Warum nur sind uns Rhythmusübungen so peinlich?

Fou Lou

Fou Lou

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Hab diese 2 zu 3 gerae mal probiert. Das was mir dabei aufgefallen ist und auch schon vorher ist das wenn ich links 2 klatsche und rechts 3 auf den schenkeln dann klappt das wunderbar. Anders herum gibts probleme.

Gleiche galt auch für 2 zu 4 wobei eine seite nen leitrhytmus zu übernehmen scheint und die andere sich nach der einen richtet.

Gedanklich kann ich die beiden Rhytmen aber nicht wirklich trennen wenn ich mir das klanglich vorstelle. Wenns ichs kombiniert als Ti-Tiki-Ti sehe klappt auch die vorstellung. Und das das ganze Triolen sind scheine ich auf den ersten blick zu ignorieren.

Und ich scheine da 2 achteltriolen zu sehen die jeweils aus achtel 1/16 1/16 und achtel bestehen.
 
B

brennbaer

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@Häretiker
was ist mit den 2 Sechszehntel-Pärchen?
 
Marsupilami

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Was mit bei dem 2 gegen 3 immer wieder auffällt:

die 2 lässt sich sehr logisch in die 3 einsortieren. Also wer z.B. laufend Achteltriolen spielt und dann parallel 2 normale Achtel einstreuen will, der schafft das mit wenig Übeaufwand. Grund ist, dass das 2. Achtel dann exakt zwischen den Triolenachteln 2 und 3 liegt.

Umgekehrt ist dies nicht so simpel.
 
Häretiker

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@Häretiker
was ist mit den 2 Sechszehntel-Pärchen?

Eine dieser Achteltriolen ist in zwei Sechzehntel unterteilt. Zusammen sind die so lang wie eine Achtel einer Achteltriole.

Wenn man sich die Achteltriole alle unterteilt denkt, dann hat man sechs Unterteiloungen.

RH kommt der Puls auf dem 1., 3. und 5. (nämlich auf jedem Beginn einer Achteltriole), LH auf dem Beginn der 1. und auf der zweiten Hälfte der 2. Achteltriole, also der 1. und 4. in Sechzehntelunterteilungen gedacht.
RH + - + - + -
LH + - - + - -
Kommt doch genau aus ...


Meine Kurzbemerkung bezog sich hauptsächlich auf 'sechs Achtel in 2/4 gequetscht', das geht natürlich nur als Achteltriole, aus numerischen Gründen.

Grüße
Häretiker
 
B

brennbaer

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ich komme mit diesen Sechszehnteln nicht klar.
Ich hab da mal eine Skizze angefügt.
In der ersten Zeile sieht man die Achteltriolen (die "e" , die auf 1, 3 und 5 ausgeführt werden. (darunter habe ich des besseren Verständnisses wegen mit "ei-ner-lei" die Standardzählweise dazugeschrieben)
In die zweite Zeile habe ich die Achtelnoten (die "E*) geschrieben.(darunter die Standardzählung mit Sechszehntelunterteilung (1-e-und-e) zur Visualisierung, wo die einzelnen Töne auf der "Zeitachse" liegen.)
Die nach rechts zeigenden Pfeile in den beiden Zeilen sollen darstellen, wie lange die jeweiligen Töne gehalten werden.
IMG_20180207_173505~01.jpg

Wo liegt mein Denkfehler, dass ich da keine Sechszehntelnoten, so wie in der Etüde aufgeschrieben sind, entdecken kann?

PS: um Missverständnissen vorzubeugen: bei den in der allerobersten Zeile aufgeführten Zahlen 1 - 6 handelt es sich nicht um die Angabe des Taktes. Vielmehr unterteilen die Zahlen den Takt in zwei Dreiergruppen: 1-6 stellt also einen halben Takt dar.
 
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Häretiker

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Wie groß ist der Abstand von 1 nach 3?
Achtelnote.
Wie groß ist der Abstand von 3 nach 4?
Die Hälfte: Sechzehntel.
Wie groß ist der Abstand von 1 nach 4?
Achtel plus Sechzehntel.

Ist ja auch klar:
2 x (1/8 + 1/16) = 3/8

Nur die Notation ist halt eine aufgsplittete Sechzehntel, bei der man die erste RH und die zweite LH spielt.

