Steingräber u. Söhne 122T - Mein erstes Klavier

Ich sags doch immer: Das richtige Klavier sucht man nicht – es findet einen! Freu Dich auf viele Jahre Glücksgefühle, denn (einen guten Techniker vorausgesetzt) das Klavier wird die nächsten Jahre erst mal immer besser!
 
Warte mal ab bis dein Klavier ein oder zwei mal gestimmt wurde, das wird immer besser. Und ja, als mein Gebrauchtes Yamaha jetzt gestimmt wurde sagte der Klavierstimmer, jetzt hat es sich an die Umgebung angepasst und ich muss sagen, nach dem Stimmen klingt es noch besser wie vorher.
 
Aber man kann sich auch schon sehr in etwas verrennen und das ewige Suchen kann auch frustrierend sein. Vor allem wenn einem das Gefühl eh schon sagt das dieses Instrument für einen gewartet hatte. Also ich muss sagen ich bereue ganz und gar nichts

Eben. Man muss auch den Mut zur Entscheidung haben, wenn man überzeugt ist. :super:

Letztlich hängt ohnehin (fast) alles davon ab, wie man darauf spielt. ;-)
 
Für weniger Geld hätte er in der Tat ein aufgearbeitetes V-125 vom S&S Mitbewerber erhalten. :coolguy:
Ich denke, dass er das V-125 ausgeschlossen hat, da er ein neues Klavier wollte, kein antikes Museumsstück. Ich habe das V-125 bisher nur einmal gespielt, fühle es heute noch unter meinen Fingern. Einfach phantastisch.

Ich weiß nicht, ob man diese beiden Klaviere aus völlig verschiedenen Zeiten überhaupt miteinander vergleichen sollte. Beides Prachtstücke. Am besten beide kaufen. :musik:


View: https://www.youtube.com/watch?v=eO5yiQhljOc
 
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Also da macht ihr mir ja sehr viel Hoffnungen das es noch viel besser wird als es eh schon ist. Ich freue mich schon mega darauf! :-D
Ein Video könnte ich eigentlich vielleicht am Wochenende nachliefern. Aber nicht zu viel erwarten.. gerade die Umstellung bringt mich immer wieder noch zu kleinen Fehlern. Und besonders gut bin ich wohl im Gegensatz zu anderen auch nicht unbedingt *lach*

Welche Gegenkraft ( Notwendige Masse in Gramm; F = m * g ) zeigen die Tasten deines S&S 122T ?

Meinst du damit das Gewicht das zum Drücken der Tasten benötigt wird? Ich weiß nun nicht ob das irgendwo drauf steht, aber laut Katalog (falls es das richtige ist) steht 48g für die Untertasten und 47g für die Obertasten.

Für weniger Geld hätte er in der Tat ein aufgearbeitetes V-125 vom S&S Mitbewerber erhalten. :coolguy:
Ich denke, dass er das V-125 ausgeschlossen hat, da er ein neues Klavier wollte, kein antikes Museumsstück. Ich habe das V-125 bisher nur einmal gespielt, fühle es heute noch unter meinen Fingern. Einfach phantastisch.

Ich weiß nicht, ob man diese beiden Klaviere aus völlig verschiedenen Zeiten überhaupt miteinander vergleichen sollte. Beides Prachtstücke. Am besten beide kaufen. :musik:

Und da muss ich dir vollkommen Recht geben das ich auch ein V-125 dafür bekommen hätte. Komplett ausgeschlossen hätte ich es nun nicht unbedingt aber wenn dann hätte ich am liebsten ein junges gebrauchtes gewollt. Ich weiß nur nicht ob der Preis dann dementsprechend noch viel höher gewesen wäre? Klasse sind die Steinways aber auf jedenfall! Ich habe anfang des Jahes auf einen M170 aus den 1950er gespielt und der war wirklich richtig toll. Das daneben stehenden K-132 was auch so alt war gefiel mit aber gar nicht. Aber ich denke mal das es einfach an dem Klavier lag..

