Frage zum Digitalpianokauf? Hier bist Du richtig!

  • Ersteller des Themas Pflaume
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Peter
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Bechsteinfan
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dann hättest Du erwartet, dass sie das Digi trotzdem testen?
Natürlich nicht. Das war ja nur ne überspitzte Zahlenjongliererei. Dass man immer noch mal alles übersetzen muss. :008:

Andererseits sagen wir immer den Interessenten hier: Probier das Instrument aus, hör es Dir an
Genau!
Ich finde, viele Sachen an einem Instrument lassen sich nicht objektiv berechnen. Das geht im Anwendungsbereich los und hört bei persönlichen Vorlieben nicht auf.
Das eine auf Platz eins, das andere auf Platz zwei... macht für mich überhaupt keinen Sinn.
 
Martin49
Martin49
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Natürlich nicht. Das war ja nur ne überspitzte Zahlenjongliererei. Dass man immer noch mal alles übersetzen muss.
Ironie muss sitzen. Der durch Übertreibung unterstellte unüberlegte Formalismus ist schlichtweg am Bericht nicht ablesbar.

Ich finde, viele Sachen an einem Instrument lassen sich nicht objektiv berechnen. Das geht im Anwendungsbereich los und hört bei persönlichen Vorlieben nicht auf.
Das eine auf Platz eins, das andere auf Platz zwei... macht für mich überhaupt keinen Sinn.
Das war keine TÜV-Zertifizierung nach DIN B 234-883728X.

12 Leute haben die Instrumente nach einem Kriterienkatalog bewertet, und am Ende gabe es eine Rangliste nach durchschnittlicher Bewertung. Wenn 20 Clavios ein paar Flügel durchprobieren und die meisten am Ende den S&S oder den Bösendorfer am liebsten haben - ergäbe das auch keinen Sinn? Fände ich übrigens ein nettes Projekt.

Gemessen wurde nur, was messbar ist: maximale Lautstärke, lautest und leisest mögliche Töne, Stromverbrauch.
 
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Annaklena
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Das bringt jetzt aber überhaupt nichts mehr, weil das persönlich wird. Es geht doch aber um Digitalpianos. :001: Ich kenne den Test von Stiftung Warentest nicht, aber ich habe mich früher auch immer gern nach diesen Tests gerichtet. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern zum Beispiel. Und ein Digitalpiano ist eben auch eine elektronische Maschine.

Natürlich kommt es immer auf die Kriterien an, und die können sehr unterschiedlich sein. Deshalb habe ich mir gefühlt Tausende von Videos auf YouTube angesehen und das Internet nach Seiten durchforstet, die seriöse Reviews abgeben. Dabei bin ich zum Schluss meistens bei Merriam Pianos mit Stu Harrison hängengeblieben:
Mittlerweile haben die so viele Videos online, zu praktisch jedem Modell, das es auf dem Markt gibt, dass man sein eigenes Lieblingsmodell da sicher auch findet. Und Stu Harrison macht so kenntnisreiche Reviews, dass da sicherlich kein Stiftung-Warentest-Bericht mithalten kann.

Was er immer noch nicht besprochen hat, ist "mein" VPC1. Da musste ich mich woanders umsehen. Aber ansonsten würde ich mich schon eher auf Stu Harrison verlassen als auf einen nur geschriebenen Bericht.
 
Annaklena
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Nix Aua. :003: Schreiben ist mein Beruf, aber bei Klavieren ist es besser, das zu hören und live zu erleben, auf was es ankommt. Natürlich kann auch ein geschriebener Bericht gewisse Informationen vermitteln, aber wenn Du das mit einem Video von Stu Harrison vergleichst, siehst Du da nicht auch einen kleinen Unterschied? :005:
 
H
hulk66
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Hallo zusammen,

ich bin quasi Jungfrau in diesem Forum und würde mich über Empfehlungen von Euch freuen. Ich möchte für meinen Sohn (17) ein neues Piano kaufen - vorzugsweise ein Digitalpiano. Er spielt schon ein paar Jahre, ist also durchaus fortgeschritten.

Warum ein Digitalpiano? Primär aus rein logistischen Gründen. Sollte er in 1-3 Jahren ausziehen, möchte ich das er das Instrument auch mitnehmen kann und dieses auch ein paar (studentische) Umzüge einigermaßen schadlos überstehen kann. Das sehe ich bei einem >250kG Upright Piano nicht gegeben.

Weiterhin haben wir uns diese Woche auch zwei Silent Pianos von Yamaha (b3 sc2?) und Kawai (k300 atx?) angehört - und der Klang hat mir ehrlich gesagt überhaupt zugesagt. Wenig Wärme, klirrend, blechern. Das Üben würde ich zuhause schlicht nicht ertragen.

Der Händler hatte auch noch ein gebrauchtes Zimmermann (Z3-116?) da. Dieses klang deutlich besser. Aber nicht besser als die weitaus günstigeren Digitalpianos von Kawai (CA59 oder 79) oder Yamaha (CLP 745).

Für die meisten klingt das sicher nach Blasphemie und ich sehe auch ein, dass ein analoges Instrument und die investierte Handwerkskunst eine gewisse Sinnlichkeit aufweist, welche eine Elektronik nicht mitbringen kann. Ich entschuldige mich also für meine Kaltherzigkeit ;-)

So, warum habe ich dann also weder das Kawai, noch das Yamaha gekauft? Die verdammten Dinger sind einfach zu klein. Die Knie von Junior (194cm) gehen einfach nicht unter den Spieltisch. Frustrierend!

Ich suche also ein Digitalpiano für einen großen Menschen mit gutem Klang und guter Mechanik. Leider findet man selten Angaben zur "Beinfreiheit". In einem anderen Thread habe ich vom Kawai NV5S gelesen - hört sich eigentlich genau nach dem Richtigen an, liegt aber schon etwas oberhalb dessen was ich ausgeben möchte. Habt Ihr andere Vorschläge?

Ich hoffe, diese Frage geht hier so in Ordnung. Vielen Dank im Voraus
 
Peter
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Bechsteinfan
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Wie wäre es mit einem Stagepiano, z.B. dem Kawai MP11? Da kann man die Beinfreiheit beliebig einstellen.
Will man zu den Kopfhörern auch noch "richtigen" Klang, bieten sich Nahfeld-Monitore an.
 
S
Sunshine Yellow
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Das NU1X. Ebenfalls "echte" Klaviermechanik aber digitale Klangerzeugung und deutlich günstiger als das NV5. Ich hab grad mal gemessen: zwischen Boden und Unterkante Spieltisch sind es 64 cm.
 
 

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