Wie weit kommt man ohne Klavierlehrer

  • Ersteller Ersteller TrenkTausendschlag
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  • #121
@butterkeks
Ganz so negativ ist ein Digitalpiano nicht.
Man kann darauf sehr sehr gut laut und leise differenziert spielen und der Klang ist auch sehr vom Raum abhängig.
Bei den höherpreisigen Modellen geht das alles auch sehr gut.
Aber einen Flügel von 240 cm wird es nicht ersetzen.

Falls ihr das Problem habt wegen Nachbarn usw.dann lieber ein digitales als ein akustisches auf dem er dann nicht nach Herzenslust spielen kann.
Sondern eingeschränkt ist in der Überzeit.
Da er auch das Vorspielen hasst, wird etwas mit Kopfhörer bestimmt von ihm bevorzugt werden.

Ich bin auch mehr motiviert ohne KL als mit.

Zudem gibt's es so viele gut gemachte youtube Videos mit denen man sich sehr gut behelfen kann
Der Vorteil man kann sich das 100 mal anschauen.
Und ich persönlich finde es sehr angenehm wenn ich ein Tutorial anschaue und dazu übe. Der KL sitzt immer nebendran
Vor allem die Auswahl an Meinungen zu irgendeinem Problem, dazu gibt es verschiedene Ansichten und verschiedene Übervorschläge.
Glückwünsch zu deinem Filius.
 
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  • #122
@butterkeks
Man kann darauf sehr sehr gut laut und leise differenziert spielen und der Klang ist auch sehr vom Raum abhängig.
Bei den höherpreisigen Modellen geht das alles auch sehr gut.
Ja, aber da würde ich das F-120 nicht unbedingt dazuzählen. Vor allem die Tastatur wäre für mich nicht zufriedenstellend.
 
  • #123
Ich und meine Frau arbeiten sehr viel von Zuhause aus, d.h. Kopfhörer ist ein MUSS. Auch spielt er oft, wenn wir nebenher abends was im TV anschauen.
In die engere Auswahl kommen bei uns dann auch nur die hochwertigen Modelle. Ein Roland LX6 oder das Casio DP500/510. Ein Silent-Klavier muss halt nach wie vor gestimmt werden.

Aber klar, würde er jede Woche in der Musikschule an einem guten Klavier sitzen, hätte er vielleicht nicht so den Drang, zuhause ein "zufriedenstellendes" Klavier haben zu wollen.
 

  • #124
Ein Silent-Klavier muss halt nach wie vor gestimmt werden.
Genaugenommen nur dann, wenn man es im nicht-silent-Modus verwenden will. Aber es ist jedenfalls zu empfehlen, zumindest jährlich stimmen zu lassen.

Aber klar, würde er jede Woche in der Musikschule an einem guten Klavier sitzen, hätte er vielleicht nicht so den Drang, zuhause ein "zufriedenstellendes" Klavier haben zu wollen.
Oder genau das könnte das Verlangen nach einem besseren Klavier erhöhen...
 
  • #125
Aber klar, würde er jede Woche in der Musikschule an einem guten Klavier sitzen, hätte er vielleicht nicht so den Drang, zuhause ein "zufriedenstellendes" Klavier haben zu wollen.
Und genau dieser Drang muss unbedingt gefördert werden. Es ist eher außergewöhnlich, dass jemand in dem Alter so viel Begeisterung fürs Klavierspielen aufbringt. Ich kann natürlich keine Ferndiagnose geben, aber es könnte sein, dass ihr ein echtes Talent in der Familie habt.
 
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  • #126
@butterkeks
Ganz so negativ ist ein Digitalpiano nicht.
Man kann darauf sehr sehr gut laut und leise differenziert spielen und der Klang ist auch sehr vom Raum abhängig.
Bei den höherpreisigen Modellen geht das alles auch sehr gut.
Aber einen Flügel von 240 cm wird es nicht ersetzen.
Solche Einschätzungen können nur von einem Amateur kommen, oder du machst Witze? Der Klang hängt natürlich immer vom Raum ab, und ein 240 cm-Flügel ist natürlich toller als die meisten Klaviere. Der Unterschied Digitalpiano-Klavier ist aber größer als zwischen Klavier und Flügel. "Sehr gut" ist hier Auslegungssache. Ich würde niemals bestätigen, dass man auf einem Digitalpiano "sehr sehr laut" oder "differenziert" oder "sehr gut" spielen kann.
Zudem gibt's es so viele gut gemachte youtube Videos mit denen man sich sehr gut behelfen kann
Auch hier bitte Vorsicht. Hast du mal ein Beispiel für ein "gut gemachtes" mit dem man sich "sehr gut behelfen" kann? Vieles ist leider auch Schrott. Und individuelle Rückmeldung gibt kein einziges Video.

