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Das von dir genannte P-S500 würde ich auf jeden Fall anspielen.

Weitere gute Stage Pianos:
Yamaha P-525
Yamaha CP88
Nord Piano 5
Roland FP90X
Roland RD2000, das allerdings schon paar Jahre auf dem Markt ist.

Die Tastatur solltest du auf jeden Fall selbst mal ausprobieren.
 
Hallo,

ich werfe mal das Kawai ES920 in den Raum. Ich zumindest finde es klasse.
Bzgl. Kopfhörer solltest du unbedingt die Kopfhörer testen. Ich hatte mir mal diverse Kopfhörer zum testen an Digi-Pianos in unserem großen Musikhaus vor Ort geben lassen und fand die Unterschiede schon enorm. Und da waren wirklich welche dabei die dann einfach fürchterlich klangen bzw. den Originalton sehr stark veränderten.

Gruß, Axel
 
Wie ist es denn mit dem Casio PSX-7000? Das wird ja so gelobt. Hat mir mal in der Nase gesteckt aber inzwischen will ich mehr.
Mein Eindruck:
Es hat eine Tastatur, die sich für mich gut kontrollieren lässt und wirklich erfreulich leise ist bei den Nebengeräuschen. Sie ist aber sehr leicht gewichtet. Das muss man mögen, vor allem, wenn man ansonsten noch auf anderen Tastaturen spielt, die deutlich schwerer gewichtet sind.

Mein erster Eindruck der Piano-Klänge über die eingebauten Lautsprecher war gut, besonders bei den kleinen Treibern. Über meinen eigenen Kopfhörer getestet, den ich auch zuhause am Digi verwende, gefiel mir im Detail dann nur aber immerhin ein einziger Klang, der nach der Bezeichnung wohl ein Steinway aus New York ist.
 
Hallo @Tim99 ,

aus meiner Sicht: Finger weg vom P-S500. Das gilt genauso für P-125a, P-225 etc., d.h. alle Geräte, die die GHS oder GHC-Tastatur haben.
Hintergrund: Diese GHS (GHC) Tastatur ist sehr leicht gewichtet (sehr ähnlich den aktuellen Casio-Tastaturen; die älteren Casio-Tastaturen waren für den Preis top und den Yamaha-GHS (Einstiegstastaturen) deutlich überlegen, das ist leider m.E. nicht mehr so).
Zu der leichten Gewichtung kommt noch, dass die Tasten bei GHS/GHC hinten keine richtigen Gelenke mit Scharnieren haben, sondern an einer verbindenden Kunststoffleiste angegossen sind, d.h. bei jedem Tastendruck wird Kunststoff "verbogen/gebogen". Zwar scheint das einigermaßen haltbar, es gibt nicht mehr Reparatur-Threads oder -Videos als zu anderen Tastaturen, aber mit der Zeit werden die labbriger, obwohl es Hammermechaniken sind. Anfangs wird die Hammermechanik durch die Federwirkung des Kunsstoffgelenkes ncoh mehr unterstützt, das lässt mit der Zeit nach. Ausgesspielt ist die Mechanik zu weich.

Wenn Yamaha, dann ab P-515/P-525 oder CP88.
Ansonsten, wie schon genannt: Kawai ES-520 oder ES-920 (haben unterschiedliche Tastaturen!) oder noch das MP-7SE.
Roland am ehesten

Für NordPiano gilt, dass die gute Klänge haben (ist natürlich wie bei allen Geschmackssache), die Tastaturen sind nicht die allerbesten; immerhin hat das GrandStage eine Kawai-Tastatur verbaut.

Gruß und viel Spaß beim Anspielen und Erfolg bei der Suche,
Tobias
 
Vielen Dank schon mal Euch allen! Das hilft mir ungemein weiter.
aus meiner Sicht: Finger weg vom P-S500. Das gilt genauso für P-125a, P-225 etc., d.h. alle Geräte, die die GHS oder GHC-Tastatur haben.
Das klingt hart, aber genau deswegen frage ich ja auch. Ich werde das natürlich mal ausprobieren müssen. Aber das P-S500 hat glaube ich schon ein paar Alleinstellungsmerkmale, die es für mich sehr interessant gemacht haben. Es soll ja in erster Linie nicht meinen Flügel ersetzen, sondern eher ein Spaß-Instrument zum abwechslungsreichen Üben sein. Und die Lern-Funktion (für meine Kinder) sowie die umfangreichen Instrumente und Rhythmen klingen ja erstmal gut. Und vor allem auch das gute Zusammenspiel mit der Yamaha-App.

