Klavier für eine erwachsene Anfängerin

  • Ersteller Ersteller flauschtrud
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  • #21
Meine Frau meinte auch immer "das ist es mir nicht wert", "das brauche ich nicht", "ist ja viel zu teuer" usw.

Aber ich habe sie mit etwas Hartnäckigkeit bis zu "ihrem" Instrument geschubst, bis sie beim Spiel zu lächeln begann. Sie liebt diesen schwarzen Kasten, der es schlussendlich geworden ist. — Das war es mir einfach wert und das ist auch heute, nach Jahren, noch so.
 
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  • #22
Meine Frau meinte auch immer "das ist es mir nicht wert", "das brauche ich nicht", "ist ja viel zu teuer" usw.

Aber ich habe sie mit etwas Hartnäckigkeit bis zu "ihrem" Instrument geschubst, bis sie beim Spiel zu lächeln begann. Sie liebt diesen schwarzen Kasten, der es schlussendlich geworden ist. — Das war es mir einfach wert und das ist auch heute, nach Jahren, noch so.
Tja so sind wir Frauen, das zeichnet uns auch aus, trotzdem Kompliment an dich.
 
  • #23
@Tastenscherge Hmm, das besagte Klavier soll von 1985 sein. Meinst du mit "braune Schnur=Materialfehler" dass sich die Schnur durch den Fehler von weiß nach braun verfärbt oder geht es hier um die Ausgangsfarbe des Materials?
Es geht um die Ausgangsfarbe. Früher wurde die braune Schnur verwendet. Die war aber fehlerhaft, deswegen wurde sie Mitte der Achtziger dann durch eine weiße Schnur ersetzt. Einfach oben den Deckel aufmachen und mit der Taschenlampe in die Mechanik leuchten. Und zwar bei den oberen Tasten, also wo keine Dämpfer mehr sind. Da sieht man das nämlich besser. Und kann auch als Laie erkennen, welche Farbe die Schnüre haben.
 
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  • #25
@Austro-Diesel Sehr gut, wenn es da so deutliche Anzeichen gibt für das richtige Instrument!

@Tastenscherge @agraffentoni Vielen Dank, das ist ja dann etwas was ich mir im Zweifelsfall zeigen lassen könnte.
 
  • #26
Ich war gestern bei dem Yamaha-Händler, der unter anderem das gebrauchte U1 anbietet und bin jetzt ehrlich gesagt sehr verunsichert und frustriert.

Er fragte mich direkt nach meiner Wohnsituation und meinte ich solle mir auf keinen Fall ein Silent-Klavier kaufen, da die Klopfgeräusche der Mechanik immer noch so laut seien, dass ich nicht während der Ruhezeiten spielen könne. Wer mir etwas anderes sagen würde wolle mir nur etwas verkaufen.

Das hat mich ziemlich deprimiert und mich viel zu viel über unsere Wohnsituation und Lautstärke im Haus nachdenken lassen. Ich weiß einfach nicht ob ich der Typ bin, der unbedarft laut üben kann im Bewusstsein, dass das ganze Haus mithört. Vor allem nicht, falls sich dann wirklich jemand beschwert. Die Vorstellung mich mit einem Silent-Klavier gegebenfalls "verstecken" zu können hatte mir gefallen, aber wenn das dann effektiv gar nicht funktioniert, ergibt es natürlich auch keinen Sinn dafür mehr Geld auszugeben.

Ansonsten fand ich es wie erwartet schwierig mir in dem Laden eine Meinung zu Klavierklängen zu bilden. Natürlich kann ich einen Unterschied zwischen dem B1 und dem U1 hören, aber genau in Worte (oder Gefühle) fassen kann ich das nicht. War auch schwierig, weil die Klaviere in verschiedenen Raumteilen standen. Das B2 war verstimmt, das B3 stand auch ziemlich weit weg.
 
