Wie weit kommt man ohne Klavierlehrer

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  • #161
Das ist dann schon Akrobatik! Entweder 2-manualiges Cembalo. Oder vorher überlegen!
Wenn die linke Hand Triolen und die rechte Duolen spielt, im Abstand von zwei Oktaven beginnen. Nach zwei Oktaven Aufwärtsspiel kommen beide Hände genau im Abstand einer Oktave zusammen; beim Abwärtsspiel wird dann wieder die Ausgangslage erreicht.
Wenn die linke Hand Duolen und die rechte Triolen spielt, kommen die beiden Hände erst nach drei Oktaven Aufwärtsspiel im Abstand von zwei Oktaven zusammen, wenn im Abstand einer Oktave begonnen wird.
 
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  • #162
Kann man Tonleitern auch ohne KL sinnvoll üben?
 
  • #163
Die Antwort war vorhersagbar. Komm, lass ihn raus, deinen Frust. du weißt weder wo ich stehe, noch wo ich hin will, aber maßt dir ein Urteil aus der Ferne an. Bei dir würde ich nicht mal für 5 Pfennich Unterricht nehmen.
Du maßt Dir genauso ein Urteil aus der Ferne an. :005:
Ich wette, wenn Du zu mir kämst, ohne zu wissen, dass ich "Hasenbein" bin, würden wir uns blendend verstehen. Und Dein Spiel würde "stabiler" und "weniger schwammig" ohne unfundierte Tonleiter-Übeaufgaben üben zu müssen.
 

  • #164
Ich wette, wenn Du zu mir kämst, ohne zu wissen, dass ich "Hasenbein" bin, würden wir uns blendend verstehen.
Bei dieser Gelegenheit schlage ich vor, dass du einen Wochenendkurs für Hobby-Jazzpianisten dieses Forums gibst. Ich würde mich sofort anmelden. Was meinst du, käme das für dich in Frage?
 
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  • #165
hier gibt es ja eine ignore Funktion. Wunderbar ...
 
  • #167
Zurück zur ursprünglichen Frage ;-)

Bin ich eigentlich die einzige, die einen Lehrer (oder Lehrerin) auch inspirierend findet? Weil es viel spannender ist, im Dialog Neues zu lernen? Weil der Lehrer idealerweise mehr weiß als ich und es spannend sein kann, den dann herauszufordern und zu überraschen? Und auch Dinge kennen zu lernen, von denen man noch gar nicht wusste, dass es die gibt? Und natürlich, weil der dann Vorbild ist?
 
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  • #168
Wenn man die benutzt, sieht man ja keine Beiträge seiner Lieblingshirnis.
Ja, welch Wohltat...
Weil es viel spannender ist, im Dialog Neues zu lernen? Weil der Lehrer idealerweise mehr weiß ... herauszufordern und zu überraschen? Und auch Dinge kennen zu lernen, von denen man noch gar nicht wusste ... Vorbild ?
Sich mit Gleichgesinnten und Besseren auszutauschen ist immer inspirierend. Das beschränkt sich nicht auf Lehrer. Diese oder sich selbst würde ich auch nicht mit zu hohen Erwartungen überfordern.
 
  • #171
Bei dieser Gelegenheit schlage ich vor, dass du einen Wochenendkurs für Hobby-Jazzpianisten dieses Forums gibst. Ich würde mich sofort anmelden. Was meinst du, käme das für dich in Frage?
😅 Nice try! Leider bin ich nicht über Schmeicheleien und ähnliche Ego-Boosts packbar 😎
 
  • #172
Bin ich eigentlich die einzige, die einen Lehrer (oder Lehrerin) auch inspirierend findet? Weil es viel spannender ist, im Dialog Neues zu lernen?
Das geht ja nur, wenn du nicht so eine Schlaumeierin bist, die sowieso alles besser weiss.

Weil der Lehrer idealerweise mehr weiß als ich und es spannend sein kann, den dann herauszufordern und zu überraschen? Und auch Dinge kennen zu lernen, von denen man noch gar nicht wusste, dass es die gibt? Und natürlich, weil der dann Vorbild ist?
Die dazu nötige Größe muss man als Schüler erstmal mitbringen.
 
