Probleme mit Schüler


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Ella
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Hallo!

Ich bin neu hier und würde gern mal eine objektive Meinung von euch hören.

Es geht um einen Schüler (6 J.), den ich seit ca. einem halben Jahr unterrichte.

Er ist sehr begabt und motiviert und ich mag ihn auch sehr. Aber irgendwann begannen die Probleme. Er steht z.B. oft plötzlich auf und versteckt sich irgendwo, oder holt seine Spielsachen, und er ist dann nicht mehr ans Klavier zu bekommen. Fand ich anfangs aber nicht so schlimm, da er trotzdem Fortschritte macht und ich auch das Gefühl hatte, dass ihm das Klavierspielen Spaß macht.

Die Mutter ist dann meist eingesprungen und hat ewig auf ihn eingeredet, dass er wieder zurück ans Klavier geht, aber keine Chance.

Der Junge ist sehr sensibel und weint daher oft. Einmal z.B. kam ich zum Unterricht und er war am weinen und gar nicht mehr zu beruhigen, der Grund: die Mutter hatte ihm nicht erlaubt, auf den Türöffner zu drücken, nachdem ich geklingelt hatte. Bis er sich wieder beruhigt hatte und ans Klavier kam, war die Stunde schon halb rum.

Ähnliches kommt immer häufiger vor. Er ist in seinen Stimmungen auch total unberechenbar. Eben war noch alles wunderbar, dann schlägt die Stimmung plötzlich um und er rennt weg und heult, und keiner weiß, wieso.
Ich bin eine sehr liebevolle und geduldige Lehrerin, lobe ihn auch immer sehr und habe auch den Eindruck, dass er mich mag. Aber irgendwas stimmt nicht mit ihm.

In letzter Zeit war er auch sehr häufig krank, oft wurde die Stunde kurzfristig abgesagt. Die Mutter ist aber immer sehr bemüht, mit mir Ersatztermine zu finden und vermittelt mir den Eindruck, dass ich sehr erwünscht bin. Aber in letzter Zeit ist kaum noch richtiger Unterricht möglich.

Die Mutter spielt selbst Klavier und übt viel mit dem Jungen, und mittlerweile arbeitet sie auch immer mit ihm vor. Es läuft dann so, dass der Schüler mir im Unterricht zeigt, was er alles mit Mama gelernt hat, ich es mir dann anhöre und er total verweigert, sobald ich versuche, mit ihm was Neues zu lernen.
So erfahre ich z.B. ganz nebenbei, dass er schon den Pedaleinsatz und den Daumenuntersatz gelernt hat, obwohl wir im Unterricht noch gar nicht so weit waren.

Wenn viele Stunden ausfallen (wegen Krankheit des Jungen), sagt dann die Mutter beim nächsten Unterricht zu mir: "Wir haben schon mal ein bißchen weitergearbeitet." Aha. Und plötzlich sind wir schon bei Kapitel 5 statt 3, nur dass ich das leider nicht wusste.

Ich verstehe auch nicht, dass er zu krank für den Unterricht ist, aber nicht, um mit der Mutter ausgiebig zu üben.

In der letzten Stunde gab es wieder viel Geheule, er verkroch sich in einer Ecke und die Mutter redete auf ihn ein: "schau, jetzt ist die Ella da, willst du ihr nicht vorführen, was wir gelernt haben? Dazu ist sie doch da. Nur ein Mal vorspielen, komm."
Der Junge weigerte sich. Die Mutter fragte ihn dann, wann ich wiederkommen soll. Wusste er nicht. Und dann rief er plötzlich: "Sie soll NIE MEHR wiederkommen! Ich will die Ella NIE MEHR sehen!"
Ich war geschockt, die Mutter auch und fragte ihn, ob ich was falsch gemacht hätte. Er zuckte mit den Achseln, nein, er sage das einfach so.
Mir tut der Junge so leid, weil er immer so viel weint...

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Mutter die Rolle der Lehrerin übernommen hat. Ich habe total die Kontrolle über den Unterricht verloren und bin nur noch eine, der man einmal in der Woche kurz was vorspielt.
Ich sagte der Mutter auch, dass eigentlich SIE zur Zeit die Lehrerin wäre, da guckte sie etwas pikiert.

Sie sagte dann noch, dass sie nicht glaube, dass es mit meiner Person was zu tun hätte. Und ich solle kein schlechtes Gewissen haben. Wir sollen einfach abwarten, wie es läuft.

Ich kann aber so nicht mehr arbeiten, weil ich das Gefühl habe, gegen Windmühlen anzukämpfen.
Will den Schüler aber auch nicht aufgeben, weil ich ihn wirklich mag und er begabt ist.