Grüße
Häretiker
 
B

brennbaer

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Wie groß ist der Abstand von 1 nach 3?
Achtelnote.
Wie groß ist der Abstand von 3 nach 4?
Die Hälfte: Sechzehntel
na eben nicht.
oder habe ich Tomaten auf den Augen?
Von 1 bis 4 habe ich auf meiner Skizze eine Achtel. (untere Zeile)
Von 3 nach 4 ( vom "ner" der Triole) zum auf der 4 liegenden "und" ist es auf meiner Darstellung keine vollständige Sechszehntel...:denken:
 
Fou Lou

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Ist das das Beispiel aus den verlinkten thread vom hasenbei? Wo das ganze in einer Zeile steht?

Die erste 16tel ist auf 3 oben. Die zweite 16tel auf 4 unten

1 und 5 sind die achtel.

Und damit ist die achtel Triole komplett.
 
B

brennbaer

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Ich glaube, ich bin zu blöd dafür..

Angenommen, ich notiere und spiele rechte und linke Hand getrennt.
Wie in Takt 7.

Dann habe ich in der rechten Hand 2 Triolen, die den Takt in ingesamt 6 Noten teilen. Jede einzelne dieser 6 Noten dauert einen sechstel Takt, also länger als eine Sechszehntel. Im vorliegenden 2/4-Takt würde eine Sechszehntelnote nämlich so lange wie ein achtel des Taktes dauern.
Warum soll ich dann plötzlich, nur weil es jetzt einhändig notiert ist, die jeweils zweite Note der beiden Triolen nur noch so kurz wie eine Sechszehntel spielen? Die 3 einzelnen Noten der Triolen dauern doch normalerweise länger an, als eine Sechzehntel.
Das gleiche gilt für die linke Hand.
Getrennt und unabhängig von der rechten Hand gespielt, habe ich hier genau vier Achtel, die den Takt in vier Teile unterteilen. Jede Note dieser vier Achtel dauert einen viertel Takt.
Weshalb sollte ich also auf einmal das zweite und das vierte Achtel der linken Hand nur noch als Sechzehntel spielen, nur weil es jetzt einhändig notiert ist?

Bei all dem gehe ich davon aus, dass Takt 1 die einhändige "Übeversion" von Takt 7 ist. Vielleicht unterliege ich da ja einem Irrtum, was dann möglicherweise der Grund für mein Verwirrung wäre
 
DonBos

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Im vorliegenden 2/4-Takt würde eine Sechszehntelnote nämlich so lange wie ein achtel des Taktes dauern.
Genau, eine normale Sechzehntelnote würde so lange wie 1/8 des Taktes dauern. Und eine normale Achtelnote so lange wie 1/4 des Taktes.

Eine triolische Achtel ist um das anderthalbfache schneller als eine normale Achtel, also dauert sie nur 1/6 des Taktes anstatt 1/4. Das ist dir klar, wenn ich dich richtig verstehe.
Und ganz analog ist eine triolische Sechzehntel (und in dem Notenbild sind die Sechzehntel alle triolisch notiert) auch um das anderthalbfache schneller als eine normale Sechzehntel, also dauert sie 1/12 des Taktes.

Beispiel Takt 1, wo nur die rechte Hand spielt. Der Takt enthält hintereinander: Eine triolische Achtel, zwei triolische Sechzehntel, eine triolische Achtel. Nochmal eine triolische Achtel, zwei triolische Sechzehntel und eine triolische Achtel. Ergibt also 1/6 + 1/12 + 1/12 + 1/6 + 1/6 + 1/12 + 1/12 + 1/6 = 1 Ganzes, und geht somit auf.

In Takt 5 und 6 ist die Notation übrigens etwas schlampig bzw. vereinfacht. Da müsste korrekterweise in der jeweilig anderen Hand eine triolische Sechzehntelpause stehen, während die andere Hand gerade eine triolische Sechzehntelnote spielt.
 
Fou Lou

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Weils so notiert ist. Klingt Zwar doof. Aber das würde ich dazu sagen.

Ich denke es ist einfacher zu verstehen. Wie man den Rhythmus spielt wenn dieser als eine Stimme zusammen geschrieben ist.

Man hätte ja Genauso gut Takt 1. zweistimmig in einer Zeile schreiben können.

Also achtel Triole und die 2 viertel drunter. Aber das ist schwerer zu spielen.

Die Anschläge sind die gleichen nur das man beim 7. Takt halt die achtel die vorher 16tel waten etwas länger hält weils ja jetzt achtel sind.

Der zeitliche Abstand der Anschläge ist aber exakt der gleiche wie gesagt.

Siehe Takt 1 als einstimmige Veranschaulichung für Takt 7
 
 

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