Ich brauche Motivationshilfe!

  • Ersteller des Themas Marlene
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Liebe Marlene, dann tut mir leid, dass Du Ironie nicht ohne Smiley verstehst.
 
Genug der Wattebausch-Dutzi-Dutzi-Ratschläge!
Marlene, offenbar hast Du weitaus weniger Talent zum Klavierspielen als zum Malen. Ich frage mich also, warum Du Deine Energie nicht in etwas steckst, was Du nach eigenem Bekunden gut kannst. Der Gestank von Leinöl? Ja und? Gewöhn' Dich dran, oder nimm' eine andere Substanz, oder zeichne!
Klavier? Vergeudete Energie, vergeudete Zeit. Du hast es drei Jahre mit großem Bohei ohne nennenswerten Erfolg probiert. Aufhören!

Ohne Witz, so viel Müll in einem Posting, kann echt nur von dir kommen. Wie kannst du es wagen, Marlene hier mit so einer Demotivationswalze zu überfahren.

Deine Beleidigungen empfinde ich als eine bodenlose Frechheit. Ich möchte dich mal im echten Leben treffen! Ich schließe jede Wette ab, dass du da das Schandmaul nicht aufbekommst!

@Klavirus: und was Marlene in der Öffentlichkeit teilt, und wo sie sich versucht Rat oder Motivation zu holen, steht dir jawohl ganz und gar nicht zu, zu beurteilen, geschweige denn, zu bewerten. Halt dich einfach raus, wenn Leute etwas posten, was dir nicht in deinen vernebelten Kleingeist passt.

Ihr beiden seit wirklich das allerletzte, was man an Beleidigungen und Demotivation benötigt. Im Internet den Cowboy machen, ist das allerletzte!
 
@ Schmickus: Nach zweieinhalb Jahren am Klavier, ohne Instrumentalerfahrung, ohne musikalische Vorbildung, im Erwachsenenalter (=das Leben auch noch um die Ohren) etc. finde ich Marlenes Stand völlig normal. Was soll die Feststellung, sie hätte kein Talent. Ganz schön frech, mein Lieber! Magst du uns vielleicht deinen Maßstab verraten? Was spukt dir vor? Das sechsjährige Kind, das mit drei am Klavier begonnen hat, die Eltern beide Profimusiker, ein Aufwachsen voller Musik, Übeanleitung ständig verfügbar? Aber auch hier wäre doch nach drei Jahren keine Chopin Etüde zu erwarten? Zumindest wäre das Kind dann weit überdurchschnittlich.

Kurzum, nach noch nicht mal drei Jahren darf man doch noch mit einem Clementi Allegro Satz kämpfen. Nur nicht die Flinte ins Korn schmeißen. Das gehört dazu. Hat ja niemand behauptet, dass es einfach wäre ein Instrument zu erlernen. Manchmal artet das in Schwerstarbeit aus. Blödes Hobby! :-)

Liebe Grüße, Sesam
 
@ Schmickus: Was soll die Feststellung, sie hätte kein Talent.
... Manchmal artet das in Schwerstarbeit aus. Blödes Hobby! :-)

Liebe Grüße, Sesam

Liebe Sesam, ich schrieb "weitaus *weniger* Talent als zum Malen" und bezog mich auf Marlenes eigene Aussage. Übrigens bewahrt auch großes Talent nicht vor Schwerstarbeit.
Übeerfolg: Wenn das Üben in den letzten drei Jahren nur ansatzweise so konsequent gewesen wäre wie die zelebrierte öffentliche Nabelschau ...
 
In Anbetracht einiger Wendungen hier (und woanders) möchte ich etwas klarstellen bevor noch in eine andere Richtung ausgekeilt wird.

Wegen der Terzen in der Sonatine: versuch mal, nicht in Terzen zu denken, sondern in aufsteigenden Sekunden. Also - wenn ich die Stelle richtig in Erinnerung habe - e - cd - hc - ah - ga ......... . Das kannst du erst mal so üben, dass du auf e lange wartest, dann in aller Ruhe die Sekunde cd spielst, auf d wieder wartest etc..

Wenn es Probleme gibt, so auch bei dieser Stelle, dann bekomme ich für mich nachvollziehbare Anleitungen wie ich damit umgehen soll. Durch weiter oben möglicherweise ungeschickte Ausdrucksweise meinerseits möchte ich nicht den Eindruck erwecken es gäbe möglicherweise Defizite im Unterricht. Die ging es allenfalls bei mir.

Schmickus, vielleicht setzt Du Dich lieber ans Klavier oder schaust Dir das Spiel an (ist da nicht heute was gegen Polen?!) anstelle Dich hier über Dinge zu wundern die Du nicht lesen willst. Lies sie nicht, ist doch ganz einfach!
 
Ich glaube, hinter diesen Frustrationen steckt die übliche Problematik des erwachsenen Einsteigers. In zwei Worten: Ungeduld und übersteigerte Erwartung an sich selbst.

Der Erwachsene geht das Klavierlernen so an, wie er bisher erfolgreich durch 's Leben geschwommen ist: Systematisch, zielbewusst, konzentriert und hochmotiviert.

1. Es wird ein gutes Instrument angeschafft - hier sind es sogar zwei.
2. Es wird ein guter Lehrer engagiert.
3. Es wird nach Anleitung intensiv richtig geübt.

Also eigentlich ist alles richtig gemacht worden.

Dazu kommen dann noch soft skills wie Konzertbesuche, Fachliteratur, Internetrecherche, mindestens ein Forum mit Musikliebhabern und so weiter und so weiter. Man lebt Musik in seiner Freizeit, in jeder Beziehung, auch in freundschaftlichen Kontakten. Abgerundet wird das Ganze dann noch von der Beethovenbüste auf dem Klavier und dem Porträt von Bach an der Wand im Musikzimmer.