Was soll ich tun? Habt ihr eine Idee?

Danke fürs Lesen. ;)
 
rolf
rolf
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oh weh... Ehrgeiz und mütterliche Überbehütung sind eine fatale Mixtur... Geht der Junge schon in die Schule? Dort wird sein Erfolg mit weinen und getröstet werden geringer als zu Hause bei Frau Mama sein...

zu fragen ist auch, ob und wie die Mutter Klavier spielen kann - eine Interimslösung wäre, wenn Du der Mutter Unterricht im Unterrichten gibst :) dann müsste die Mutter mit dem Buben ja das machen, was Du machen würdest.
 
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TiBi
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Ich halte ja generell nichts von Ferndiagnosen in pädagogischen Fällen (ich selbst bin gelernte Erzieherin und kenne solche Fälle nur zu gut). Weißt du denn, ob es solche Situationen auch anderswo gibt? Kiga, Schule, Spielgruppen oder sonst im Alltag? Oder passiert es nur im Zusammenhang mit dem Klavierspiel?

Davon aber mal abgesehen geb ich dir recht: momentan bist du nur Zuschauerin bei einem wahrlichen Trauerspiel. Ich hoffe, dass ihr aus dieser Situation wieder herausfindet, gerade wenn der Junge talentiert ist, wäre es wirklich schade...
 
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chiarina
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Die Mutter ist dann meist eingesprungen und hat ewig auf ihn eingeredet, dass er wieder zurück ans Klavier geht, aber keine Chance.

Der Junge ist sehr sensibel und weint daher oft. Einmal z.B. kam ich zum Unterricht und er war am weinen und gar nicht mehr zu beruhigen, der Grund: die Mutter hatte ihm nicht erlaubt, auf den Türöffner zu drücken, nachdem ich geklingelt hatte. Bis er sich wieder beruhigt hatte und ans Klavier kam, war die Stunde schon halb rum.

Ähnliches kommt immer häufiger vor. Er ist in seinen Stimmungen auch total unberechenbar. Eben war noch alles wunderbar, dann schlägt die Stimmung plötzlich um und er rennt weg und heult, und keiner weiß, wieso.
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In der letzten Stunde gab es wieder viel Geheule, er verkroch sich in einer Ecke und die Mutter redete auf ihn ein: "schau, jetzt ist die Ella da, willst du ihr nicht vorführen, was wir gelernt haben? Dazu ist sie doch da. Nur ein Mal vorspielen, komm."
Der Junge weigerte sich. Die Mutter fragte ihn dann, wann ich wiederkommen soll. Wusste er nicht. Und dann rief er plötzlich: "Sie soll NIE MEHR wiederkommen! Ich will die Ella NIE MEHR sehen!"
Ich war geschockt, die Mutter auch und fragte ihn, ob ich was falsch gemacht hätte. Er zuckte mit den Achseln, nein, er sage das einfach so.
Mir tut der Junge so leid, weil er immer so viel weint...


Liebe Ella,

es kann leider schon sein, dass an der Situation nichts mehr zu ändern ist. So etwas passiert einfach öfter dann, wenn man zu Hause beim Schüler unterrichtet und wenn dann auch noch die Mutter beim Unterricht dabei ist. Da kannst du gar nichts dafür!

Wenn der Junge zu dir ohne seine Mutter kommen könnte, wäre das vielleicht eine Hilfe. Man muss die äußeren Umstände ändern! Vielleicht befindet sich der Junge in einem Konflikt, weil es besonders in der Rollenverteilung der Lehrerin keine klare Linie gibt. Kinder, je kleiner, desto mehr, brauchen eine absolut klare Linie! Es muss also darum gehen, klarzumachen, wer hier als Klavierlehrerin das Sagen hat. Nicht die Mutter ist dafür zuständig, den Jungen ans Klavier zurückzuholen! Du bist die Fachkraft, nicht sie!

Das geht meiner Meinung nach nur, wenn die Mutter überhaupt nichts mehr mit ihrem Sohn macht, während des Unterrichts am besten Einkaufen geht :) und zumindest in den nächsten Wochen/Monate auch nie mehr mit ihrem Sohn übt!!! Man könnte es ihr als ein Ausprobieren verkaufen, als quasi letzte Chance für dich und ihren Sohn. Ob sie sich daran hält? ......

Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, erst mal nur 15 min. Unterricht zu machen, um den Druck rauszunehmen.

