Welcher Akkord ist das?

H

hpesch

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Also bisher habe ich mich nicht darum gekümmert, was die Theorie sagt, sondern meine Stückchen brav so gespielt wie sie da stehen, was man ja auch tun soll. Jetzt will ich aber doch ein bisschen mehr verstehen und gucke genauer hin.
Nun steht hier in einem Stück, dass in C-Dur ist, wo der C-Dur Dreiklang sehr oft mit der linken Hand gespielt wird. C-E-G. Manchmal wechselt die linke Hand zu C-F-A, wenn mit Rechts zwei Oktaven höher A gespielt wird (darüber ist geschrieben F), später zu H-D-G, wenn Rechts D gespielt wird (darüber steht geschrieben G) und ebenfalls H-D-G, wenn Rechts F gespielt wird (darüber steht geschrieben F).
Also warum diese Buchstaben G und F? Und wie bezeichnet man diese Akkorde?
Danke!
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Jetzt halte Dich fest:
Wenn da ein G drüber steht, bezeichnet man den Akkord G-Dur

Hausaufgabe:
a) Was bedeutet es, wenn ein F drüber steht?
b) Warum ist das jeweils ein C-, F- oder G-Dur-Akkord?

Sorry, aber ein minimalstes Minimum an Theorie sollte man sich schon aneignen.
Tipp:
Akkorde Teil 1
Akkorde Teil 2
Akkorde Teil 3
 
H

hpesch

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Danke für die Belehrung. Vielleicht sollte ich zum englischsprachigen Forum wechseln, dort ist man nicht so hochnäsig.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Sorry, wenn ich hochnäsig rüber kam, war nicht meine Absicht. Ich wollte wirklich nur helfen und einen Anschupser auf etwas lockere Art geben.
Haste Dir die Videos reingezogen?
 
hasenbein

hasenbein

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Ich finde es wirklich nervig, wenn Leute ankommen, eine Privatlektion in Dingen, die mühelos durch Googeln und Nachlesen und meinetwegen YT-Tutorials (grmpf...) ermittelbar sind, wollen, und dann beleidigt sind und rummotzen, wenn man sich diese de facto überflüssige Mühe nicht macht, sondern immerhin Links einstellt und darauf verweist, dass eine isolierte Antwort ohne eine generelle Beschäftigung mit den Grundlagen wenig Sinn macht.

Peter, Du warst kein bißchen hochnäsig, und ich finde es nicht angemessen, wenn Du Dich bei ihm auch noch so unterwürfig entschuldigst.
 
Destenay

Destenay

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Peter, Du warst kein bißchen hochnäsig, und ich finde es nicht angemessen, wenn Du Dich bei ihm auch noch so unterwürfig entschuldigst.[/QUOTE]

meine Gott welch unsensibles Trampeltier,:puh: war dein überflüssiger Kommentar jetzt wirklich nötig ? Dies macht Clavio wirklich sehr beliebt, :-(
 
SingSangSung

SingSangSung

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wenn links hdg, rechts f, drüber steht f, dann ist das falsch. müsste g7 sein. (Genauer: G7/H oder auf englisch: G7/B), oder klassisch: Quintsextakkord.

Dafür gibt´s im Netz aber tatsächlich Erklärungen, lies Dir mal Dreiklänge, Septakkorde, Umkehrungen durch.

Viel Spaß dabei!
 
hasenbein

hasenbein

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Schigolch, Du versuchst ja nur sehr halbherzig zu verbergen, dass Du pppetc bist...
Art der Postings, Ausdrucksweise... alles sehr typisch!

Sorry, habe mich geirrt, nicht Barbie ist pppetc, sondern Schigolch.
 
C

chiarina

Guest
Sorry, habe mich geirrt, nicht Barbie ist pppetc, sondern Schigolch.

Blitzmerker!
smilie_girl_021.gif
:D

http://de.wikipedia.org/wiki/Lulu_(Oper)
 
dilettant

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Hallo hpesch,

Du fragst tatsächlich nach den allerersten Grundlagen. Peter hat recht, dazu gibts jede Menge Material. Weil's aber so grundlegend ist, kann ich vielleicht sogar helfen. Ich versuchs mal.

