei mir damals hatten die alle einen eigenen Flügel! Unglaublich, was?!). Aber ich habe einen Nicht-Musiker geheiratet, das ist doch mal einen Riesenaufstieg!!! :mrgreen:

@neronick: danke für deinen post!!! Wie du schon vermutet hast, habe ich von Geldströmen und Wirtschaft keine Ahnung :mrgreen: . Kann also sein, dass ich mich verheddert habe. Und natürlich hängen in partitas Fall Zeit und Geld zusammen.

Dass das unbedingt so sein muss, würde ich aber nicht sagen. Ich sehe eigentlich, wenn ich mich so umschaue, nur das Gegenteil. Man kann auch keine Zeit haben, wenn man Kinder hat, seine Eltern pflegt, sich ehrenamtlich engagiert etc.etc.. Umgekehrt kann ich überhaupt nicht erkennen, dass Leute, die Geld haben, Zeit haben. Genau umgekehrt ist es. Sie haben keine Zeit, weil sie Geld haben. Die scheffeln so viel Geld, können es aber nie ausgeben und haben nie Zeit, auch nicht für die Dinge, die ihnen wichtig sind. Weil der hochdotierte Job keinen Freiraum mehr lässt.

Ich habe das so gesagt, weil es in den letzten Beiträgen immer so um materielle Dinge ging, wenn ich das richtig verstanden habe. Anderen geht es materiell schlechter oder auch schlecht, also soll partita sich nicht beklagen. Da wollte ich den Fokus nochmal auf das legen, was ihr wirklich wichtig ist, nämlich mehr Zeit fürs Üben, fürs Studium, für ihre Ausbildung. Dass die nun an notwendiges Geld für den Lebensunterhalt geknüpft ist, ist klar.

@pianovirus: Danke auch für deinen post!!! Ich verstehe deine Sichtweise! Und trotzdem sehe ich das noch anders, weil ein Studium etwas anderes und die Qualität der Ausbildung wichtig ist, besonders weil man sich später davon ernähren muss und natürlich gute Arbeit leisten will.

Liebe Grüße

chiarina
 

Man kann eine Übezelle tagsüber für 2 Std. reservieren - und wenn man z.B. für 17h reservieren möchte, dann muss man 4h20 min. vorher seinen Übeausweis beim Pförtner abgeben und damit reservieren. 4h20 vorher heißt also: 12h40.
Das sind ja skandalöse Studienbedingungen! Keine Ironie! Das ist die organisatorische Verweigerung von Organisation: Der Pförtner ist schließtlich das schwächste Glied in der Kette. Es ist ein Unding, dass sich in unserer Gesellschaft alles nur auf die Kinder wohlhabender Eltern konzentriert: Beispiel Musikschule, Vorschulalter. Schiebe mal 70€ rüber, dann kommst Du in Genuss der staatlichen Subventionen! Kein Geld - Keine Subvention. Scheinen sich alle mitabgefunden zu haben, dass die Zeiten der Chancengleichheit und des Aufstiegs vorbei sind?

Es ist allerdings so - so war es bereits zu meiner Zeit - dass es theoretisch beinah unmöglich war, ein Studium abzuschließen, man schafft es trotzdem. Da wurden Eingangsklausuren geschrieben zu einem Stoff, der ja Gegenstand werden SOLLTE. In allen freien Tagen und Wochen MUSSTE ich aber ARBEITEN. Wohnung, Kinder, alles. Am Ende wurde es immer schlimmer: Nur noch raus aus dem Gebäude! Alles überlaufen, überfüllt. Doch es gab eine kleine Oase: Die MATHEMATIK. Wo waren da all die Mitstudenten? Verschwunden!! Seminare mit 5 bis 7 Leuten in einer völlig überfüllten Uni....(Moral: Auch in einer vollen Uni gibt es immer leere Nischen zum Durchatmen, die man sich erarbeiten muss).