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  • #27
Diese "Klopfgeräusche" sind so laut, dass man daneben sitzend kein gutes Buch vernünftig lesen oder etwas arbeiten kann. Fernsehen, ja das geht gerade so. Stell dir das als ein leises, dumpfes Trommeln vor. Die Werbefotos mit Kind am Klavier und daneben Mama/Papa glücklich lächelnd mit Lektüre in der Hand sind ein wenig irreführend …

Wir haben ein YUS5 mit Silent-System (TA3). Wenn meine Frau darauf intensiv spielt höre ich nichts im Raum darüber (mein Schlafzimmer) und darunter (Heizraum, Werkstatt). Absolut nichts. Auch im Vorzimmer höre ich bei geschlossener Innenraumtür (zugegebenermaßen eine eher gute Tür) so gut wie nichts. Zur Referenz: Ein Haus aus 1998, also mittelprächtig modern und gut, aber nicht verschwenderisch gebaut. Echtholz-Fertigparkett auf Betonestrich auf Betondecke. Also 08/15-Bauweise im Neubau.

Das Leben in einer Wohnung hat nicht absolut still zu geschehen, haushaltsübliche Geräusche — und dazu zählt eigentlich auch das Musizieren — sind von den anderen Hausbewohnern im Rahmen der Hausordnung hinzunehmen.

Ich höre bei unserem Instrument im Silent-Betrieb absolut nichts, was für Nachbarn lästig oder sogar eine Zumutung sein könnte!

Dieses Thema wird hier im Forum auch immer wieder hochgespült. Nach meinem Eindruck immer auch von Menschen, die selber kein Silent-Klavier benutzen. Es mag sein, dass bei besonders bescheidener Bauweise ein klein wenig des "Gerumpels" zu hören sein könnte, aber dann darf man in solch einem Mietobjekt auch in der Ruhezeit keinesfalls herumgehen, Stühle rücken oder furzen.

Lass dich von Dummschwätzern nicht kirre machen.

Das ist sicher kein Argument gegen ein Silent-Instrument. Vermutlich hat der Händler nur kein passendes Angebot für dich und verkauft dir lieber das, was er vorrätig hat, da war halt gerade kein gebrauchtes Silent-Klavier dabei.

EDIT 1: Geh bitte in einen anderen Laden wo das Personal mehr Empathie aufbringt. Eine unsichere Kundin weiter zu verunsichern, das ist eine ganz schlechte Strategie. Eher könnte man "an die Hand nehmen" und helfen.

EDIT 2: Ein Klaviergeschäft, das verstimmte Instrumente ausstellt, hat irgendwie die Branche verfehlt.


Um eine bessere Einschätzung zu den klanglichen Qualitäten zu bekommen einfach weiter probieren und durchaus auch gezielt zu teure Instrumente miteinbeziehen — dann werden die Abstände einfach größer und erkennbarer. Und klar, mit "Alle meine Entlein" im Einfinger-System gespielt (= ungefähr meine eigene Expertise) wird sich das Vermögen eines Instruments schwer einschätzen lassen.

Die für mich wahrnehmbaren Qualitätssprünge waren bei Yamaha B3/P121 vs. U3 vs. YUS3/YUS5 in einer jedesmal fühlbar "runderen", weniger aufdringlich-nervigen, gefälligeren Klangwelt zu erkennen. Also "Drahtkommode" über "recht ordentlich" bis "gefällig, so muss das klingen". Ein klein wenig kann man dann zu dieser Reihe noch draufsetzen, aber da wird die Luft dann schon wirklich dünn.

Auch ein Blick über den Zaun zu Kawai lohnt sich, die sind eine Spur günstiger und werden klanglich von manchen durchaus gegenüber Yamaha bevorzugt.
 
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  • #28
Da möchte ich mich dem Vorredner anschließen: das Klopfgeräusch eines Klaviers im Silent-Modus kann im selben durchaus Zimmer störend sein - vor allem wenn man sich nicht am Klavier sitzend auf etwas anderes konzentrieren möchte. Aber das ist sehr individuell - deswegen "kann" das so sein, muss aber nicht.
Bei geschlossener Zimmertür hört man diese Geräusche i.d.R. so gut wie nicht, und in anderen Wohnungen eines Mehrfamilienhauses schon mal gar nicht und können somit niemanden stören.

