Wie sehen Eure "Lernpläne" aus?

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odot

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Hallo Leute,

habt ihr einen Plan nach dem ihr übt? Ich fange (wieder) an nachdem ich jahrelang nicht mehr gespielt habe und muss also quasi von Null anfangen, da interessiert es mich wie andere das machen.

Ich dachte an folgenden Plan:

- Musiktheorie (Bücher) lesen
- motorische Übungen (ihr wisst schon..ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein)
- Noten versuchen zu lesen und die Songs dann versuchen zu spielen

Bin für jeden Tip, Lernbuch, Übung etc dankbar.
 
Orgeltante

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Hast du damals mit einem Lehrer gearbeitet? Wie lange hast du denn gelernt? Ich habe nach einem dreiviertel Jahr Klavier eine Pause von mehreren Jahren gehabt und dennoch nicht bei Null angefangen. Ich habe mir Stücke aus meiner Klavierzeit genommen und in der Reihenfolge, wie ich sie damals gelernt habe wieder versucht. Was gut ging wurde durch das nächst Schwerere ersetzt.
Wenn du dir einen Lehrer leisten kannst, dann nimm dir einen dazu. Das ist der wichtigste Tip schlichtweg. Der kann dich exakt da abholen wo du stehst und weiter bringen. Außerdem hast du damit gleich deinen persönlichen "Motivator".
Bis dahin macht es Sinn Notenlesen zu üben. Dabei ist es fast egal, welches Stück du anpackst (am Anfang recht leichte Stücke ggf. auch welche, wo die Melodie auf 2 Hände verteilt ist). Es geht dabei ja nur um die Verknüpfung Note-Ton-Taste. Du kannst und solltest bereits am Anfang immer darauf achten so zu spielen, dass es besonders schön klingt.
Kannst du ein leichtes Stück, kannst du darauf herumexperimentieren. Was passiert, wenn du mal alle Töne stakkato spielst? Wie klingt es ganz breit gezogen, was ist wenn du den Rhythmus änderst? Beim Probieren lernst du sicher viel dazu. Ich habe mal ein paar Choräle mit komplett anderem Rhythmus gespielt. Nicht einfach, wenn man irgendein Kinderlied unter einen x-beliebigen Choral packt. Lass deiner Kreativität dort freien Lauf, versuch einfache Melodien mal mit einer leichten Begleitung zu unterlegen etc.
Außerdem solltest du alle möglichen Lieder nach Gehör spielen um ein Gefühl für den nächsten Ton zu entwickeln.
Musiktheorie kannst du zwar nebenbei beackern, aber wenn du wirklich bei Null anfängst kannst du das auf Tonleitern und Quintenzirkel begrenzen.
 
cwtoons

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Der Megatip:

Einen Klavierlehrer - vulgo: KL - engagieren.

CW
 
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odot

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Danke für die Infos, ich möchte das ganze tatsächlich ohne Klavierlehrer durchziehen. Meine Motivation ist da, ich übe jeden tag und habe seit langem das Gefühl von etwas nicht genervt zu sein und daran möchte ich bleiben.
 
Orgeltante

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Was hast du damals so gespielt (bevor du aufgehört hast) und wie lange ist das her? Kannst du da nicht ein wenig anknüpfen?
 
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odot

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Was hast du damals so gespielt (bevor du aufgehört hast) und wie lange ist das her? Kannst du da nicht ein wenig anknüpfen?

Maiden Voyage von Herbie Hancock war das letzte wo ich damals dran war. Mit dem Lehrer haben wir neben Songs überwiegend ergonomische Sachen geübt aber auch da sehr basic (1 oktave rauf-runter)

Ansonsten übe ich wie oben beschrieben aber ich weiß eben nicht ob das ok so ist und wenn überhaupt ich was ändern sollte.
 
cwtoons

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Der Titel "Maiden Voyage" allein ist nicht aussagekräftig. Das ist ein Klassiker und den kann man mit zwei Fingern oder aber auch virtuos spielen. Die Bandbreite ist groß. Interessant ist es, zu wissen, in welchem Arrangemant Du dieses Stück, oder natürlich auch andere, gespielt hast.

CW
 
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Orgeltante

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hui, hab da ein Video gefunden, das war aber sehr sehr ... komisch. Na das ist so gar nicht meine Richtung :-D Da kommt natürlich direkt noch die Frage, wo du gerne hin möchtest? Was möchtest du denn spielen können? In welche Musikrichtung soll es gehen?