@Chiarina: Was tun die geschilderten Sklaven ihres Geldes, wenn sie sich frei fühlen wollen? Sie stellen sich mit buntlackierten Blechkisten in einen Stau!
Die Zeit, die man in Kinder investiert, erscheint mir dagegen ECHT GUT angelegt. Die kosten ausnahmsweise keine Zeit, die schaffen das Wunder, dass Zeit sich vermehrt. Rückblickend ist die Zeit mit Kindern die wertvollste gewesen.

Nachtrag: Die jungen Leute lassen sich einfach zuviel gefallen. Das ist ein Generationsproblem. Es ist niemand mehr da, der sich EMPÖRT. Sie denken allerdings auch oftmals zu unsolidarisch (ich meine nicht Partita!). (Leseempfehlung: Generation DOOF).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Das sind ja skandalöse Studienbedingungen! Keine Ironie!

In einer Übepause und am Übergang von Stück A zu Stück B eine kleine Anmerkung:
Sicher ist das eine blöde Übesituation. Heute fand auch z.B. eine Minidemonstration statt, bei der sich Studenten versammelt haben und mitten im Foyer geübt haben, für eine Viertelstd. lang, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Übesituation so schwierig ist. Schade nur für die Pianisten, die können schlecht einfach mal einen Flügel ins Foyer schleppen und dort üben und protestieren ;)

So blöd dieses System auf den ersten Blick scheint, es garantiert jedoch immerhin, dass nicht nur dieselben Leute in den Genuss einer Übezelle kommen (wer nachmittags übt, kann vormittags nicht üben und umgekehrt) - das Grundproblem ist, dass es einfach nicht genügend Übezellen gibt für all die Leute. Hinzu kommt das Problem, dass fast alle Klavier Nebenfach haben und dann natürlich erst recht zuhause kein Klavier haben, sondern an der Hochschule üben wollen. Darüber hinaus die adneren Instrumente, die auch einen Raum brauchen. Von Sängern habe ich z.B. schon gehört, dass sie auch lieber die Flügelräume reservieren, da man sich dort besser einsingen kann als in einem Klavierraum - die Flügelräume sind ein bisschen größer und somit ist es "besser für die Stimme" sich in einem Flügelraum einzusingen... Sicher richtig, aber da kriege ich als Pianistin den Schreikrampf, echt... Wer will denn sonst noch alles in unsere maximal 20 Flügelräume?!?!

Naja. Problem: zuviele Studenten, die üben wollen und zu wenige Übezellen. Zum einen wg. Platzmangel, wo soll man die ganzen Übeinstrumente noch hinstellen, zum anderen kostet das alles ja auch was: Übegebäude, Instrumente, Instandhaltung usw... Das Problem ist mir also zwar höchst bewusst und präsent, wie allen Studenten hier, allerdings ist die Lösung alles andere als einfach. Glücklich kann man sich nur dann schätzen, wenn man zuhause eine anständige Übemöglichkeit hat UND wenn man zuhause überhaupt üben darf. Viele haben nämlich Probleme mit ihren Nachbarn wegen des Übens.

Liebe Grüße,
partita,
die jetzt weiter üben geht
 
Und natürlich hängen in partitas Fall Zeit und Geld zusammen
Nicht nur bei Partita. Zeit und Geld korrelieren. Ich kann für etwas viel Zeit aufwenden oder jemanden bezahlen, damit er Zeit aufwendet. Daszieht sich so durch. Lediglich einen "Störfaktor" gibt es, der diese "einfachen" Rechnungen aushebeln kann: Kreativität!

Mit 10 Mio Marketingbudget brauche ich (Achtung: Milchmädchenrechnung! Stimmt aber in der Tendenz!) ein Zehntel der Zeit wie mit einem Budget von 1 Mio, um das gleiche Ziel zu erreichen. Mit Kreativität kann ich allerdings diesen Faktor drastisch verkleinern (muss dann aber einen Kreativen gut bezahlen, wenn ich fair bin)! Übrigens: In allen Fällen, wo die Relation Zeit/Geld ausgehebelt wird, ist Kreativität im Spiel (nicht nur im künstlerischen, sondern im weitesten Sinne: auch ein kleverer Bankraub oder die "Erfindung" von Google sind kreative Leistungen. Unsere Gesellschaft wäre also gut beraten: Kreativität an allen Ecken und Enden zu fördern. Leider findet das Gegenteil statt.

