Katze im Sack gekauft?

Guten Vormittag nach Deutschland,

Ich glaube, es wird gut.

Ich habe dem KB eben eine sehr höfliche und möglichst freundliche Mail geschrieben, worin ich mich zuerst für seine Zeit bedanke, und dann drei Optionen vorlege:

1) Austausch, unter der Bedingung, dass ich das Otto Bach nach dem Stimmen auf Kammerton nochmal anhöre - wenn keine groben Unebenheiten vorliegen, zahle ich die Differenz zwischen den beiden Klavieren, bekomme eine neue Quittung und entsprechende Garantie.

2) Wie Nr. 1, aber er versucht, den einen tauben Ton im Bass durch Verdrehen der Saiten zu verbessern, und falls das nicht klappt, ersetzt er die Saiten. Dafür soll er erst einen Kostenvoranschlag machen, und dann zahle ich die Arbeit.

3) Er nimmt das Ed. Seiler zurück und erstattet mir den Kaufpreis - ich bin bereit, von den 1700 Euro beispielsweise 100 Euro für Transportkosten und Zeitaufwand abzuziehen.

Nr. 2 wäre meine liebste Lösung, weil ich dann (a) ein Klavier habe, und (b) der taube Ton behoben ist.

Daraufhin kam soeben sein Anruf, er macht mir die Option Nr. 2, und zwar sagte er: bevor er mit alten Saiten herumexperimentiert, macht er lieber neue und baut sie ein (er hat eine "Saitendrehmaschine" oder wie das sich nennt). Und nun das erfreuliche: ich brauche für die Saiten nichts zu zahlen.

Er ruft mich an, sobald der eine Ton ersetzt ist und die Stimmung auf Kammerton ist. Ich HOFFE, dass das Klavier dann gut klingt, und wir das Geschäft dann endlich abschließen können.

In diesem Sinne: wie man in den Wald hineinruft...

Hoffnungsvollen Gruß,
Mark
 
Hallo Mark,

ich habe das Drama die letzte Zeit mitverfolgt. Ich drücke dir die Daumen, daß du jetzt sagen kannst

...all's well that ends well!
 
An der Mechanik ist keine Beschriftung. Er sagte, das sei für Zimmermann nicht ungewöhnlich.

Stimmt!

Auch präge Zimmermann seine Gussrahmen nicht, aber die Form sei charakteristisch.

Stimmt auch!
Ebenso wie viele andere Details wie die überdimensionierte Seriennummer, die blöde Kufe unten in der Mitte, etc., etc.

Zimmermann war damals DER Massenhersteller und die Zimmermannklaviere wurden unter allen möglichen Namen verkauft.
Ein Fachmann wirft einen Blick auf die Bilder und identifiziert das Instrument sofort als Zimmermann.
Mit den späteren Dietmann aus SA hat das überhaupt nichts zu tun.

Er fühlt sich offensichtlich in seiner Fachkundigkeit hinterfragt, und man spürt es der Familie an, dass sie sich in meiner Abwesenheit schon darüber aufgeregt haben. Stichwort: dicke Luft, die mit einem dünnen Höflichkeitsfurnier überlegt ist. "Wissen Sie, mein Mann ist in der dritten Generation in diesem Geschäft, er müsste eigentlich bescheidwissen - aber bitte, schauen Sie ruhig nach."

Mal ganz ehrlich:
Ich hätte einen Kunden, der alles anzweifelt, was ich ihm sage und nach Beweisen sucht, längst aus dem Laden geschmissen. Wenn mir der Kunde nicht vertraut, dann will ich ihn auch nicht überzeugen müssen und er soll anderswo glücklich werden.
Bei Euch ist die Situation natürlich etwas anders, da Du schon eine Enttäuschung hinter Dir hast und Ihr schaun müsst, wie Ihr Euch irgendwie zusammenrauft.
Die Situation ist für beide Seiten unbefriedigend.


