Klavier für eine erwachsene Anfängerin

  • Ersteller Ersteller flauschtrud
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  • #61
Das sagt noch nichts aus.
Für die Einen ist ein Hobby etwas, das sie davon abhält auf der Straße rumzulungern, Drogen zu nehmen und Omas zu beklauen.

Für Andere ist ein Hobby, auf der Straße rumzulungern, Drogen zu nehmen und Omas zu beklauen.:angst:
 
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  • #62
Für Andere ist ein Hobby, auf der Straße rumzulungern, Drogen zu nehmen und Omas zu beklauen.:angst:
Und für wieder andere eine Berufung. :p

Ich finde, es gibt schon auch noch Zwischenabstufungen zwischen "man macht etwas nebenbei ohne Ambitionen" und "man richtet sein Leben danach aus".
 
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  • #63
Und: Habe ich Platz genug für einen Flügel?
;-)

Es soll auch gute Klaviere geben - so ist mir vor Jahren mal das kleine Blüthner besonders aufgefallen.

Ich wiederhole es gerne:
Jeder - auch blutige Anfänger - sollten sich das bestmögliche Instrument kaufen, welches Bankkonto und Stellplatz ermöglichen.

Hier erübrigt sich jeder Kommentar:

Je besser das Instrument, desto leichter und schneller erreicht man Fortschritte bei der "Arbeit am Klang".
Eine Kiste, die kein klangliches Potential in sich hat, bereitet auf Dauer nur Verdruß.

Wie viel Geld bin ich bereit, eventuell in den Sand zu setzen? Wird meine derzeitige Begeisterung für das Klavierspiel anhalten?

Wenn Du das so siehst, ...

Geld zum Fenster hinausschmeißen, das geht mir gegen den Strich.
Diese meine große Frage war aber schnell geklärt: Es gibt ja Digitalpianos für um die 1000 Euro, diesen Betrag riskiere ich, ohne mit einer Wimper zu zucken.

1.000 € für ein E-Piano sind rausgeschmissenes Geld. Ein gutes E-Piano kostet leider auch das doppelte und mehr.
Aber schön, daß Du einen Tausender riskierst und verbrennen kannst, ohne mit der Wimper zu zucken.
:-D

Ich könnte mir auch einen Fazioli leisten und hab hier ein Yamaha stehen. Wenns günstiger geht ist doch auch super…

So hast Du Deine persönlichen Prioritäten gesetzt. Was auch völlig o.k. ist.

Für die Einen ist ein Hobby etwas, das sie davon abhält auf der Straße rumzulungern, Drogen zu nehmen und Omas zu beklauen.

Auf der Straße herumzulungern, Drogen zu konsumieren und Omas zu erschrecken und zu beklauen sind mir meine liebsten Hobbies!
 

  • #64
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  • #65
Ein interessanter Zugang, auf den kam ich noch gar nicht! Lachhaft wenig.

So gesehen kostet unser neues Yamaha-Klavier YUS5 TA3 gerade 2 Euro am Tag. Wenn wir gemeinsam mit dem Instrument 86 Jahre alt werden … das wird vielleicht die größere Herausforderung!

Umgekehrt rauche ich schon 35 Jahre nicht mehr … wo ist das ganze Geld nur hin?
 
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  • #66
1.000 € für ein E-Piano sind rausgeschmissenes Geld. Ein gutes E-Piano kostet leider auch das doppelte und mehr.
Aber schön, daß Du einen Tausender riskierst und verbrennen kannst, ohne mit der Wimper zu zucken.
Nicht ganz richtig.
a) die TE nutzt das Ding 5 oder mehr Jahre - dann hat es sich gut bezahlt gemacht
b) die TE verkauft das Teil vorher - dann bekommt sie gerade in diesem Preissegment überproportional viel zurück.

Unbenommen: Wirklich brauchbare Digis liegen bei fast dem Doppelten.
 
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  • #67
Wenn man etwas viel benutzt und Freude daran hat, spielt der Preis eigentlich keine Rolle, da braucht man keine komplizierten Rechnungen aufmachen (sofern man es sich natürlich leisten kann).
Umgekehrt ist es immer rausgeschmissenes Geld, egal wie wenig es kostet.
 
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  • #68
Hallo Flauschtrud, ich hab jetzt nicht jeden Beitrag hier gelesen...d.h. du bist noch auf der Suche? Hätte hier ein, ich muss mal genau nachlesen, 7 Jahre altes Kawai ATX200 abzugeben...alles in Ordnung, regelmäßig gestimmt, am liebsten ab Juni. Habe mir zu Weihnachten eine KAWAI Flügel geschenkt :001: Und das Klavier langweilt sich seit dem....
 
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  • #69
Ich hatte mir vor einiger Zeit ein weiteres Hobby in den Kopf gesetzt und einen Kontrabass besorgt. Nach 2-3 Jahren erfolgloser Versuche ist das gute Stück zurück zum Händler gegangen - zum Glück nur gemietet und somit ohne weitere Aufwendungen. Ich bin sehr froh, mir damals nicht gleich das beste Instrument gekauft zu haben, das mein Konto hergegeben hätte. Dieser Rat kommt logischerweise von Leuten, die dem Klavierspiel treu geblieben sind und sich im Nachhinein wünschen, von Anfang an etwas Richtiges gekauft zu haben. Aber das ist im Nachhinein eben leicht gesagt.
 