Also klare Aussage: ja, Dein Wunsch nach der Möglichkeit des sich gegebenenfalls "Versteckens" funktioniert grundsätzlich mit einem SIlent-Klavier problemlos. Das entspricht meiner Erfahrung mit den von mir angespielten Silent-Systemen von Yamaha-Systeme Gen 2 & 3, die neuesten Kawai-Systeme als auch das korrekt eingebaute Nachrüstsystem adsilent 2.
 
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  • #29
Am Besten gar nicht spielen, dann störts keinen .
Wenn 95% der Lautstärke durch das Silent weg sind stört es schon mal um 95% weniger.
Schau Dich mal lieber nach nem anderen Händler um .
 
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  • #30
Natürlich kann ich einen Unterschied zwischen dem B1 und dem U1 hören, aber genau in Worte (oder Gefühle) fassen kann ich das nicht.

Wenn man am richtigen Klavier sitzt, muss man Gefühle gar nicht in Worte fassen, sie sind einfach da. Man ist überwältigt, bekommt feuchte Augen, Gänsehaut überzieht den Körper und der Drang es zu kaufen ist übermächtig.
:-)
 
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  • #31
… und man hört die Engel singen — Halleluja!

Hmmm. Das mag auf den einen oder amderen Klavierspieler zutreffen, aber ganz so arg werden die Emotionen bei Anfängern eher selten zuschlagen.
 
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  • #32
Ich glaube, den Händler ergoogelt zu haben. Scheint kein reines Klavierhaus zu sein. Jedenfalls hat der ausschließlich gebrauchte Instrumente und kann von daher gar kein neues Yamaha Silent anbieten. Vermutlich rät er deswegen davon ab. Anscheinend sind die Klaviere auch gar nicht von diesem Musikhaus, sondern von einem Klavierbauer, der der Bruder des Ladeninhabers zu sein scheint.

Dass ein Klavier verstimmt im Laden steht, sollte nicht sein. Kann aber vorkommen. Vielleicht ist es am nächsten Tag schon wieder gestimmt oder kam gerade erst rein.
 
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  • #33
Er fragte mich direkt nach meiner Wohnsituation und meinte ich solle mir auf keinen Fall ein Silent-Klavier kaufen, da die Klopfgeräusche der Mechanik immer noch so laut seien, dass ich nicht während der Ruhezeiten spielen könne.
Gestern Abend habe ich, wie fast jeden Abend, beherzt von 21:45 bis 22:45 Uhr an meinem Silent-Klavier geübt. Mietwohnung in Mehrfamilienhaus, Nachbarn auf allen Seiten, Partner in der Wohnung. Das Klavier ist am 1.2.2021 eingezogen. Seither keine Kommentare zum Silentbetrieb und zum Glück auch keine zum akustischen. Morgens übe ich hörbar ca. 1 Stunde. Es ist ein U1, was ich für unsere Wohnung bzw. das Zimmer angemessen finde.
 
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  • #34
@Austro-Diesel Also, da möchte ich dem Händler gar nichts unterstellen. Der war sehr nett, hat sich Zeit genommen und hat überhaupt nicht versucht mir irgendetwas anderes aufzuschwatzen. Ganz im Gegenteil, er hat mir sogar vom Angebot seiner Kollegen in der Region erzählt, bis hin zu "der X in Y hat gerade ein B3 Silent" 🙈

@Austro-Diesel @Weideblitz @Wiedereinsteigerin38 Bezüglich der Klopfgeräusche hat er sich ja auf den Körperschall bezogen, der über den Boden übertragen wird. Das ist sicherlich sehr individuell und ja sowohl von der Bauweise des Hauses als auch von den Empfindlichkeiten der Nachbarn abhängig. Eine Warnung dahingehend kann ich dann schon nachvollziehen. Auch hier im Forum habe ich schon von Nutzern gelesen, wo sich wirklich jemand über das "Getrommel" beschwert hat.

