Meine Kompositionen-->bitte bewerten (:

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TheInspiration

TheInspiration

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Hallo zusammen


Wie ihr an meinem Profil sehen könnt, bin ich noch ziemlich jung und
daher auch im Verhältnis ziemlich unerfahren. Das hat mich aber nicht
davon abgehalten mich hier zu registrieren, da ich denke, man muss jedem
mal eine Chance geben.

Ich selber spiele Schlagzeug, Trompete, Klavier und lerne gerade noch Posaune.

Seit knapp 2 Jahren beschäftige ich mich auch mit dem komponieren von Stücken.

Ob erfolgreich oder nicht, dass würde ich gerne von euch wissen (:

Ich habe einen "youtube-Kanal" auf dem ihr meine Stücke anhören und bewerten könnt.


Meine Empfehlungen sind:
http://www.youtube.com/watch?v=dDrqCJvr1h8 &
http://www.youtube.com/user/MrMichaelVolk#p/c/C41B6A61F88E96B6/5/lQBmcqrhT34

http://www.youtube.com/user/MrMichaelVolk
Mein Youtubekanal



Ihr müsst aber bitte auch beachten, dass ich die Audiodateien mit einem
Finale-Programm erstellt habe. Von einem echten Ensemble gespielt, sind
es natürlich "Welten" unterschied. Ein Musiker (kann) nähmlich die ganze
"Dramatik" erst in das Stück hineinbringen.


Vielen Dank schonmal und viel Spaß beim anhören


Liebe Grüße

Michael
 
B

Bleistift

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Zuerst Wilkommen auf Clavio!

Wenn ich deine Kompositionen Bewerten darf

Der erste Link erinnert mich irgendwie fest an Yann Tiersen.
Hörst du ihn dir oft an?

4/4

Die 2 Komposition finde ich ein bisschen weniger "überaschend" als die erste, aber auch sie verdient respekt.

3/4

Ich spiele nächstes Jahr in einem Enseble. Hast du deine Stücke schon "gecopywritet" oder könntest du mir echt die Noten Senden?

Mach einfach weiter so!

Lg Moritz
 
N

Neapolitaner

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Ich finde deine zwei Empfehlungen im wahrsten Sinne des Wortes inspirierend! :D
Da darf man gespannt sein was noch so kommen wird.

Gibt's auch ein paar "schnellere" Stücke?
 
hasenbein

hasenbein

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Hallo Michael,

hast Du Dich eigentlich mal mit Kompositionslehre auseinandergesetzt?

Oder Dich mal mit bedeutenden Kompostionen, d.h. klassischen Werken, befaßt?

An Deiner Stelle würde ich das ruhig mal tun.

Denn sehr viele heutige Kompositionen in ähnlichem Stil wie Deine sind leider "Spar-Kompositionen". D.h., dem Komponisten ist sehr wenig Material eingefallen (bzw. er hat sich nicht die Mühe gemacht, sich mehr einfallen zu lassen), aber er möchte natürlich gerne, daß sein Stück die üblichen paar Minuten Länge hat.

Was tut er also? Er benutzt Ostinatos, kleine im Kreis laufende Harmoniefolgen und unvariiert oder sehr wenig variiert wiederholte Melodiephrasen. Oder er wiederholt den vorigen Teil des Stücks wörtlich, legt aber einfach noch eine Zusatzstimme drüber.

So kommt er, ohne allzu kreativ werden zu müssen, auf eine "hoffähige" Stücklänge.

Eine sehr durchschaubare Strategie! Leider heute, da jeder meint, sich als "Komponist" bezeichnen zu dürfen, so normal, daß ich wahrscheinlich den Vogel gezeigt kriege, weil ich dies hier schreibe.

Der so ziemlich erste, der auf diese Weise was komponiert hat, war übrigens Ravel mit seinem "Bolero". Ravel bezeichnete ihn allerdings wiederholt als sein mit Abstand schlechtestes Stück (ich stimme ihm übrigens zu) und bedauerte es, ihn komponiert zu haben. Es gibt auch ernstzunehmende Untersuchungen, die sagen, er habe es unter dem Einfluß seiner beginnenden Hirnerkrankung geschrieben. (Ohne Witz!)