Ansonsten hat TiBi natürlich recht, wenn sie sagt, dass Ferndiagnosen schwierig sind und dass man herausfinden sollte, ob es woanders auch so ist. Vielleicht ist der Junge auch noch nicht reif dazu und es ist noch zu früh.

Aber so geht's nicht weiter - eine Veränderung muss her, wenn es nicht schon ganz zu spät ist.

Ich finde toll, wie genau und schön du das Problem beschrieben hast. So sammelt man seine Erfahrungen, leider auch die nicht so schönen.

Ich wünsche dir von Herzen viel Glück!!!

Liebe Grüße

chiarina
 
Frédéric Chopin
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Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, erst mal nur 15 min. Unterricht zu machen, um den Druck rauszunehmen.

Würde ich in diesem Falle auch so vorschlagen!

@ Ella:
Wenn Du den Schüler nicht verlieren willst, würde ich ebenfalls vorschlagen, wenn sich an der Situation nichts ändert, vieleicht der Mutter die restliche Zeit Klavierunterricht zu geben, bis sich der Sohn nach einiger Zeit gewöhnt hat, nicht mehr zu weinen.


Liebe Ella,

es kann leider schon sein, dass an der Situation nichts mehr zu ändern ist. So etwas passiert einfach öfter dann, wenn man zu Hause beim Schüler unterrichtet und wenn dann auch noch die Mutter beim Unterricht dabei ist. Da kannst du gar nichts dafür!

Wenn der Junge zu dir ohne seine Mutter kommen könnte, wäre das vielleicht eine Hilfe. Man muss die äußeren Umstände ändern! Vielleicht befindet sich der Junge in einem Konflikt, weil es besonders in der Rollenverteilung der Lehrerin keine klare Linie gibt. Kinder, je kleiner, desto mehr, brauchen eine absolut klare Linie! Es muss also darum gehen, klarzumachen, wer hier als Klavierlehrerin das Sagen hat. Nicht die Mutter ist dafür zuständig, den Jungen ans Klavier zurückzuholen! Du bist die Fachkraft, nicht sie!

Das geht meiner Meinung nach nur, wenn die Mutter überhaupt nichts mehr mit ihrem Sohn macht, während des Unterrichts am besten Einkaufen geht :) und zumindest in den nächsten Wochen/Monate auch nie mehr mit ihrem Sohn übt!!! Man könnte es ihr als ein Ausprobieren verkaufen, als quasi letzte Chance für dich und ihren Sohn. Ob sie sich daran hält? ......

Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, erst mal nur 15 min. Unterricht zu machen, um den Druck rauszunehmen.

Ansonsten hat TiBi natürlich recht, wenn sie sagt, dass Ferndiagnosen schwierig sind und dass man herausfinden sollte, ob es woanders auch so ist. Vielleicht ist der Junge auch noch nicht reif dazu und es ist noch zu früh.

Aber so geht's nicht weiter - eine Veränderung muss her, wenn es nicht schon ganz zu spät ist.

Liebe Chiarina,

stimme Dir in all Deinen Punkten überein. Auch ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass das dann öfter passiert, wenn man Hausunterricht macht, dass sie sich weigern zu spielen, oder weinen.

Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt, woran das liegt: Vieleicht liegt es daran, dass man dann nicht der Lehrer in der Schule ist, sondern der, der zu ihnen nach Hause kommt und sie bei ihnen zuhaus kein Benehmen zeigen müssen, wie hemmungslos losweinen und einfach aufhören, wenn sie keine Lust mehr haben.

Ich stimme Dir auch in den restlichen Punkten überein. Dasselbe wollte ich auch schreiben, auch mit den 15 Minuten. Kannst Du Gedankenlesen??? :-)

Nur in einem Punkt nicht:
Dass er die nächsten Wochen nie mehr mit ihrer Mutter üben sollte.
Dass sie im Unterricht nicht dabei sein sollte, finde ich vieleicht einen guten Vorschlag, aber mit ihren eigenen Sohn nicht zu üben, auch dann, wenn der Lehrer nicht da ist?

Weiß nicht, ob das unbedingt notwendig ist.

Ansonsten würde ich Ella genau dasselbe raten, was Du ihr empfohlen hast, denn in dieser momentanen Situation ist kein Klavierunterricht möglich, aber Ella den Schüler auch nicht ganz verlieren will.


Ich würde vorschlagen:
1. Den Sohn erstmal in den kommenden Wochen nur 10 bis 15 Minuten unterrichten. (Nur als Übergangsmöglichkeit, dann langsam auf 20 Minuten erweitern)

2. Die Mutter sollte ihren Sohn belohnen, wenn er in den 10 bis 15 Minuten gehorcht und Dich danach fragen, ob Du zufrieden warst.