Aber es gut zu wissen, dass es Häuser gibt, wo man im Stockwerk darunter nichts hört. Unser Haus wurde 2013 gebaut und natürlich hat es eine Trittschalldämmung, aber ich gehe davon aus, dass es die billigste Lösung ist, die in diesem Jahr den Bauvorschriften entsprochen hat.

Ich werde mal ein passendes Werkzeug suchen und meinen Sohn auf den Boden im oberen Stockwerk (Maisonette-Wohnung) hämmern lassen 😅 (und ja, ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob ein Klavier einfach oben stehen könnte, aber das wäre sowohl platztechnisch und klimatisch, als auch wegen der Treppe kritisch)

@Marlene So ein eindeutiger Kaufdrang wäre natürlich wünschenswert 😅

@Tastenscherge Ich denke, du beziehst dich auf das Yamaha 108, das ich anfangs erwähnt hatte. Das verkauft der Sohn (Klavierbauer) über den Shop seines Vaters. Das ist aber nicht der Händler bei dem ich diese Woche war (der hat wirklich auch neue Yamaha-Klaviere inklusive Silent).

Was sagt ihr zu einem B3 Silent (2017, SG2, braun) für 5500€? Zu teuer? Oder nur teuer weil Silent? Neupreis mit SC3 und in schwarz ist 8300€.
 
  • #35
@Austro-Diesel Also, da möchte ich dem Händler gar nichts unterstellen. Der war sehr nett, hat sich Zeit genommen und hat überhaupt nicht versucht mir irgendetwas anderes aufzuschwatzen. Ganz im Gegenteil, er hat mir sogar vom Angebot seiner Kollegen in der Region erzählt, bis hin zu "der X in Y hat gerade ein B3 Silent"
Na da waren wir wohl etwas ungerecht.

Wenn das Haus von 2013 ist, dann muss es einen einwandfreien, akustisch entkoppelten Fußbodenaufbau aufweisen. Thema erledigt.

Und wir reden von einem dumpfen Trommeln, nicht von einem harten Hämmern. Also ähnlich einem Suppenlöffel, der mit etwas Stoff umwickelt ist, kein metallener Hammer!

Und wie schon geschrieben, die mir erinnerlichen Klagen über das Getrommel kamen von Leuten, die gar kein solches Klavier besitzen.

Was sagt ihr zu einem B3 Silent (2017, SG2, braun) für 5500€? Zu teuer? Oder nur teuer weil Silent? Neupreis mit SC3 und in schwarz ist 8300€.
Das Klavier ist 9 Jahre alt und von der vorletzten Generation, kostet 66% vom Neupreis, dann aber auch ohne Neuware-Gewährleistung und Yamaha-Garantie. Eventuell fällst du auch um kostenlose Lieferung und/oder Erststimmung um, sind ja auch gleich ein paar Hunderter.

Sehe ich insgesamt als okay an, aber sicher auch nicht als Schnäppchen. Wenn dir die Farbe so richtig gefällt akzeptabel, aber mir fiele das für 2.800 Euro Ersparnis eher nicht ein.
 
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  • #36
Das B3 Silent gebraucht kommt von Thilo vom Klavierladen. Da ist Transport und Stimmung und Garantie bestimmt mit drin. Vor allem macht man bei dem bestimmt keinen Fehlkauf.
 
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  • #37
Das B3 Silent gebraucht kommt von Thilo vom Klavierladen. Da ist Transport und Stimmung und Garantie bestimmt mit drin. Vor allem macht man bei dem bestimmt keinen Fehlkauf.

Ja, diesmal stimmt's 😉

@Austro-Diesel Hmm, das mit der "vorletzten Generation" hatte ich noch gar nicht richtig beachtet, ich dachte irgendwie es wäre die letzte... Aber SG2 -> SC2 -> SC3 wäre die richtige Generationenabfolge, richtig?

