Stückempfehlungen mit Rhythmusübungen

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@Peter
das war grundlegend drei zu zwei, die Etüde ist von Saint-Saens aus Six Etudes op.52, die Nr.4 mit dem bezeichnenden Titel:
Bildschirmfoto 2023-06-23 um 15.08.59.png
 
Was für ein unsympathischer, arroganter Umgangston. Man versucht zu helfen und wird „belehrt“.

Und könntest du mal den unsäglichen Rechtschreibfehler in der Überschrift korrigieren? Du gehst doch auf ein Musikgymnasium, da wäre es doch peinlich, wenn es so stehen bleiben würde.
Ich weiß leider nicht welchen Fehler du meinst. Und, ich finde, dass meine Nachricht durchaus berechtigt gewesen ist oder möchtest du, dass man dir die ganze Zeit sagt, dass du es nicht kannst? Ich sage nicht, dass mir niemand einen Vorschlag gemacht hat und finde es echt unangebracht so eine Annahme in den Raum zu stellen und mich als arrogant zu beleidigen. Vielleicht war es nicht die höflichste Nachricht, aber es hat mich schon gereizt, dass ich mehrfach darauf hingewiesen wurde, besser ein anderes Stück zu wählen.
 
@Max Seemann
Bevor Peter es geändert hat, fehlte ein h im Wort „Rhythmus“.
Das geschriebene Wort wirkt schon deshalb manchmal unsymphatisch und arrogant, weil Stimme, Tonfall und Mimik fehlen. Gerade deshalb ist es so wichtig, bei der Wortwahl in Internetforen darauf zu achten, dass möglichst viel Wertschätzung und Respekt mitschwingt, wenn andere dir aus ihrer Erfahrung heraus Hilfestellungen geben. Bei mir kam das so an, als würdest du wollen, dass hier deine Meinung abgenickt wird, anstatt dich mit der Sache an sich auseinanderzusetzen.
 
...ob man hier zurück zum Thema finden kann, oder sollen kommunikative Angelegenheiten nebst Befindlichkeiten ausschweifend thematisiert werden? ;-)

@Max Seemann
das Notenbeispiel mit dem Beginn der Rhythmus-Etüde von Saint-Saens enthält beides: klopfen und spielen :-) probier's einfach mal aus (ob man auf einer Tischplatte ohne Klavierton oder stummer Klaviatur "fingerklopft" oder auf sowas nichtssagendem wie einer leeren Oktave klopft, ist völlig wumpe. Und das gleich in drei Ausführungen: beide Rhythmen rechts allein, links allein, auf beide Hände verteilt - was will man mehr?)

Die schlechte Nachricht: dasselbe für vier zu drei gibt es bislang nicht - aber tröstlich ist, dass so etwas für den Minimoment im Kopfsatz der Waldsteinsonate auch völlig unnötig ist. Mein Tipp an dich war:
- lange Zeit "rollende" 16tel-Bewegung links, dazu rechts ein typischer Themabestandteil
- links unermüdlich 5-3-2-1 5-3-2-1 verlangsamt sich zu 5-3-1 5-3-1, die Bewegung ändert sich nicht, der Viertelpuls bleibt gleich / und die rechte Hand macht ebenfalls nichts neues
=> wenn die Takte 108-109 (und davor) problemlos laufen (was sie sollten, denn sie sind nicht schwierig), dann kann man einfach ohne nachdenken in Takt 110 hineinspielen - wenn man aber auf die Triolen schaut wie das Kaninchen auf die Schlange, dann macht man sich selber eine einfache Stelle zum Problem...
letzteres, nämlich ein Problem daraus machen, wäre die Takte 109-110 partout langsam ausklopfen zu wollen (denn das ist viel schwieriger, als sie einfach im Tempo zu spielen)
Wenn es nicht auf Anhieb geht, dann hat das eine einzige Ursache: die Töne werden als punktuelle Abfolge von Einzelbewegungen wahrgenommen, und das ist ungünstig.
Sinnvoller ist, die l.H. mit gleichbleibendem Puls (exakter Viertelpuls im 5.Finger) zu können, also je Takt nur vier gleichbleibende (Roll)Bewegungen links - und dazu die rhythmisch nun wirklich unkomplizierte rechte Hand hinzu nehmen.