Ich für meinen Teil würde mich jedenfalls nie als "Komponist" bezeichnen, bloß weil ich ab und zu mal ein kleines Jazz-Tune oder Band-Arrangement schreibe! Dazu habe ich zu großen Respekt vor der Kunst Komposition.

Ich möchte Dich keinesfalls entmutigen, Michael, sondern vielmehr ermutigen, Deine Talente und Deine Kreativität in eine anspruchsvollere, interessantere und befriedigendere Richtung zu lenken.

LG,
Hasenbein
 
N

Neapolitaner

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Hallo!

Was mich bei einem "Frischling" eigentlich am meisten interessiert ist, wie vielfältig sind seine Ausdruckmöglichkeiten bzw. wie weit hat er sich diesbezüglich schon entwickelt.

Ich habe schon zu oft gesehen dass angehende "Komponisten", eigentlich sollte man in dem Zusammenhang besser von Songwritern sprechen, immer wieder das Gleiche schreiben. Die Noten sind zwar immer anders aber bereits beim Anklingen des nächsten Stückes weiß man bereits wie es weitergeht. Da rettet ein reichhaltiges Auskomponieren bis ins letzte Detail auch nicht mehr viel.

Ich habe zugegebenermaßen nur die 2 von dir empfohlen Stücke angehört. Die waren für mich inspirierend aber auch recht ähnlich. Es fehlt der Kontrast!
Und damit meine ich nicht unbedingt der Kontrast innerhalb eines Stückes, wie das z.B. in einer klassischen Sonate der Fall ist, sondern der Kontrast zwischen den einzelnen Stücken.
Ich finde das sehr wichtig weil das einen Konflikt im Kopf des Komponisten/Songwriters schafft, der seiner Kreativität ungemein förderlich ist.

Ein gewisses Maß an Wiederholungen und Mikrowiederholungen finde ich am Anfang nicht all zu schlimm, vielleicht sogar förderlich, weil man ja auch mal den Abschluß seiner Ideen verwirklichen sehen will und ein gewisses Weiterkommen sich einstellen sollte. (Stichwort Jugendsünden. :))

Nach einigen Zeit der Erfahrung stellt sich aber auch ein gewisser Grad an Geläufigkeit ein und da entscheidet sich wie es nun weitergeht.
Ich denke jedem, dem das Komponieren wichtig ist, werden die Wiederholungen ein Dorn im Auge sein! Schließlich ist sich keiner dessen mehr bewußt als der Komponist selbst.

Und hier scheiden sich die Geister.
Offensichtlich hört die Mehrheit hier auf sich weiterzuentwickeln. :rolleyes:
Wahrscheinlich weil all die anderen das ja auch nicht tun, wieso sollte ich mir also all diese Mühe freiwillig aufzwingen.
Dass es an Kreativität mangelt kann nicht sein, die notwendige Kreativität haben sie zu diesem Zeitpunkt schon längst bewiesen.
Und zugebenermaßen, das Auskomponieren aller feinster Details ist eine Heidenarbeit!
Und wenn man das Wort "Arbeit" in dem Zusammenhang nicht mag, so muss der Komponist trotzdem sehr viel Lebenszeit in seine Werke investieren.
Der Spruch "mein Stück war in 5 Minuten fertig!" "hey, meins aber schon in 3 Minuten, also ist meins reiner und besser" zieht hier nicht mehr!

Ich kann mich Hasenbeins Rat nur anschließen.
Beginne dich schnellstmöglichst, am besten noch heute, mit umfangreichen Werken der Komposition vertraut zu machen.
Aber lass dich bei deinen eigenen Stücken nicht unter Druck setzen, das kann auch mal die Kreativität zum Erlöschen bringen.
Manche Komponisten wirken geradezu übermenschlich...
 
TheInspiration

TheInspiration

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(:

Hast du "Declaration of Love" selbst komponiert? Meine Hochachtung! Es klingt wirklich wundervoll, dabei fällt es mir normalerweise schwer, mich in neue Stücke einzufinden. Aber diesem habe ich mich sofort verbunden gefühlt. Es hat an einigen Stellen einen bedrückten, melancholischen, nachdenklichen Klang, das gefällt mir sehr gut!

Vielen Dank für dein wunderschönes Lob! Es freut mich immer wenn meine Musik den leuten gefällt (:
 
TheInspiration

TheInspiration

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Zuerst Wilkommen auf Clavio!

