Welche Stücke werden Euch nie langweilig zu spielen

Bedelia

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Was spielt ihr sehr gern und holt immer wieder raus, entdeckt immer wieder neues....
Ich hab die Frage schon in dem Thread -was spielt übt ihr- gestellt und jetzt als neues Thema die Frage an Euch, aus Anregung. Daraus ergibt sich vielleicht ein best of von Clavio. Und Inspiration . Ich habe ein Anfängerlieblingslied kleines Märchen aus der RKS, was ich sehr mag -kleines Märchen- von Majkapar, das darf ich auch bald vorspielen. Bin schon ganz aufgeregt.
 
Demian

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Ich glaube, die Frage müsste eher heißen: Welche Stücke sind euch langweilig geworden, sodass ihr sie nicht mehr spielt? Da kämen vermutlich mehr Antworten. Bei mir sind das Für Elise, Ballade pour Adeline und Let it be.
 
méchant village

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Bei mir die Facile (wie schon im anderen Faden erwähnt). Die Burgmüller-Etüden als leichtere Kost. Auch das Sonatinenalbum hole ich immer mal wieder hervor. Da macht es große Freude zu hören, wie sich mein Spiel seither verändert hat. Und was zu feilen gibt es immer. ;-)
 
Klavirus

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Neben den im anderen Faden erwähnten Stücken :007: hole ich mir manchmal den 1. Band der RKS raus und staune immer wieder, welch schöne Harmonien in diesen einfachen Stücken stecken. Gut für melancholische Anwandlungen oder für zwischendurch zum Runterkommen (und Erinnern...).
Das ist auch eins von den Perlen.
 
Coda

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"Langweilig geworden": Beethovens Op. 2 Nr. 1 (aber nur der erste Satz!); ansonsten noch die Barcarolle / Juni von Tschaikowsky; Debussys Arabesque Nr. 1.

Die Stücke find ich trotzdem toll. Ich habe aber keine Lust mehr sie zu spielen, vor allem den Beethoven habe ich in der Jugend mehrmals wieder ausgebuddelt und dran gearbeitet ab dem 12. Lebensjahr, und vor mir hat meine Schwester das Stück rauf und runter geübt. Die anderen Stücke kann ich tatsächlich einfach nicht mehr hören, die habe ich früher zu oft zu jeder Gelegenheit gespielt und sie sind ja doch recht eingängig.

Immer wieder gerne:
- Die tollen Promenaden aus Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung" - ich mag die verschiedenen Ausdrücke der Stücke;
- die h-moll Sonate K87 von Scarlatti, ich liebe dieses sanfte Stück sehr und habe immer wieder Spaß dran, Neues in der Mehrstimmigkeit zu entdecken und den Klang weiter zu verfeinern; das erste Mal gespielt habe ich die vor ca. 16 Jahren im Unterricht auf eigenen Wunsch und seitdem hat sie mich nie mehr verlassen;
- Mendelssohns op. 35,1 (siehe mein Thread dazu) ist und wird sicher auch ein Daurbrenner sein, vor allem diese verflixte wunderschöne Fuge - damit werde ich wohl nie "fertig" und sie macht einfach so viel Spaß, wie auch dasPräludium.
- Ein Stück, das ich auch immer gerne heraushole, ist der dritte Satz der Pathétique. Es ist ein Stück, das in puncto Spielfreude ganz weit oben steht und ich liebe es seit meinem 12. Lebensjahr (mit 17 durfte ich es aber erst spielen).
-Mozarts A-Dur Sonate KV331 - schon immer von mir geliebt und verehrt, aber erst vor kurzem zum ersten Mal dran gewagt. Für einige sicherlich auch ein "kann-ich-nicht-mehr-hören-Stück"... das ist eher was Emotionales, hierzu greife ich immer, wenn ich in einer gewissen Stimmung bin und sie erinnert mich an jemand ganz Besonderen. Und nebenbei lerne ich vielleicht noch ansatzweise Mozart zu spielen :003:

Jetzt fällt mir erstmal nix mehr ein.
 