Anders sähe es aus, wenn du Chopins erste der drei neuen Etüden oder sein großes c-Moll Nocturne spielen wolltest: da muss man sich, wenn man es nicht gleich überschaut, tatsächlich mit 4 zu 3 Übungen beschäftigen. (diese sind aber nicht klopfend)
 
Das werde ich auf jeden Fall probieren. Danke für den Tipp.
@Demian, ja, tut mir leid, dass mit dem Rechtschreibfehler. Den Fehler mache ich immer und merke es halt nicht, aber ich möchte da jetzt nichts rechtfertigen. Es war falsch und ich danke dir, dass du mir für die Zukunft einen Fehler abnimmst, denn vergessen werde ich das wahrscheinlich nicht mehr. 😄
Schönes Wochenende euch allen!
 
Bei so einem kleinen Besserwisser kann man davon ausgehen, dass es nur Einbildung ist, die Waldstein-Sonate schon bald zu können. Vermutlich klingt das alles so, dass ein guter KL (oder auch andere) die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.

Aber kannst ja das Gegenteil beweisen, indem Du einen Schnipsel einer Stelle, die schon gut geht, hier postest :coolguy:
 
Öhm, okay. Wie mache ich das denn?
 
Guten Abend,

Ich habe dann doch noch eine Frage. Ich habe mit meinem Vater über diese Konversation gesprochen und er hat mir die verschiedenen Ansichten dargestellt wie Kommunikationen verlaufen können. Um ehrlich zu sein, habe ich mich rückblickend nicht richtig ausgedrückt und falsch reagiert oder Nachrichten aufgefasst. Dafür erstmal eine kleine Entschuldigung.

Jetzt zu meiner Frage: Die Leute, die mir gesagt haben, dass die Sonate im Vergleich zu 14/2 zu schwer sei, frage ich, was genau ihrer Meinung zu schwer sei oder was ich vielleicht noch nicht im Unterricht an Technik etc. unternommen hatte. Ich bin für jegliche Kritik und Meinung bereit.
Ich versuche es dann nach zu vollziehen und es mit meinem Stand vergleichen.
🙂
 
Moin
Vielleicht geht es ja, daß Du hier lediglich eine Audio Datei hochlädst? Dann hätte man ja einen ersten Eindruck und eine Grundlage....
 
Die Leute, die mir gesagt haben, dass die Sonate im Vergleich zu 14/2 zu schwer sei, frage ich, was genau ihrer Meinung zu schwer sei oder was ich vielleicht noch nicht im Unterricht an Technik etc. unternommen hatte.
Ganz objektiv: Auf der Schwierigkeitsskala des Henle Verlags liegt 14/2 bei Grad 6 (Mittel), die Waldsteinsonate bei Grad 9 (schwer, es gibt 9 Stufen, also ganz oben). D.h. Du hast einen riesen Sprung gemacht, für den Du vermutlich noch nicht bereit bist und unterschätzt Op. 53.
 

Mit jugendlichem Leichtsinn kann man den ersten Satz sicherlich bewältigen (wobei ich mir das nicht anhören möchte). Lustig wird‘s dann beim dritten Satz. Daran sind schon ganz Andere gescheitert.
 
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Ich persönlich finde es nicht einfach so (leichte) Rhymtmik vom Blatt zu spielen ohne vorher solche Rhythmen geübt zu haben. Ich kenne auch persönlich niemanden der das kann.
Ich kenne persönlich niemanden, der die musikalische Reife für diese Sonate mitbringt und auch nur die geringsten Schwierigkeiten mit diesen rhythmisch einfachen (sic!) Stellen hat.

Es ist schon richtig, dass der erste Satz der Sonate technisch nicht überragend schwierig ist (das Rondo umso mehr), aber dieser Leuchtturm einer Sonate verdient es auch nicht, irgendwie mit Müh und Not heruntergerotzt zu werden. Wenn op. 14/2 deine einzige Vorerfahrung ist, dann tu dir den Gefallen und spiele erstmal eine Sonate aus op. 2, eine aus op. 10, vielleicht eine von op. 13 oder op. 22 und eine aus op. 31. Danach ist die Erfolgswahrscheinlichkeit beim Studium von op. 53 sicher deutlich größer. Allein das Besondere, äußerst Ungewöhnliche gerade dieser Sonate zu erfassen und nachzuvollziehen wird kaum gelingen ohne tiefere Kenntnis und Beschäftigung mit der Entwicklung von Beethovens Sonatenform.
 
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