Wenn ich deine Kompositionen Bewerten darf

Der erste Link erinnert mich irgendwie fest an Yann Tiersen.
Hörst du ihn dir oft an?

4/4

Die 2 Komposition finde ich ein bisschen weniger "überaschend" als die erste, aber auch sie verdient respekt.

3/4

Ich spiele nächstes Jahr in einem Enseble. Hast du deine Stücke schon "gecopywritet" oder könntest du mir echt die Noten Senden?

Mach einfach weiter so!

Lg Moritz

Vielen Dank (:
Es freut mich wirklich sehr (:

Also wenn du wilst dann sag mir was dir gefällt, wie eure Besetzung ist und ich schicke dir die Noten (:
Es kommen in den nächsten 3 Wochen wenns klappt 3 weiter Stücke raus (:
Kannst mir auch gerne alles per E-mail schreiben (:
Gruß Michi
 
TheInspiration

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Hallo!

Was mich bei einem "Frischling" eigentlich am meisten interessiert ist, wie vielfältig sind seine Ausdruckmöglichkeiten bzw. wie weit hat er sich diesbezüglich schon entwickelt.

Ich habe schon zu oft gesehen dass angehende "Komponisten", eigentlich sollte man in dem Zusammenhang besser von Songwritern sprechen, immer wieder das Gleiche schreiben. Die Noten sind zwar immer anders aber bereits beim Anklingen des nächsten Stückes weiß man bereits wie es weitergeht. Da rettet ein reichhaltiges Auskomponieren bis ins letzte Detail auch nicht mehr viel.

Ich habe zugegebenermaßen nur die 2 von dir empfohlen Stücke angehört. Die waren für mich inspirierend aber auch recht ähnlich. Es fehlt der Kontrast!
Und damit meine ich nicht unbedingt der Kontrast innerhalb eines Stückes, wie das z.B. in einer klassischen Sonate der Fall ist, sondern der Kontrast zwischen den einzelnen Stücken.
Ich finde das sehr wichtig weil das einen Konflikt im Kopf des Komponisten/Songwriters schafft, der seiner Kreativität ungemein förderlich ist.

Ein gewisses Maß an Wiederholungen und Mikrowiederholungen finde ich am Anfang nicht all zu schlimm, vielleicht sogar förderlich, weil man ja auch mal den Abschluß seiner Ideen verwirklichen sehen will und ein gewisses Weiterkommen sich einstellen sollte. (Stichwort Jugendsünden. :))

Nach einigen Zeit der Erfahrung stellt sich aber auch ein gewisser Grad an Geläufigkeit ein und da entscheidet sich wie es nun weitergeht.
Ich denke jedem, dem das Komponieren wichtig ist, werden die Wiederholungen ein Dorn im Auge sein! Schließlich ist sich keiner dessen mehr bewußt als der Komponist selbst.

Und hier scheiden sich die Geister.
Offensichtlich hört die Mehrheit hier auf sich weiterzuentwickeln. :rolleyes:
Wahrscheinlich weil all die anderen das ja auch nicht tun, wieso sollte ich mir also all diese Mühe freiwillig aufzwingen.
Dass es an Kreativität mangelt kann nicht sein, die notwendige Kreativität haben sie zu diesem Zeitpunkt schon längst bewiesen.
Und zugebenermaßen, das Auskomponieren aller feinster Details ist eine Heidenarbeit!
Und wenn man das Wort "Arbeit" in dem Zusammenhang nicht mag, so muss der Komponist trotzdem sehr viel Lebenszeit in seine Werke investieren.
Der Spruch "mein Stück war in 5 Minuten fertig!" "hey, meins aber schon in 3 Minuten, also ist meins reiner und besser" zieht hier nicht mehr!

Ich kann mich Hasenbeins Rat nur anschließen.
Beginne dich schnellstmöglichst, am besten noch heute, mit umfangreichen Werken der Komposition vertraut zu machen.
Aber lass dich bei deinen eigenen Stücken nicht unter Druck setzen, das kann auch mal die Kreativität zum Erlöschen bringen.
Manche Komponisten wirken geradezu übermenschlich...