Wenn ja: Gibt es für den Sohn ein Eis, oder andere Süßigkeit
Wenn nicht: Gibt es nichts
Diese Methode hat bei vielen inmens geholfen.

3. Wenn gar nichts hilft, gib der Mutter zunächst Klavierunterricht (hier hast Du den Vorteil, dass die Mutter auch Klavier spielt) und erst wenn der Sohn soweit ist, kannst Du ihn später Mal unterrichten.

Ansonsten gute Nerven!!!!! @ Ella

Kenne solche Situationen nur zu Gut!

Liebe Grüße, Mario
 
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rolf
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(...)
Kenne solche Situationen nur zu Gut!

da wäre schön gewesen, aus Deinen reichen Erfahrungen zu lesen, wie Du mit vorausübenden Müttern und weinenden kleinen Buben umzugehen pflegst ;)

problematisch ist, wenn Mutti nicht sonderlich viel von der Sache versteht, denn dann kann das häusliche voraus-Erarbeiten des Daumenuntersatzes (Ella hat ja beschrieben, dass bei ihrem Schüler die Frau Mama in diese Richtung schon vorgeprescht ist) auch gründlich schief gehen... kurzum: nach der vorliegenden Beschreibung gibt es drei Probleme: den Knaben, seine Mutter und --- die beiden im Doppelpack.

wenn in dieser Situation überhaupt noch was versucht werden soll, dann mit dem Kleinen 10-15 min allein üben - das muss er abkönnen, sonst ist er einfach noch zu klein - und weitere 20-30 min mit der Mutter dito allein klavierdidaktische Angelegenheiten klären.
 
Frédéric Chopin
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problematisch ist, wenn Mutti nicht sonderlich viel von der Sache versteht, denn dann kann das häusliche voraus-Erarbeiten des Daumenuntersatzes (Ella hat ja beschrieben, dass bei ihrem Schüler die Frau Mama in diese Richtung schon vorgeprescht ist) auch gründlich schief gehen... kurzum: nach der vorliegenden Beschreibung gibt es drei Probleme: den Knaben, seine Mutter und --- die beiden im Doppelpack.

wenn in dieser Situation überhaupt noch was versucht werden soll, dann mit dem Kleinen 10-15 min allein üben - das muss er abkönnen, sonst ist er einfach noch zu klein - und weitere 20-30 min mit der Mutter dito allein klavierdidaktische Angelegenheiten klären.


Nein- So meine ich das nicht!


Nein, das wäre auf gar keinen Fall richtig mit der Mutter 20 - 30 Minuten allein klavierdidaktische Angelegenheiten klären.

So meine ich das auf keinen Fall!

Die Mutter soll keine klavierdidaktischen Anleitungen erhalten, damit sie ihren Sohn beim Üben unterrichten kann,
sondern sie soll Klavierunterricht für sich erhalten, zu ihren eigenen nutzen, ganz unabhängig von ihrem Sohn, solange bis der Sohn soweit ist, Klavierunterricht zu nehmen.

Und vieleicht hat man dann sogar zwei Schüler!

Was ich meine ist, dass die Mutter, wenn sie ein bisschen Ahnung schon vom Klavierspiel hat, lediglich leicht Mal was verbessern kann, wie eine Halbe Note oder Viertelnote genau zählen, aber keine didaktische Aufgaben übernehmen soll
oder sogar mit ihrem Sohn vorausüben soll.

Das kann man widerum auch ruhig der Mutter sagen, dass sie keine Stücke oder Techniken mit ihm vorausüben soll, sondern solche im Unterricht besprochen werden sollte.

Natürlich die Stücke, die im Unterricht besprochen wurden, und beim Hänschen klein wird auch ihre Mutter, die selbst Klavier spielt auch Mal unter Woche seinen Sohn verbessern dürfen.

Ich hoffe ich wurde nicht falsch verstanden.

Gruß, Mario
 
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Nein- So meine ich das nicht!


Nein, das wäre auf keine Fall richtig mit der Mutter 20 - 30 Minuten allein klavierdidaktische Angelegenheiten klären.

So meine ich das auf keinen Fall!

Die Mutter soll keine klavierdidaktischen Anleitungen erhalten, damit sie ihren Sohn beim Üben unterrichten kann,
sondern sie soll Klavierunterricht für sich erhalten, zu ihren eigenen nutzen, solange bis der Sohn soweit ist, Klavierunterricht zu nehmen.