Seine Antwort: wenn die europäischen Forenkollegen solche Experten sind, dann müssten sie eigentlich über Zimmermann bescheidwissen... Ich solle das mal "freundlich" weiterleiten, mit dem Hinweis, "die sollen sich mal etwas am Kopf kratzen, die müssten doch informiert sein".

Man kann nicht alle Namen kennen, die irgendjemand auf irgendwelche Klaviere geschrieben hat. Oft wurden die Instrumenten von Händlern mit eigenem Namen bestellt, oft wurden Sie auch nachträglich umetikettiert.
Der Fachmann erkennt die Instrumente trotzdem.



Was ich noch loswerden möchte:
Den größten Fehler sehe ich darin, dass Dein Verkäufer Dir erzählt hat, dass du mit dem Seiler die nächsten Jahrezehnte Ruhe hast. Das war eine Verkaufs-Lüge.

Eigentlich müsste es aber auch klar sein, dass man für 1700,- Euro kein perfektes Seiler bekommen kann, v.A. nicht inkl. Lieferung, Stimmung, etc.
Ein solches Seiler hat einen Schrottwert von vielleicht 500,- Euro. Dann rechne den Transport zum Händler, die Lieferung zum Kunden, Steuer/MwSt. (keine Ahnung, wieviel das bei Euch ist), dann bleiben dem Kollegen ein paar hundert Euro, um aus dem Schrott-Seiler ein halbwegs spielbares Instrument zu machen.
Ein ordentlich überarbeitetes Instrument mit gespantem Boden, neuen Stegdoppeln, neuem Bezug, komplett überarbeiteter Mechanik etc. wirst Du kaum unter 5000,- Euro finden können.

"What you pay is what you get"
Ziehe von dem gezahlten Betrag die Lieferkosten, die Stimmung, die Steuer, etc. ab, dann bleibt nur der Schrottwert.

Selbstverständlich hätte der Kollege aber dies ganz deutlich zum Ausdruck bringen müssen und Aussagen wie "die nächsten Jahrzehnte Ruhe" entbehren bei solch einem Instrument natürlich jeglicher Grundlage.

Ncihts für ungut!
 
Nichts für ungut, Lieber Klavierbaumeister?

Hast du eigentlich gesehen, dass ich mir mittlerweile große Mühe gegeben habe, auch als Kunde meinen Teil zu tun, damit die Sache zurechtkommt?

Aber gut, graben wir halt den gestrigen Beitrag nochmal hoch, inklusive der gestrigen Galle, die mir schon wieder bis zum Hals steht...

(Und verzeihe, wenn ich meinen Ton etwas würze, aber mittlerweile kocht es in mir.)

Ein Fachmann wirft einen Blick auf die Bilder und identifiziert das Instrument sofort als Zimmermann.

Und ist es auch ein "Fachmann", der in einem Kunden mit einer Verkaufslüge völlig unrealistische Erwartungen an einen ersten Klavierkauf schafft?

Und ist es auch ein "Fachmann", der einmal lügt, aber nie wieder?

Mal ehrlich, KBM, ich habe detailliert zu forschen versucht, was es mit dem Namen Otto Bach auf sich hat, und stoße bei sämtlichen Recherchen auf eine einzige Antwort: billige Massenware von Dietmann, ab 1955.

Was hättest eigentlich du getan, wenn dir ein "Fachmann" ein Otto Bach aus 1920 anbietet, welches angeblich ein Zimmermann ist, aber das steht nirgends auf dem Klavier, und lässt sich aus KEINERLEI Quellen belegen, außer dem "Kennerblick"? Und Otto Bach ist dir NUR als billiges Dietmannklavier bekannt?

Ein zweites Mal blind drauf reinfallen?

Na danke, ich nicht. Wer mich einmal anlügt, dem glaube ich (notgedrungen). Aber ein zweites Mal lasse ich mich nicht anlügen, also frage und forsche ich, bis ich Klarheit bekomme.