Es gibt in der Popmusik jede Menge einfach gestrickte Stücke (analog auch in der Popmusik unserer Vorfahren, vulgo Volksmusik). Etwas überheblich sagt man dazu "Hurra, wir können drei Griffe". Drei Griffe? Ja, man braucht drei Griffe, also Harmonien, um ein solch einfaches Stück zu begleiten. In C-Dur sind das C-Dur (c-e-g, die Tonika), F-Dur (f-a-c, die Subdominante) und G-Dur (g-h-d, die Dominante). G-Dur kommt gerne auch als G7 vor (g-h-d-f, der Dominantseptakkord). Fortgeschrittenere Songs nehmen gerne noch a-moll hinzu (a-c-e, die Tonika-Parallele). Verallgemeinert auf andere Tonarten: Es sind immer die Dreiklänge, die auf der ersten, vierten und fünften Stufe der jeweiligen Tonart gebildet werden können. Achso, und die Grundtonart ist erkennst Du ansatzweise an der Vorzeichnung und letztlich bei den hier betrachteten einfachen Stücken am Schlussakkord.

In Deinem Stück mit der Grundtonart C-Dur kommen nun genau diese Standard-Harmonien vor: C-Dur, F-Dur, G-Dur. Nix kompliziertes.

Offenbar hast Du Noten, die auch für die Gitarre da sind, deshalb sind die Harmonien sogar noch 'rangeschrieben: C heißt C-Dur, F heißt F-Dur, G heißt G-Dur. a oder Am würde für a-moll stehen und G7 für den G-Dur-Dominantseptakkord bzw. G-Dur mit hinzugefügter kleiner Septime. Diese Buchstaben sind in Deinem Beispiel eigentlich überflüssig, weil man es an den Tönen der Begleitung direkt sieht, welche Harmonie das ist: c-f-a sind genau die Töne des F-Dur-Dreiklangs, drum steht F drüber usw.

Das komplizierteste an Deinem Beispiel ist noch, dass die Dreiklänge links in "Umkehrungen" vorkommen. Statt der Grundstellung f-a-c wird der F-Dur-Akkord als c-f-a gespielt, das ist die zweite Umkehrung, weil zweimal der unterste Ton eine Oktave nach oben verschoben wurde. Also so: Grundstellung f-a-c. Erste Umkehrung - wir nehmen das f unten weg und fügen es eine Oktave höher hinzu: a-c-f. Zweite Umkehrung - wir nehmen wieder den untersten Ton weg (diesmal das a) und fügen es eine Oktave höher wieder ein: c-f-a.

Hausaufgabe: In welcher Umkehrung steht der G-Dur-Akkord h-d-g?

Weiteres Literaturstudium: Irgendeine Harmonielehre oder Peters Video-Empfehlungen (Peter: Ich hoffe, Du kriegst Provision). Hierbei auf die Stichworte Tonika, Subdominante, Dominante und Umkehrung achten.

Ciao
- Karsten
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Nein. :D
Aber Kauker ist halt eine Ausnahmeerscheinung in Sachen Tutorials. Nicht umsonst hat er den Webvideopreis in dieser Kategorie gewonnen und macht genau das Gleiche mittlerweile bei Kika (also Kindern musikalische Grundkenntnisse beibringen).

Ansonsten stehe ich Videotutorials auch eher skeptisch gegenüber.
 
A

ag2410

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Schigolch, Du versuchst ja nur sehr halbherzig zu verbergen, dass Du pppetc bist...
Sorry, habe mich geirrt, nicht Barbie ist pppetc, sondern Schigolch.

Vielleicht bist DU ja Barbie, Sherlock? :-D
Eigentlich habe ich immer gedacht, nur Frauen können elend rumzicken. Hier in diversen Strängen werde ich eines besseren belehrt. Man lernt nie aus...
 
