bin ich wirklich dickköpfig?

rejo

rejo

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hallo,

bin ich wirklich dickköpfig wie meine KL sagt oder könnt ihr mich verstehen?
die SAche ist, dass ich am Besten lernen kann wenn ich mit Beiden Händen geichzeitig spiele, denn ich habe es wirklich mal versucht und habe festgestellt ,dass ich das Problem habe wenn ich erst mit einer, dann mit der anderen Hand und dann erst Vio und Bassschlüssel gleichzeiig spiele das Problem habe alles zusammen zu machen. Also mache ich es lieber so, dann geht es langsamer aber ich habe die Finger gleich so wie sie sein sollen.
Meine KL verscuht mich immer zu überreden, dass ich es aber einzeln mahce und wenn ichi hr ganz normal versuche zu erklären, dass ich das so nicht kann, sagt sie es höre sich nicht schön an wenn ich an manchen Stellen schneller spiele und an manchen langsamer weil ich mehr gucken muss.
Dann habe ich verscuht zu erklären, dass es für mich schwierig ist Stellen langsam (super langsam) zu spielen die schon super gehen.
Sie versteht mich einfach nicht und sagt ich mute mir zu viel zu und bin dickköpfig.
Findet ihr sie hat Recht??
Mir ist eure Meinung wichtig, denn vielleicht sehe ich es ja wirklich nicht ein:oops:
 
A

axl

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Gute Lehrer haben die Eigenschaft unsere Fehler mehr zu erkennen als uns lieb ist. Am meisten üben sollten wir immer das, was am schwersten fällt.
 
A

Atra

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hallo,

bin ich wirklich dickköpfig wie meine KL sagt oder könnt ihr mich verstehen?
die SAche ist, dass ich am Besten lernen kann wenn ich mit Beiden Händen geichzeitig spiele, denn ich habe es wirklich mal versucht und habe festgestellt ,dass ich das Problem habe wenn ich erst mit einer, dann mit der anderen Hand und dann erst Vio und Bassschlüssel gleichzeiig spiele das Problem habe alles zusammen zu machen. Also mache ich es lieber so, dann geht es langsamer aber ich habe die Finger gleich so wie sie sein sollen.
Meine KL verscuht mich immer zu überreden, dass ich es aber einzeln mahce und wenn ichi hr ganz normal versuche zu erklären, dass ich das so nicht kann, sagt sie es höre sich nicht schön an wenn ich an manchen Stellen schneller spiele und an manchen langsamer weil ich mehr gucken muss.
Dann habe ich verscuht zu erklären, dass es für mich schwierig ist Stellen langsam (super langsam) zu spielen die schon super gehen.
Sie versteht mich einfach nicht und sagt ich mute mir zu viel zu und bin dickköpfig.
Findet ihr sie hat Recht??
Mir ist eure Meinung wichtig, denn vielleicht sehe ich es ja wirklich nicht ein:oops:
Man muss beides können, finde ich. Man kann ein Stück wirklich erst dann in der Gänze erfassen, wenn man es auch einzeln spielen kann. Ebenso wie man ein sehr schnelles Stück auch sehr langsam spielen können muss (was sich einfacher anhört als es ist).

Eigentlich spiel ich ja Orgel und schwere Stücke werden dann zum einen einzeln mit Händen/Füßen geübt, aber auch die Kombi li Hand + Pedal bzw. re. Hand + Pedal - da merkt man dann erstmal, wo es überall noch hakt. Und erst wenn ich diese einzel Sachen locker spielen kann, klappt es auch 100%ig in der Gesamtheit.
 
fisherman

fisherman

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Weise gesprochen, Axl.

Rejo, es gibt Gründe für das Hände-getrennt-Spiel und auch Gründe für das sofortige Zusammenführen. Hier würde ich mich aber erst mal auf die KL verlassen. Das langsame Spiel jedoch MUSST Du akzeptieren und lernen. Ist absolut unverzichtbar!
 
L

Lalona

Guest
Muss gestehen, dass ich auch seeeehr selten getrennt uebe. Daran muss man sich ja auch gar nicht aufhaengen; dass du die Stuecke aber in einem einheitlichen Tempo spielen solltest, egal, ob manche Stellen eigentlich schon schneller gingen, das finde ich auch. Weiszt du, du trainierst dir die Relation an. Wenn du das Stueck dann mal insgesamt in einem schnelleren Tempo spielen kannst, wirst du an den leichteren Stellen sonst immer schneller werden und danach keinen Anschluss an dein Tempo mehr finden. Auszerdem ist es musikalisch nicht haltbar und unangenehm fuer den Zuhoerer.