Ich hätte einen Kunden, der alles anzweifelt, was ich ihm sage und nach Beweisen sucht, längst aus dem Laden geschmissen.

Alles klar. Schon mal nachgedacht, WARUM der Kunde dich anzweifelt? Hättest du etwa auch das Seiler für 1700,-- verkauft und dem neunmalklugen Querulanten versprochen, seine Enkelkinder würden noch darauf spielen? Na?

Wieso bekomme ich irgendwie den Eindruck, du nimmst hier den KB in Schutz?

Man kann nicht alle Namen kennen, die irgendjemand auf irgendwelche Klaviere geschrieben hat.

Wenn IHR sie schon nicht alle kennt, wie soll ICH als Laie dann erst herangehen?

Der Fachmann erkennt die Instrumente trotzdem.

Da ist er wieder, der Fachmann, der sich aber anscheinend, wenn es darum geht, aus einem alten Seiler nochmal eine schnelle Münze zu schlagen, nicht davor scheut, im naiven Käufer eine völlig unrealistische Erwartung zu schaffen.

Eigentlich müsste es aber auch klar sein, dass man für 1700,- Euro kein perfektes Seiler bekommen kann, v.A. nicht inkl. Lieferung, Stimmung, etc.

Wem genau müsste das klar sein? In erster Linie doch IHM, nicht MIR! ER ist doch der "Fachmann"!

Ich dahingegen war im August ein Neuling, hatte noch nie ein Klavier, wusste weder über Komponenten noch ihre Haltbarkeit noch über Reparaturkosten etwas.

Das einzige, was ich wohl wusste, waren Preise von Instrumenten, die zum Verkauf angeboten wurden, und was die jeweiligen Verkäufer dann versprachen. Das typische ältere Gebrauchtklavier kostet hier in Annoncen und bei Stimmern ca. 800 bis 1200 Euro.

Und genau damit hat er mich ja eingefangen: Ich würde beim Seiler zwar das Doppelte zahlen, aber dafür bekomme ich eben kein durchschnittliches Klavier, sondern ein Instrument eines Premiumherstellers, welches noch Jahrzehnte halten würde.

Was bitte hätte mir hier "klar" sein sollen?

Ein solches Seiler hat einen Schrottwert von vielleicht 500,- Euro.

Und woher sollte ich wissen, dass die ganzen Instrumente, die hier für 800 bis 1200 angeboten werden, effektiv Schrott sind?

Ein ordentlich überarbeitetes Instrument mit gespantem Boden, neuen Stegdoppeln, neuem Bezug, komplett überarbeiteter Mechanik etc. wirst Du kaum unter 5000,- Euro finden können.

Schön, dass mir das jemand jetzt sagt. Nur im kritischen Augenblick meines ersten Klavierkaufs hat mir das komischerweise KEINER der Klavierstimmer und -bauer gesagt, die ich besucht habe. KEINER.


Andersherum wird ein Schuh draus, lieber Klavierbaumeister:

"What you PROMISE for the money, is what I EXPECT for the money."

In diesem Sinne, ich kann nur hoffen, dass ich mit dem ZimmermannOttoBachDingsBumsKlavier besser fahre, damit dies (verdammte) Thema hier endlich abgehakt werden kann, meine Magenschmerzen ein Ende nehmen, und ich mich die nächsten 30 Jahre der Klaviermusik widmen kann.

Ciao,
Mark
P.S.: eins kannst du mir glauben, Fachmann hin oder her: außer wenn es zu einem möglichen Garantieanspruch kommt, gehe ich zu DIESEM Fachmann nie wieder, und empfehle ihn auch nicht weiter. Der braucht mich nicht aus seinem Laden schmeißen - ich gehe ganz von selbst. Selbst das Stimmen, womit er sich heutzutage anscheinend einen Großteil seines Einkommens verdient, kann er sich bei mir getrost an den Hut stecken. Wir sind miteinander durch. Zurechtgerauft, der Ausdruck trifft's.
 