H

hpesch

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Ja, im letzten Jahr hatte ich viel Material zum Thema gelesen und angeschaut, z.B. hier:
https://www.youtube.com/user/Lypur
Ich kenne die Tonleitern und hatte den Eindruck, jeder Typ von Akkord kann auf dem Klavier in allen Tonarten gespielt werden ohne die Fingerposition zu wechseln. Bei G-Dur also 1-3-5 ohne Verrenkung. Deshalb fragte ich, um welchen Akkord es sich handelt. wenn oben steht G aber man soll 1-2-5 spielen in diesem Stück.
 
dilettant

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hpesch, Du machst mir Sorgen. Ich glaub nicht, dass Du das wirklich verstanden hast.

  • G-Dur besteht aus den Tönen g, h, d. Die kann man nun beliebig über die Klaviatur verteilen, es bleibt doch G-Dur. Das g heißt Grundton, das h heißt Terz und das d Quinte von G-Dur.
  • Die einfachste Möglichkeit, ein G-Dur zu spielen, ist, sich irgendein g zu suchen und dazu eine (große) Terz höher das h und noch eine (kleine) Terz drüber das d. Das nennt man Grundstellung des Akkords. Und die spielt man häufig und bequem mit 1-3-5.
  • Wenn man sich aber stattdessen erstmal ein h hernimmt, dazu das d eine Terz drüber und dann noch das g darüber (das ist dann eine Quarte vom d entfernt), bleibt es immer noch G-Dur, weil es ein Akkord aus den Tönen g, h und d ist. Auf Grund der Anordnung der Töne zueinander bzw. der Intervalle dazwischen heißt diese Variante nun nicht mehr Grundstellung, sondern erste Umkehrung. Sinnvollerweise spielt man das mit dann 1-2-5 und zwar ohne jegliche Verrenkung. Und so steht es ja offenbar in Deinen Noten, wenn ich das Eingangsposting richtig lese.
Das folgende ist ergänzend und wenn es Dir zu kompliziert scheint, vergiss es gleich wieder. Alle anderen dürfen mich korrigieren, falls ich es nicht ganz korrekt darstelle:
  • Manche nennen die erste Umkehrung auch Sextakkord, weil zwischen dem tiefsten und dem höchsten Ton eine Sexte liegt (bei Grundstellung ist es eine Quinte) und dies den Klangcharakter mitbestimmt.
  • Sowohl die beschriebene Grundstellung, wie auch die erste Umkehrung, heißen enge Lage, weil jeweils die nächsten zu G-Dur gehörenden Töne zusammen gespielt werden. Ich kann aber auch links das Kontra-g spielen und rechts g'-d''-h''. Das ist immer noch G-Dur, weil es nur aus (zweimal) g, h und d besteht. Allerdings ist das jetzt weite Lage, weil zwischen dem tiefsten und dem höchsten Ton ein ziemlicher Abstand besteht. Je nachdem, worauf es gerade ankommt, kann man auch Terzlage sagen, weil nämlich der höchste Ton, der den Klangcharakter dieses Akkord erheblich prägt, die Terz von G-Dur ist, also das h. Der Fingersatz ist natürlich jetzt ein ganz anderer, und vielleicht willst Du das rechts auch arpeggieren mit 1-2-5.
  • Enge bzw. weite Lage und Terz-/Quint-/Oktavlage sind jeweils verschiedene Kategorisierungen und haben miteinander nichts zu tun. Also Terzlage kann eng und weit vorkommen oder ein Akkord in weiter Lage kann in Terz- oder Quint- oder Oktavlage vorkommen. Und mit der Tonart hat die Lage auch wieder nix zu tun, alles oben gesagte kann man in jeder Tonart durchspielen.
Warum schreib ich das? Wenn es richtig ist, hilft es hoffentlich. Irre ich mich, bitte ich um entsprechende Verbesserung. Dann weiß ich, dass ich es wenigstens richtig verstanden hab ...

Ciao
- Karsten
 
H

hpesch

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Vielen Dank, diese Begriffe waren mir nicht neu, aber nicht im konkreten Zusammenhang. Wenn ich einen Lehrer hätte, hätte ich den fragen können, aber weil ich keinen habe, hatte ich mich an das Forum gewendet. Erste Umkehrung. Ich halte das Thema für abgeschlossen.
 
 

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