Grundsaetzlich rate ich dir aus Erfahrung, wenn es bei Uebemethoden Meinungsverschiedenheiten gibt und deine Art dich deines Erachtens leichter zum Ziel fuehrt, aber beim KL nicht auf Verstaendnis stoeszt, diese Themen mit einem Nicken abzutun und es stillschweigend so zu machen, wie du denkst.
Das soll keine Aufforderung sein, deinem KL nichts mehr zu glauben...nur dazu, dich nicht unnoetig und Nebensachen zu verbeiszen. ^^
LG
 
violapiano

violapiano

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Vllt geht es ja auch gar nicht darum, dogmatisch auf eine Art zu üben zu bestehen, sondern darum, dass Du mittels getrennt üben etwas Bestimmtes lernen sollt.

Frag sie doch mal, warum sie das will? Vielleicht sollst Du gezielt etwas verbessern durch getrennt spielen.

Tatsächlich lernst du ja nicht, einzelne Stimmen auszugestalten, wenn Du nur zusammen übst?
 
M

matzelo94

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Einfach "ja" sagen und daheim dann trotzdem anders machen, kommt zwar deine KL dahinter, schließlich sind die Lehrer nicht dumm, aber du hast mehr Spass daran.
Aber mit der Zeit wirste dir schwer tun wennste immer gleich beide Hände nimmst.
Ich lern meistens eine Hand auswendig die leichtere und schau dann auf die Zeile die ich brauch und guck nur so halb auf die andere, muss man jetzt nicht kapier, ich versuchs mal zu erklären:
Die linke Hand kann ich meistens bei einfacheren Liedern schneller auswendig, weils weniger ist, also schaue ich eigentlich fast die ganze Zeit nur die oberen Noten an beim Spielen und seh so zu sagen nur im Augenwinkel wenn die linke Hand anspielt.
So hab ichs zeitweiße bei der Umstellung auf zwei Zeilen gemacht. Jetzt ists zum Glück fast gar kein Problem mehr, wäre blos der blöde Bassschlüssel nicht da :-D.

Das mit den Tempo wie schon erwähnt ist natürlich das A und O. Immer schön gleichmäßig langsam. Musste dir vorstellen wie wennste mit einen Ferrari mit 300 km/h über die Rennstrecke bretterst bei jeder Kurve aber nur 10 km/h fährst. Da würde doch jeder Zuschauer nach den ersten 2 Kurven heim gehn;).
 
Haydnspaß

Haydnspaß

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hallo,

bin ich wirklich dickköpfig wie meine KL sagt oder könnt ihr mich verstehen?
die SAche ist, dass ich am Besten lernen kann wenn ich mit Beiden Händen geichzeitig spiele, denn ich habe es wirklich mal versucht und habe festgestellt ,dass ich das Problem habe wenn ich erst mit einer, dann mit der anderen Hand und dann erst Vio und Bassschlüssel gleichzeiig spiele das Problem habe alles zusammen zu machen.
Genau, was ich immer sage. Beide HÄnde gehören zusmmen. Wenn jemand Geige lernt, übt er ja auch nicht zuerst die linke und die rechte Hand einzelnn.

Es gibt manche Stellen, bei denen es tatsächlich nützlich ist, sie auch einzelhändig üben. Aber erst, nachdem beide Hände die STelle zusammen spielen können.


Also mache ich es lieber so, dann geht es langsamer aber ich habe die Finger gleich so wie sie sein sollen.
Meine KL verscuht mich immer zu überreden, dass ich es aber einzeln mahce und wenn ichi hr ganz normal versuche zu erklären, dass ich das so nicht kann, sagt sie es höre sich nicht schön an wenn ich an manchen Stellen schneller spiele und an manchen langsamer weil ich mehr gucken muss.
Das ist erstmal durchs Notenlesen bedingt, und man muß schon drauf achten, daß man sich nicht unabsichtlich Temposchwankungen angewöhnt, die Folge von Notenlesproblemen sind. Deshalb lieber insgesamt langsamer spielen, so daß man
das Tempo durchhalten kann soweit das musikalisch sinnvoll ist.


