Quintensonne

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tasteur
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Besser würde ich nicht sagen (logisch, muss ja meinen Stolz wahren), mit anderen Worten halt, und teilweise nach meinem Verständnis schlicht falsch: »sortiert diese anschließend so um" – gar nix wird sortiert, also in der Reihenfolge geändert, sondern rotiert, und ja, für Programmierer ist das ein gewichtiger Unterschied. Übersicht wird durch die Farbgebung gewährleistet, das stimmt. Womöglich sind die Farben sogar vom Goethe'schen Farbkreis abgeleitet, müsste man nachgucken.

@Tastatula: Sobald der Hobbypianist mit Modulationen konfrontiert ist, wird er sich fragen, wo die Doppelkreuze und Doppel-b's herkommen. Auch das kann man aus dem normalen Quintenzirkel herleiten. Manche sind visuelle Typen und profitieren entsprechend von visueller Unterstützung des kognitiven Prozesses.
 
Tastatula
Tastatula
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Ja, das ist es. Für mich ist es aber auch zu viel Text. Ich mache mir das Leben immer leicht.
Wichtig ist für mich nur, dass man auf jedem Ton einer Durtonleiter eine weitere Leiter spielen kann.
Will ich also lydisch G spielen, dann überlege ich:
Lydisch spiele ich vom 4. Ton der Tonleiter - das habe ich gelernt.
G ist der 4. Ton der D-dur Tonleiter.
Also spiele ich eine Skala mit den Vorzeichen von D-dur von G-G.
Jedes komplizierte Bild mit Kreisen und Farben - so schön es auch ist - würde mich hemmen.
Und letztlich raubt es mir das empirische Vergnügen, mir die Skala selber zu erschliessen.
Ich muß nur wissen, auf welcher Stufe der Durtonleiter welcher Modus sitzt.
 
Sven
Sven
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Nutzt überhaupt jemand in der Praxis den Quintenzirkel tatsächlich als Diagramm?

Am Anfang zur Veranschaulichung ist das ja ganz nett, aber in der Anwendung reicht es doch, zu wissen, was Fritz für den Gesandten macht und was man den alten Esel holen lässt.
 
 

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