Wiederholungszeichen""

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Gefallener

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Hi,

ich hätte wieder eine Frage:

Ich arrangiere grade einen Walzer von Schostakowitsch und "mir gehen die Wiederholungszeichen aus".

View: https://www.youtube.com/watch?v=aCVPxQBAvd8


Das ist das gute Stück. Gefällt mir außerordentlich gut.


Wie würdet ihr das Stück unterteilen, sprich welche Wiederholungszeichen benutzen?


Mein Problem ist, dass ich ungerne Voltas über mehr als 3 oder 4 Takte benutze. Da würde ich zu Segnosprüngen neigen. Aber ab 2 Segnos wird es auch wieder (unnötig) kompliziert.

Ursprünglich war der Ablauf folgendermaßen geplant:
Intro. Teil A Wiederholt mit Klammern.Teil B ( wo die Flöten einsetzen ) mit D.S. al Coda wiederholen und ab der Hälfte in die Coda ...

dann wollte ich nur "D.C. al Fine con rep." hinschreiben bis mir auffiel, dass mir das Intro "im Weg ist"

Wenn einer einen Rat wüsste.

Alternativ könnte ich Teil B ohne Wiederholung schreiben und dann D.S. al Fine con rep. (Wenn es aber etwas platzsparenderes gibt, wo man leicht erkennt "hey das wiederholt sich ja das Thema B (hört nur anders auf, wäre ich froh.)


Danke
 
abschweb

abschweb

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Die Frage ist: Schreibst du für dich oder für andere?
Wenn du für dich schreibst, es einfach kompakt lassen und den Ablauf mit Notizen / Pfeilen etc direkt auf dem Blatt festlegen (so mache ich es mit entsprechender Literatur, z.B. bei meinen Pop-Arrangements).
Wenn du für andere schreibst: Bevor es zu unübersichtlich wird, lieber Wiederholungen ausschreiben.
Mit aktueller Notensoftware ist Duplizieren ja nur geringe Arbeit. Der Druckaufwand (und Blätteraufwand) ist dann halt höher.

Grüße
Manfred
 
Rheinkultur

Rheinkultur

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Bevor es zu unübersichtlich wird, lieber Wiederholungen ausschreiben.
Sehe ich auch so. Unterschiedliche Typen von Wiederholungszeichen im gleichen Stück mit kompliziert durchnummerierten Klammern (möglichst über mehrere Systeme), Segno-Zeichen, Kopf-Kopf-Sprüngen und dem erlösenden Wort "Fine", das man erst nach minutenlanger Suche irgendwo mittendrin findet - das schafft mehr Verwirrung als Klarheit. Für "Leseproben" bleibt kaum Zeit, die ist für die Einstudierung im Zweifelsfall immer eher knapp bemessen... .

LG von Rheinkultur - frohe Pfingsten und frohes Schaffen!
 
Rheinkultur

Rheinkultur

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Ursprünglich war der Ablauf folgendermaßen geplant:
Intro. Teil A Wiederholt mit Klammern.Teil B ( wo die Flöten einsetzen ) mit D.S. al Coda wiederholen und ab der Hälfte in die Coda ...

dann wollte ich nur "D.C. al Fine con rep." hinschreiben bis mir auffiel, dass mir das Intro "im Weg ist"
Dann lässt sich doch das entsprechende Segno-Zeichen einfach an die Startposition setzen, ab der die Wiederholung tatsächlich beginnt:
dsdc.gif

Im Gegensatz zu diesem Bild ist allerdings ein Segno weniger bereits ausreichend, soweit ich den Ablauf richtig verstanden habe.

LG von Rheinkultur
 
G

Gefallener

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Okay, danke für die Antworten.

Ich werde es aussschreiben und mit nur einem D.S. al Fine versehen.

@Rheinkultur das (deine Notationsart) wollte ich ja vermeiden ;)
 

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