Übungen zu Harmonien

B
barkoe
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Ich habe gerade erst angefangen Klavier mit Hilfe eines Klavierlehrers zu lernen.
Im fortgeschrittenen Alter werde ich nicht mehr wirklich virtuos werden. Mir würde es reichen, wenn ich Lieder begleiten und mich auf dem Klavier zu Hause fühlen kann.
Deswegen hätte ich gern (Literatur-) Empfehlungen wie ich mich effektiv in die Harmonien und Harmoniefolgen einarbeiten kann, quasi stumpfe Akkordübungen oder so.
 
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Tuki
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Hallo Barkoe, willkommen im Forum. Hier gibt es einige Späteinsteiger (ich auch, ich bin jetzt seit 2 Jahren dabei und bin schon weiter gekommen als ich gedacht habe). Zu Deiner Frage kann ich leider nichts vernünftiges beitragen ausser dem Rat, Deine Aspiration dem Lehrer zu vermitteln. Ich würde davon ausgehen dass er Dich dann in die entsprechende Richtung ausbildet. Harmonien und Harmoniefolgen erschliessen sich auch nebenbei durch Analysieren von Klavierschulstücken, das finde ich immer spannend. Viele Grüsse Martha
 
hasenbein
hasenbein
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Eben! Wenn Dein Ziel ist, Lieder begleiten zu können, Harmonien zu beherrschen etc., dann solltest Du den Lehrer dementsprechend aussuchen bzw. den vorhandenen Lehrer von diesem Wunsch in Kenntnis setzen.

Leider haben sehr viele der üblichen "klassischen" Lehrer von so etwas gar keine Ahnung, mit großer Wahrscheinlichkeit trifft das auch auf Deinen zu.

Frage ihn also, wie seine übliche Vorgehensweise aussieht, wenn er einen Schüler in das Thema Harmonik / Begleiten etc. einführt.

Kann er dazu nicht sofort etwas durchdacht und kompetent Klingendes sagen, ist es der falsche Lehrer.
Bloß nicht bei einem das lernen, der sich selber erstmal einarbeiten muss (oder sich irgendein Heft kauft und danach dann vorgeht...)!
 
E
elli
Guest
Begleiten ist meiner Meinung nach anspruchsvoll, und man sollte schon einen bestimmten Level im normalen Klavierspiel haben, um eben fürs Begleiten auch "frei" genug zu sein, denn die Motorik muss ja erst mal trainiert werden und das musikalische Ohr. Dann erst lohnt es sich, mit Begleitmustern zu arbeiten.
 
B
Bachopin
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Hi,

wenn du "nur" Lieder im Stil einer Lagerfeuer-Gitarre begleiten willst, dann musst du lernen die entsprechenden Akkorde auf dem Klavier zu "greifen" (oder zu begreifen ;-) ) und erstmal in einem einfachen Rhythmus zB 1/4 zu spielen.

Die Akkorde sind in den Lead-Sheets zu Pop-Stücken notiert.
Erklärungen wie Akkorde aufgebaut/gespielt werden gibt es im Netz und in entsprechenden Büchern.

zB hier:

Song-Playing: Pop, Latin & Folk. Patterns for Piano. Mit CD von Volker Dunisch

Gruß
 
E
exe
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Hallo barkoe,
ich kann dir dieses Heft sehr empfehlen

http://www.amazon.de/Alle-Tasten-Schrank-eigenständiger-Begleit-Improvisation/dp/B000G2Y5IK

Man lernt damit nicht anhand von "stumpfen" Akkordübungen, wie man begleitet, sondern ausschließlich anhand von relativ bekannten Liedern, Volksliedern, Folksongs, Shantys etc. Es gibt immer zunächst eine Analyse des betreffenden Liedes, danach folgen Vorschläge für die Begleitung; zu Anfang sehr einfach gehalten, sukzessive anspruchsvoller. Es werden auch zu jedem Lied mehrere Alternativen der Begleitfiguren vorgeschlagen, je nach Spielfertigkeit.
Das schöne ist, du lernst auf diese Art und Weise den formalen Aufbau eines Liedes kennen und kannst dich in die grundlegende Harmonielehre einarbeiten.

lg exe
 
Rheinkultur
Rheinkultur
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Man lernt damit nicht anhand von "stumpfen" Akkordübungen, wie man begleitet, sondern ausschließlich anhand von relativ bekannten Liedern, Volksliedern, Folksongs, Shantys etc. Es gibt immer zunächst eine Analyse des betreffenden Liedes, danach folgen Vorschläge für die Begleitung; zu Anfang sehr einfach gehalten, sukzessive anspruchsvoller. Es werden auch zu jedem Lied mehrere Alternativen der Begleitfiguren vorgeschlagen, je nach Spielfertigkeit.
Richtig. Es sind zwei Ansätze miteinander zu kombinieren, um vernünftige Ergebnisse zu erhalten: Zum einen sind den vorgegebenen Akkordsymbolen die zum Grundton passenden Akkordtöne zuzuordnen, zum anderen werden diese Akkordtöne in rhythmisch passende Begleitmuster eingearbeitet nebst entsprechenden Zusatzbestandteilen (Durchgangsnoten etc.). Spiel- und Anwendungspraxis (hören und anwenden) muss man sich selbst aneignen - das nimmt einem kein Lehrbuch oder Unterrichtswerk ab. Frohes Schaffen!

LG von Rheinkultur
 
 

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