Und jetzt schlägt die Falle zu: Wenn dies alles nicht in einigermaßen überschaubarer Zeit Erfolge zeitigt, wird der sonst so erfolgreiche Erwachsene ungeduldig, sehr ungeduldig. Er ist es gewohnt, für ein Investment auch belohnt zu werden. So funktioniert es ja auch sonst immer, im Leben und im Beruf. Wer gut und viel arbeitet, hat in der Regel auch Erfolg.

Und wer gut und viel übt, wird auch als Erwachsener ein Musikinstrument erlernen. Nur das hohe zufriedenstellende Niveau, das beruflich, finanziell und gesellschaftlich erreicht wurde, das ist auf dem Instrument kaum mehr möglich. Leider.
Wer im Zuge seiner Instrumentalkarriere einen sehr elaborierten Musikgeschmack entwickelt hat - und das ist ja etwas Schönes - muss leider feststellen, dass die Fertigkeiten auf dem Instrument da nicht mithalten können. Das ist normal.

Wie Du siehst, Marlene, neige ich nicht zum Schönreden. Ich habe als Fünfziger erst angefangen zu zeichnen, und vielen gefallen meine Cartoons. Mir selbst ist aber glasklar, dass das, was ich mir eigentlich vorstelle, ich nicht mehr erreichen werde.

Ich hab 's nahezu drangegeben. Ohne Bedauern.

CW
 
Aber diese Signatur passt doch so hübsch zum launigen selbsternannten Rächer der Witwen und Waisen. Diese Klarheit. Diese Eleganz. Dieser Stil. Unnachahmlich. Dazu fehlt mir jegliches Talent.
 
CW, bis auf Beethovens Büste und Bachs Portrait ist das schon recht treffend.

Deine Cartoons gefallen mir übrigens auch!

Und jetzt lese ich Deinen Beitrag noch einmal in aller Ruhe durch.
 

Lieber CW,

mir ist erst jetzt klar geworden, dass die Cartoons von dir selbst sind. Mir gefallen sie auch sehr!

Wie auch dein Beitrag! Nur bei einem Punkt bin ich mir nicht sicher und sehe da erhebliches Verbesserungspotential:

I
3. Es wird nach Anleitung intensiv richtig geübt.

In der Unterrichtsstunde schon, aber zu Hause? Ich habe Marlene anders verstanden. Wenn am Anfang der Sonatine der zweite Ton oft falsch gespielt wird, ist aus meiner Sicht das Übetempo zu schnell und Marlene sagt ja selbst, dass es ihr schwer fällt, so zu üben wie ihr Klavierlehrer mit ihr übt und empfiehlt. Auch das Wort "treffen", dass du, liebe Marlene, häufig benutzt, zeigt, dass da etwas nicht stimmt. Der entsprechende Finger liegt ja schon da, also gibt es nichts zu treffen, allerdings scheint das Problem zu sein, dass die Finger nicht wie der Kopf wollen. Dann mach doch aus der Sonatine mal für zwei bis drei Wochen ein Nocturne. :) Spiele so unendlich langsam, dass du Zeit hast, die Terz vorauszufühlen, dass du spürst, wie die Energie beginnt, in den entsprechenden Finger zu fließen. Mach die Hand weich und schmiege dich an die Tasten, führe in aller Ruhe den Arm mit, mach dich frei. Entschleunigung ist angesagt, kennst du "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Nadolny? :) Es wäre auch möglich, mal den Rhythmus außer acht zu lassen (nur noch über klatschen, sprechen etc. realisieren) und nur noch die Intervalle hören und die Finger vorausfühlen, in dem Tempo, in dem das klappt.

Das alles ist keineswegs Kritik an deinem Klavierlehrer, sondern genau das Gegenteil: wenn zwei das Gleiche sagen, wirkt's vielleicht besser. :D:D:D

Liebe Grüße

chiarina
 
Wenn ihr nun einen Streit, getragen von flachem Beleidigungs-PingPong, vom Zaun brechen wollt. In dem Irrglauben, dieses wäre mit mir leicht, erreicht euch lediglich Enttäuschung.

Nicht einmal dies gelingt euch. Es reicht nicht einmal für eine einfache Beleidigung, die mich erreicht.
 
Haha, Deine Antwort beweist das Gegenteil, wau, wau!
 
Ihr wollt doch hoffentlich wohl nicht aufhören? Das Scharmützel steckt ja noch in den Kinderschuhen....

CW
 
K., laß einfach mal Deine obsoleten Kommentare. Konzentrier Dich auf die obligatorischen. Tip von mir: ist 'ne reine Konzentrationssache! :lol:;-)
 
1. Bezüglich Schmickus' und meines Ratschlags, liebe Leute: Von "paradoxer Intervention" habt Ihr noch nicht gehört, ne? Eurer Meinung nach muss man, wenn man A will, geradewegs auf A zumarschieren, ne?

2. Marlene hat es weiter oben selber eingeräumt: Ihr KL reißt sich den A... auf, damit sie weiterkommt, und gibt ihr die geilsten Tipps und Aufgaben - sie hält sich zu Hause aber nicht dran und verhält sich im Grunde wie ein Kind statt wie ein vernünftiger Erwachsener. Sie hat in der Tat kein "Mitleid" oder Dutzidutzi verdient, sondern mal eine klare Ansage.
 
@Nils: laß Dich einfach nicht weiter provozieren ;)
 
Schon klar, Hasi... im nächsten Leben werd' ich wirklich Klavierlehrer...! ;)
 
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