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Ach, wer kann schon von sich behaupten, seinen Platz gefunden zu haben? Vielleicht ist auch der Weg das Ziel.Ich sollte Dir dankbar sein, dass Du das Studium so unattraktiv redest. Das könnte für weniger Bewerber sorgen. Aber ich schrieb schon relativ am Anfang, dass die Diskussion über Sinn und Unsinn des Studiums doch schon oft genug geführt wurde. Für uns macht es Sinn, und wenn der Weg dann doch woanders hinführt, ist auch gut. Du hast ja auch Deinen Platz gefunden.
Also, ich würde nicht zuviel über irgendwelche Chancen grübeln. Sollte meine Lästerei helfen, hat es ja sein Gutes. (Wobei ich nicht das Studium, sondern die Berufsaussichten schlecht finde.) Vielleicht macht es Sinn, sich einfach auf eine gute eigene Leistung zu konzentrieren und sich in der Hochschule als vitale und charismatische Persönlichkeit zu präsentieren, die einfach Spielfreude mitbringt.
Was ich noch aus Deinen verschiedenen Postings herauslese: Sie hat einen A-Musiker als Lehrer und der wird's schon richten. Und da finde ich, ist sanfte Skepsis angebracht. Jsp hat Recht mit dem Klavier. Da sitzen eben keine Kirchenmusiker und prüfen. Und die Pianisten legen - vielleicht unbewusst - möglicherweise andere Maßstäbe an. Es schadet nicht, wenn da vorher mal ein richtiger Klavierlehrer drüber hört. Für Gesang gilt das auch. Und selbst in Sachen Orgel schadet es nicht, mal fremdzugehen. Auf der Seite der Gesellschaft der Orgelfreunde www.gdo.de gibt es eine Liste mit Meisterkursen. Mal hinfahren, hören und spielen. Im Augenblick bietet auch T. Laux (Orgelprof. in D'dorf) relativ viele Tagesseminare an. Vielleicht einfach, um nochmal andere Anregungen zu bekommen.