Welches sind die besten Klaviere?

Dieses Thema im Forum "Das Klavier: allgemeine Infos, Kauf, Reparatur" wurde erstellt von hpesch, 20. Feb. 2018.

  1. Barratt
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    Das kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Diejenigen, die ich kurz angespielt habe, waren so garstig nicht. :-) Der Kontrast zu den "echten" Steinways, die daneben stehen, lässt sie rasch vergessen. :blume:
     
  2. Shigeru
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    Shigeru

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    Bei einem Steinway und 9 Essex hat man 90% minderwertige Instrumente. Bei 5 S und 5 E hat man 50% minderwertige Instrumente und man könnte für wesentlich weniger Geld (ca 50%) 10 hochwertige Japaner kaufen. Dann hat man 0% minderwertige Instrumente

    Wahrscheinlich ist die Strategie: Jeder verkaufte Essex ist kein verkaufter Japaner. Draufzahlen wird Steinway mit Essex sicher nicht. Dazu sind die Margen zu hoch.
     
  3. maxe
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    Ja so habe ich auch überlegt, nun vielleicht ist es etwa wie Mercedes A Klasse oder Polo oder 1er BMW oder Audi A1/2 nur hinkt mein vergleich etwas, weil die Kleinautokäufer wenigstens die große Marke als silbernes Symbol auf Auto und Autoschlüssel stolz zeigen können, das essex oder zimmermann Nobelmarkentöchter/söhne sind wissen die allerwenigsten....

    - und vielleicht vetrauen einige der Seriosität von der Nobel/Qualitäts-mutter-marke,

    -bei Bechstein frage ich mich aber wirklich ob das Zimmermannklavier hätte sein müssen, dessen Qualität m.E. sehr schlecht ist und Bechstein nicht angemessen

    - auch ist komisch das einer wie der andere die gleichen Konzepte kopieren Bechstein- (C.Bechstein) Hoffmann- Zimmermann,,,,, Steinway-Boston-Essex.

    absatzsteigernd wäre wahrscheinlich folgende Variante:

    bei offensichtlichen Konzert(saal)modellen (die sowieso nur potente öffentl od priv Kunden kaufen9 die Preise moderat erhöhen
    und preisgünstigere deutsche privatmodelle zu erstellen, die aber Qualität hoch ansiedeln, es geht nicht um schleuderpreise,
    auch eine Deutsche Klavier Union (DKU) so eine art Klaviergenossenschaft,für gemeinsame wettbewerbsvorteile, könnte helfen

    Ja das wäre leider ein Trauerspiel, wie einfallslos sind eigenlich unsere Betriebswirte in der Klavierindustrie, dass ist fast BWL Zwischenprüfungsniveau
     
  4. Barratt
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    Ich vermute, die Strategie ist die "Eintauschmöglichkeit" gegen einen echten Steinway. :-)
     
  5. Shigeru
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    Shigeru

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    Ich habe bisher nur Essex Klaviere und Flügel gespielt, die alle unterste Schublade aber preislich Mittelklasse waren
     
  6. Barratt
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    Ich erwähnte ja, der Kontrast überzeugt. :lol: Mein Eindruck ist eher, dass die Strategie funktioniert. Der Verkäufer braucht ja nur den potenziellen Käufer aufzufordern, einen einzigen Ton auf dem Essex oder dem Boston anzuschlagen, und er schlägt einen Ton auf einem Steinway an. Wer dann noch den Essex kauft, hat einen Hörschaden.
     
  7. Shigeru
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    Shigeru

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    Ja genau: Wenn die Kunden wenig Geld haben, tauschen sie in 10 Jahren ihr Essex gegen einen B-Flügel und sparen in der Zeit 120000€ an

    Entweder hat man das Geld oder meistens eben nicht.

    Auch andere Mütter haben schöne Töchter...
     