Zum Üben: Musiktheorie nicht nur lesen, sondern direkt anwenden. Ich habe eine zeitlang auch alles mögliche gelesen. Aber so richtig hängen bleibt es doch nur, wenn man direkt ans Klavier geht und das neu gelernte mal in allen Tonarten durchfingert.
Die motorischen Übungen kannst du doch gegen ein paar nette Etüden austauschen. Die machen mehr Spaß und klingen schöner. Wenn du allerdings an deinen basics hängst, dann nutze doch lieber das ganze Klavier. Nett ist es das Ganze beidhändigtiefstmöglich beginnen -> 2 Oktaven rauf, dann links eine runter rechts eine weiter hoch, dann zurück (links hoch rechts runter) dann beide 1 hoch und dann zurück auf Anfang. Lässt sich schwer erklären, gibt dem Kopf aber viel zu tun.
Songauswahl würde ich immer so treffen, dass du zuerst auf die Noten schaust und UFF :konfus:sagst, nach einer Weile reinüben aber zumindest der AHA-so-könnte-es-mal-irgendwann-klappen-Effekt kommt :super:.
 
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odot

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Der Titel "Maiden Voyage" allein ist nicht aussagekräftig. Das ist ein Klassiker und den kann man mit zwei Fingern oder aber auch virtuos spielen. Die Bandbreite ist groß. Interessant ist es, zu wissen, in welchem Arrangemant Du dieses Stück, oder natürlich auch andere, gespielt hast.

CW

Verstehe nicht so recht, was das alles mit meinem JETZT- Zustand zu tun hat? Nur weil ich vor Jahren mal was spielen konnte hat das überhaupt nichts mit der Gegenwart zu tun weil das Wissen und Können heute nicht vorhanden ist.

Wie gesagt, ich fange wieder von Null an. Wenn Du dir darunter nichts vorstellen kannst ist es auch nicht weiter schlimm.
 
cwtoons

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Ich glaube nicht, dass Du bei Null anfängst. Ich möchte nur kapieren, und die anderen auch, was Du kannst und was Du noch nicht kannst.

Aber ohne KL wird das das eine wenig erfolgversprechende Reise. Sie wird limitiert bleiben, trotz aller guten Vorsätze.

CW
 
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odot

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Ich glaube nicht, dass Du bei Null anfängst. Ich möchte nur kapieren, und die anderen auch, was Du kannst und was Du noch nicht kannst.

Aber ohne KL wird das das eine wenig erfolgversprechende Reise. Sie wird limitiert bleiben, trotz aller guten Vorsätze.

CW

Sorry aber das ist Quatsch was Du da erzählst. Es gibt genug Pianisten die auf dem autodidaktischen Weg gut geworden sind. Wenn für Dich nur mit KL geht dann bitte, Du solltest aber nicht erwarten dass alle das so sehen. Danke trotzdem Für deine Ratschläge.
 
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odot

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hui, hab da ein Video gefunden, das war aber sehr sehr ... komisch. Na das ist so gar nicht meine Richtung :-D Da kommt natürlich direkt noch die Frage, wo du gerne hin möchtest? Was möchtest du denn spielen können? In welche Musikrichtung soll es gehen?

Zum Üben: Musiktheorie nicht nur lesen, sondern direkt anwenden. Ich habe eine zeitlang auch alles mögliche gelesen. Aber so richtig hängen bleibt es doch nur, wenn man direkt ans Klavier geht und das neu gelernte mal in allen Tonarten durchfingert.
Die motorischen Übungen kannst du doch gegen ein paar nette Etüden austauschen. Die machen mehr Spaß und klingen schöner. Wenn du allerdings an deinen basics hängst, dann nutze doch lieber das ganze Klavier. Nett ist es das Ganze beidhändigtiefstmöglich beginnen -> 2 Oktaven rauf, dann links eine runter rechts eine weiter hoch, dann zurück (links hoch rechts runter) dann beide 1 hoch und dann zurück auf Anfang. Lässt sich schwer erklären, gibt dem Kopf aber viel zu tun.
Songauswahl würde ich immer so treffen, dass du zuerst auf die Noten schaust und UFF :konfus:sagst, nach einer Weile reinüben aber zumindest der AHA-so-könnte-es-mal-irgendwann-klappen-Effekt kommt :super:.

Hast Du zufällig eine Live-Version gehört?`Da ist oft viel Impro dabei, hör Dir mal - nach Möglichkeit - eine Album version an. Gibt es ein Buch was Du mir empfehlen kannst? Was Songs angeht, so habe ich es bisher auch gemacht, bzw je nach Notenverständnis :D
 
Barratt

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Es gibt genug Pianisten die auf dem autodidaktischen Weg gut geworden sind.

Nein. ;-)

Bin für jeden Tip, Lernbuch, Übung etc dankbar.

@elli hatte letztens mal einen Link auf die Schule von Gustav Damm gepostet. Vielleicht ist sie so nett und stellt Dir den Link nochmal hier rein. Damm scheint mir ziemlich kompakt und für das Selbst"studium" geeignet. Kannste Dir ja mal anschauen und ggf. ausdrucken.
 
