Noten besser lesen können

  • Ersteller des Themas Norbert
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Norbert

Norbert

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Hallo Hartwig,

wenn ich bloß richtig Noten lesen könnte, versuche es mal wie folgt.

1. schreibe ich mir jede einzelne Note, Violin & Baßschlüssel einzeln auf Karteikärtchen . So kann ich bei vielen Gelegenheit lernen auch ohne Klavier.

2. Habe ich mir gedacht, gerade die Taktsbschnitte die ich zur Zeit übe nochmal selbst auf einem Notenblatt zu notieten

3. Werde ich mich mal eingehend mit dem Zählen beschäftigen, habe mir schon ein Buch gekauft, wie man richtig zählt.

4. Werde mir diverse Stücke anhören, relativ einfache, und die Noten währenddessen lesen, mit dem Hintergrund das Geheimnis des Zählens zu verstehen.

5. Werde ich viele einfache kleine Stücke mir erarbeiten und vor allem kurze.

6. Werde ich mich auch mit der Harmonielehre beschäftigen.


Was glaubst Du sind diese Schritte sinnvoll ???? Ich schätze, weil Du schon seit Kind Klavier spielst, kannst Du Noten lesen wie ein Buch.

Ich kann ungefähr Noten lesen wie ein 2. Klässer

Gruß
Norbert aus Frankfurt

Ps. Kann mir jemand sagen, wie das mit dem zittieren geht. Habe einfach mal eine Text stellen markiert und dann auf zittieren gedrückt.

Hat aber wohl nicht geklappt.

Diese ist Kopie aus meiner Frage im Forum "Treffen" . Passt hier besser rein.
Würde mich über zahlreiche Antworten freuen.
 
Haydnspaß

Haydnspaß

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Hallo Norbert,

flüssiges Notenlesen ist auf jeden Fall eine Sache des Trainings. Mein Vorschlag wäre, jeden Tag mindestens 1 Seite aus einem unbekannten Stück klavierspielend durchzulesen. Sehr langsam, aber bei Beachtung aller Vortragsanweisungen. Das direkte Übersetzen des Notenbilds in Spielbewegungen ist das, worums beim Notenlesen geht. Nicht über den Weg des Auswendiglernens, sondern direkt in dem Moment des Erblickens. Viele Leute scheinen das für außerordentlich schwierig zu halten - ist es aber nicht. Man muß es nur regelmäßig machen, damit sich im Gehirn und im Nervensystem die entsprechenden Schaltkreise aufbauen können. Das Ziel ist, daß die zuerst voll bewußten Vorgänge allmählich in reflexhafter und intuitiver Weise ausgeführt werden.

Haydnspaß
 
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Beabarba

Beabarba

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Hallo Norbert,
ich kann den Vorschlag von Haydnspass voll unterstützen. Mein Klavierlehrer legt auf diese Leseübung großen Wert, er nennt es Blattspielübung und es ist fester Bestandteil meiner "Hausaufgabe". Ich habe mir zu diesem Zweck einen dicken Etüdenband besorgt und ziehe das jetzt seit einigen Wochen durch. Er sagt auch, es sei wichtig, Noten zu verwenden, bei denen man die Melodie noch nicht kennt. Ich bilde mir ein, schon leichte Fortschritte zu merken. Außerdem machts (mir jedenfalls) Spaß, mehr als irgendwelche Trockenübungen. Die Notennamen lernst du nebenbei, den sobald du die richtige Taste triffst, weißt du ja gleichzeitig, welche Note es ist. Probiers ruhig mal aus.

Viele Grüße
Beate
 
Stilblüte

Stilblüte

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Ich finde das vom-Blatt-spiel unglaublich schwierig, das größte Problem ist der Rhythmus. Bzw. den Rhythmus zu erfassen.
Ich glaube, ich habe ein ziemich gutes Rhythmusgefühl, es fällt mir aber sehr schwer diese "Ebene" zu überwinden, vom Notenbild in Klänge.
Andersrum geht es auch besser (Rhythmus-Diktat), aber vom Notenbild in die Finger geht es nur langsam...