Kritik ist natürlich auch erwünscht (;
Ich danke dir bzw. euch auch (:
Es hilft natürlich auch immer weiter.
Ja, ich mache mit meinem Musiklehrer, welcher auch Komponist ist eigentlich die letze Zeit sehr viel Harmonielehre aber es geht natürlich nur Stück für Stück ;)
Es geht halt nicht von heute auf morgen ...
Aber ich arbeite sehr daran bin ja erst 16 Jahre und muss auch noch andere Dinge machen hatte erst Prüfungen :O
Aber ich arbeite gerade an neuen Stücken und ich verspreche dir, die werden sich alle von meinen jetztigen unterscheiden (; Ich gebe dir mein Wort (:
 

Constantin

Constantin

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Jeder hat mal klein angefangen und sich dann Stück für Stück entwickelt. Ob dir das gelingen kann, wirst du selbst herausfinden müssen.Bleib am Ball,wenn es dir Spass macht und nehm dir Kritiken, die du bereits erhalten hast, zu Herzen.Ich selbst bin weder ein Komponist noch ein Pianist. Ohne fachlich mit dem notwenigen Wissen hierfür vertraut zu sein, möchte ich dennoch meine Meinung dazu schreiben.

Nach einigem Probehören kann ich folgendes sagen:

Die Stücke hören sich recht ähnlich an,transportieren meinem Empfinden nach sehr ähnliche,gleichbleibende Stimmungen. Ein paar "Ausbrecher" bei der Begleitung, um die zahlreichen Wiederholungen zu unterbrechen, wären sicherlich gut. Natürlich spielt es eine große Rolle,was du mit deinem Stück beim Zuhörer erreichen willst.Du könntest die Grundmelodien noch ein wenig mehr varieren bzw. ausschmücken.

Ich wünsche dir noch viel Erfolg und hier und da eine kleine Inspiritation.

Konstantin
 
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HerrNue

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So ein bisschen spät, aber dennoch möchte ich hier auch noch meinen Senf dazugeben :-)

Also erst einmal möchte ich hier meinen Respekt äußern. Mit 16 war ich sicher noch nicht soweit, ernsthaft Stücke zu "komponieren" (auch wenn das Wort ja in den letzten Beiträgen ein wenig diskutiert wurde).

Die Kritikpunkte sind ähnlich. Die Art, wie du Stücke schreibst, ist mit wenig Aufwand verbunden. Was mich gestört hat, war die geloopte Begleitung. Vor allem das Klavier spielt nicht nur immer das gleiche, sondern auch mit der gleichen Betonung. Eben einfach nur die 2 oder 4 Takte kopiert. Das klingt nach einer Weile einfach unrealistisch.
Die Melodiestimme, die drüber liegt, hat einige wirklich hübsche Motive, die beim ersten Hören spannend sind. Weil die sich aber auch recht häufig wiederholen, fällt einem die geloopte Begleitung umso deutlicher auf.

Ich glaube aber, dass du wirklich Potential hast. Eine paar Motive finde ich sehr schön, nur schlachte diese bitte nicht so aus ;-) Machs dir in deinen nächsten Werken nicht so einfach. Versuch mehr Zeit zu investieren.

Eine Frage habe ich noch :-)

Welches Programm nutzt du für deine Aufnahmen?
Ich denke mit ein paar kleinen Kniffen, kann man die Stücke viel "echter" klingen lassen. Damit könntest du dich bei Gelegenheit auch mal beschäftigen.

LG Herr Nü
 
G

Gomez de Riquet

Guest
Guten Abend, Michael!

Über Deine Musik bin ich erst jetzt gestolpert. Als Du sie hier präsentiert hast,
war ich noch in Urlaub - deshalb meine verspätete Reaktion.

Der Einstieg fällt mir schwer: Du schreibst, daß mit Deiner Musik für Dich große Gefühle verbunden sind.
Ich hoffe, daß Du Kritik an Deinen Werken aushältst und sie nicht auf Deine Gefühle beziehst.
Deine Gefühle nehme ich ernst, Deine Musik leider nur bedingt. Ehe Du einschnappst - laß Dir erklären,
wie ich's meine. Erst einmal gefällt mir Dein Ausdruckswille, ohne den künstlerische Arbeit
nicht zustandekommt. Was Dir einfach fehlt, ist handwerkliches Geschick.
Handwerkliches Geschick kannst Du Dir erwerben - autodidaktisch oder bei einem Lehrer.