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Hallo Leute,

Ihr redet aneinander vorbei.:rolleyes:

Mark, ich kann Deinen Frust spüren, aber man kann den Beitrag von KBM auch anders lesen.

KBM, die 1700,- sind in Südafrika 2.500,- Wert, soweit ich mich erinnere. Damit relativiert sich die Lage wieder, und wenn (so wie ich das gemacht hätte) aller Aufwand in die technische Spielbarkeit investiert worden wäre, dann würde man solch ein Klavier auch in Österreich oder Deutschland bei Klavierhändlern um etwa diesen Preis vorfinden. Es hätte Schrammen und die Politur wäre dem Alter entsprechend abgestumpft, und vermutlich hätte es einen unbedeutenden Resonanzbodensprung. Aber alles in allem ein Klavier, dass noch viele Jahre gut spielbar ist.

Marks Seiler hingegen wurde außen überholt - also das Kabinett abgeschliffen und frisch lackiert, alle Messingteile aufpoliert - was für sich genommen schon einen Großteil der Instandsetzung auffrisst. Hier blieb schon deshalb nicht viel für die technische Seite übrig.

Meine Skepsis ist immer noch nicht vom Tisch, ob das Bach (Zimmermann) nicht doch auch irgendwo gravierende Mängel hat. Es kostet um 200 Euro mehr (eig. 300) also 2.800 Euro nach unserem Geld. Da ist nicht viel Unterschied. Gibt es der Händler schon deshalb etwas günstiger ab, damit er sein schlechtes Gewissen beruhigt? Wurde das Kabinett aufgefrischt? Was sind die Gründe?

Fakt ist: Es wurden die Hammerköpfe erneuert - das bedeutet, die waren komplett hinunter, wie auch der Tastenbelag vermutlich bis zum Holz durchgespielt war. Ich würde mir die Gegenfängerleder, Fängerfilze, Garnierungen etc. wirklich gut ansehen, und mich nicht vom schneeweißen Hammer blenden lassen.

LG
Michael
 
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Hallo Michael,

Du hast recht, ich habe KBM (bewusst) selektiv zitiert, weil mir die Galle etwas übergegangen ist. Bitte entschuldigt das.

Nochmal zum Zimmermann-Otto-Bach: die alten Hammerköpfe, zumindest die aller-obersten 6 Stück, habe ich gesehen. Die waren an der Spitze (oder wie auch immer der Anschlagpunkt heißt) praktisch durchgewetzt, und die Schultern waren teilweise recht schief, ich vermute vom vielen Nachfeilen.

Ich habe mich selber gefragt, warum die Hämmer und Tastenbeläge ersetzt wurden, und habe, in der Erwartung, dass die Mechanik verschlissen sei, die Bewegung der Stoßzungen am Nussleder (im Moment der Auslösung) genau beobachtet - mit Auge, Ohr und Fingerspitze. Es war, soweit ich das verstehe, am Zimmermann WENIGER Rupfen, Reiben, Klemmen usw. zu spüren als an meinem Seiler. Die ganze Bewegung ging glatter vonstatten. Auch der Zustand der Bändchen (insbesondere der Bändchenleder) sah besser aus. Die Gegenfängerleder (also das Teil an der Nuss?) und die Fängerfilze erstaunten mich schon fast durch ihr (für mich) gutes Erscheinungsbild, zumindest relativ zu meinem Seiler. Die Garnierungen habe ich nicht angeschaut, aber werde das Tastenspiel beim Probespielen (nach der Stimmung) mal anschauen. Aber ich schrieb dir ja neulich schon: am Tastenspiel stören wir uns relativ wenig, dazu sind wir gar keine ausreichend guten Spieler.