Und vieleicht hat man dann sogar zwei Schüler!

na ja, bislang hat sich ja, wie Ella beschrieben hat, es schon eingespielt, dass die Mutter das Söhnlein zusätzlich unterrichtet (seit Monaten!) - - ob sich das so ohne weiteres beenden lässt, ist fraglich (vielleicht weint der Kleine erneut und bitterlich, wenn es heisst "du brauchst jetzt nicht mehr Klavier lernen") Eine Problemlösung wird die aktuelle bzw. akute Situation berücksichtigen müssen, und noch ist ja nicht geklärt, ob der Kleine tatsächlich noch nicht so weit ist.

und für den Fall, dass sich eine weitere "klavierpädagogische" Nebentätigkeit der Mutter einschleift, kann man zweierlei tun: versuchen, das zu kanalisieren, oder die Flinte ins Korn werfen.

nebenbei: das "allein" bezog sich auf die Situation - in meinem Vorschlag soll der Kleine 10-15 min allein ( = ohne Mutti) unterrichtet werden, danach die Mutti allein ( = ohne den Kleinen)
 
Frédéric Chopin
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na ja, bislang hat sich ja, wie Ella beschrieben hat, es schon eingespielt, dass die Mutter das Söhnlein zusätzlich unterrichtet (seit Monaten!) - - ob sich das so ohne weiteres beenden lässt, ist fraglich (vielleicht weint der Kleine erneut und bitterlich, wenn es heisst "du brauchst jetzt nicht mehr Klavier lernen") Eine Problemlösung wird die aktuelle bzw. akute Situation berücksichtigen müssen, und noch ist ja nicht geklärt, ob der Kleine tatsächlich noch nicht so weit ist.

und für den Fall, dass sich eine weitere "klavierpädagogische" Nebentätigkeit der Mutter einschleift, kann man zweierlei tun: versuchen, das zu kanalisieren, oder die Flinte ins Korn werfen.

Stimmt Rolf, da hast Du Recht!

Das habe ich in Ella's Bericht überlesen, dass die Mutter mit ihrem Sohn vorausarbeitet.

Das sollte man der Mutter auf alle Fälle sagen,
dass sie mit ihrem Sohn nicht vorausarbeiten sollte,
damit er sich nichts falsches angewöhnt und
Neues zunächst im Unterricht besprochen werden sollte.

Gruß, Mario
 
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chiarina
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Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt, woran das liegt: Vieleicht liegt es daran, dass man dann nicht der Lehrer in der Schule ist, sondern der, der zu ihnen nach Hause kommt und sie bei ihnen zuhaus kein Benehmen zeigen müssen, wie hemmungslos losweinen und einfach aufhören, wenn sie keine Lust mehr haben.
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Nur in einem Punkt nicht:
Dass er die nächsten Wochen nie mehr mit ihrer Mutter üben sollte.
Dass sie im Unterricht nicht dabei sein sollte, finde ich vieleicht einen guten Vorschlag, aber mit ihren eigenen Sohn nicht zu üben, auch dann, wenn der Lehrer nicht da ist?

Weiß nicht, ob das unbedingt notwendig ist.

Lieber Mario,

ich persönlich ( man muss das auf keinen Fall!) würde in jedem Fall die Mutter außen vor lassen, auch beim Üben. Das liegt daran, dass ich immer für klare Verhältnisse bin.

In diesem Fall weiß man gar nicht genau, wo das Problem liegt. Also versuche ich, die Einflüsse von außen so zu begrenzen, dass möglichst nur noch ich und der Schüler übrig bleiben :) . Es kann nämlich sein, dass die Mutter beim Üben so einen Stress macht, dass ihr Sohn sich unter Druck gesetzt fühlt und sich dann bei mir verweigert. Ich kann also nicht ausschließen, dass die momentane Situation auch durch das Üben der Mutter mit ihrem Sohn hervorgerufen wird. Um also da absolute Sicherheit zu haben und auch die verlorene Kontrolle wiederzugewinnen, würde ich unbedingt den Einfluss der Mutter so viel reduzieren wie nur möglich. (schon wenn sie nur immer sagt, spiel das jetzt nochmal, nein, das war noch nicht gut,...... kann das äußerst kontraproduktiv sein). Ich bin die Lehrerin, nicht die Mutter!!! Also Übeverbot mit ihrem Sohn, damit ich rauskriegen kann, wo überhaupt das Problem ist.