Bedelia

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Ich glaube, die Frage müsste eher heißen: Welche Stücke sind euch langweilig geworden, sodass ihr sie nicht mehr spielt? Da kämen vermutlich mehr Antworten. Bei mir sind das Für Elise, Ballade pour Adeline und Let it be.
Das kann ja Deine Frage sein, ich wollt halt gern wissen, was ihr gern spielt. was man nicht mag, ist leichter gesagt, aber was man mag, für mich ja eher eine Fundgrube.
 
Stilblüte

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Für mich aktuell das Prélude op. 23 Nr. 9 von Rachmaninov. Das übt schon seit langer Zeit eine besondere Faszination auf mich aus...
 
Bedelia

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@Peter, erst grade bin ich drauf gekommen, was Dein ein Wortbeitrag sein könnte.
 

Bedelia

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Und habe dabei den thread, *welches sind Eure liebsten Stücke* gefunden. Ob das die gleiche Frage ist, könnte eine philosophische sein. Dort gibts jedenfalls schöne Hörbeispiele.
 
A

Alter Tastendrücker

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Zur Ausgangsfrage welche Stücke man immer üben kann/möchte.
Bei mir ist das vor allem Chopin. Viele seiner komplexeren Werke sind im Goetheschen Sinne inkomensurabel - unauslotbar - also immer offen für neue Ideen oder Ansätze und dies technisch wie musikalisch. Zu diesem Werken zähle ich die 3. und 4. Ballade, das Nocturne op. 62,1; die Mazurka op. 50,3; das Prélude op. 45; die Polonaise op. 61; Barcarolle op. 60 und einige weitere Stücke. Das ist wie mit den späten Beethoven Sonaten.
 
Pianojayjay

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Das Vallée d'Obermann von Liszt... mit 13 angefangen zu üben, immer wieder rausgeholt, seit 8 Jahren fester Bestandteil in meinem Repertoire. Ich weiss gar nicht wie oft ich es im Konzert oder bei Wettbewerben gespielt habe, es müssen mindestens 15-20 x gewesen sein...
 
Bedelia

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ja sehr psychodelisch, @Pianojayjay
 
G

GeneralBass

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Schumann ist irgendwie immer interessant. Die Träumerei ist wohl das Stück, was ich am meisten spiele. Besonders viel Spaß macht es mir da immer wieder mit dem Tempo zu experimentieren. Es gibt ja einige Pianisten die das eher ungewohnt schnell spielen, und einige die es so langsam spielen, dass man es schon eher Schläferei nennen könnte. Bisher fand ich irgendein Tempo was sich irgendwo in der Mitte ansiedelt am besten. Von fremden Ländern und Menschen oder einige andere leichtere Schumann-Stücke spiele ich auch sehr oft.... Irgendwie wird bei mir komischerweise nur Schumann dauerhaft regelmäßig rausgeholt, der Komponist passt irgendwie sehr gut zu mir.
 
K

klaros

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Man kann alles schnell oder langsam -runterspielen-, aber ohne Spannung und Ausdruck ist damit nichts gewonnen. Solche Stücke wie die Träumerei, die scheinbar einfach sind, haben genau da ihre Tücke, denn zuviel Ausdruck kann andererseits auch leicht kitschig werden.
 
G

GeneralBass

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Das sollte selbstverständlich sein, aber stimmt, interpretatorisch ist die Träumerei wie auch "Moonlight Movement 1" oder das erste Prelude aus dem WTC, wirklich eine Herausforderung, vielleicht wird es auch deshalb nicht langweilig, weil man immer dran arbeiten kann.

Davor war die Mondscheinsonate auch so ein Dauerbrenner bei mir, aber da ich nie wirklich mit der Interpretation zufrieden war habe ich irgendwann aufgehört sie zu spielen, mit dem Ziel nochmal neu zu beginnen, wenn ich etwas gereifter bin, oder so :D
 
 

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