Wie weit kommt man ohne Klavierlehrer

  • Ersteller Ersteller TrenkTausendschlag
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  • #101
Asbach Uralt ist auch ok.
Hey, gerade nachgeschaut: Chantré, bei L*dl die Flasch um 7,99. Wohlsein!
 

  • #102
Und schwupps ist der wunderbare nahezu scheintote Begriff des "Gammlers" dem ewigen Vergessen entrissen und wieder dem allgemeinen Sprachgebrauch des Bildungsbürgertums zugeführt worden.
Was sagt man denn heute? Eckensteher und Hänger ist ja auch nicht mehr zeitgemäß. Oder gibt es heute einfach keine Taugenichtse und Tunichtgute mehr? Wie nennt man denn jetzt die moskaugesteuerten Banditen der Straße, die alles bestreiten außer ihrem Lebensunterhalt? Gehen die jetzt alle arbeiten? :005:
 
  • #103
 
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  • #104
Asbach Uralt ist auch ok.
Hey, gerade nachgeschaut: Chantré, bei L*dl die Flasch um 7,99. Wohlsein!
Ich mache meine Pfeffersaucen nur mit Cognac Otard.

Cognac mit 38 oder mehr Umdrehungen unter einem Zehner, Lloyde, das kann iwie nix sein.
Der alte Kanzlerkandidat war mit dem Minimum von 5 EUR für Wein schon im Ansatz richtig - nur sollte man für gescheiten Cognac bereit sein, sein Portemonnaie einiges mehr zu weiten.
 
  • #105
@Wiedereinaussteiger , Dir ist doch ein wenig die Ironie des Ganzen entgangen ... Ei ei ei ...
 
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  • #106
Ich fand Gammler prima. Die trugen Ami-Parkas, kifften wie blöde, hatten lange Haare und übten nicht Klavier. Politbarden dagegen waren mir zu anstrengend, bis auf Ulrich Roski. Den fand ich witzig.

CW
 
  • #107
Der gewöhnliche Chantré hat lediglich 36 Umdrehungen. Klar gepanscht, das taugt nicht mal für Schweinelendchen in Pfefferrahmsoße.
Mein väterlicher französischer Freund Claude (schon lange tot) hat mir immer geraten, dass "Cognac" kein Qualitätsbegriff ist. Auch aus der Region Cognac gibt es glatten Fusel. Er riet mir immer zu Armagnac, der würde immer noch ehrlicher hergestellt. Zur Pfeffersauce würde ich daher zu Franz Kellers Armagnac Comte de Mauleon 1927 raten. Fritze, der Sohnemann, verkauft den aktuell für 720 EUR.
 
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  • #108
Naja ... je schwerer die Zeiten, desto seichter die Lieder.
Da wundert es kaum, dass geistreiches politisches Liedgut selten ist.

Ich finds Schade ... und halte es da mit But Alive
 
  • #109
Ich greife lieber zu brauchbarem Scotch (meist Royal Lochnagar) ... und wer den mit Soßen, Wasser, Kaffee, Einwürfeln oder wohlmöglich mit Cola versaut, der wird erschlagen bekommt nie wieder einen angeboten.

Sowas kann man mit Jim Beam oder Jack Daniels machen ... die werden dadurch aber auch nicht besser.
 
  • #110
Aus Getreidemaische wird nie was Vernünftiges :blöd:.
 
  • #111
Aus Getreidemaische wird nie was Vernünftiges :blöd:.
Maker's Mark ist ganz ordentlich. Und Royal Lochnagar ... ach, der war vor vielen vielen Jahren der preisgünstigste gute Single Malt und hat mich oft erfreut. Zu einer Zeit, als Laphroaig noch nach Laphroaig schmeckte.
 
  • #113
Bei Getreidemaische kommt es nur drauf an, wo die verarbeitet wird.

Eigentlich gings hier aber doch um Werbung für Klavierunterricht.
 
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  • #116
Nur, weil das hier in einige falsche Hälse geraten ist.
Werbung für Klavierunterricht.
War NICHT negativ gemeint.

Wenn das, was hier zu lesen ist, der Wahrheit entspricht, dann ist dieser Faden (eigentlich das ganze Forum) "Werbung für Klavierunterricht" ... und zwar ziemlich gute.
 