Ein Grund für Probleme beim Unterrichten im Zuhause des Schülers ist auch die mangelnde Vorbereitung. Wenn der Schüler zum Unterrichtsort gehen/fahren muss, ist die Konzentration eine ganz andere, als wenn der Schüler zu Hause spielt o.ä. und aus Tätigkeiten durch mein Klingeln herausgerissen wird. Das kann so weit gehen, dass es sogar als Störung empfunden wird. Wenn man nicht anders unterrichten kann und hier auch ein Problem liegt, wäre vielleicht eine Möglichkeit, dass die Mutter das Kind 5 min. vorher erinnert, den Wecker stellt oder ich irgendeine Form eines Rituals mit dem Kind ausmache ( das kann man durchaus mit kleinen Kindern besprechen, die sind oft so fit, haben solch klasse Ideen, dass man erstaunt mit den Ohren wackelt :p ).

Ein weiterer Grund ist, wie du auch schon sagtest, die mangelnde Trennung zwischen Privatem und Unterricht. Konflikte zu Hause werden viel eher mit in den Unterricht genommen, weil die Umgebung dieselbe ist. Bei mir zu Hause oder im Unterrichtsraum ist der Schüler der Gast, bei ihm zu Hause bin ich es ............. .

Trotzdem - ich musste im Studium auch bei den Schülern zu Hause unterrichten und es gab keine Probleme. Wahrscheinlich Glück gehabt! :p

Liebe Grüße

chiarina
 
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Ella
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erstmal danke für eure Antworten und die vielen guten Ideen! :-)

Das geht alles in dieselbe Richtung, in die ich auch gedacht habe. Etwas ändern muss sich jetzt in jedem Fall, denn so geht es ja nicht weiter. Ich werde daher in der nächsten Stunde mit der Mutter reden.

Sie ist übrigens beim Unterricht nicht anwesend, das kam vielleicht falsch rüber. Sie ist aber immer in Reichweite und schreitet ein, wenn der Sohn mal wieder total blockiert.

Das Problem ist in erster Linie ihr Vorausarbeiten. Falls der Unterricht weitergehen soll, werde ich es auch zur Bedingung machen, dass sie das erstmal lässt bzw. sich zumindest mit mir abspricht.
Ich vermute auch, dass der Junge durch diese unklare Rollenverteilung einen Konflikt hat.

Auf welchem Niveau die Mutter Klavier spielt, weiß ich nich genau, aber wohl ziemlich gut, sagte sie jedenfalls. Daher erschließt sich mir auch nicht so ganz, warum ich ihr Unterricht geben soll. Wie meintest du das @ Chopin, welchen Nutzen könnte das für den Unterricht des Jungen haben?

Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, erst mal nur 15 min. Unterricht zu machen, um den Druck rauszunehmen.
de facto sind es eh meist nur 15 min Unterricht, der Rest geht fürs Reden/Probleme bewältigen drauf. ;)
Aber vielleicht ändert es ja was, wenn man ganz offiziell nur 15 min macht. Werde das mal der Mutter vorschlagen.

Die Idee mit der "Bestechung" durch Süßigkeiten ist auch gut, aber das macht die Mutter bereits. Wenn Sohn im Unterricht brav war, gibts ein Bonbon. Aber scheint ja auch keinen durchschlagenden Erfolg zu haben. :rolleyes:

Weißt du denn, ob es solche Situationen auch anderswo gibt? Kiga, Schule, Spielgruppen oder sonst im Alltag?
Das habe ich die Mutter schon gefragt, und sie sagte, im Sportverein sei es ähnlich. Zur Schule geht er noch nicht.
Es scheint also nicht nur ein Klavier-Problem zu sein.

Zum Thema Hausunterricht. Ich gebe euch Recht, dass das oft problematisch ist, erlebe das auch manchmal bei anderen Schülern. Sie werden schnell durch irgendwas abgelenkt und meinen außerdem, sich nicht so gut benehmen zu müssen, weil sie ja daheim sind.
Aber leider kann ich daran nichts ändern. Der Unterricht läuft über eine private Musikschule, und wir kommen zu den Schülern ins Haus. Die Musikschule definiert sich hauptsächlich über diesen besonderen Service. ;)

Wahrscheinlich hängt jetzt alles davon ab, inwiefern die Mutter kompromissbereit ist und mit sich reden lässt. Ich habe allerdings Bedenken, dass sie mir das übel nimmt, da sie neulich schon so pikiert reagierte. Und dass sie sich an die Absprachen dann nicht hält.
Besonders problematisch ist es eben, wenn der Unterricht längere Zeit ausfällt. Wenn wir wenigstens regelmäßig jede Woche eine Stunde hätten, hätte ich auch wieder mehr Kontrolle über den Unterricht.

Naja, wir werden sehen...Vielleicht hat chiarina auch Recht und da ist wirklich nichts mehr zu machen.
 