Die jungen Leute lassen sich einfach zuviel gefallen. Das ist ein Generationsproblem. Es ist niemand mehr da, der sich EMPÖRT. Sie denken allerdings auch oftmals zu unsolidarisch
Absolute Zustimmung! Meine Generation (Bj.60) waren bereits Weicheier gegen die "68er" - aber gegen die jungen Leute von heute waren wir Revoluzzer!
 
(...) Nur wer Geld hat, ist frei und hat "Zeit". Geld hat man aber nicht, wenn man es sofort wieder ausgeben muss. Dann hat man nur eine Wohnung und was zu essen. So wie jeder Sklave zu allen Zeiten. Die haben auch bei der Arbeit immer gesungen!
nur eine Chance: Man muss sich organisieren und die Lasten teilen. Nach vor wenigen Jahrzehnten war es ja fast unmöglich, sich alleine durchs Leben zu schlagen!
und wenn´s kein Sklave war, dann war´s evtl. ein Sträfling in Sibirien:
Zitat von Dostojewski:
Geld ist geprägte Freiheit, und darum für einen der Freiheit beraubten Menschen doppelt wertvoll.

...interessant, wie sich teils sehr ideologisch vorgetragene Kapitalismuskritik - im 19. Jh. wurzelnd - angesichts der realen Probleme eines ungewöhnlichen Zweitstudiums ausbreitet - ich fürchte nur, dass man mit all diesen edlen Ideen weder einen Ton besser zu spielen lernt, noch Studienbedingungen verbessert... Und die edelmütigen Gedanken wider den hierzulande nun mal seit langem fest etablierten Kapitalismus und über die Korrelation von Vermögen und Zeit schweifen nur von einem ganz anderen Zeitproblem ab, welches Partita eingehend bschrieben hat: die sich (ungerecht) ändernden Bedingungen für einen Studiumsbeginn in einem Instrumantalfach in etwas höherem Alter.
 
Skandalöse Bedingungen - Ich habe mich auch schon ausreichend über die mangelnde Übemöglichkeit bei uns aufgeregt, obwohl wir mehr Räume und weniger Studenten haben und es mit entsprechendem Einsatz und frühem Aufstehen hier tatsächlich möglich ist, ausreichend lang zu üben (> 4 Stunden, wenn man das will). Es taucht da aber noch eine andere Frage auf, die ich ernst meine - ist eine Musikhochschule verpflichtet, Instrumente und Überäume zu stellen bzw. zu schaffen? Oder ist das Luxus-Service, für dessen Angebot wir froh sein dürfen?
Natürlich kann man es nie ganz gerecht machen. Eine Blockflöte kostet weniger als eine Harfe, und Gitarren sind leiser als Trompeten, deshalb kann man die besser zu Hause üben.
Von allen Studenten wird automatisch erwartet, dass sie (mindestens) ein Instrument besitzen, wenn sie es studieren, nur von den Pianisten nicht.
Das ist schon logisch, denn so ein FLügel kostet halt im besten Zustand so viel wie ein halbes Haus, außerdem bringen sie es, wie vielleicht noch Harfen- und Percussions-Spieler, nicht in den Unterricht mit. Allerdings gibts auch Klaviere für den unteren vierstelligen Bereich, und günstiger sind auch andere Instrumente nicht (so eine Geige kann ganz schön teuer werden...).
Auch Studenten anderer Studiengänge müssen Geld ausgeben für Bücher und anderes Material.

Ich will damit nicht sagen, dass das alles gut so ist, wie es ist, ich will nur ausdrücken, dass nicht sicher ist, dass diese Übemöglichkeiten gestellt werden müssen.
Eine Musikschule stellt auch keine Überäume.