  • #173
😅 Nice try! Leider bin ich nicht über Schmeicheleien und ähnliche Ego-Boosts packbar 😎
Ich sehe darin weder Schmeichelei noch sonstige "Ego-Boosts", sondern - es ging in dem Zusammenhang ja um Fernurteile - nur die Neugier, ob vollmundige Behauptungen wie obige der Wahrheit entsprechen dürften. Aber, klar, nicht jeder ist dafür zu haben - da wird mancher vielleicht auch schnell zum Hasenfuss. :coolguy:
 
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  • #176
Das geht ja nur, wenn du nicht so eine Schlaumeierin bist, die sowieso alles besser weiss.

Leider bin ich auch eine unglaubliche Schlaumeierin und Besserwisserin :007: Und mein Lehrer hätte bestimmt schon öfter nach dem Unterricht vor Verzweiflung über so viel Frechheit am liebsten in den Klavierdeckel gebissen (oder in dem Fall: Deckel vom Flügel).
Aber es geht auch voran und es ist ja auch eine Motivation "Wenn der das weiß, will ich das unbedingt auch wissen!" :005:
 
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  • #177
Gute Übung zur sicheren metrischen Beherrschung der TL:
Rechts in Triolen, links in Duolen
Oder umgekehrt!
3 gegen 4 dann für Fortgeschrittenere!
Meinst du gleichmäßig mit unterschiedlichen Betonungen? Oder polyrhythmisch?
Ich bin begeistert von deinem Plädoyer für Tonleitern! Da bin ich ganz deiner Meinung.
 
  • #178
Gleichmäßig mit unterschiedlichen Betonungen wäre sozusagen Ligeti-Vorbereitung!
Polyrhythmisch, also verschieden schnell, war die Idee!
 
  • #179
Zurück zur ursprünglichen Frage ;-)

Bin ich eigentlich die einzige, die einen Lehrer (oder Lehrerin) auch inspirierend findet? Weil es viel spannender ist, im Dialog Neues zu lernen? Weil der Lehrer idealerweise mehr weiß als ich und es spannend sein kann, den dann herauszufordern und zu überraschen? Und auch Dinge kennen zu lernen, von denen man noch gar nicht wusste, dass es die gibt? Und natürlich, weil der dann Vorbild ist?

Nein, du bist nicht die Einzige! Aber verallgemeinern kann man das halt auch nicht, denn nicht jeder Lehrer ist inspirierend. Ich habe eine Lehrerin, die mich unglaublich ispiriert. Aber ich hatte auch schon einen, den ich genauso gut nicht hätte haben können, und einen, der zwar durchaus hilfreich, nicht aber inspirierend war!

Es stört mich regelmäßig an den Diskussionen über Sinn und Unsinn von Lehrern, dass diese Details nicht berücksichtigt werden. Lehrer ist nicht gleich Lehrer und Schüler ist nicht gleich Schüler.
 
  • #180
Liebe Vanessa,

Grundsätzlich ist aber doch das entscheidend, was man lernen will. Klavierspielen/Musizieren, wie auch der Neurowissenschaftler und Musikphysiologe E.Altenmüller der MHS Hannover ausführte, ist eine der anspruchsvollsten menschlichen Tätigkeiten, die es gibt. Warum glaubt man, ohne Lehrer auf ein hohes Niveau zu kommen? Das ist nicht möglich.

Aber natürlich muss man das nicht und kann sich auch ohne Lehrer mit viel Entdeckerfreude an den Klängen begeistern wie hier auch mehrfach geschildert wurde. Man MUSS keinesfalls einen Lehrer haben. Ein Lehrer ist auch ganz richtig kein Garant für Fortschritt. Aber ohne Lehrer kommt man nicht „weit“, wenn „weit“ gleichbedeutend mit „gut“ ist. Die Fragestellung des Fadens ist dann verfehlt.

Liebe Grüße

chiarina
 
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