Cembalist
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Hallo!
Du lieber Himmel. So wachsen die Kinder heute auf? Ich komme mir mit meinen 35 Jahren vor, als sei ich direkt dem wilhelminischen Zeitalter entwachsen... Was ich zu hören bekommen hätte, wenn ich als Knabe so einen Zirkus gemacht hätte, möchte ich mir gar nicht ausmalen... Leider bin ich gar kein Pädagoge, aber das ist doch total krank, den Bengel dann auch noch zu fragen, ob die Lehrerin was falsch gemacht hat? Entweder er nimmt sich zusammen, oder das Klavier wird verkauft, basta. Jedenfalls würde ich ihm sagen, daß er sich entweder entschuldigt und zukünftig vernünftig mitarbeitet, oder er sich ne andere Lehrerin suchen kann. Dieses Kind wird doch für den Rest des Lebens verdorben, wenn es niemals Grenzen erfährt. Brrr, und sowas soll kein Einzelfall sein? Mein Beileid all' den tapferen (Klavier-) Pädagogen, die sich dieser absurden Infantentyrannei aussetzen...
Gruß,
C.
 
rolf
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off-topic - - musste gerade herzlich lachen

(...) Ich komme mir mit meinen 35 Jahren vor, als sei ich direkt dem wilhelminischen Zeitalter entwachsen... Was ich zu hören bekommen hätte, wenn ich als Knabe so einen Zirkus gemacht hätte, möchte ich mir gar nicht ausmalen... (...) absurde[n] Infantentyrannei (...)

Hallo Cembalist,
verzeih mir, dass ich über die wilhelminischen Zustände vor knapp 30 Jahren und die Tyrannei der Infanten herzlich auflachen musste :D :D
...ja, die kleinen Spartaner und wohl auch die Wikinger wuchsen unter etwas weniger verweichlichten Umständen auf, und ich glaube, dass der gute alte Harald Blutaxt ziemlich rigoros getobt hätte, wenn sein Nachwuchs zum Streitaxtlehrer Buhuhu gesagt hätte und die entsprechende Mutti den Nachwuchs dafür auch noch gehätschelt hätte - aber das rustikale Leben der Wikinger ist heute nicht mehr so in Mode... hat Vor- und Nachteile :D :D
herzliche Grüße,
Rolf
 
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Wespennest 100
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Eine Kleinigkeit möchte ich aber auch anmerken und zwar aus meiner Rolle der klavierspielenden Mutter heraus:

Meine Tochter ist ja nun schon 9, also 3 Jahre älter. Sie ist auch sehr begabt und das Klavierspielen ist für uns etwas sehr Wichtiges. Meine Tochter hat auch viele musizierenden Freundinnen. Es zeichnet sich folgendes Bild ab:

Entweder stehn die Eltern voll hinter dem Musikunterricht. Das schließt ein, dass regelmäßiges Üben konsequent eingefordert wird. Oder das Kind läßt den Unterricht so lange schleifen, dass die Abmeldung nur noch eine Formsache ist. Die sind einfach noch zu klein, um sytematisch zu arbeiten. Genau wie ich kein Kind in diesem Alter kenne, welches absolut allein verantwortlich für Klassenarbeiten lernen kann.

Wenn meine Tochter dann übt, kann ich gar nicht anders, als ihr den unvollständig vorhanden Fingersatz (vielleicht auch falschen aber besser als gar keinen) vorzugeben. Raushalten ist schlichtweg unmöglich.

Vielleicht mach ich aber auch die gleichen Fehler wie diese Mutter,- aber ich wüßte nicht, wie es anders gehen soll.

Ich vermute eher, dass das Kind ein Verhaltensproblem hat. Mich hat der Vorgang mit der Klingel etwas stutzig gemacht. Aber wie gesagt,- aus der Ferne ist es schwer zu beurteilen.

Gruß Ute
 
fisherman
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Lieber Cembalist, ich gratuliere herzlich zur political incorrectness und schließe mich vorbehaltlos an :D

@ Wespennest: Manno, Ihr "modernen Mütter" macht Euch einfach zuviel Stress mit allem. Meine Tochter begann mit 6 und weder meine Frau noch ich haben jemals irgendetwas vorbereitet, mitgelernt oder sonstwas. Es gab eine einfache Regel: Wir wollen sie üben sehen und auch Ergebnisse hören. Wann und wieviel sie übt, war Ihr vollständig selbst überlassen. Also auch mal 3 Wochen nichts üben und dann wieder eine wilde Phase mit 2-3 h / Tag. Sie hat dann mit der Zeit Ihren eigenen Rhythmus gefunden, der sich natürlich altersgemäß verändert.

