Verkauf Steinway B-211 Konzertflügel Schwarz

Neben dem Steinway sollen vermutlich auch
drei Cembali, 3 Tuben, Geige, Klavier, Harmonium...
verkauft werden.

Ich hätte weder Zeit noch Nerven, um mich darum zu kümmern. Daher würde ich dem Händler mitteilen, er möge den Flügel (Baujahr 2001) auf seine Kosten abholen und 60.000,00 überweisen. Wahrscheinlich kenne ich mich nicht gut genug aus, aber ich habe mich über dieses hohe Angebot eines Händlers gewundert.
 
Wow, welche Schätze hier abgegeben werden.
 
@Sabrina-von-der-Ostsee Naja, dafür kommt der Privatkäufer dann mit einem Sachverständigen. Das ist zwar noch keine Garantie, aber immerhin eine gewisse Absicherung.
Ggf spart der Privatkäufer dabei. ZB bei identischem Zustand 70k mit Gutachten und Restrisiko vs. 90k vom Händler mit Gewährleistung. (Die Beträge können variieren und sollen nur das Prinzip veranschaulichen)
 
Bei Steinway Flügeln mag das anders sein insofern, als dass sich die auch von privat schnell verkaufen. Aber das glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Keine Ahnung, wie das heute ist, aber in den 90ern habe ich der NMZ einen 15 Jahre alten Steinway B inseriert und konnte mich vor Angeboten nicht retten. Der ging ohne jegliche Gewährleistung oder weitere Services damals innerhalb von 3 Tagen für 60k (Deutschmark) weg.
 
So ein B-211 - ist eben des privaten PianHeroes Traumklavierchen.

Für so manchen, der sich ein wenig umtat - ist er das nicht mehr unbedingt..
. :012: :007:

Ich wurde mal von einem Hannoveraner Klavierfreund nach Wuppertal geschickt, um für ihn einen Steinway B-211 zu inokulieren. (Er hat später einen B-211 erworben, aber woanders. War preiswerter.)
Dieser durchaus schöne B hatte das ausgesprochene Pech, neben einem Bösendorfer zweiter Konzertgröße (nicht der Imperial 290er, sondern 270 oder 275) zu stehen.

Angespielt..., und hinfort war das Steinchenway B gestorben.
Ich saß nur noch an dem goilomatenen Ding aus Wiener Neustadt.
Dabei war der Bösendorfer gar nicht zu verkaufen. Der war nur zum Service dort, Halswäsche, Ölen, Abschmieren bei Piano Faust. (Guter laden.) Steht in Wuppertal beim "Forum" auf der Bühne.

Wenn ich heute welche ärgern will, dann nenne ich den B "Spielzeug", alldieweil er im Vergleich zu den fünf Saitenfeldern von D und C nur viere auf die Beine bringt.
Aber das wäre arrogant. Also mach ich das nicht.
 
Hallo zusammen,

Ich habe von meinem Vater einen Steinway B-211 Baujahr 2001 in schwarz geerbt. Die Preise im Netz sind sehr unterschiedlich. Ein netter Händler bietet mir 60.000 Euro. Ein anderer Händler inseriert seinen für über 87.000 Euro.
Ich bin leider nicht bewandert, Musikprofessoren befinden den Flügel für hervorragend.
Hat jemand eine Idee wie ich am besten vorgehen kann?
Herzlichen Dank
Beste Grüße
Michael Diels
Also bei 60.000 würde ich verkaufen, auch wenn der Händler ihn nach Durchsicht und Revidierung vielleicht 85.000 verlangt. Aber der Markt ist sehr schwierig, es gibt Dutzende gut restaurierter B211 im Netz, die sehr lange drin stehen und scheinbar schwierig zu verkaufen sind. Welcher Musiker hat schon 120.000 für einen fabrikneuen B? (den genauen Preis kenne ich nicht, schätze aber, mit 120.000 nicht ganz verkehrt zu liegen).
 
Kennst Du Ästhet eigentlich den Unterschied zwischen 'scheinbar' und 'anscheinend'?
Die Diskussion um den rechten Gebrauch dieser zwei Wörter hatten wir hier schon des öfteren, so ist dazu eigentlich alles gesagt und es bedarf keiner weiteren ungerechten Ermahnung:

https://www.clavio.de/threads/was-a...als-bei-einem-digital-piano.31093/post-877552

oder hier

 
Zuletzt bearbeitet:

Die Diskussion um den rechten Gebrauch dieser zwei Wörter hatten wir hier schon des öfteren, so ist dazu eigentlich alles gesagt und es bedarf keiner weiteren ungerechten Ermahnung:

https://www.clavio.de/threads/was-a...als-bei-einem-digital-piano.31093/post-877552

oder hier

Danke! Ich verstehe sowieso nicht, wo das Problem ist.
 
Tja. Anscheinbar ist das so: :016:
 
Also bei 60.000 würde ich verkaufen, auch wenn der Händler ihn nach Durchsicht und Revidierung vielleicht 85.000 verlangt. Aber der Markt ist sehr schwierig, es gibt Dutzende gut restaurierter B211 im Netz, die sehr lange drin stehen und scheinbar schwierig zu verkaufen sind. Welcher Musiker hat schon 120.000 für einen fabrikneuen B? (den genauen Preis kenne ich nicht, schätze aber, mit 120.000 nicht ganz verkehrt zu liegen).
Guter Plan. Grundsätzlich kann ein topgepflegter Steinway auch gebraucht seinen Neupreis wieder einfahren. Jetzt ist der B-211, der Salonflügel und das wohl beste Instrument aus der Reihe von A bis D, etwas mehr als 20 Jahre alt. Müsste man recherchieren, was der damals neu gekostet hat. Wird aber wie bei Lingner so bei den 85.000 als damaliger Neupreis hinkommen. Da der Händler den noch aufbearbeitet und auch Kosten hat, sind die 60.000 durchaus okay. Grundsätzlich in dem Bereich bis 80.000 Euro ist alles denkbar, meiner Meinung nach, ohne das Instrument jetzt zu kennen.
 
Übliche Alltagssprache sollte auch in einem Forum den Anforderungen genügen.
 
Die Diskussion um den rechten Gebrauch dieser zwei Wörter hatten wir hier schon des öfteren, so ist dazu eigentlich alles gesagt und es bedarf keiner weiteren ungerechten Ermahnung:

https://www.clavio.de/threads/was-a...als-bei-einem-digital-piano.31093/post-877552

oder hier


Ersteres ist ein Artikel von jemandem, den ich ignoriere und das zweite ist ziemlich zusammenhangloses Geschwurbel.
 

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