Fragen zur Klavier - und Tastenreinigung

  • Ersteller des Themas trigger
  • Erstellungsdatum
T

trigger

Dabei seit
15. Feb. 2013
Beiträge
42
Reaktionen
0
Hallo,
Wir haben unserer neues Klavier (epiano) wegen Platzmagel in unserer Wohnung im Schlafzimmer stehen.
Im Schlafzimmer gibt es bekanntewrweise immer eine größere Menge an Staub und Flusen die durch die Luft wirbeln und dann anschliessend leider auch auf dem Klavier bzw. den Tasten landen.
Das Klavier hat zwar eine Klappe aber ich vergesse doch manchmal leider diese zuzuziehen.
Welche Möglichkeiten gibt es darüberhinaus noch dass das Klavier nicht zu schnell zustaubt.
Oder anders gefragt : Wie kann ich die Tastatur am besten reinigen ?
Auch damit dann dabei nix kaputt geht.
Gibt es spezielle Staubsauger (oder Aufsätze für normale Staubsauger) um zwischen den Tasten zu saugen oder ähnliches ?

Danke,
trigger

P.S.: Ich weiss nicht ob das hier der richtige Bereich ist.
Daher den Thread evtl verschieben.
 
S

Styx

Guest
einfach ganz normal sauber machen - Staub wischen etc. :D

Viele Grüße

Styx
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
22.463
Reaktionen
21.764
Das Klavier hat zwar eine Klappe aber ich vergesse doch manchmal leider diese zuzuziehen.
Da das Zuziehen der Klappe immer noch der beste Schutz ist und ich solche Vergesslichkeiten ebenfalls pflege, hier ein Tip, was ich für mich zur Abhilfe "entwickelt" habe:
"Kreuze den Weg, den Du danach gehst" :D

Sprich: Was machst Du in der Regel unmittelbar nach dem Klavierspielen? Angenommen, Du gehst aus dem Schlafzimmer, dann hänge dir ein Schild "Klappe" an die Tür. Nach 3-4mal zurücklaufen hast Du es bereits eingeprägt und das Schild wird überflüssig. :) Alternativ einfach einen Zettel über den Ausschalter legen.

Zum Staubsaugen zwischen den Tasten halt eine ganz normale Fugendüse aufsetzen.
 
T

Tastenfreak

Dabei seit
3. Nov. 2012
Beiträge
41
Reaktionen
1
Hallo trigger!
Wenn es nur Staub ist: Swiffer Staubmagnet (ist immer in meinem Studio - auch für Mischpult, Schlagzeug,...)

Bei gröberer Verschmutzung -> Benutzerhandbuch.
 
fisherman

fisherman

Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.121
Reaktionen
9.245
Hi Trigger, für die Polyesteroberflächen hat Thomann einen Reiniger, der Fett (Fingerabdrücke) ratzfatz entfernt und der wirklich gut antistatisch ist. Sieht aus wie Wasser, funzt aber prima. Ansonsten: OHNE DRUCK abstauben.
 
Marlene

Marlene

Dabei seit
4. Aug. 2011
Beiträge
13.575
Reaktionen
10.777
Hallo Fisherman, hast Du mal einen Link für mich oder einen Namen? Bei denen sieht man ja vor lauter Reinigern nicht mehr den Wald vor lauter Bäumen... :shock:
 
fisherman

fisherman

Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.121
Reaktionen
9.245
Gerne: Thomann Piano Care

Wenn hier ein Chemiker unterwegs ist - würde mich echt mal interessieren, was da drinnen ist. Materialwert vermutlich 2 Cents. Aber es funzt prima.
 
Marlene

Marlene

Dabei seit
4. Aug. 2011
Beiträge
13.575
Reaktionen
10.777
"Das Instrument bleibt staubfrei". Schön wäre es! Bei uns wirbelt derzeit massenhaft Staub herum und ich könne jeden Tag die Straußenfedern über den Lack gleiten lassen - am besten zweimal. In der Nähe wird ein Gebäudekomplex abgerissen und der Staub kommt überall rein.

Danke, Fisherman, den Reiniger gibt es doch bestimmt auch im Klavierfachgeschäft, denn das Porto ist ja bei einer Bestellung im Internet teurer als der Reiniger.
 
klaviermacher

klaviermacher

Dabei seit
26. Apr. 2008
Beiträge
8.053
Reaktionen
3.297
Marlene und Fisherman,

Polyester = Kunststoff
Es ist Kunststoffreiniger. Das Zeug, was man auch für den Bildschirm etc. verwendet kann man bedenkenlos für polyesterte Klaviere nehmen und tut den Dienst (wirkt Antistatisch etc.).

LG
Michael
 
fisherman

fisherman

Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.121
Reaktionen
9.245
Marlene, das bleibt natürlich NICHT staubfrei, aber eine Verbesserung ist schon sichtbar. Haupteffekt ist aber die kinderleichte Entfernung der Fett-Fingerprints auf Korpus und Tasten. Bestell Dir doch gleich 5, 6 Stück. Die kannste beim Flügel brauchen. Das Zeug ist eine Thomann-Eigenmischung und m.W. so nicht im normalen Handel.
 
Tastist

Tastist

Dabei seit
22. Jan. 2013
Beiträge
222
Reaktionen
1
Man sollte unterscheiden zwischen dem Schmutz der entsteht, wenn man mit den Fingern über die Tasten geht, und Staub usw., welcher durch die Luft fliegt.