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  • #70
Ich hatte mir vor einiger Zeit ein weiteres Hobby in den Kopf gesetzt und einen Kontrabass besorgt. Nach 2-3 Jahren erfolgloser Versuche ist das gute Stück zurück zum Händler gegangen - zum Glück nur gemietet und somit ohne weitere Aufwendungen. Ich bin sehr froh, mir damals nicht gleich das beste Instrument gekauft zu haben, das mein Konto hergegeben hätte. Dieser Rat kommt logischerweise von Leuten, die dem Klavierspiel treu geblieben sind und sich im Nachhinein wünschen, von Anfang an etwas Richtiges gekauft zu haben. Aber das ist im Nachhinein eben leicht gesagt.
Ich finde bei diesem Aspekt ist da ein Misverständnis. Die Empfehlung ist nicht, das zu kaufen, was das Konto erlaubt.
Mein Tip ist, sich basierend auf den "vernünftigen Randbedingungen" ein Budgetlimit zu setzen. Dazu gehört auch, ob akustisch oder Digi.
Und dann innerhalb dieses Budgets nach dem besten Instrument zu suchen - und hier das Bauchgefühl einzubeziehen.
Das heisst auch nicht, daß das Budget ausgeschöpft werden muss. Aber eben auch, daß keine 'faulen Kompromisse' gemacht werden. Also z.B. bin blutiger Anfänger und kauf daher das billigste Digi...

Natürlich sind in einem Klavierforum mehr leidenschaftliche Klavierspieler, aber wenn man das ernsthaft macht/machen möchte, gibt es nix besseres, als an einem tollen Instrument die Klänge zu erleben - und das Tag für Tag.
 
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  • #71
Nach 2-3 Jahren erfolgloser Versuche ist das gute Stück zurück zum Händler gegangen - zum Glück nur gemietet und somit ohne weitere Aufwendungen.
Ja, aber du hast in der Zeit Miete gezahlt. Ist die in Summe niedriger als die Preisdifferenz bei Kauf und Verkauf?

Und es gibt ja die Option eines Mietkaufs. Das kann man sich an einem hochwertigen Instrument versuchen und es ggf. ohne weitere Aufwendungen wieder zurückgeben.
 
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  • #72
Und es gibt ja die Option eines Mietkaufs. Das kann man sich an einem hochwertigen Instrument versuchen und es ggf. ohne weitere Aufwendungen wieder zurückgeben.
Das ist in meinen Augen sowieso der richtige Zugang: Null Risiko, Freude am guten Werkzeug, keine Umstände — egal wie es kommt.
 
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  • #73
Ich habe in der letzten Unterrichtsstunde meine Klavierlehrerin zum Thema "Klavier im Mehrfamilienhaus" befragt und sie meinte, dass sie selbst Zeit ihres Lebens in Mehrfamilienhäusern gewohnt hat. Das hat mich zumindest minimal beruhigt 😅

Ansonsten war ich gestern in einem großen Musikkaufhaus hier in der Region, aber das war leider eher enttäuschend. Neben dem kompletten Digitalpiano-Sortiment von Yamaha, Kawai und auch noch ein paar anderen Herstellern gab es genau EIN Akustikklavier (ein Kawai K200 ATX4). Sehr schade... Als ich vor ein paar Jahren mal dort war, gab es definitiv noch viel mehr Auswahl.

Den Klang des Kawais fand ich "komisch", es wirkte irgendwie dumpf (ich bin mir selbst nicht ganz sicher, was ich damit meine, aber mein Wortschatz zur Beschreibung von Klang ist leider eher begrenzt). Mangels Vergleichsmöglichkeiten kann ich natürlich nicht sagen, ob das einfach der berühmte warme Kawai-Klang war, der mir persönlich vielleicht nicht zusagt oder ob sonst irgendwas an diesem konkreten Klavier nicht so gepasst hat. Richtig frappierend war das im direkten Vergleich zum ATX-Klang, der viel heller und klarer klang. Ich denke nicht, dass ich Freude an einem Klavier mit Stummschaltung hätte, bei dem sich der digitale und akustische Klang so extrem unterscheiden.

Was mich dann aber deprimiert hat, war die Tatsache, dass sowohl mein Mann als auch ein mitgebrachter Freund sehr positiv auf den akustischen Klang (im Vergleich zu den ausgestellten Digitalpianos) reagiert haben, ich das alles aber gar nicht so nachvollziehen konnte (Vibrationen, Resonanzen). Fühle mich da gerade eher auditiv behindert... Das lässt mich dann auch wieder an der Sinnhaftigkeit eines akustischen Klaviers (für mich) zweifeln. Alle meine Begleiter sind im Gegenteil zu mir mehr oder weniger musikalisch aufgewachsen.

