Realen Klavierklang auf Computern

M

Magic94

Dabei seit
Juli 2012
Beiträge
37
Reaktionen
14
Jeder träumt von realistischem Klavierklang. Doch alle Synthesizer sind bisher nicht daran gekommen. Auch kostenlose VSTs oder ähnliches kommen auf keinen Fall an den Klang eines wahren Klaviers heran. Was gibt es nun realeres als ein richtiges Klavier? Dazu noch den Klang von mittelmäßigen Mikrofonen und einer Aula im Hintergrund. Und genau das habe ich einmal gemacht. Von Klavieren habe ich jede Taste einzeln aufgenommen und dazu eine Software geschrieben. Die Software reagiert auf MIDI Befehle.
Es ist also möglich ein USB Keyboard an den PC anzuschließen, es mit dem Programm zu verbinden und vollen Klavierklang zu genießen. Die Latenz dieses Programms liegt sehr weit unten, niedriger als die meisten VSTs. Sogar auf älteren Computer (z.B. Pentium 3) läuft das Programm noch akzeptabel.
Um MIDI Dateien in das Programm zu leiten gibt es bisher nur eine etwas komische Methode. Es wird dazu das Programm LoopMIDI benötigt. Nun ist es möglich in z.B. WinAmp einen LoopMIDI-Port als MIDI Ausgang zu verwenden. Während der MIDISamplePlayer diese Befehle nun aus dem Port wieder herauszieht. Es ist sogesehen ein virtuelles MIDI Kabel zwischen den Programmen. (Ich weiss, keine perfekte Lösung, aber zum testen des Prinzips sollte dies genügen.)

Das Programm ist eigentlich noch mitten in der Entwicklung, aber ich würde gerne schonmal Feedbacks einsammeln, allein was die Idee angeht. Ich werde das Programm noch weiter entwickeln, grade was die Anschlagsdynamik angeht.

Hier gehts zur Website: KLICK, Reinhören geht HIER
 
Stuemperle

Stuemperle

Dabei seit
Dez. 2006
Beiträge
1.083
Reaktionen
21
Sorry, aber ist das nicht Stand der Technik? Ich meine, dass professionelle Firmen viel Geld in die Hand genommen haben, um edle Flügel mit edlem Equipment zu samplen (und zwar nicht nur jeden Ton, sondern jeden auch in unterschiedlichen Anschlagsstärken, diese Bibliotheken kosten leider auch einiges).
Oder habe ich irgendwo was missverstanden?

Und, nix für ungut, aber die Klangbeispiele sind gute Beispiele dafür, wie man das Pedal NICHT einsetzen sollte, weil's nur eine diffuse Klangwolke gibt (es sei denn, man möchte genau diese erzeugen - das ist aber außergewöhnlich und daher als allgemeines Beispiel wenig nützlich).

LG
 
M

Magic94

Dabei seit
Juli 2012
Beiträge
37
Reaktionen
14
Sorry, aber ist das nicht Stand der Technik? Ich meine, dass professionelle Firmen viel Geld in die Hand genommen haben, um edle Flügel mit edlem Equipment zu samplen (und zwar nicht nur jeden Ton, sondern jeden auch in unterschiedlichen Anschlagsstärken, diese Bibliotheken kosten leider auch einiges).
Oder habe ich irgendwo was missverstanden?

Und, nix für ungut, aber die Klangbeispiele sind gute Beispiele dafür, wie man das Pedal NICHT einsetzen sollte, weil's nur eine diffuse Klangwolke gibt (es sei denn, man möchte genau diese erzeugen - das ist aber außergewöhnlich und daher als allgemeines Beispiel wenig nützlich).

LG
Zum ersten: Das wusste ich noch nicht, aber du sagst es, diese Bibliotheken kosten einiges.

ZUm zweiten: Es ist wirklich noch in der Entwicklung und das ist soziemlich das größte Problem an dem Ich im Moment herumbastle.
 
P

pat83

Dabei seit
Juli 2006
Beiträge
191
Reaktionen
6
Hi Magic94,


fein, dass du dich mit dem Thema beschäftigst und dir die Mühe machst, quasi in Eigenregie ein Klavier zu samplen. Wie Stümperle aber schon richtig sagte, das wird schon so seit einiger Zeit ( Jahren ) genau so gemacht, allerdings mit viel grösserem Aufwand. Die grossen Firmen ala VSL, EWQL, NI, ... haben einfach die Mittel und Wege ( v.a. Geld und somit Equipment ) Klaviere viel professioneller aufzunehmen. Wichtige Stichworte sind hier unter anderem "String Resonance", "Release Samples", etc... Solche Pakete haben auch unkomprimiert 50-60 Gigabyte für EIN Instrument.

Wie gesagt, toll, dass du dir Gedanken gemacht hast, aber ich würde meine Zeit lieber woanders investieren :)

Vlg,
Patrick
 
S

Styx

Guest
Hallo Magic,

bei midi haben wir ein kleines Problem -die max. 128 Stimmen sind nicht ausreichend für fast originalgetreue Klänge, hier müßte erst einmal die Hardware erweitert werden d.h. eine Suondkarte müßt her mit mindestens 520 midistimmen - leider gibt es eine solche nicht :(

Viele Grüße

Styx
 
M

Magic94

Dabei seit
Juli 2012
Beiträge
37
Reaktionen
14
Hallo Magic,

bei midi haben wir ein kleines Problem -die max. 128 Stimmen sind nicht ausreichend für fast originalgetreue Klänge, hier müßte erst einmal die Hardware erweitert werden d.h. eine Suondkarte müßt her mit mindestens 520 midistimmen - leider gibt es eine solche nicht :(

Viele Grüße

Styx
Das ist schon geschehen. Die MIDI Befehle lösen nur dem Sampler aus. Man kann also 1000 MIDI Befehle in einer Sekunde in ihn reingeben und er würde auch 1000 Töne gleichzeitig abspielen.
 
hasenbein

hasenbein

Dabei seit
Mai 2010
Beiträge
8.484
Reaktionen
7.214
Meister, Du hast zu viel Zeit!

Geh lieber arbeiten, als die Zeit mit solch überflüssigem, schlechtem Blödsinn zu verplempern.

LG,
Hasenbein
 
 

Top Bottom