Aus eigener Erfahrung: Katzenstreu auf Mineralbasis ist auch sehr sehr eklig mit den feinen kristallienen Ablagerungen. Von Tierhaaren allgemein ganz zu schweigen :roll:

Den durch die Luft fliegenden Staub entferne ich durchaus per Staubsauger: Saugerrohr in die hohle Hand nehmen (bitte keine Sauereien vermuten :D ), und damit über die Tastatur streichen. Durch die Handhöhlung entsteht ein knackiger Unterdruck, der den Staub auch ohne "Feindberührung" aus den Ritzen zieht.

Ansonsten ein paar Tipps aus dem Fotografenhandwerk:

-> Rasierpinsel bzw. Puderquast, ungebraucht natürlich. Dazu eine sog. "Klistierspritze" Damit holt man so ziemlich alles an Krümelchen usw. auch noch aus den kleinsten Ecken heraus. Wichtig: Klistierspritzen unbedingt OHNE innere Talkumbestäubung nehmen ...


Wenn es um den Schmand auf den Tasten geht, der durch den Fingerabrieb entsteht: da reicht auch bei regelmäßiger Anwendung TFT-Reiniger. Wenn sich erstmal eine Dreckschicht angesammelt hat, ist es umso schwerer zu entfernen.

Tipp: Fingerspitzen vor dem Spiel mit 99% Isopropanol aus der Apotheke abreiben, dann haftet die entfettete Haut besser auf den Tasten als auf jeder noch so hochtrabend genannten Pseudo-Elfenbein-Beschichtung, und die Tasten bleiben länger sauber. Hinterher Hände mit Handcreme einreiben, fertig.
 
Moderato

Moderato

Dabei seit
5. Jan. 2009
Beiträge
4.044
Reaktionen
2.377
Gerne: Thomann Piano Care

Wenn hier ein Chemiker unterwegs ist - würde mich echt mal interessieren, was da drinnen ist. Materialwert vermutlich 2 Cents. Aber es funzt prima.

Ich weiß auch nicht was da drin ist, aber wenn es Wasser mit einem Tropfen Tensid wäre, dann würden vermutlich alle Aussagen zu dem Produkt stimmen.
Gerade probiert, Finger in die Butterdose und dann Finger auf den Lack. Feines dünnes Microfasertuch, nass gemacht in einer Schale mit Wasser und ganz wenig Spüli und kräftig ausgewrungen eingeschlagen in einem Handtuch. Damit kann man den Fettfleck ohne Druck wegwischen. Normalerweise mache ich das ohne Spülizusatz (...und ohne Finger in der Butter):D
 
fisherman

fisherman

Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.121
Reaktionen
9.245
Tipp: Fingerspitzen vor dem Spiel mit 99% Isopropanol aus der Apotheke abreiben, dann haftet die entfettete Haut besser auf den Tasten als auf jeder noch so hochtrabend genannten Pseudo-Elfenbein-Beschichtung, und die Tasten bleiben länger sauber. Hinterher Hände mit Handcreme einreiben, fertig.
Da habe ich genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Entfettete Tastatur + frisch "entfettete", trockene Finger vom Rasierwasser = Rutschbahn. Entfettete Finger und ungereinigte Tastatur allerdings funzt prima ;-)

Natürlich ist es am besten, den Staub wegzusaugen oder OHNE DRUCK wegzuwischen. Sobald aber "normale" Finger irgendwas berühren, klebt der Staub an dieser Stelle und dann ist nix mehr mit Saugen. M.E. Ist daher das Entfetten im Spielbereich (Tastenklappe, Notenpult, etc) das Wichtigste. Alles andere ist "normal" - Staubwischen/saugen halt...
 
Marlene

Marlene

Dabei seit
4. Aug. 2011
Beiträge
13.575
Reaktionen
10.777
Danke, Fisherman, für den Tipp.

Saugerrohr in die hohle Hand nehmen (bitte keine Sauereien vermuten :D

Alles schon dagewesen, inklusive „Schnitzelwerk“ am edlen Teil. Ein „Kobold“, der böses dabei denkt.... :D:D

Schmand auf den Tasten? Wenn man sich nach dem Herumfingern in der Vollmilchschokolade oder sonstwo die Hände wäscht kommt der doch nicht zustande.
 
Tastist

Tastist

Dabei seit
22. Jan. 2013
Beiträge
222
Reaktionen
1
Spontan hätte ich gesagt, dass Alkohol in welcher Form auch immer, Kunststoffe spröde machen kann.
 
fisherman

fisherman

Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.121
Reaktionen
9.245
Ich verwende seit Jahrzehnten Glasreiniger zur Generalreinigung von Arbeitstischen und auch Lackflächen im Büro, ebenso für die Kunststoffgehäuse von Druckern, für Tastaturen usw. Lediglich bei den Geräten habe ich nach sehr langen Zeiträumen (10 Jahre +) eine geringfügige, völlig unerhebliche Oberflächenveränderung festgestellt (nicht bei Tischen usw), was aber bei der Halbwertszeit HEUTIGER Elektronikteile unerheblich sein dürfte. Ansonsten KEINERLEI Negativ-Erfahrung!

Nur: An Flügel oder Klavier gehe ich damit TROTZDEM nicht ran. Keine Ahnung, weshalb ;-)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
 

Top Bottom