---- Dass man vorhandene Überäume logistisch mehr und den richtigen Leuten zugänglich machen sollte, ist allerdings was anderes.
Partita, habt ihr keine Studentenvertretung? Bei uns ist das Übesystem bzw. dessen Verwaltung und Überelgung Sache der gewählten Studentenvertretung und wird immer wieder verbessert oder verändert, und die sind für Vorschläge offen. Zwar kann man keine neuen Räume schaffen, aber die vorhandenen durch gerechte Regeln optimal zu nutzen versuchen.

Ich würde übrigens nicht sagen, dass sich die jungen Leute alles gefallen lassen. Man kann sicher mehr tun, aber die Proteste gegen das achtjährige Gymnasium sowie die Einführung des Bachelors und der Studiengebühren sind schon ziemlich laut, finde ich.
 
die sich (ungerecht) ändernden Bedingungen für einen Studiumsbeginn in einem Instrumantalfach in etwas höherem Alter.
Wollen wir uns mal über die Bedingungen des Arbeitsmarktes in höherem Alter unterhalten? :-)

Also: Ich musste an der Uni programmieren lernen. Die Lochkartenproduktion, der JOB-Start, Batchlauf, dann die ERRORS, alle Plätze besetzt: DAS KONNTE MAN VERGESSEN. Hätte den Schein nie bekommen! Arbeit finden bei dem Stundenplan? KONNTE MAN VERGESSEN, Vitamin B war erschöpft.
Was macht man in einer doppelt blöden Situation: Ich habe mich selbstständig gemacht. Und für das Unternehmen hatte ich einen der ERSTEN PCs überhaupt gekauft. DARAUF habe ich programmieren autodidaktisch gelernt. WEIL ich also so schlechte Bedingungen an der Uni hatte, auf die ich mich nicht eingelassen habe, habe ich mit der "Fähigkeit Programmieren besser als andere" SOFORT einen Job bekommen... Moral: Im äußeren Widerstand liegt immer auch eine (unsichtbare) Chance.
Ich habe zwar bislang freundlich argumentiert: ABER wenn ich mit über 30 noch Musik studiere, dann muss ich auch ein Musikstudio kennen, mich in Bars rumtreiben, ich muss Klaviere vermieten, oder, oder...ICH muss jedenfalls was tun, was außer dem Studium eine ZUSATZQUALIFIKATION erbringt, die eben meiner besonderen Lebenslage geschuidet ist. Das Sprichwort dazu lautet: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. ABER, ganz klar: ALLES, was man erreicht, kann man NUR im TEAM erreichen. Je älter man wird, desto mehr Einzelkämpfer wird man durch zunehmende Spezialisierung: GENAU das ist das Problem oder die Sicherheit! Im Alter von 29 braucht man einen Promoter oder/und ein gutes Team.
 
Zitat von Stilblüte:
... Partita, habt ihr keine Studentenvertretung? Bei uns ist das Übesystem bzw. dessen Verwaltung und Überelgung Sache der gewählten Studentenvertretung und wird immer wieder verbessert oder verändert, und die sind für Vorschläge offen. Zwar kann man keine neuen Räume schaffen, aber die vorhandenen durch gerechte Regeln optimal zu nutzen versuchen. ...

Doch, sicher haben wir das - ich habe doch etwas weiter oben sogar geschrieben, dass es heute sogar eine kleine Demo gab (vom Asta organisiert), bei der die Leute im Foyer geübt haben, um auf die Überaumsituation aufmerksam zu machen. Die Frage, ob die Hochschulen dafür sorgen müssen, dass Übemöglichkeiten da sind, ist eine gute Frage. Ich glaube nicht und ich glaube, wir können schon froh sein, dass es diese Möglichkeit gibt. Es ist nur ein Hin und Her - jeder schiebt die Verpflichtung der Übemöglichkeit woanders hin:
Version a: Nachbarn regen sich auf über die musizierenden Studenten --> sie sind der Meinung, dass ganz klar die Hochschule dafür zuständig sei, dass die Studenten üben können, damit sie nicht belästigt werden.
Version b: Die Hochschule kann einfach nur begrenzte Übemöglichkeiten bieten, soviel ist sicher. Den Rest soll man zuhause üben bzw. man soll ganz zuhause üben.
Problem offensichtlich.