Was schon andere zu Deiner Musik gesagt haben, kann ich nur bestätigen:
Du vertraust allzusehr auf endlos wiederholte Patterns, auf Ostinati, deren Anwendung
nicht nur deshalb problematisch ist, weil sie sich schnell abnutzen, sondern weil sie Dich
auch von jeder ernsthaften musikalischen Formbildung abhalten. Ostinato-Kompositionen
kennen nur das Reihungsprinzip, Steigerung entsteht bestenfalls durchs Übereinandertürmen
mehrerer Klangschichten (typisches Beispiel: Orffs "Carmina Burana").

Du müßtest Dich zwingen, auf dieses Kunstmittel völlig zu verzichten, um andere Dinge zu lernen:
längere, von Begleitung unabhängige Melodien zu erfinden, diese Melodien in unterschiedlichen Lagen
unterschiedlich zu harmonisieren, wobei Melodie und Baßstimme voneinander unabhängig sein,
d.h. sich in Gegenbewegung zueinander bewegen sollten - hört sich einfach besser an.
Um eine größere Form bewältigen zu können, müßtest Du lernen, wie man mit Kontrasten arbeitet.

Erscheint Dir das zu theoretisch? Dann spiel Dich durch einen Berg guter Klavierliteratur durch -
aber bitte nicht von Tiersen, Yiruma & Co., die genau denselben Fehler machen!!!
Schnapp Dir zum Beispiel die "Reverie" von Claude Debussy, ein wunderschönes Stück,
an dem man sehr viel lernen kann, vorallem die Beschränkung aufs Wesentliche:
den Verzicht auf überflüssige Noten.

Herzliche Grüße,

Gomez
 
TheInspiration

TheInspiration

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Nein, das ist schon okay.

Deswegen schreibe ich ja auch solche Beiträge, dass ich was dazu lerne.
Aber jetzt weiß ich glaube ich langsam bescheid (;

Wie gesagt, ich arbeite gerade an neuen Stücken, welche sich wenig meinen jetztigen ähneln. Ich arbeite gerade einer Love-Suite, ich würde sagen das wird das beste Stücke überhaupt(von mir). Ich bin dabei von den immer wiederkehrenden gleichen Akkordfolgen abgekommen. Ich habe/werde Melodien verschieden vertonen, auch mit Gegenmelodie etc.
Ich habe in kurzer Zeit schon viel dazu gelernt. Die Kritik hier, hat mich auch dazu bewegt zu zeigen, dass ich auch besser komponieren kann. Weil mir das hier anscheinend niemand glaubt :D

Ich habe mir die Kritik hier sehr zu Herzen genommen, auch wenn das nicht immer so einfach war ...aber ich habe viel drüber nachgedacht. Ich habe mich mit ein paar Werken lange auseinander gesetzt. Und ich muss sagen, dass ich dabei einiges dazu gelernt habe.

Die Suite kann aber noch ein bisschen dauern, weil mein Motto ist "In der Ruhe liegt die Kraft". Ich lass mir dieses Mal richtig viel Zeit, dass es auch so gut wird wie ich schon gesagt habe.
 
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klavigen

klavigen

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Was du bisher gemacht hast, verdient Respekt. Welcher junge Mann ist in dem Alter schon so weit.

Und dass du Kritik vertragen kannst, hast du auch gezeigt.Lass dich von dieser inspirieren aber mach immer nur dein Ding.

du wirst dich weiter entwickeln und es wird interessant werden, das zu verfolgen.

Viel Freude an der weiteren Arbeit wünscht

Klavigen
 
TheInspiration

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Vielen Dank(:

Auch wenn Kritik bekommen nicht immer so angenehm ist, letzten Endes kann ich (meistens!) nur darauß lerne.

Ich werde meine neue "Werke" hier natürlich so weit es geht immer online stellen (:
 
TheInspiration

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Hallo Ihr Lieben :)

Einige Jahre sind vergangen. Ich habe über 8 Jahre fast keine Taste mehr berührt. Die Arbeit hat es kaum mehr zugelassen. Seit ca. einem Jahr setzte ich mich wieder mit dem komponieren auseinander.
Wer möchte, darf sich gerne mein neues Stück anhören:
[URL]https://soundcloud.com/michael-volkmusic/emotions-69[/URL]

Zum Vergleich....das sind meine Kompositionen von meinem ersten Post hier:
View: http://www.youtube.com/watch?v=dDrqCJvr1h8
&
http://www.youtube.com/user/MrMichaelVolk#p/c/C41B6A61F88E96B6/5/lQBmcqrhT34

Kommt gut in das Jahr 2020!
 