Die Farbe würde schon gehen vermutlich. Würde ich nicht neu kaufen, aber solange es nicht weiß oder sehr helles Holz ist wäre ich für Alternative offen 😅

Aber ja, 66% vom Neupreis kommt mir dann auch sehr viel vor.

Eine andere Frage, die mir noch von meinem Händlerbesuch zurückgeblieben ist: Ich fand die Klaviaturen extrem unterschiedlich, insbesondere zwischen dem neuen B1 und dem gebrauchten U1. Das B1 fühlte sich schwer an, das U1 dagegen eher labberig. Ist das eine Alterserscheinung (liegen ja ein paar Jahrzehnte dazwischen)? Oder vom Modell abhängig? Ist labberig besser als schwer? Oder persönliche Präferenz?
 
  • #38
Selber spiele ich nicht Klavier, daher kann ich dazu nichts sagen. Einfach mehrere derselben Art probieren. Es kann auch an der Regulierung und am Verschleiß liegen.

Meine passabel klavierspielende Frau hat die Spielweise der höherwertigen Baureihen — jeweils bei Neuinstrumenten — durchaus recht klar präferiert.

Der Tenor hier im Forum ist, dass die Klaviere der Baureihen Bx und Pxxx technisch ganz okay sind. Und dass die U1 und U3 gerne und ohne große Abstriche auch von Menschen in musikalischer Ausbildung genutzt werden, klanglich die YUS mit den YUS1, YUS3 und YUS5 noch spürbar etwas drauflegen — "europäischer", "eleganter", "runder" und ganz allgemein ausgewogener klingen. Die Reihe B und P repräsentieren die einfacheren Einsteiger-Klaviere, die der Reihe U sind die "Brot-und-Butter"-Klaviere von Yamaha, die YUS bieten schon "ein wenig Kuchen".

Die noch etwas teurere Baureihe SE mit dem SE132 legt da in gewisser Weise noch eine Schippe "Bösendorfer" drauf, klingt für mich etwas "wuchtiger", "bassiger", durchaus sehr attraktiv. Die Spielweise hat meine Frau aber auch als "schwerer" beschrieben, das mochte sie nicht. Das eher teure SU7 hingegen repräsentierte wieder eher die Yamaha-Traditon des helleren Klanges — aber auch mit ausgeprägter Präsenz — und der spielerischen Leichtgängigkeit.

Instrumente mit Silent-System sind auch zwingend etwas anders justiert (Auslösung), da kann man schon einen kleinen Unterschied zu jenen ohne diesem System wahrnehmen. Das ist nicht schlimm, aber technisch ist das einfach gegeben, manche stört es einfach.

Wie so oft ist vieles auch einfach Geschmackssache.
 
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  • #39
> ??? Klavier für eine erwachsene Anfängerin ???

Diese ewigen, sinnfreien Diskussionen:

Klaviere für Anfänger - Klaviere für Fortgeschrittene

Löffel für Erbensuppe - Löffel für Linsensuppe


Ich kann's nicht mehr hören (resp. lesen) ...

Die einzig zu stellende(n) Frage(n):
Was ist mir etwas wert?
Was kann ich mir leisten?
Beides kann kein kein Forum beantworten.
 
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  • #40
Das B1 fühlte sich schwer an, das U1 dagegen eher labberig. Ist das eine Alterserscheinung (liegen ja ein paar Jahrzehnte dazwischen)? Oder vom Modell abhängig? Ist labberig besser als schwer?
Schwer ist ok, wenn man das mag und genug Kraft in den Fingern hat.
Leicht ist ok, wenn man das mag und fein nuanciert spielen kann.
Lapperig ist schlecht.
Zäh ist ebenfalls schlecht.

Leider sind die Grenzen fließend.

Für Anfänger durfte der Goldene Mittelweg am angenehmsten sein.
 
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