Ich will mich hierüber nicht beklagen - mein Hauptproblem ist wie gesagt nicht die fehlende Übemöglichkeit (dank meines Klavierchens ist immer eine vorhanden, selbst wenn ich keinen Überaum bekomme!), sondern die fehlende Übezeit.

Zitat von neronick :
... ICH muss jedenfalls was tun, was außer dem Studium eine ZUSATZQUALIFIKATION erbringt, die eben meiner besonderen Lebenslage geschuidet ist. ...
Das ist sicher richtig!
Ich habe zum Glück meine außermusikalische Zusatzqualifikation des Mathe-Diploms - eine Zusatzqualifikation, die durchaus unüblich ist unter Musikstudenten :)
Abgesehen davon - ich habe deinen Beitrag schon sehr wohl so verstanden wie er gemeint war - du hast da schon recht. Demnächst werde ich übrigens manchmal in einem Altenheim spielen können, Gesprächskonzerte - das ist sogar ganz offiziell von der Hochschule organisiert, damit die Studenten Vorspieltraining kriegen - find ich super! Ich finde es auch super, dass man dann direkt auch sowas Sinnvolles macht und im Altenheim spielen kann und dann noch in Form eines Gesprächskonzertes - das passt zu meinem Anliegen, mit Musik etwas zu bewegen!

Liebe Grüße,
Partita
 
kompletter off-topic:
mir fällt gerade auf, dass einem die Uhrzeit der Beiträge noch in Winterzeit angezeigt werden, wenn man nicht eingeloggt ist, und nur, wenn man eingeloggt ist, mit der richtigen Uhrzeit. Hab mich eben schon gewundert: um 21:53 war ich doch noch im Überaum... ;) Seltsam - sowas hab ich auch noch nicht gesehen - was wir als angemeldete Teilnehmer an interessanten Vorteilen genießen gegenüber nicht-angemeldeten... ;)
 
Abgesehen davon - ich habe deinen Beitrag schon sehr wohl so verstanden wie er gemeint war -
Partita, Du hast ein Mathe-Diplom! (Gratulation!) Stell Dir mal die Verneinung obiger Aussage vor!!! Und deren Möglichkeiten :-)
Apropos Altenheim: Eine Sängerin, mit der ich als Produzent zusammengearbeitet hatte, hat diese "Nische" auch für sich entdeckt... kannst Du nicht auch einen Sonntagmorgen-Klavierstammtisch, wo sich Gäste und befreundete Pianisten treffen, einrichten? Ich bringe dann auch meine Gitarre mit. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die "Leute" gerne zu Veranstaltungen gehen, wo sie zum Singen animiert werden. WARUM warten, bis man im Altenheim sitzt? Was ich toll fände, wäre auch ein Lokal, wo man tanzen kann, während LIVE Klavier gespielt wird. DAS gibt es nicht in Bonn/Köln. Nenn das ganze "Klaviermorgen für Singles und Musiker mit Tanzmöglichkeit". Eintritt 5€, Musikstudenten gratis. Das ist eine Marktlücke für eine Pianistin, die üben will und einen Hut rumgehen lassen will!!! UNSERE Städte sind dermaßen tot, das ist fast unbegreiflich! Und DAS liegt nicht nur an Zerstörungstaktik der GEMA!
...Jammer, Jammer...ABER da steht ja kein Klavier...DANN organisiert EINS, teilt euch die Aufgabe und LOS geht es! Und da ich volles Vertrauen habe, dass Dich deine pianistischen Fähigkeiten mal reich machen: Denk an mich!
PS: Kein nerviger Jazz. DU bist Dienstleister für das Vergnügen der Gäste! :-)
 
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