Wenn ich ein Stück bereits ein bisschen kenne, kann ich es ziemlich schnell spielen, kenne ich es dagegen überhaupt nicht, muss ich mir Note für Note mühsam erarbeiten und es dauert viel viel länger...

Das ist recht unpraktisch, ein bisschen vom-Blatt-spielen könne ist finde ich sehr praktisch...:(

Stilblüte
 
tapirnase

tapirnase

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Was vielleicht auch noch wichtig ist, ist das sponatne erkennen von Intervallem, sodass man nur noch relativ denken muss. Nicht so, 'oooooh vom C zum H', sondern viel Mehr 'Alles klar, ne große Septime nach oben'. Dann läuft der Rest schon fast automatisch. Vielleicht hilfts auch sich mit Akkorden zu beschäftigen, dann gehts vielliecht auch einfacher mit Akktodbrechungen. Und Läufe nicht Note für Note lernen, sondern eher wie lang sie sind, und ob das Dur oder Moll oder noch andere Läufe sind, beispielsweise vom vom c eine G Dur Tonleiter bis zum h, oder so.
Und ganz wichtig, den Rythmus iwie vorher schon klopfen und auffälligkeiten raussuchen, beispielweise immer wiederkehrende Rythmen usw.
Diese ganzen Tips kommen von einem, der selber kaum Noten lesen kann^^
Gruß und viel Erfolg ;)
 
tapirnase

tapirnase

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Naja, ich weiß nicht, ob ich das glauben soll :wink:
Ausnahmsweise darf man mir das glauben, ich kann auch nur Stücke spielen die ich selber schon vom Gehör her "auswendig" geübt hab, und das sind die Tricks mit denen ich da vorgegangen bin. Aber sollte sich analog übertragen lassen, da eine Note ja mehr oder weniger ein "sichtbarer" Ton ist.
Ich habe das halt nicht wirklcihlich gelernt, sogar in der Schule nicht^^ Deswegen liegt mir das Improvisieren mehr [selbst das auch net ganz] als Literatur spielen. Ich kann auch nur 8 Stücke ganz ;)
Gruß
tapirnase ;)
 
C

Christoph

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Weiß zwar nicht ob das schon kahm, aber:

Zitat von Christoph:
Bei mir hat es geholfen, dass ich mir ein zwei Fixnoten, das kleine c und g eingeprägt habe. Wenn du zwei Noten intus hast, kannst du dir die anderen schneller erschließen.
Quasi, du siehst ein f (weißt aber noch nicht dass es ein f ist) erkennst aber dass es direkt unter dem (sicher im Kopf gefestigten) g ist, ...also ein f

war von hier
 
Hartwig

Hartwig

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Notenlesen

Da kann ich Christoph nur beipflichten... und in seinem zitierten anderen Beitrag wird ja auch erwähnt, daß Leitton immer richtig ist, den man sich merken kann. Das habe ich auch immer so gemacht, und bei schwierigen und schlecht lesbaren Stellen muß ich auch noch genauer hinsehen und auszählen. Das finde ich ganz normal.

Ein Vorteil des 4-händig Spielens fällt mir noch ein:
Wenn man Probleme im Baßschlüssel hat, dann sollte man gerade diese Notenseite spielen, weil ja häufig Akkorde dran sind, die dann in den ganz tiefen Noten nur als Akkord gelesen werden müssen, was ja einfacher ist , weil die höheren leichter zu lesen sind.

Notennamen nur mit Bleistift schreiben , um sie dann wieder wegradieren zu können, wenn man sie drauf hat, ist auch wichtig.

Ansonsten macht Routine den Meister im Notenlesen, und die bekommt nur beim Spielen, weil man da ja gezwungen ist, weiter zu lesen, um im Tempo zu bleiben. Also viel Lust und Spaß beim Musizieren.

Gruß Hartwig
 
 

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