Herr Prof. Beurmann (?) ist mit seinen Cembali halt irgendwie hängen geblieben.
Right.
Dr. Andreas Beurmann weilt leider schon seit April 2016 nicht mehr unter uns. Er war seit ca. 1955 mitsamt seiner Frau Heikedine auf Auktionen etc. unterwegs, um wie besessen (Hammer-) Klaviere und Cembali zu sammeln.
Sie spendeten (weil wohl Bude voll ... ) ihre riesige Sammlung, damals an die 200 Instrumente, ca. in 2000 dem Hamburger Kunst- und Gewerbemuseum (ggü., dem Hauptbahnhof, sehr sehenswert). Provisio: das Museum müsse ihnen einen eigenen Sammlungsraum bauen. Das Museum realisierte dies, indem sie für m.w. mehrere Millionen einen weiteren Sponsor fanden, der ihnen das Überbauen des Innenhofs mit einem Glasdach bezahlte.
Sie hörten dann aber nicht auf, weiter zu sammeln, zu viel spaß machten ihnen wohl die Auktionsbesuche... Sie hielten sich auf ihrem Schloss im Holsteinischen einen eigenen Klavierbauer, der ihre Sammlungsstücke fit hielt.
Von Andreas Beurmann gibt es (min.) zwei große Bildbände, in denen er Cembali und Hammerklaviere vorstellt, mit großer Emphase und Sachkunde. Unglaublich sehens- und lesenswert für die Möger uralter Instrumente.
Die Kohle für diese Sammelei kam wohl über Jahrzehnte durch extrem erfolgreiche Hörspiele, wie die von ihm erfundenen "Drei Fragezeichen" - die er auch selber mit bespielte.
de.wikipedia.org