TheInspiration

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Hallo Ihr Lieben :)

Einige Jahre sind vergangen. Ich habe über 8 Jahre fast keine Taste mehr berührt. Die Arbeit hat es kaum mehr zugelassen. Seit ca. einem Jahr setzte ich mich wieder mit dem komponieren auseinander. Mit Literatur und der Analyse von Werken versuche ich mich weiterzubilden und meine kleine Basis auf- bzw. auszubauen. Ich mache das in erster Linie für mich. Das ist mein positiver Ausgleich zur Arbeit und meine persönliche Stützte im Leben. Wenn ich damit vielleicht noch jemand erreichen kann, bin ich glücklich. :)

Wer möchte, darf sich gerne mein neues Stück anhören:
https://soundcloud.com/michael-volkmusic/emotions-69
Oder auf Youtube:
View: https://www.youtube.com/watch?v=IICFe-ZRrqk


Zum Vergleich....das ist meine Kompostion, wenn man das so nennen kann, von meinem ersten Post hier:
View: https://www.youtube.com/watch?v=dDrqCJvr1h8


Kommt gut in das Jahr 2020!
 
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Felix Hack

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Hallo Michael,

mich wundert’s, dass hier niemand was dazu schreibt! Dann werde ich es mal tun:-)

Super gemacht, ich fand das Stück spannend von Anfang bis Ende. Die verschiedenen Teile, so vielfältig sie auch sind, fügen sich, wie ich finde, trotzdem sehr organisch zusammen. Du bietest eine tolle Vielfalt an musikalischen Ideen, ohne Dich in Beliebigkeit zu verzetteln. Und am Schluss endet das Ganze dann auch noch regelrecht hymnisch!

Du zeigst mit dieser Komposition, dass Du alles an Talent hast, was es braucht, um z.B. gute Filmmusik zu schreiben: Gespür für eingängige, schöne, in sich schlüssige Melodien, für Dramatik + Spannung, rhythmisch macht Dir auch niemand was vor und auch klanglich sehr schön orchestriert das Ganze. Ich würde Dir jetzt auch gar nicht zu mehr Theorie usw. raten, das ist nicht unbedingt das, was man braucht, um Menschen mit Musik zu erreichen. Das musikalische Niveau auf dem Du das schon jetzt schaffst, finde ich absolut OK, das ist nichts Abgehobenes, aber gewiss auch keine Musik für Dumpfbacken. Ich denke, Du hast einen intuitiven Zugang zur Musik, das hat man eben oder eben nicht. Du lernst wohl am meisten dazu, indem Du einfach möglichst viel Musik schreibst!

Damit Du auch ein paar Denkanstöße hier bekommst, hier ein paar von meinem persönlichen Geschmacksempfinden geprägte kritische Anmerkungen, die jedoch das oben geschriebene in keinster Weise schmälern sollen:

Bei 1:03 das Geglitzer ist Geschmacksache, ich finde es eher störend.

Warum bringst Du nicht schon vor 1:22 mal zwischendurch z.B. einen G-Dur Akkord (1.Umkehrung), um da einer harmonischen Stagnation entgegenzuwirken?

Zwischen 4:10 und 4:30 rel starke Tempo-Schwankungen, wirkt eher unrhythmisch dadurch.

Bei 7:20 würde ich mir eher etwas mehr Zeit geben, bis wieder das Klavier kommt, Erst mal irgendein Abklingen davor. Das, was vor dem minimalistischen Einsatz des Klavieres war, wirft sonst einfach noch zu viel Schatten.

Das tolle Tutti ab 7:30 kommt für mein Geschmack auch etwas zu unvermittelt, dynamisch würde ich da eher noch eine oder zwei Stufen zwischenschalten, bevor dann das große Finale einsetzt.

Ich wünsche Dir, dass Du 2020 möglichst viel Zeit findest, Dich mit Musik zu beschäftigen!

Gruß

Felix
 

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