Stücke nach einem knappen Jahr?

Dabei seit
Jan. 2007
Beiträge
4
Reaktionen
0
moin moin zusammen,

ich hab vor ein paar tagen dieses forum gefunden und war gleich ziemlich angenehm überrascht. durchaus interessant was man hier so alles lesen kann :-D

und jetzt habe ich auch gleiche eine eigene frage, zu der ich noch keine passenden antwort gefunden haben. ich bin 17 und habe im letzten märz mit klavierunterricht angefangen, davor hatte ich mal 2 jahre lang gitarrenunterricht - also schon ein bischen musikalische vorbildung.
hab zusammen mit meiner lehrerin bis jetzt den ersten band der russischen klavierschule fast durchgearbeitet, wobei wir viel übersprungen haben, und übe jetzt gerade für das nächste vorspiel ende janaur die "gymnopedie no.1" von satie.
wie siehst das bei euch aus? was spielt man sonst noch nach dem ersten jahr? bzw was für stücke könnten mich im 2. jahr erwarten?

vielen dank schonmal, für alle antworten.
mit besten grüßen fürs neue jahr,
kleinerklavierschüler
 
K

keyla

Guest
ich war nach meinem ersten Jahr noch auf Seite 3 meiner russischen Klavierschule ;)
...kommt davon, wenn man nicht übt
hmm, dar satie ist ja nicht allzu einfach, weil man ständig springen muss, oder? (habs nie gespielt). wenn du viel übst kann ich mir vorstellen, dass in einem Jahr vielleicht schon ein einfaches Stück von Chopin rausspringt, oder so
 
Dabei seit
Okt. 2006
Beiträge
10.477
Reaktionen
5.587
Hallo, kleinerklavierschüler,

ist zwar keine Vorstellungsrunde, trotzdem erstmal willkommen im Forum!
Ich hatte auch den ersten Band der Russ. KS nach 1 Jahr durch. Allerdings so von Stück 50 an so fast alles. Das Vorhergehende konnte ich mir durch Vorwissen ersparen, hatte mir den Bassschlüssel auch vorher selbst erarbeitet, Noten sowieso gekannt.

Habe den 2 Band nach weiteren 2 Jahren fertig, fange nun mit dem dritten an, der schon ganz schön "happig" ist teilweise, aber auch wunderschöne Stücke enthält. Auch Etüden, um die man leider nicht immer rumkommt.
Außer der Schule (und auch als Etüdenersatz) habe ich noch viel Bach- kleine Präludien und Fughetten, Inventionen- auf; und dies und das mal nebenbei, z.B. Stücke aus dem Kinderalbum von Tschaikowski.

Wenn Du dich weiterhin an die Russische hältst, kannst Du auch nichts verkehrt machen, in Band 2 sind viele Stücke drin, die ich geliebt habe.
Wenn Du den Band schon hast, kannst du ja schon mal gucken, was kommt.

Klavirus
 
C

chief

Guest
keyla

if thou rememberst not the slightest folly that ever love did make thee run into, thou hast not loved

mal was anderes.

mein gott was ist das für ein englisch, versteht kein mensch.

konzentriere dich lieber auf "Für Elise"

Gruss Heinz
 
Dabei seit
Sep. 2006
Beiträge
745
Reaktionen
3
Re: keyla

Zitat von chief:
if thou rememberst not the slightest folly that ever love did make thee run into, thou hast not loved

mein gott was ist das für ein englisch, versteht kein mensch.
Stimmt nicht.

If you remember not the slightest folly that ever love did make you run into, you have not loved.

Vergiss nicht: auch die deutsche Sprache hat sich seit Luther weiterentwickelt (und auch vorher schon - ob immer zu ihrem Vorteil, sei dahingestellt: das Althochdeutsche muss auf jeden Fall klangvoller gewesen sein)
8)
 
K

keyla

Guest
Das ist Alt-Englisch und wurde halt zu Shakespeares Zeiten so gesprochen. Und da Shakespeare ein weltberühmter (und meiner Meinung nach der beste) Dichter ist, sollte man seine Werke nicht einfach ins "moderne" Englisch übersetzen. das ist ungafähr so anmaßend als würde man Goethe in Umgangssprache aufsagen

eigentlich ist als-englisch viel verständlicher als das Heutige. So gab es damals noch 4 Fälle
(thou= du im 1. Fall also du; thee= du im 4. Fall also dich, ...)
man muss sich nur damit beschäftigen

ich muss gestehen ich hab n paar tippfehler drin aber ich bin halt zu Faul gewesen sie zu verbessern:
remember'st und lov'd

Meiner Meinung nach sollte man Bücher, wenn möglich in Originalsprache lesen- insbesondere Shakespeare! zumindest wenn man sich eine wirkliche Meinung über ein Werk machen will
 
Dabei seit
Mai 2006
Beiträge
2.429
Reaktionen
1
Zitat von keyla:
... das ist ungafähr so anmaßend als würde man Goethe in Umgangssprache aufsagen ...
Im Prinzip gebe ich dir schon Recht, aber: Goethe als Hesse hat auch "umgangsprachlich" Reime gemacht, so dass der gebürtige Hochdeutsche sich dann verwundert die Augen reibt. Im Faust zum Beispiel: "Wie Himmelskräfte auf und nieder steigen / Und sich die goldenen Eimer reichen ..." :)
 
K

keyla

Guest
ja, aber heute würde keiner so sprechen.
Shakespeare hat auch sehr viele Textstellen im Umgangssprachlichen geschrieben
Aber ich meinte, dass man genauso wenig aus Shakespeares Sprache
"You haven't ever loved if you don't remember the slightest folly that ever love did make you run into." machen darf,
wie aus "Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges stets bewusst" (o.s.ä.):
"Jeder der Scheiße baut weeß eijentlich was jut is"
 
Dabei seit
Juli 2006
Beiträge
25
Reaktionen
0
Is it not strange that sheeps' guts should hale souls out of men's bodies?
(Much Ado about Nothing)
Darf man sowas in einem Pianistenforum überhaupt schreiben? :oops: noch dazu wir uns immer mehr vom Ausgangsthema entfernen...
Aber Shakespeare ist sooo schöön....:-)
 

K

keyla

Guest
@piallo:
wer sagtn das?
...hab den film schon gesehen, kann mich aber nicht mehr an alles so genau erinnern
bist du auch shakespeare-fan? kennst du dann nen Übersetzer seiner sonette, der sie nicht alle völlig vom Inhalt her entstellt?

übrigens entfernen wir uns gar nicht so sehr vom thema, da auch einige musiker von shakespeare sehr beeinflusst wurden (hab jetzt leider grad vergessen wer...)
 

Eva

Dabei seit
Juli 2006
Beiträge
619
Reaktionen
1
Beethoven bei der Sturmsonate?

Habe mal so was gelesen.
 
 

Top Bottom