Yamaha AvantGrand: Probleme mit der Mechanik?

  • Ersteller des Themas mburikatavy
  • Erstellungsdatum
M

mburikatavy

Dabei seit
Aug. 2012
Beiträge
12
Reaktionen
0
Hi,

das nächste Mal muss ich das Thema allgemeiner halten, damit man nicht lauter kleine neue Threads eröffnet.

Hat bezüglich der Yamaha AvantGrand-"Klaviere" jemand diese Videos gesehen?

Yamaha GrandTouch GT2 key action failure 3 (same applies to AvantGrand N1 N2 & N3) - YouTube
Yamaha GrandTouch GT2 key action failure 4 (same applies to AvantGrand N1 N2 & N3) - YouTube
Yamaha GrandTouch GT2 key action failure 5 (same applies to AvantGrand N1 N2 & N3) - YouTube

Falls ich das richtig gesehen hab: Wenn man die gleiche Taste schnell hintereinander spielt, dann bleibt in der Mechanik was hängen und er kann die Taste nicht mehr ganz drücken. Folge: Es kommt kein Ton! Angeblich passiert das bei den neuen N1, N2 und N3 auch. Schreibt der YouTube-Film-Ersteller jedenfalls.

Ist das Problem bekannt? Ist das bei N1 und Co. tatsächlich auch so? Nachdem es die gleiche Tastatur wie bei einem Flügel ist / sein soll - kann das am Flügel auch passieren?

Viele Grüße,

mburikatavy
 
Tastenscherge

Tastenscherge

Dabei seit
Dez. 2007
Beiträge
3.186
Reaktionen
2.233
Nachdem es die gleiche Tastatur wie bei einem Flügel ist / sein soll - kann das am Flügel auch passieren?
Ich kenne diese Instrumente jetzt nicht so genau, aber angeblich ist da ja eine Flügelmechanik drin. Von daher vermute ich mal, dass das von einer falschen Stoßzungenposition oder steifen Stoßzungenachse kommen dürfte. Zumindest würden sich diese Fehler bei einer echte Flügelmechanik genau so auswirken. Die Antwort ist also JA. Das kann bei einem echten Flügel genau so passieren.
 
A

acoustico

Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
182
Reaktionen
55
Hi mburikatavy,
ich spiele einen akustischen Flügel von Yamaha, da ich den aber nicht zu jeder Tageszeit spielen kann, erwäge ich den Kauf eines entsprechenden DP. Dein Thema ist daher interessant und ich hatte deshalb sowieso vor einige Instrumente beim Händler anzuspielen, und so getan. N1,N2,NU1 und dann auch V. Mein akustisches Instrument hat diese Unschönheit im Anschlag nicht.

Erstaunlich, die ersten Griffe führten tatsächlich bei dem getesten N1 zu dem Effekt, Taste unten - kein Ton und dies war leicht nachzustellen wenn man wußte wie - ob ich jetzt schnell oder langsam oder wie auch immer gedrückt habe, kann ich gar nicht so sagen. Im weiteren Spielverlauf jedoch kein Problem, kann mir aber vorstellen, dass bei entsprechenden Stücken das ganz schön nerven kann. Das Problem ließ sich auch reproduzieren. Dennoch würde ich in Kenntniss dieses Problems nicht gegen eine herkömmlich Mechanik tauschen wollen - so schlecht ist das auch wieder nicht. Wenn ich das N1 kaufe, dann aber auch mit einer einwandfreien Mechanik.

Das N2 hingegen ließ sich nicht dazu provozieren (zumindest nicht bei den gespielten Tasten), obwohl die gleiche Mechanik verbaut sein soll. Das NU1 ließ sich hier auch ohne diese Zwischenfälle spielen. NU1 hat aber eine Klaviermechanik (leider, sonst wäre es jetzt meins), die nicht mit der Flügelmechanik verwechselt werden sollte. Von meinem alten Klavier kenne ich dieses Problem, kann also auch bei anderen Mechaniken auftreten.

Wahrscheinlich ist das Problem wirklich ein Toleranz- und Einstellungsproblem. Von daher erinnere ich mich an Beiträge in anderen Foren, die von unterschiedlichen Produktionsstandorten und verschiedener Qualität sprechen - sind ja auch verschiedene Preise.

Grüße
acoustico
 
K

Klavierbauermeister

Dabei seit
Jan. 2008
Beiträge
1.955
Reaktionen
703
Dann erklär doch mal wie diesen "Fehler" produziert, ich habs bisher noch nicht geschafft.
 
M

mburikatavy

Dabei seit
Aug. 2012
Beiträge
12
Reaktionen
0
Hi,

ich hab letzten Sonntag eine mail an Yamaha geschrieben, hab aber noch keine Antwort. Bei meinem Händler in München hab ich mehr am N2 probiert (jemand hatte den Lautstärkeregler am N1 abgerissen, sodass man nur noch ganz leise spielen konnte...). Bei uns wars am N2 ganz deutlich. Jetzt gibt es genügend Stücke, wo man hintereinander schnell die gleiche Taste drücken muss - von daher hab ich schon Angst, dass ich das Problem oft haben werde / haben würde. Ich kann mir nur auch nicht vorstellen, dass das bisher so wenige Leute gemerkt haben, besonders die "Test-Pianisten" wie Katsaris.

Ich hab bisher nur ein "Yamaha CLP 611" gespielt und kenn mich deswegen nicht so mit der "echten" Mechanik aus. Ich weiß nicht, was man da alles nachjustieren kann und was nicht! Ich will nicht was kaufen und ein halbes Jahr später stellst du fest, dass was nicht funktioniert - und dass du nichts dagegen unternehmen kannst!

Ich hab ne gute Zeichnung von einer Flügelmechanik gefunden ( https://www.louis-renner.com/originalprodukte-fluegelmechanik.php ) und wenn ich das richtig sehe, dann ist das bei Yamaha ein Problem des Fängers / vom Fängerleder, dass der Fänger (vielleicht die ganze Taste) nicht schnell genug zurück in die Ausgangsposition fällt und darum der Hammer AUF den Fänger fällt, statt dass er zurück in seine Ausgangsposition kommt!

Viele Grüße,

mburikatavy

P.S.: Wie man den Fehler produziert? Indem man die gleiche Taste schnell hintereinander spielt, wie auf den Videos zu sehen.
 
 

Top Bottom