Ich hoffe, dass ich bald mal die Möglichkeit habe in einer entspannten Situation (kein Unterricht, kein Geschäft) ein akustisches Klavier in einem Wohnraum auszuprobieren. Hoffentlich spätestens beim nächsten Familienbesuch bei meiner Schwägerin.
 
  • #74
Den Klang des Kawais fand ich "komisch", es wirkte irgendwie dumpf (ich bin mir selbst nicht ganz sicher, was ich damit meine, aber mein Wortschatz zur Beschreibung von Klang ist leider eher begrenzt)
Ich unterschreib das sofort.
Das lässt mich dann auch wieder an der Sinnhaftigkeit eines akustischen Klaviers (für mich) zweifeln.
Nein! Lass Dich von dem einen Kawai nicht irritieren! Und schon gar nicht von Deinen Begleitern. Ein dumpferer Klang ist weniger „fordernd“ für den Zuhörer und verzeiht natürlich auch Unsauberkeiten mehr.
 
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  • #75
Das K200 ist ja wirklich eine Referenz … als unterer Bezugspunkt. Das ist eines der günstigen Einstiegsklaviere bei Kawai.

Ein neues Klavier, das "auch nach etwas klingt", hat ein Preisschild von 10.000 bis 15.000 Euro drauf.
 
  • #76
@fisherman Interessant, dass du das auch sagen würdest! Und wirklich schade, dass es keine Vergleichsmöglichkeiten gab.

Nein! Lass Dich von dem einen Kawai nicht irritieren! Und schon gar nicht von Deinen Begleitern. Ein dumpferer Klang ist weniger „fordernd“ für den Zuhörer und verzeiht natürlich auch Unsauberkeiten mehr.

Das war jetzt tatsächlich gar nicht auf den von mir als "komisch" wahrgenommen Klang bezogen, sondern auf den Unterschied zwischen akustisch und digital ganz allgemein und auf die körperliche Wahrnehmung des Klangs. Da habe ich mich dann etwas "taub" gefühlt 🙈

@Austro-Diesel Für solche Vergleiche war das offensichtlich nicht das richtige Geschäft 😅
 
  • #77
Den Klang des Kawais fand ich "komisch", es wirkte irgendwie dumpf (ich bin mir selbst nicht ganz sicher, was ich damit meine, aber mein Wortschatz zur Beschreibung von Klang ist leider eher begrenzt).
So wirkt Kawai auf mich auch.

Was mich dann aber deprimiert hat, war die Tatsache, dass sowohl mein Mann als auch ein mitgebrachter Freund sehr positiv auf den akustischen Klang (im Vergleich zu den ausgestellten Digitalpianos) reagiert haben, ich das alles aber gar nicht so nachvollziehen konnte (Vibrationen, Resonanzen). Fühle mich da gerade eher auditiv behindert... Das lässt mich dann auch wieder an der Sinnhaftigkeit eines akustischen Klaviers (für mich) zweifeln. Alle meine Begleiter sind im Gegenteil zu mir mehr oder weniger musikalisch aufgewachsen.
Lass Dir Zeit! Dein Gehör und Gespür werden sich mit der Zeit immer mehr entwickeln, denke ich aufgrund eigener Erfahrung.
 
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  • #78
Den Klang des Kawais fand ich "komisch", es wirkte irgendwie dumpf ...der berühmte warme Kawai-Klang... Richtig frappierend war das im direkten Vergleich zum ATX-Klang, der viel heller und klarer klang.
War der Moderator aktiviert? (hat das K200 einen?)

Der ATX Klang besteht aus Kawai(!)-Samples. DAS ist der Klang, den Kawai anstrebt. Dieses Klavier hat die also wohl nicht den berühmten Kawai-Klang geliefert. Entweder weil es schlecht intoniert war, oder weil es als kleinstes und billigstes Modell dazu nicht fähig ist. Oder eben der Moderator.

Aber Ferndiagnosen sind schwierig...

PS: Ich habe auch an einem unterdurchschnittlichen akustischen Klavier mehr Freude als an einem Digi.
 
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  • #79
War der Moderator aktiviert? (hat das K200 einen?)
Neeeee, so dumpf war es nun auch nicht 😅

Bei den Klavieren mit digitaler Stummschaltung ersetzt diese ja auch einen potentiellen Moderator.
 
  • #80
Ich denke, dass Kawai seine Instrumente bewusst anders als der Mitbewerb (hier inbesondere Yamaha) "abstimmt", einfach um sich abzugrenzen und die mit dem Mitbewerber Unzufriedenen abzuholen.

Es hilft nur, anderes auch auszuprobieren. Und ruhig auch mal etwas "zu Teures", damit man Bezugspunkte erfährt. Es gibt schon Gründe, warum es auch höherpositionierte Instrumente gibt, die besseren Kawais haben keinen schlechten Ruf (K-500, K-600).

Und vielleicht hat auch ein Anfänger versucht, den Klang dieses K-200 mit der Intoniernadel zu verbessern? Was weiß man schon …
 

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