Orgeltante

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Ein Buch oder ähnliches lässt sich so richtig erst empfehlen, wenn wir wissen in welche Musikrichtung du gehen möchtest. Die Version die ich gehört habe war eine Live-Musik und klang wirklich ziemlich frei. Ich kann ja mal schauen, ob ich was nettes finde, aber fürs Selbststudium kenne ich mich nicht zu gut aus. Wäre halt gut zu wissen, auf welchem Stand du im Moment bist. Welches ist so das Stück, was derzeit gut zu spielen geht bei dir? Damit kann man in etwa abschätzen wie schwer das empfohlene Buch sein sollte. Ich glaube kaum, dass du mit Fingersortier-Klavierschulen ala 5-Tonmusik glücklich wirst - was in etwa dem Stand des auf Null anfangen entspräche. ;-)
 
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Walter

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wir hatten vor einiger Zeit einen Klavierlehrer aktiv hier im Forum, "Franz", dessen erwachsener Schüler Bernd, ebenfalls Forumsmitglied, folgendes schrieb:

Hallo,
Mein Resümee des ersten Jahres – Bericht eines Spätberufenen

ich habe mich vor einem Jahr hier im Forum angemeldet, da sich meine autodidaktische und softwaregestützte Lernmethode als absolut untauglich herausgestellt hatte. Durch den Dialog hier und im Klavier-Chat habe ich mich überzeugen lassen das sich ein Klavierlehrer durch Nichts ersetzen lässt. In Franz Titscher, im Forum als Benutzer „Franz“ bekannt, habe ich den Lehrer gefunden der das für mich nötige Maß an Geduld, Flexibilität, pädagogischer Kompetenz sowie nötige Strenge mitbringt. Das abgelaufenen Jahr hat viel gebracht, musikalisch, spieltechnisch sowie den Kauf eines Flügels.

Vor einiger Zeit hat Franz seinen „Standardfahrplan” erläutert:
• Notenbüchlein für Anna-Magdalena: mindestens 5 Stücke
• Schumann: Album für die Jugend: Mindestens 5 aus Nr.1 - 12 (oder weitere in vergleichbarer Schwierigkeit.
• Bach. zweistimmige Inventionen: Nr.1, Nr.4, Nr.8 (oder andere)

Der Beitrag hat offen gelassen welche Zeitlinie sich dahinter verbirgt. Seine damalige Bemerkung „Jetzt wirst du wahrscheinlich sagen, das dauert Jahre...” hat mich kritisch gestimmt ob ich im Anbetracht meines Alters (40) die von mir für mich gesetzten Ziele auf dem Klavier jemals erreichen kann. In diesem ersten Jahr haben wir folgende Stücke chronologisch erarbeitet:

• mehrere kleine Stücke aus der russischen Klavierschule Band 1
• Notenbüchlein für A.M. Bach – Menuett BWV Anhang 114
• R. Schumann Album für die Jugend, OP.68/5 - Stückchen
• Notenbüchlein für A.M. Bach – Musette BWV Anhang 126
• R. Schumann Album für die Jugend, OP.68/2 - Soldatenmarsch
• Notenbüchlein für A.M. Bach – Menuett BWV Anhang 115
• R. Schumann Album für die Jugend, OP.68/4 - Ein Choral
• R. Schumann Album für die Jugend, OP.68/10 - Fröhlicher Landmann, von der Arbeit zurückkehrend
• Modest Mussorgsky - Eine Träne/Une larme/Tear
• Notenbüchlein für A.M. Bach – Menuett BWV Anhang 116
• WTC 1 - Präludium in C-Dur BWV 846
• Notenbüchlein für A.M. Bach – Marsch BWV Anhang 122

Aktuelle Stücke im Unterricht:
• Carl Philipp Emanuel Bach - Solfeggietto
• Frédéric Chopin - Walzer a-moll op. posth. (Brown-Index 150/KK IV b Nr.11)

Zwischen all diesen Stücken habe ich immer wieder an modernen Liedern gearbeitet (Queen, Rod Steward, Beatles, etc.) Aktuell habe ich mit “Kiss the Rain” von Yiruma begonnen.

Zitat Franz: „Wenn du das gelernt hast, das heißt die Stücke klanglich differenziert, musikalisch ausgestaltet und überzeugend sicher spielen kannst, kann man schauen wie es mit schwereren Stücken, z.B. Schubert, steht.”