Unser "Laissez faire" galt natürlich auch für alle schulischen Dinge. Wieso muss man "mit Mama lernen"? Wieso soll eine Mutter sich das antun?

Kein Druck. Niemals. Aber klare Regeln.
 
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@ rolf: :D

das führt jetzt ein bißchen vom Thema weg und man könnte darüber natürlich unendlich diskutieren, trotzdem:
ich halte von strengen, auf Gehorsam ausgerichteten Erziehungsstilen nicht sehr viel. Was habe ich davon, wenn die Schüler dann Angst vor mir haben und nur noch unter Druck spielen bzw. üben?

Konsequenz muss natürlich schon sein, aber immer mit Wohlwollen. Meine Schüler sollen spüren, dass ich sie als Person wertschätze, auch wenn sie mal Unsinn bauen.
Manche nutzen meine geduldige Art auch aus, klar, und die hab ich dann auch abgegeben, da bin ich einfach nicht die richtige Lehrerin gewesen.
Aber meine anderen (ebenfalls sehr kleinen) Schüler arbeiten wunderbar mit. Neulich sagte mir eine Schülerin: "Wenn die Lehrerin nett ist, dann macht mir auch das Üben Spaß und dann bin ich auch fleißig!" ;)
Ich denke auch, dass man mit Liebe und Geduld mehr erreichen kann als mit Druck.

Und ich hatte als Kind selber das Problem, dass mein Vater - selbst Profi - mir den Spaß am Klavierspielen total verdarb. Er übte immer mit mir, machte mich wegen jedem kleinsten Fehler zur Sau, wusste natürlich auch alles besser als die Lehrerin. :rolleyes:
Das Üben war nur mit Druck und Zwang verbunden, und ich hab darunter sehr gelitten.
Bis die Lehrerin meinen Vater gebeten hat, nicht mehr mit mir zu üben und sich auch sonst zurückzuhalten. Da war bei mir der Groschen gefallen und ich war vom Klavier dann gar nicht mehr weg zu kriegen. :)
 
W
Wespennest 100
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@ Unser "Laissez faire" galt natürlich auch für alle schulischen Dinge. Wieso muss man "mit Mama lernen"? Wieso soll eine Mutter sich das antun?

Kein Druck. Niemals. Aber klare Regeln.

Geht nicht anders,- die 3 in der letzten Sachkundearbeit war mir eine Lehre! ;)
Aber ich gebe zu, es ist etwas stressig, ein zweites Mal in die Schule zu gehen....:D Vielleicht gibt sich das ja noch.........

Ute
 
fisherman
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Ella, natürlich!!! Klare Regeln - kein Zwang, kein Druck - und immer immer wieder: positive Bestätigung. Die darfs sogar mal bei "Unsinn" geben.
Einfach genau so, wie gute Tierhalter Ihre Tiere erziehen.

Ich plädiere a) für Hundeführerschein und b) Elternführerschein! Das ist mein Ernst (naja, so halb...:D)
 
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Ella
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Ella, natürlich!!! Klare Regeln - kein Zwang, kein Druck - und immer immer wieder: positive Bestätigung. Die darfs sogar mal bei "Unsinn" geben.
puh, dann mach ich ja alles richtig! :)
Ich bezog mich auch eher auf den Post von Cembalist.

@ Wespennest: was ist an einer 3 in Sachkunde denn so schlimm? :confused:

Ich sehe es so: Kinder können sehr wohl selbständig lernen und üben, ihrem Alter entsprechend. Aber man muss ihnen auch die Gelegenheit dazu geben. Wenn Mutter ständig dahinter ist und kontrolliert, macht es für die Kinder ja keinen Sinn mehr, etwas selbständig zu tun. Finde das ziemlich fatal.
 
rolf
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Einfach genau so, wie gute Tierhalter Ihre Tiere erziehen.Ich plädiere a) für Hundeführerschein und b) Elternführerschein! Das ist mein Ernst (naja, so halb...:D)

:D !!!
der Faden hier entwickelt ein immenses Unterhaltungspotenzial - - das mag evtl. nicht ganz im Sinne der anfänglichen Frage sein, aber mir gefällt´s :D

egal wie wichtig alles Wohlwollen auch ist: ein gewisses Frustrationspotenzial müssen die Kleinen erwerben - nicht dass so einer später mal, wenn er vom Chef keine Gehaltserhöhung kriegt, greinend einnässt und nach der Mutti ruft... :D
 
 

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