Abgesehen davon denke ich aber mal das sich Steingräber und Steinway nicht mehr viel nehmen an der Qualität, da ja beide auf höchstem Maße gebaut werden. Noch dazu kam mit dazu das ich mich mit der Marke Steingräber irgendwie mehr identifizieren kann als Steinway.. klingt komisch ich weiß, aber ist eben auch so.

Und noch zum Thema neuwertiges Instrument: Hier sehe ich es für mich selbst, das mein Klavier meine eigene Geschichte später einmal erzählen soll und nicht eine fremde. Aber das ist nun nur eine Frage des eigenen Geschmacks und Empfindens :super:

Das einzige was später jemals das Klavier wohl ablösen könnte wäre mal ein Steingräber A170.. einfach mein Trauminstrument :love: Aber preislich wohl niemals möglich.. aber ist auch egal da man sich schon einen absoluten Traum erfüllt hat.
 

den "kleinen" Steingräber hab ich vor kurzem in Düsseldorf mal neben einem größeren Steinway und einem Schimmel gehört und der war wirklich wunderbar. Und auch noch per Hauspreis (und "Auslaufmodell", kann das sein?) ein paar Tausender günstiger als "normal". Leider aber immer noch deutlich teurer als mein Auto.
 
Ja, gibts bei Steingraeber auch als Option. Aber wenn ich das richtig interpretiert habe, empfiehlt man den wohl nur bei wirklich extremen klimatischen Verhältnissen.
 
Dass die Klaviere sich erst mal an die Raumverhältnisse gewöhnen müssen, um besser und besser zu klingen, lässt bei mir Befürchtungen aufkommen. Was, wenn es sich partout nicht an mein Wohnzimmer gewöhnen kann, sollt ich mir mal eins gekauft haben? Entwickelt es dann einen hässlichen Klang, den ich mir schön zurecht einbilden muss (kann ich, aber will ich nicht ... für ein paar Tausender, Klänge, die nur ich akzeptieren kann, mach ich schon selbst), oder lässt es mir beim Spielen den Deckel auf die Finger knallen, oder was?

Schaumstoffe, oh nein. Zum Glück habe ich Möbel.

Zum Glück spiel ich noch viel zu schlecht für ein akustisches. Die Nachbarn würden mich erschießen, einmal in meiner Wohnung und noch mal dann auf dem Friedhof, sicher ist sicher.

Viel Spaß mit deinem Instrument, möge es besser und besser werden, durch Stimmungen wie unter deinen klangformenden Händen, mögen die Motten den Filz nicht finden, mögen auch noch deine Enkel Freude damit haben.
 
Unternehmt ihr da aktiv etwas? Alles voller Lavendel füllen?
UV-Licht Fliegenfänger
Dass die Klaviere sich erst mal an die Raumverhältnisse gewöhnen müssen, um besser und besser zu klingen,
Ähm, man könnte auch sagen, der Resonanzboden muss eingespielt werden (bei einem Neuen natürlich) und das Holz akklimatisieren.
lässt es mir beim Spielen den Deckel auf die Finger knallen, oder was?
Die neuen Klavier sind dazu viel zu langweilig, wenn bei meinem Blüthner der Tastaturdeckel zufällt, knallt es wie bei einem Gewehrschuss, heute werden die Deckel abgebremst und schließen lautlos.....
Zum Glück spiel ich noch viel zu schlecht für ein akustisches.
Umgedreht, zu schlecht, da kein akustisches......;-)
Schaumstoffe, oh nein. Zum Glück habe ich Möbel.
Akustikelemente mit Holzapplikationen gibt es auch.
 
Hallo Daton,
wow... ein toller Bericht und herzlichen Glückwunsch zu deinem Klavier! Wie ich dich beneide. ;) Ich habe erst voriges Jahr (bin kompletter Anfänger) damit begonnen, Klavier spielen zu lernen und hoffe, auch irgendwann mal ein "echtes"Instrument zu bekommen. ;) Ich spiele mit einem E-Piano von Yamaha, was mir eigentlich auch sehr gut gefällt und ich bin zufrieden, was will man zu Beginn mehr?

Jedenfalls übe ich weiter fleißig auch wenn es mir meine Zeit nicht so oft erlaubt, aber ich halte mir mein Ziel stets vor Augen!

Beste Grüße
Manfred
 

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