Empfehlungen & Inspiration gesucht

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laeuferherz

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Hallo zusammen,

ich hoffe, ich kann auf eure geballte musikalische Kenntnis zählen und von euch ein paar Empfehlungen für einen Wiedereinstieg ins Lernen und Spielen bekommen, damit mein geliebtes Keyboard nicht länger ein Dasein als Staubfänger fristen muss.

Weil ich schon seit gut 8 Jahren keinen Unterricht mehr nehme, habe ich mir in dieser Zeit - anders als in den zehn Jahren davor - immer selber Stücke gesucht, die mich interessieren, und sie mir dann so gut wie möglich selber beigebracht. Auf diese Art und Weise habe ich pro Jahr bestimmt ein halbes Dutzend Stücke so gut erlernt, dass ich sie einspielen konnte.

Seit einem Dreivierteljahr ist aber aus irgendeinem Grund komplett die Luft raus. Meine alten Stücke machen mir überwiegend keinen Spaß mehr, weil ich sie nach Jahren des Auffrischens nicht mehr hören kann, und alle neuen Stücke, die ich mir suche, frustrieren mich, weil sie zu hoch gegriffen oder den alten zu ähnlich sind. Daher meine Frage:

Könnt ihr mir Stücke empfehlen, die mich wieder häufiger an die Tasten bringen?


Ich hatte keinen klassischen Klavier-, sondern Keyboardunterricht, habe mich aber selbstständig auch schon an klassische Stücke herangewagt, die von der Fingerfertigkeit her nicht zu anspruchsvoll sind (z.B. Beethoven Op. 27 No. 2). Ich habe viel minimalistische Klaviermusik à la Yann Tiersen, Ludovico Einaudi und Philip Glass gespielt und das ein oder andere Stück Pop- und Jazzmusik, allerdings auch hier nicht auf Profi-Niveau.

Wenn eure Empfehlungen also einerseits nur knapp über diesem Herausforderungs-Level liegen würden, damit sie einerseits fordernd, andererseits aber auch nicht zu frustrierend sind, und mir gleichzeitig ein paar neue Stilrichtungen eröffnen würden, wäre das ganz großartig.

Vielen Dank im Voraus!
 
Tastenjunkie

Tastenjunkie

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Hallo!

Ist nicht direkt eine Antwort auf Deine Frage, aber: Was Du beschreibst ist "auf der Stelle treten". Und ich glaube, das liegt NICHT daran, dass Du keine passenden Stücke mehr findest.

Man kann autodidaktisch viel machen, aber irgendwann kommt man einfach nicht mehr weiter oder nur noch so langsam, dass es keinen Spaß mehr macht.

Vorschlag: Nimm wieder Unterricht! Und: Orientiere Dich in Richtung Klavier, nicht Keyboard. Wenn das Budget begrenzt ist: Wenn man ein bisschen sucht, findet man gut brauchbare, gebrauchte Klaviere für deutlich unter 1000 Euro!

Gruß

TJ
 
Boogieoma

Boogieoma

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Hallo Laeuferherz,
hast Du schon einmal Boogie probiert zu spielen?
Wie mein Nick-Name schon sagt, liebe ich den Boogie, der bringt soviel Spaß beim Sielen. Wenn Du daran Interesse hast kann ich Dir viele Boogies empfehlen z. B. Beach Buggy Boogie von Martha Mier (Jazz, Rags und Blues 2). Da gibt es auf Youtube sogar ein Tutorial und natürlich einige Einspielungen.
Viele Grüße
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Das wäre auch meine Empfehlung:
Beschäftige Dich mit Boogie, Blues, Jazz, Rock, Improvisation. Schau Dir diverse Tutorials an, lese Bücher und probiere, ob Dir das Gebiet zusagt. Dann hättest du ein völlig neues Betätigungsfeld, was Dich am Klavier/Keyboard, aber auch in der Musiktheorie weiter bringt. Inspiration ohne Ende.

Und die Vorschreiber haben natürlich auch Recht. Mein Fall liegt/lag genau so wie Deiner. Ich entschied mich Ende letzten Jahres für meinen ersten Klavierunterricht nach 35 Jahren Geklimper und damit kam auch wieder viel Motivation.
 
P

PeterGiffon

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Wie wäre es, wenn du dich wie bereits erwähnt an die Improvisation wagst? Wenn man sie beherrscht, kann man immer etwas zur aktuellen Situation spielen und außerdem kommt es doch viel besser an, wenn irgendwo ein Klavier steht und man kann einfach anfangen irgendetwas zu spielen ;)
 
 

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