Frage an die Yamaha-Kenner: Hat man mit jedem Smart-Pianist-kompatiblen Yamaha-Piano den Zugriff auf alle Instrumente und Rhythmen? Oder sind es z.B. beim P-S500 mehr als beim P-525? Also mit anderen Worten: Wären die Funktionen des P-525 bei angeschlossener App bis auf das Lernen identisch mit denen des P-S500?

Das P-525 wäre dann auf jeden Fall auf meiner Ausprobier-Liste.
 
@Tim99

Generell SmartPianist o.ä.:
Jedes Instrument kann quasi ein Subset aller Features von SmaertPianist und das kann SEHR unterschiedlich sein:

- speziell zum CP88
"SmartPianist" oder Pendants zum Aufnehmen. Soweit mir bekannt, gibt es da nix für das CP88.
Das hat auch keine Lautsprecher und es sieht sehr technisch aus.

P-S500 vs. P525: Tastatur GHS vs. AdvantGrand-S
Die Tastaturen sind sehr unterschiedlich. Lt. Papier und Specs sollte das P525 die DEUTLICH bessere Tastatur haben.
Das P-S500 : Es ist das Einzige von Yamaha mit StreamLights. Mehr Show und Smart und weniger Wert auf Tastatur.
 
Ich hatte gestern die Gelegenheit, von Yamaha das P-S500, und das P-515 sowie von Nord das Piano 5 und auch ein recht gutes Kawai zu spielen. Das Kawai hat mir vom Spielgefühl subjektiv nicht so zugesagt. Mag daran liegen, dass ich mein Leben lang fast ausschließlich auf Yamaha-Instrumenten gespielt habe. Insgesamt haben mich aber leider alle Tastaturen nicht so wirklich umgehauen. Die vom 515 war noch die beste, aber auch die war deutlich unterhalb der von meinem C3 Flügel.

Nord Piano 5:
Macht optisch richtig was her und der Klang gefiel mir auch gut. Tasten ok, aber mehr nicht. Wenn ich die nötige Spielkunst hätte, um die Features auszunutzen, wäre das was für mich. Mit einem Setup mit Drum-Computer usw. Aber davon bin ich leider noch meilenweit entfernt. An meinen aktuellen Bedürfnissen geht das dann schon etwas vorbei. Schade ;-)

Yamaha P-515 (kaufen würde ich das 525, aber das war nicht da):
Die Tasten waren ganz gut. Immer noch kein echtes Klavier, aber von den getesteten war es mMn die beste. Ansonsten aber weder so cool wie das Nord, noch mit den Features vom P-S500. Hat seine Stärken also in einem Bereich, für den ich eigentlich schon den Flügel habe,

Yamaha P-S500:
Ich bin hin- und hergerissen. Die Features sind schon richtig cool. Die Tendenz geht zu diesem Gerät. Vor allem, weil meine Kinder mit den Features richtig viel Spaß hätten. Nebenbei ist es auch das günstigste Gerät. Aber warum bauen die da keine vernünftige Tastatur ein? Wirklich schade.
 
@Tim99
Dann könnte Roland noch ein Versuch wert sein.
 

Hallo Ihr lieben!

Ich brauch nun mal Hilfe.
Töchterchen (15) hat ein P-45 und ist definitiv herausgewachsen. (Ich hatte es ursprünglich für mich zum Klimpern gekauft, dann wollte mein Nachwuchs plötzlich Unterricht und es macht viel Spaß, ihr zuzuhören).

Nun wollten wir ein akustisches Klavier mieten und hatten auch schon einen Termin für die Lieferung.

Was soll ich sagen - es passt nicht durch´s Treppenhaus (ein kleines Yamaha M5J) und man nahm uns auch jede Hoffnung, dass es auseinandergebaut den Weg in die Wohnung finden könnte. (Das ganze, obwohl ich vorher Bilder von der Treppenhaussituation gezeigt und per Mail geschickt hatte).