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  • #117
Hallo,
mein Sohn hatte mit 10 Jahren etwa für 2 Jahre Klavierunterricht, dann kam Corona und er hat absolut die Lust verloren. Wir wollten das Klavier schon wieder verkaufen, da setzte er sich hin und übte Clair de Lune von Debussy ein. Schwierigkeit mal 50 gegenüber dem, was er übte als er aufhörte. Er hat wie ein Bessessener geübt, am Tag zum Teil stundenlang. Er hat da ein Ventil gefunden, mit seinem Schulstress klar zu kommen.
Mittlerweile spielt er auch Stücke von Chopin, er hat auch die Liebe zur klassischen Musik gefunden und wir gehen öfters in ein Klavierkonzert. Klavierunterricht wollte er keinen mehr haben da er hier schlechte Erinnerungen hatte.
Ich habe im Bekanntenkreis einen Musiker, der früher Unterricht gab und selber komponiert und ein Studio hat. Der hat sich bereit erklärt, ihm ein "Coaching" zu geben, er trifft sich mit ihm nach Bedarf und sie diskutieren dann die Musik und er gibt ihm Tipps. woran er arbeiten kann.
Er sagt immer, er spielt für sich und nicht für andere. Vorspielen ist ein Graus für ihn und er hat daran überhaupt keine Freude.
 
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  • #118
Wenn es für ihn so in Ordnung ist, kann man es natürlich so lassen. Ihr könntet darüber sprechen, ob er auf Grenzen stößt, die er selbst nicht überwinden kann - das sind vermutlich aus seiner Sicht technische Fragestellungen, also er findet nicht die "richtige Bewegung", um schnell genug, leise genug o.ä. zu spielen. Bei exzessivem Üben können auch manchmal Schmerzen aufgrund von Fehlstellung bzw. Fehlbelastung auftreten. Dann könnte man ihm anbieten, genau zu diesem Zweck doch nochmal nach einem anderen, guten Lehrer zu suchen (ich weiß, nicht einfach). Vorspielzwang kann ja vorher ausgeschlossen werden. Nicht jeder muss zwangsläufig vorspielen, um am Klavier glücklich zu sein.
 
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  • #119
Wenn es für ihn so in Ordnung ist, kann man es natürlich so lassen. Ihr könntet darüber sprechen, ob er auf Grenzen stößt, die er selbst nicht überwinden kann - das sind vermutlich aus seiner Sicht technische Fragestellungen, also er findet nicht die "richtige Bewegung", um schnell genug, leise genug o.ä. zu spielen. Bei exzessivem Üben können auch manchmal Schmerzen aufgrund von Fehlstellung bzw. Fehlbelastung auftreten. Dann könnte man ihm anbieten, genau zu diesem Zweck doch nochmal nach einem anderen, guten Lehrer zu suchen (ich weiß, nicht einfach). Vorspielzwang kann ja vorher ausgeschlossen werden. Nicht jeder muss zwangsläufig vorspielen, um am Klavier glücklich zu sein.
Wir müssen jetzt erst mal das Klavier "upgraden", er spielt auf einem Roland Einsteiger E-Piano (F-120) und er meint, das wäre irgendwie viel träger bei schnellen Trillern wie ein mechanisches Klavier und er strahlt jedes mal, wenn er an einem "echten" Klavier spielt. Weiß nicht, ob da was dran ist, ob es einen Zauber eines "echten" Klaviers gibt oder ob das nur Einbildung ist. Jedenfalls wollen wir seine Ausdauer und Anstrengung auch belohnen und schauen uns da gerade auf dem Markt um.
 
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  • #120
Das ist keine Einbildung ;-) Der Vergleich ist etwa so wie der von einem Trabbi mit einem guten Mittelklassewagen. Der Trabbi fährt zwar und hat seine ganz besonderen Eigenheiten... aber auf die Autobahn möchte man damit vielleicht lieber nicht. Im Ernst: Ein E-Piano hat keine differenzierten Anschlagsmöglichkeiten, die Dynamik stimmt nicht, es gibt keinen vibrierenden Resonanzboden, es wackelt, das Pedal ist unzureichend, und der Klang an sich einfach nur ein schlechter Abklatsch des Originals. Man möchte ja auch nicht gerne auf einer Plastikgitarre spielen, das klingt einfach nicht.
 
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