wie übt ihr?

lavendel

lavendel

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hallo, guten morgen?

ich hab da mal ne frage... wie übt ihr? das heißt in welcher reihenfolge?

ich fange immer erstmal mit einer viertelstunde hanon-übungen an, dann ein paar der stückchen, die ich ganz gut (und auswendig) kann, dann das vorletzte übungsstück, was im prinzip meist geht, bzw. von dem mein lehrer gesagt hat "lass es reifen" und dann das aktuelle übungsstück. das allerdings nur so lange, bis ich ständig patze, was irgendwann immer der fall ist. und ehe ich dann vor ärger in die tasten beisse, höre ich auf. macht ihr über diesen punkt hinaus weiter? und fangt ihr auch erst "leicht" an und steigert euch im schwierigkeitsgrad, oder fangt ihr "schwer" an und "belohnt" euch quasi dann mit leichteren stücken und übungen?

und wie lange spielt ihr am stück?

danke und gruß

lavendel
 
A

Amfortas

Guest
Es beginnt mit Hanon (den ich bald los sein werde...man spielt es nur damit die Lehrerin zufrieden ist) für ca. 20 Minuten, Dann kommt Cramer an die Reihe für auch rund 20 Minuten. Danach Übe ich Blattspiel für ca. 10 Minuten.
Gefolgt von Bach für rund 30 minuten. Danach noch ein Vortragsstück (immer unterschiedlich natürlich) für auch ca. 30 Minuten.

Danach noch eine undeifierte Zeit lang spielen von allen möglichen Stücken auf die ich grad Lust hab (Stücke die ich schon mal eingeübt hab oder irgendwelche Lieder die ich versuche nett mit Akkorden zu unterlegen usw.)


Liebe Grüße

oli

P.S.: Ich glaube das Thema gab es schonmal, oder täusch ich mich?
P.S.2: Liebe Blüte, gugg mal, ich hab was gschrieben ;)
 
killmymatrix

killmymatrix

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Ich übe meist so über den Tag verteilt, dass ich keine große Zeitspanne am Stück übe. Mal hier eine Viertelstunde Blattspiel, mal da 20 Minuten weiter an einem Stück üben und über den Tag verteilt Bekanntes spielen, ein paar Gehörbildungsübungen durchführen oder einfach improvisieren.

Ich hoffe, auf diese Weise auch das Kaltspielen langsam zu verbessern, aber abgesehen davon wärme ich mich beim intensiven Üben an einem Stück sowieso soweit auf, dass ich für die entsprechende Stelle auf jeden Fall warm genug bin. Spart auch Zeit.

Mein Problem ist eher das der Motivation. Sobald ich ernsthaft übe, Fingersätze ausprobiere, die Stelle mal schnell, mal langsam spiele, Bewegungen erarbeite, die Stelle auswendig lerne und all das, dann bin ich so vertieft in die Arbeit, dass ich kaum aufhören kann, bis ich mir sicher bin, die Stelle an diesem Tag perfekt erarbeitet zu haben (und damit eine gute Grundlage für die Verbesserung nach dem Üben beim Schlaf geschaffen zu haben). Aber mich zum Punkt durchzuringen, bei dem ich intensiv übe, ist nicht immer einfach. Auch wenn ich, gerade um voranzukommen, die Stücke meines Lehrers gerne einigermaßen schnell erarbeiten möchte, so habe ich oft das Gefühl, nicht wirklich voranzukommen, weil ich nicht ausreichend die wirklichen Stücke übe, sondern mich zu leicht ablenken lasse und dann zu oft keine Lust mehr habe, mich intensiv mit einer Stelle auseinanderzusetzen.
 
T

Tamerlana

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Da ich pro Tag nicht unbeschränkt Zeit zum Üben habe (maximal eine bis eineinhalb Stunden), beginne ich meistens mit einem oder zwei Stücken, die ich schon gut kann (quasi zum Anwärmen). Dann arbeite ich meistens eine halbe bis dreiviertel Stunde am aktuellen Übungsstück, wobei ich versuche aufzuhören, wenn ich den Teil, den ich mir vorgenommen habe, fehlerfrei spielen kann, so dass sich nicht das Negativerlebnis einprägt ;). Zum Schluss wiederhole ich noch ein paar Stücke, die ich noch verbessern und im Repertoire behalten möchte.

Fingerübungen à la Hanon habe ich jeweils keine als Aufgabe. Mein Klavierlehrer ist offenbar kein Fan von solchen Übungen ...
 
 

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