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Mikifan

Mikifan

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HalliHallo ihr Jazzer :cool: !

Ich bin auf der Suche nach guter Jazzmusik für Klavier,
ich denke da so z.B. an Barmusik.
Was für Notenbücher gibt es, die bekannte "Jazz-Oldies" enthalten
oder/ und modernere Stücke zum Selbstimprovisieren?

Danke,
Mikifan​
 
J

jensen1

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Für jeden Jazzmusiker ist das bzw. die Realbook(s) obligatorisch. Dort sind die wichtigsten bzw. häufig gespielte Stücke des Jazz zusammen gefasst. Mit einem solchen Realbook bewaffnet und den entsprechenden Blattspiel- oder Repertoirekenntnissen ausgestattet, ist man auch ein gern gesehener Gast auf Sessions. Die Voraussetzung ist, dass man in der Lage ist Stücke frei nach Akkordsymbolen zu spielen. D.h. man muss die Akkordsymbole in stiltypische Begleitung bzw. Begleitung mit Thema und ggfs. Solo verwandeln können. Wem das zu schwierig ist, der muss auf ausgesetzte Stücke zurück greifen. Welche Ausgaben da zu empfehlen wären, ist mir allerdings nicht bekannt.
 
Montuno

Montuno

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hallo Miki,

Wenn Du zu den fortgeschritten gehörst kann ich dieses Buch empfehlen:

Unforgettable - The Lighter Side of Jazz ISBN 0-7119-7053-X
Ausgabe von Wise Productions, London 1998.
Im Buch steht auch eine Hinweise zu einer Website: http://www.musicsales.co.uk

etwas leichter ist dieses Buch:

It's Easy To Play Jazz - Arranged by Cyril Watters, ISBN 0-86001-142-9
Auch von Wise Productions in London ausgegeben. Das Buch ist schon aus 1976 aber vielleicht noch lieferbar.

Beide Bücher enthalten Jazz Standards für Solo Klavier. Viel Erfolg !
 
Veit

Veit

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In der französischen Zeitschrift (alle 2 Monate) PIANISTE werden regelmässig Kompositionen, also Noten für Klavier von Duke Ellington, Bill Evans, Ray Henderson, MacDowell sowie Scott Joplin oder französische Chansons , z.B. Julien Clerc abgedruckt. Wenn du dich dafür interessierst - das Heft ist nur in Frankreich erhältlich oder über Abo - kann ich mal einige kopieren und dir schicken!
 
G

Glarean

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Ich bin auf der Suche nach guter Jazzmusik für Klavier, ich denke da so z.B. an Barmusik.
Was für Notenbücher gibt es, die bekannte "Jazz-Oldies" enthalten
oder/ und modernere Stücke zum Selbstimprovisieren?

Eigentlich müsste z.B. dieses hier genau das Richtige für dich sein:
https://www.clavio.de/shop/index.ph...061479&listtype=search&searchparam=Susi Weiss

Ich habe mir das Heft mal genauer angesehen - wenn's dich interessiert:
http://glareanverlag.wordpress.com/2009/06/19/neue-arrangements-fur-bar-piano-von-susi-weiss/

Gruss: Glarean


 
hasenbein

hasenbein

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Die zwei abgedruckten Beispiele auf der verlinkten Seite zu "Susi's Bar-Piano" (welch unterirdischer Titel! Das klingt ja wie "Manni's Bier-Tränke"!) klingen leider schon mal scheiße.

Jeder einigermaßen erfahrene Jazzpianist weiß, daß man im Jazz oder jazzverwandter Musik wie "Barmusik" Akkorde nicht so aussetzt.

Links nur den Baß zu spielen und rechts einfach in enger Lage Voicings unter die Melodie zu packen ist ein Klein-Fritzchen-Konzept, das nur in bestimmten Ausnahmefällen funktioniert und zu dünn klingt.