Ich und meine Frau arbeiten sehr viel von Zuhause aus, d.h. Kopfhörer ist ein MUSS. Auch spielt er oft, wenn wir nebenher abends was im TV anschauen.
In die engere Auswahl kommen bei uns dann auch nur die hochwertigen Modelle. Ein Roland LX6 oder das Casio DP500/510. Ein Silent-Klavier muss halt nach wie vor gestimmt werden.
Eine Stimmung im Jahr ist sehr vertretbar, kann man auch evtl. von der Steuer absetzen. Da sind Sportvereine, zweimal Essengehen etc. teurer. Manchmal reicht sogar eine seltenere Stimmung, wenn das Instrument die Stimmung solide hält, der Stimmer gut stimmt und das Raumklima in Ordnung ist. Jedenfalls ist das Stimmen ein schwaches Argument gegen ein Klavier ;-) Ein Silent-Piano ist halt einfach teurer und weniger mobil als ein Digitalpiano. Aber die Spielfreude ist höher - garantiert. Es gibt auch Mietkauf-Optionen.
 
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  • #127
Der Unterschied Digitalpiano-Klavier ist aber größer als zwischen Klavier und Flügel. Ich würde niemals bestätigen, dass man auf einem Digitalpiano "sehr sehr laut" oder "differenziert" oder "sehr gut" spielen kann.
100 % ďaccord! 👍
 
  • #128
Eine Stimmung im Jahr ist sehr vertretbar, kann man auch evtl. von der Steuer absetzen. Da sind Sportvereine, zweimal Essengehen etc. teurer. Manchmal reicht sogar eine seltenere Stimmung, wenn das Instrument die Stimmung solide hält, der Stimmer gut stimmt und das Raumklima in Ordnung ist. Jedenfalls ist das Stimmen ein schwaches Argument gegen ein Klavier ;-) Ein Silent-Piano ist halt einfach teurer und weniger mobil als ein Digitalpiano. Aber die Spielfreude ist höher - garantiert. Es gibt auch Mietkauf-Optionen.
Das mit dem Mieten wäre eventuell eine Option. Zumal er im Herbst studiert und wir nicht wissen, wie und wo er dann ist.
Und genau dieser Drang muss unbedingt gefördert werden. Es ist eher außergewöhnlich, dass jemand in dem Alter so viel Begeisterung fürs Klavierspielen aufbringt. Ich kann natürlich keine Ferndiagnose geben, aber es könnte sein, dass ihr ein echtes Talent in der Familie habt.
ja, ich denke auch dass da ein Talent da ist. Deshalb das Modell mit dem "Coach". Zu dem hat er einen guten Draht, und der könnte ihn vielleicht auch überzeugen, regulären Unterricht zu nehmen. Ich will da aber keinen Druck aufbauen, im Frühjahr macht er abi und braucht da keinen Stress.
Hier habe ich mal ein Soundfile, das ist jetzt 2 Jahre her, das was sein erstes Stück seit seiner "Pause". Da war er 15J. Das hat er beim Geburtstag vom Opa vorgespielt. Und da war der ganze Musikverein der Gemeinde noch anwesend, weil der Opa dort Ehrenmitglied ist. Also Lampenfieber hoch 10. Ich habs als Audio gewandelt, ich werds allerdings auch zeitnah den Link wieder löschen. Clair de lune
Aktuell übt er von Chopin Nocturne op. 72 no 1. Und zwar so, dass er spielt, das aufnimmt und es sich wieder anhört und auch variiert. Besonders die schnellen Passagen und die Triller in der Mitte gefallen ihm und er meint, dass das auf dem Roland Epiano schwieriger wäre als auf einem richtigen Klavier.
 
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  • #129
Auch hier bitte Vorsicht. Hast du mal ein Beispiel für ein "gut gemachtes" mit dem man sich "sehr gut behelfen" kann? Vieles ist leider auch Schrott. Und individuelle Rückmeldung gibt kein einziges Video.
Z. B. Carla Piano, oder Fanny Engelhardt, Franz Titscher , Pianiste Magazine, Shirley Kirsten, Melanie usw.
Überall kann man hinschreiben und bekommt ausführliche Antwort.
 
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  • #130
Ojeh, Schmickus, Du musst ja ziemlich alt sein. Beide Begriffe habe ich ich Anfang der 70er zum letzten Mal gehört...
...und zwar von Männern, die – nach dem „Genuss“ Ihrer morgendlichen Dujardin-Ration – mir Langhaarigem (die Ohren waren damals gerade halb bedeckt), die schnellstmögliche Vergasung wünschten.

Ja, die alten Zeiten waren wohl doch nicht so gut.
 

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