Also mir scheint wirklich, WENN die Hämmer und die Tastenbeläge wegen Verschleiß ersetzt wurden, dann hat die Mechanik vom Zimmermann diesen harten Dienst recht klaglos verrichtet. ODER aber ich sehe den Verschleiß nicht, weil mein Auge von meinem Seiler noch viel schlimmere Dinge gewohnt ist. Wie dem auch sei, mir scheint, der Tausch zum Zimmermann ist eine ordentliche Sache.

Eine andere Möglichkeit wäre: die Tastatur wurde eventuell anderweitig beschädigt (nicht etwa wegen Verschleiß), und deswegen neu belegt?

Neue Hämmer hatte mein Seiler ja sogar schon (vermutlich in den 80er Jahren) bekommen - wenn man das als Maßstab der Beanspruchung und Abnutzung des Instruments nimmt, nehmen sich die beiden Instrumente nicht soviel.

Nun, ich warte ab, wie das ZimmermannOttoBach nach der Stimmung klingt, und hoffe auf ein gutes und zügiges Ende der Angelegenheit. Dass ich kein perfektes Klavier erwarten kann, ist klar. Aber letztlich habe ich lieber ein Klavier in redlichem Zustand von einem damaligen Massenfabrikant, als ein heruntergekommenes Premiuminstrument.

Ciao,
Mark
 
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Schade, irgendwie hast Du meinen Beitrag komplett in den falschen Hals bekommen. :sad:
Das bedauere ich sehr, v.A. da mich das Schreiben des Beitrages auch Zeit gekostet hat, in der ich z.B. auch besser ein neues Bass-Stegdoppel hätte anfertigen können. ;-)


Schön, dass mir das jemand jetzt sagt. Nur im kritischen Augenblick meines ersten Klavierkaufs hat mir das komischerweise KEINER der Klavierstimmer und -bauer gesagt, die ich besucht habe. KEINER.

Ich erinnere an einen Beitrag von Flip noch VOR dem Kauf:

Also entschuldige, woher soll jemand das wissen, der das Instrument nicht gesehen/gespielt hat. Es scheint so, dass das Instrument viel rumgekommen ist, da kann ja wohl nach 80 Jahren die Frage nach Lagerung und Gerneralüberholung erlaubt sein. Wenn alles toll funktioniert, würde der Händler das K sicher nicht für 1700 raushauen. Ich hab ja bloß gemeint du sollst vorsichtig sein...

Für diesen Kommentar musste sich Flip schon ordentlich Schelte abholen.
 
[vom Ersteller gelöscht]

Begründung: was hier stand, war ein ziemlich emotionaler, persönlicher Ausbruch meinerseits (ob fein provoziert oder nicht, sei mal dahingestellt), der aber schlussendlich zum eigentlichen Thema nichts sachliches beiträgt. Also weg damit, im Interesse einer De-eskalation.
 
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[]

Mark, nun komm mal wieder runter. Das wäre aber undankbar....:(

((Wir sind es allerdings gewöhnt, dass ab und zu mal jemand (für ein paar Tage) Abschied nimmt und sind auch nicht nachtragend, wenn er/sie es sich anders überlegt...:)))
 
Jou, Mark;

Setzt Dich in eine kuschelige Ecke, mach ein Fläschchen Pinotage auf und wenn Du zum Pinkeln vor die Haustür gehst (Männer machen sowas manchmal:D), dann denk an den elendigen Klavierverkäufer.

Und dann trinkst Du noch ein zweites Fläschchen auf die netten Leute hier - ganz besonders auch auf Fips! - und grinst Dir eins.

Cheerioh!

Mann, bin ich froh, wenn dieser Albtraum zu Ende geht - wir leiden doch alle mit!
 

Ich erinnere an einen Beitrag von Flip noch VOR dem Kauf:
[...]
Für diesen Kommentar musste sich Flip schon ordentlich Schelte abholen.