Dies ist für mich selbst sehr schwer zu beurteilen, ich bin mit vielen der oben genannten Stücke noch nicht 100%ig zufrieden. Meine Tonkontrolle bringt mich regelmäßig um den Verstand. Ich habe die Stück in meinem Kopf exakt so wie ich sie klingen lassen möchte, leider spielen die Finger da nicht immer mit. Mein Perfektionsstreben steht allzu oft im Weg aber mein Klavierlehrer macht immer wieder den Anstoß weiter zu gehen. Ich befürchte ohne ihn würde ich die nächsten zwei Jahre an zehn Stücken arbeiten bin ich sie Konzertreif hätte. Alle Stücke die ich im letzten Jahr gelernt habe halte ich als ständiges „Repertoire“ spielbereit, mindestens einmal die Woche spiele ich sie. Auch ohne tägliches daran arbeiten werden die Stücke feiner in der Dynamik, gleichmäßig und gesanglich. Ich transponiere immer wieder einzelne Takte und Passagen dieser „fertigen“ Stücke.

Auf Anraten meines Lehrers beschäftige ich mich viel mit Musiktheorie, habe das Buch Allgemeine Musiklehre: Band 1 von Erich Wolf soweit durchgearbeitet und analysiere die Akkorde in den von mir gespielten Stücken. Ich habe immer noch keine Ahnung ob ich jemals die „großen“ Stücke spielen werde die mich motivieren, bzw. so spielen werde das ICH mit dem Vortrag zufrieden bin. Doch ich weiß der Weg es herauszufinden wird mir Spaß machen und allein das ist es wert ihn zu gehen. Vielleicht macht dieser Bericht dem einen oder anderen Späteinsteiger/in Mut zu beginnen bzw. dabeizubleiben.

Abschließend möchte ich mich an dieser Stelle bei Franz bedanken der im vergangenen Jahr meine Erwartung mehr als übertroffen hat und geduldig mit Rat und Tat meinen Frust kompensieren konnte, Danke Franz!

Gruß Bernd

Ich hoffe, diese alten Beiträge bringen Dich und alle in ähnlicher Weise interessierten weiter.
Viel Erfolg, und einen riesen Spaß am Klavier spielen wünscht

Walter

P.s.: Es ist schade, dass sich Franz zurückgezogen hat, seine Beiträge waren immer allererste Sahne, er hat sich dem Klein-Klein der Fäden und dem Besserwissertum nicht mehr aussetzen wollen.
 
opi

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Schöner Fred, hier kann ich mal meinen Unsinn ablassen....
Also ich bin der absolute Anfänger und mach das jetzt seit ein paar Wochen absolut ohne Plan autodidacktisch. Aber dafür mit stetig wachsender Begeisterung. Mein Ziel ist es, irgendwann mal ein bissel nach Boogie und Bues klingende Sachen auf den Tasten zu finden...
Nach vielen Irrungen und Wirrungen hab ich jetzt sogar eine Art Plan.

Vorweg muß ich sagen, das ich im Zuge meiner "Entwicklung" das Stück von Bach Prelude in Cm gefunden habe. Es gefällt mir. In meiner unbedarften Art von Größenwahn, dachte ich, das drückste dir mal schnell rauf, klingt ja ganz einfach, und dann gehste zum KL. Also können die Wissenden sich ungefähr vorstellen, wann das sein wird....

Mein Üben sieht so aus : (min. 5 h täglich, wenn ich wütend werde eher mehr...)
Tonleitern und bewegliche Finger können nicht schaden. Also erstmal mit den abwechselnd hin und her mit den Händen. 1, 2-3 Oktaven, und dann ne ganze Weile alle Tasten (seit gestern ist das ungefähr 1,30 m)
Das mach ich so 2 h hinternander. Jetzt fange ich an, danach Tonleitern mit beiden Händen gleichzeitig über 2 Okt. zu spielen. Z.Z. führe ich die Hände dabei zusammen und auseinander. Mit beiden in die gleiche Richtung macht mich irre. Aber da das für mich so schwer ist, stehen ab heute Tonleitern mit beiden Händen in die gleiche Richtung ganz oben auf dem Lehrplan. Wenn ich dann kurz vor dem aus dem Fenster springen bin, nehme ich mir dieses Stück von Bach vor. Habe mir von Alpecin die schwarze Haarwäsche gekauft, weil mir dieser Song graue Haare macht. Hab alles mögliche probiert. Jetzt hab ich mich entschlossen, mit beiden Händen immer 4 Wechsel zu lernen. Wenn ich das für gut befinde kommen die nächsten 4. Die ersten sind morgen fertig. Sind ja bloß um die 30.... Wenn ichs kann gehe ich zum KL. Zusammenhängende Sachen mach ich in C. Schau mir in der Pause aber ein paar Bluestonleitern an und versuch beidhändig ein paar Akkorde zu treffen.

So ungefähr sieht mein Tag aus.

LG, Opi
 
 

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