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  8. maxe
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    wer potent genug ist für steinway NEUkauf, müsste blöd sein essex zu kaufen,
     
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  9. Shigeru
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    Shigeru

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    Sehr reiche Leute sind oft blöder als man es sich vorstellen kann.
    Viele haben nur ein Problem: Was kaufe ich mir als nächstes (um mein Geld vor einem evtl. Crash zu schützen). Da sie schon 20 Wohnungen haben, muss dann halt auch mal ein Flügel her. Schaut doch gut aus und das Wohnzimmer ist nicht mehr so leer. Und wenn es nur ein Essex ist, bei dem man sein Geld (ohne Steuer) wieder zurück bekommt, wenn man sich in den nächsten Jahren einen Steinway kaufen sollte
     
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  10. Barratt
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    *schnupper* ... was ist das ... *schnüffel*

    Ist das eine gewisse Abneigung gegen Steinway, was hier in der Luft liegt...? ;-)
     
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  11. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Wohl eher gegen Essex.
     
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  12. DonMias
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    DonMias

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    Es gibt in Deutschland eine Klavierindustrie?
     
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  13. Tastenscherge
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    Tastenscherge

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    Ich komme recht häufig in sehr wohlhabende Haushalte. Was meinst du wohl, wie viele schlechte und billige Klaviere ich dort schon gesehen habe......
     
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  14. Shigeru
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    Shigeru

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    Es gibt ja in der heutigen Zeit fast nichts, was es nicht gibt :-)
     
  15. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    Bayern ist firster! :-D

    LG
    Henry
     
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  16. maxe
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    wie schlimm soll es doch noch werden??? Wenn schon wer Geld hat, keine anständigen Klaviere mehr kauft ei ei ei
     
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  17. Wiedereinaussteiger
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    Wiedereinaussteiger

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    Du bist stolz auf viele Musik?
    Du kannst so viele CDs haben, wie du willst. ...
    Egal. Carl Benz hat mer cedes.
     
  18. fisherman
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    Ich glaube nicht, dass diese Käuferschicht den Wechsel vorhat. Sehr oft sind diese Leute äußerst preisbewusst (um es mal nett zu formulieren) und Geschmack ist auch selten eine ihrer Stärken. Also nimmt man einen Flügel von E oder B. Dann sagen die Gäste schon mal: "Oh, wow, ein wunderschöner Flügel" - worauf das für die "Dame des Hauses" das Stichwort ist: "Ja, ein B/E! Ist EIGENTLICH ein Steinway ;-), aber anders gelabelt..., wir wollten halt nicht gleich 120.000,- /150.000,- ausgeben...." ***

    Wunderbar ist dabi, dass man den in der Regel unkundigen Gästen - die zwar wissen, dass ein Flügel teuer ist, aber nicht, WIE teuer! – ganz elegant das finanzielle Vermögen vermitteln kann. Denn der B/E wird dann von Laien eben nicht auf den echten Wert, sondern halt 20-30K günstiger taxiert. Außerdem zeigt man ganz nebenbei, dass man mit Geld vernünftig umgeht, und eben nicht einfach nur protzt, indem man einfach das Teuerste kauft. Sondern ganz nobel sich mit dem "vermeintlich Zweitteuersten" zufriede gibt... :lol:

    Für mich sind B/E von Ihrer Marktausrichtung Protzinstrumente (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    *** Ist die Hausdame nicht beliebt (das ist sie in der Regel nie ;-)), kommt von einer "Freundin": "Aber Bösendorfer/Bechstein/XYZ sind ja noch teurer, oder?". Und der Kampf ist eröffnet :teufel:
     
  19. fisherman
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    fisherman

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    Nee, eher gegen blöde reiche Leute ;-)
     
  20. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    Obacht! Der Schein trügt oft. Ich habe scheinbar reiche Kunden in Grünwald , Bogenhausen usw. schon gehabt. Klar, schöne Villa, stilvolle Einrichtung, Grotte an Klavier. Mit einer solchen Kundschaft hab ich mich mal unterhalten , wo ich meinte "1800 € für die Reparatur zahlen Sie doch bequem aus der Portokasse". Mitnichten, oftmals haben sich solche Leute wirtschaftlich völlig übernommen um ein scheinbares Luxusleben führen zu können und kommen mitunter auch ned so recht hinterher die Hypotheken abzubezahlen. Die tatsächlich Reichen, findet man nicht immer zwingend in Protzvillen.

    LG
    Henry
     
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