Ich hatte nach Meinungen von Klavierbauern gefragt. Und ich hatte hier vor kurzem geschrieben: keiner der HIESIGEN KLAVIERBAUER hatte mir etwas zum altersentsprechenden Zustand der Klaviere gesagt.

Flip ist weder Klavierbauer, noch ist er Südafrikaner. Aber plötzlich, nach etlichen Wochen, gräbst du (ausgerechnet!!!) seinen Beitrag aus.

Schon merkwürdig.

Ich werde mir in aller Wahrscheinlichkeit am Ende dieser Woche das ZimmermannOttoBachDingsBumsKlavier holen, und dann sehen, wie ich damit zurechtkomme. Damit ich den armen Klavierbauer (und mich selber) nicht weiter strapaziere.

Mark

[EDIT, 9.12.2009: meine (teilweise provozierten) Ausbrüche bereinigt und de-eskaliert, möglichst nur sachliche Punkte stehengelassen.]
 
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Thats style! But not the one i like...:confused:

@ Fips7: Sorry - ich habs tatsächlich verwechselt... Fips, Flip, Flips, Flups - gar nicht so einfach, das alles...:lol:
 
O Weh, au weia.

Ich versuche hier an meiner analogen Internetverbindung, einen Beitrag zu erstellen und zu editieren, und bevor ich annähernd fertig bin, stehen schon drei Antworten im Forum. (Das spricht für's Forum, aber ist schwierig.)

@ gubu: undankbar will ich keineswegs sein. Im Gegenteil!

@ allerseits: zwischen Fips und Flip unterscheide ich SEHR wohl. Das fällt nicht sonderlich schwer.

Es tut mir leid, die Sache macht mir unheimlichen Stress. @ Fischerman: den zweiten Pinotage habe ich längst geöffnet, aber irgendwann hilft auch der beste Rotwein nicht mehr weiter.

Ich habe den Eindruck, man läuft einen langen Weg, um sich im Internet zu informieren, und ist am Ende genau dort, wo man vor drei Monaten angefangen hat: man ist ein Anfänger, der keine Ahnung hat, und verlässt sich darauf, dass die Profis einen nicht über's Ohr hauen.

Ciao,
Mark
 
Mann, bin ich froh, wenn dieser Albtraum zu Ende geht - wir leiden doch alle mit!

Ojeoje Fisherman, ich glaube das Alles hat den Mark ganz schön fertig gemacht. Der weiß ja nicht mehr was er glauben, sagen, denken oder fragen soll. Der hat jetzt so ne kurze Zündschnur, da kannste nicht so schnell weglaufen wie der hoch geht.

Aber ich kann ihn da schon verstehen, er hat sich das alles ganz anders vorgestellt.

[]
Mark, nun komm mal wieder runter. Das wäre aber undankbar....:(

Das Stimmt Mark, alle, und ich meine wirklich alle hier, wollten Dir helfen.


Ich hätte einen Kunden, der alles anzweifelt, was ich ihm sage und nach Beweisen sucht, längst aus dem Laden geschmissen. Wenn mir der Kunde nicht vertraut, dann will ich ihn auch nicht überzeugen müssen und er soll anderswo glücklich werden.
Bei Euch ist die Situation natürlich etwas anders, da Du schon eine Enttäuschung hinter Dir hast und Ihr schaun müsst, wie Ihr Euch irgendwie zusammenrauft.
Die Situation ist für beide Seiten unbefriedigend.

KBM schreibt ja bereits, dass es bei Dir eine etwas andere Situation sei. Allerdings hatte ich zeitweise das Gefühl, als würde Dich Dein KB bald vor die Tür setzten, so klang es schon bald.

Aber es scheint, als kommt ihr Final ja noch zu einem Ergebnis.

Böse hat es KBM aber sicherlich nicht gemeint, dass kann man deutlich erkennen.