Dann habe ich verscuht zu erklären, dass es für mich schwierig ist Stellen langsam (super langsam) zu spielen die schon super gehen.
Wenn man Stellen nicht langsam spielen kann, dann wäre das für mich ein Warnzeichen. Langsamspielen sollte immer möglich sein, und zwar beliebig langsam.Das ist ja gerade die Grundlage für ein aufmerksames Üben :)

Sie versteht mich einfach nicht und sagt ich mute mir zu viel zu und bin dickköpfig.
Findet ihr sie hat Recht??
Mir ist eure Meinung wichtig, denn vielleicht sehe ich es ja wirklich nicht ein:oops:
Dickköpfigkeit ist nicht unbedingt eine schlechte Sache. Wenn sie dich aber daran hindert, zielgerichtet voranzukommen, dann kann sie zum Problem werden. Letzten Endes mußt du selber herausfinden, mit welcher Methode du am besten zurecht und voran kommst.
 
violapiano

violapiano

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Genau, was ich immer sage. Beide HÄnde gehören zusmmen. Wenn jemand Geige lernt, übt er ja auch nicht zuerst die linke und die rechte Hand einzeln. (...)

Wenn man Stellen nicht langsam spielen kann, dann wäre das für mich ein Warnzeichen. Langsamspielen sollte immer möglich sein, und zwar beliebig langsam.Das ist ja gerade die Grundlage für ein aufmerksames Üben :) (...)
Hallo Haydnspaß,

doch, doch, man übt schon mal zum Beispiel einen Strich extra. Das hilft. Manche behelfen sich auch damit, dass sie erstmal den Bogen weglegen und zupfen.
Zweiterem *g* stimme ich zu, wenn langsam spielen nicht geht, dann fehlt eindeutig die Kontrolle.

LG
 
rolf

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Genau, was ich immer sage. Beide HÄnde gehören zusmmen. Wenn jemand Geige lernt, übt er ja auch nicht zuerst die linke und die rechte Hand einzelnn.
(...)
klingt pointiert, aber bei Licht besehen: die spieltechnischen & motorischen Gemeinsamkeiten von Violine und Klavier sind nun nicht gerade besonders zahlreich...

was spricht eigentlich dagegen, einzelne Stimmen spielen (und gestalten) zu können? was spricht dagegen, den Part z.B. der rechten Hand einzeln gespielt zu können?

man sollte sich, notfalls der Reihe nach (also einzeln), klar machen, woraus sich ein Musikstück am Klavier zusammensetzt - ob gleich alles zusammen, oder erst (teilweise) getrennt, ist abhängig vom jeweiligen spieltechnischen Niveau des Spielers.

und was Lalona zum einheitlichen Tempo gesagt hat, das gilt in jedem Fall.

Gruß, Rolf
 
Klavirus

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Der Geigenvergleich ist ja gar nicht verkehrt, aber nur, wenn man sich 2 (oder mehr) Instrumente vorstellt. Jede Geige spielt eine Stimme bzw. eine die Melodie und die andere die Begleitung (rechte, linke Hand).

Dürfen die Beiden ihren Part zu Hause alleine nicht erst üben, bevor sie zusammen proben?


Klavirus
 

Haydnspaß

Haydnspaß

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Dürfen die Beiden ihren Part zu Hause alleine nicht erst üben, bevor sie zusammen proben?
Das ist ein gutes Argument! :)

Trotzdem:

Wenn man sich so eine Streicherstimme anschaut, dann ist sie ja in sich komplett - also es steht genau das in den Noten, was derjenige bei dem Ensemblestück auch spielt. Der Streicher übt also nicht etwas anderes als was er später spielt.

So richtig mit dem einhändigen Klavierüben vergleichbar wäre es erst, wenn man sagen würde: jetzt übst du erstmal alle Noten der unteren beiden Saiten, dann die Noten der oberen beiden Saiten, und danach alles zusammen ;)

Aber ich will ja auch nicht zu streng sein :D

Es gibt durchaus Klavierstücke, die man sehr gut einzelhändig üben kann. Dazu gehört z.B. das Fantasie-Impromptu, zweistimmige Inventionen (die dreistimmigen gehören nicht dazu!) oder viele Chopin Etüden.
 
Guendola

Guendola

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Rejo, wie du ja selbst hier lesen kannst, gibt es geteilte Meinungen darüber, ob man gleich beidhändig üben solle oder nicht. Deine Lehrerin ist offensichtlich nicht damit zufrieden, was du mit beidhändigem Üben bringst, und glaubt, daß es besser wird, wenn du die Hände einzeln übst. Natürlich mußt du sie nachher wieder "zusammensetzen" und scheint mehr Arbeit zu sein. Aber es könnte sich wirklich lohnen. Wenn du weiterhin nur beidhändig übst, könnte es viel länger dauern.

Klavierüben ist leider keine strenge Wissenschaft und es gibt immer viele Wege, die zum Ziel führen können aber nicht müssen. Welcher Weg am besten ist, weiß man nur, wenn man alle probiert, aber das wäre natürlich Blödsinn. Nur, stur auf einem Weg im Kreise zu marschieren, kann es auch nicht sein.
 
 

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