Ein guter Arrangeur hätte sich die Mühe gemacht, dafür zu sorgen, daß wichtige Akkordtöne im Mittelbereich (also ca. d-d') vorhanden sind, damit der Klang satt und voll und "professionell" wird.

Darüber kann auch der Text, der mit auf durchsichtige Art eingestreuten Fachbegriffen dem potentiellen Laienkunden vorgaukeln will, hier habe man es mit hochprofessioneller, ausgefeilter Arbeit zu tun, nicht hinwegtäuschen.

Die Arrangements sind ja lediglich ein Nebenbei-Zusatzverdienst-Projekt einer mittelmäßigen Mucken-Pianistin, mehr nicht.

Man gehe auf ihre Internetseite und höre die Musikbeispiele, dann weiß man Bescheid.

Ich schlage vor, Du bremst Dich mal mit dieser Art von Werbung hier. Danke.

LG,
Hasenbein
 
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hasenbein

hasenbein

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Na gut, ich nehm's zurück, weil heute die Sonne scheint.

Sie klingen einfach nicht gut und nicht professionell. - Besser?

Hast Du denn inhaltlich was zu meiner Kritik zu sagen?

LG,
Hasenbein

P.S.: Im übrigen ist es unter Jazzmusikern normal, sich so auszudrücken. "Sich verspielen" nennt man allgemein z.B. "verkacken". Ich weiß, daß derartiger Slang andernorts nicht üblich ist und werde mich zukünftig mehr zurückhalten. (Voraussichtlich. :-) )
 
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G

Glarean

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Hast Du denn inhaltlich was zu meiner Kritik zu sagen?)
Welche "Kritik" denn??

Du hast doch m.E. einfach den Titel des Heftes nicht verstanden, der da
absolut klar und unmissverständlich lautet: "Bar-Piano".

Aber für dich ist die Autorin eh eine "mittelmässige Mucken-Pianistin",
die zu faul für "Akkordtöne im Mittelbereich" ist, deren Arrangement
einfach "schon mal sche...e" sind, und überhaupt wurden in der Rezension
die Fachbegriffe auf "durchsichtige Art eingestreut".

Was soll man dazu noch "inhaltlich" sagen...

Gruss: Glarean
 
hasenbein

hasenbein

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Ja, stimmt.

Da kann man nicht mehr viel zu sagen, weil es für jeden, der ein bißchen Plan von der Sache hat, klar ist, daß es stimmt, was ich sage.

Wie gesagt, man muß ja nur die Musikbeispiele auf Susis Homepage anhören, um zu wissen, daß ihre Kenntnisse und Fähigkeiten nur sehr mäßig sind.

LG,
Hasenbein
 
hasenbein

hasenbein

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Außerdem, wenn Du auch nur ein wenig Bescheid wüßtest, dann wüßtest Du, daß im Prinzip die gleichen Klavier-Satzregeln für Jazz- wie für "Bar"-Piano gelten und daß "Bar"-Piano ja nur eine vereinfachte, weichgespülte Art von Jazz- bzw. Pop-Piano ist.

Ich gehe mal davon aus, daß Du nicht Arrangeur oder erfahrener Pianist bist, sondern Du bist nur ein Betreiber einer Firma, der hier Werbung macht. Richtig?

LG,
Hasenbein
 
hasenbein

hasenbein

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Ja, vermutlich weist das "etwaige" darauf hin, daß alle genannten Preise freiwillige Spenden sind. :D

Oder Glarean weiß, was für grottige Ladenhüter die angebotenen Hefte sind, und schreibt deswegen das "etwaige" hin. :D

LG,
Hasenbein
 
G

Glarean

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Ja, vermutlich weist das "etwaige" darauf hin, daß alle genannten Preise freiwillige Spenden sind. :D
Oder Glarean weiß, was für grottige Ladenhüter die angebotenen Hefte sind, und schreibt deswegen das "etwaige" hin. :D
Weder noch. Sondern das heisst, dass etwaige Einnahmen
nicht an den Herausgeber, sondern an seine Autoren gehen.

Gruss: Glarean
 
 

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