Ihr redet aneinander vorbei.:rolleyes:

Mark, ich kann Deinen Frust spüren, aber man kann den Beitrag von KBM auch anders lesen.

Michael leidet von allen sicherlich am meisten mit Dir, weil er das Gefühl hat, Dir den Kauf empfohlen zu haben. Muss er aber meiner Meinung nach nicht, da er immer davon ausgegangen ist, dass der KB in SA ein guter und angesehener Klavierbauer ist, der die Leute ehrlich über das Instrument aufklärt. Und aus der Ferne ist es mehr als schwer eine Rat zu geben.


Meinst du jetzt Fips oder FLIP? Ich werde das Gefühl nicht los, hier immer verwechselt zu werden... 8) :D

Da muss ich in Zukunft auch aufpassen, Flip und Fips das hat man schnell verwechselt.

Und ich werde eure kostbare Zeit nicht weiterhin in Anspruch nehmen, und nehme (mit Dank für alle wertvollen Beiträge) Abschied.

Mark
Ich denke, zu dem Zimmermann ist alles gesagt. Jetzt bist Du dran das Richtige für Dich zu tun.

Kann sein, das Du mit einem neuen Yamaha einen besseren kauf gemacht hättest, es hätte aber auch andersherum sein können. Da steckt man nie 100%tig drin. Aber, aus Schaden wird man klug.

Mark, take your time, mach erstmal klarschiff und dann sagste uns was Du gemacht hast.

Bis dahin, Deine Freunde

P.S. Hast Du gesehen wie viele Hits Dein Klavier hier hat???
 
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P.S. Hast Du gesehen wie viele Hits Dein Klavier hier hat???

Nein, das war mir nicht aufgefallen.

Ich nehme das als interessierte Teilnahme dankbar hin, und melde mich bald wieder, spätestens nach Lieferung des Zimmermann.

Bei allen, denen ich zu nahe getreten bin, entschuldige ich mich aufrichtig.

(Zumal ICH derjenige bin, der in einem anderen Forum den "Foren-Knigge" zum guten Umgangston geschrieben hat.)

Seht es mir bitte nach. Die Sache nervt ungemein.

Ciao,
Mark
 
Mark;
Ich habe den Eindruck, man läuft einen langen Weg, um sich im Internet zu informieren, und ist am Ende genau dort, wo man vor drei Monaten angefangen hat: man ist ein Anfänger, der keine Ahnung hat

Das ist nur die normale Lernkurve - ab jetzt gehts wieder bergauf - und zwar höher als der letzte peak!
 
Seht es mir bitte nach. Die Sache nervt ungemein.

Wir sehen es gerne nach (wenn Du ein Kistchen Pinotage herschickst:D). Wir hier können uns relativ entspannt beim Klavierkauf zurücklehnen, weil alleine im Forum so viele Fachleute unterwegs sind, die den "Schaden" dann schon VERLÄSSLICH richten. Du aber stehst ziemlich alleine in Pretoria und hast nur den Steinway-Mann...
 
Hallo, Freunde,

Tut mir leid, was hier oben abgelaufen ist. So ganz unprovoziert waren einige meiner Reaktionen sicher nicht, aber als Threadersteller und Fragender sollte man sich besser im Griff haben.

Ich habe also oben etwas aufgeräumt, die elektronischen Porzellanscherben weggekehrt, und bedanke mich für alles Verständnis.

//Mark schickt Fisherman ne virtuelle Kiste Pinotage//

Die Hoffnung stirbt zuletzt - konkret die Hoffnung, diesen Thread positiv abschließen zu können, sobald ich das ZimmermannOttoBachPianoForteDingens ;) nach der Stimmung probegespielt habe.

Ciao,
Mark
P.S. Das Gehäuse vom Zimmermann zeigt weit weniger Reparturarbeiten als das vom Ed Seiler. Das legt die Vermutung/Hoffnung nahe, dass mehr Geld für das Richten der Innerein zur Verfügung stand.
 

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