Tochter traurig und ich leide mit dem Kinde.

Uns wurde nahegelegt, anstatt dessen ein Digitalpiano nehmen.
Ich würde lieber (zunächst) eines mieten als kaufen, da es dann schon was "vernünftiges" sein sollte. Ein gebrauchtes Digitalgerät wollen wir eher nicht kaufen.
Wir wohnen in der Nähe von Krefeld/Düsseldorf.

Hat vielleicht jemand Tips a) welches Piano in Frage kommen könnte und b) vielleicht sogar eine Empfehlung für ein Geschäft?

Es muss keine Spielereien haben. Es sollte nur einem akustischen Instrument so ähnlich wie möglich sein.

Eine völlig verzweifelte Mama.

(Bitte seht es mir nach, dass ich nicht mehr in der Lage bin, die 50 Seiten dieses Threads zu lesen, denn nach der stundenlagen nun sinnlos gewordenen Recherche bezüglich "echten" Klavieren bin ich einfach mit meinen Nerven ein wenig am Ende. Helft ihr mir?)
 
Alles eine Frage des Budgets.

Ganz gut findet meine Frau die Klaviatur von Rolands FP-90X (das 60X müsste diesebe haben, auch die feschen und deutlich klangstärkeren LX-708).

Und die vielen Yamahas CLP-xxx, die sich offenbar recht verschieden anfühlen, so wie es zwischen echten Klavieren auch frappierende Unterschiede gibt.

Bei Kawai liest man solches und solches. Nicht schlecht, aber die habe da und dort Probleme.
 
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Vielen Dank für Deinen Beitrag :)

Nun, vom Preis her wäre das 90X sicher drin, dass 708 (807 hab ich nicht gefunden) vermutlich auch noch. Obwohl es natürlich geldlich ein ordentlicher Sprung ist.

Ich vermute fast, unser Weg sollte uns nun zunächst in ein größeres Musikhaus führen, um die verschiedenen Modelle auszuprobieren *soifz*.

Wo hat´s denn da in NRW die meiste Auswahl? Music-Store in Köln?
 
Ja, das LX-708 … Sorry.

Meine Frau hat ein paarmal ein LX-708 angespielt, weil sie die leichtgängige, aber nicht unrealistische Klaviatur ihres FP-90X recht mag. Fürs Wohnzimmer suchten wir etwas "Repräsentativeres" als diese Plastikdose.

Leider finde ich den Klang beider Rolands nicht so richtig toll. Wirken immer ein bisserl schlapp und "nervig", das FP-90X "kann gar nix" mit den eingebauten Lautsprechern.

Kann aber gut Geschmackssache sein oder an meinen Ohren liegen.

Mir gefiel klanglich das Yamaha CLP-785 noch am besten, klang am echtesten, hatte Volumen und Nuancen. Aber die Klaviatur ist recht "hart", meinte meine Frau, das mochte sie so gar nicht. Das CLP-775 war so mittel … klanglich schwächer, Klaviatur ihrer Beschreibung nach leichtgängiger … mich riss das alles nicht vom Hocker.

Die probierten Kawais mochte sie von der Klaviatur her nicht, dazu lese ich aber auch sehr unterschiedliche Meinungen, teilweise gibt es da offenbar auch Serienmängel.

Auch die sündteuren Hybrid-Pianos sind ein Ansatz. Zum Üben einer guten Spieltechnik vielleicht nicht ganz verkehrt, fühlen sich noch am ehesten an wie ein echtes Instrument.

Zum Glück passt das akustische Klavier durch unsere Tür, damit ist das Thema für uns (hoffentlich) erledigt.

Ich beneide dich nicht um die Entscheidungsfindung, das ist schwierig, vor allem wenn man selber noch kein guter oder einfach überhaupt kein Pianist ist und das alles nicht recht einordnen kann. Vielleicht auch den Musiklehrer befragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ich finde das sehr schwierig.

Am Ende wird es dann die 15-jährige entscheiden, denn sie ist es, die spielen kann.

Sie ist nicht mehr so ganz am Anfang, spielt jetzt seit 2 Jahren und hat die sie einschränkenden Übungsmöglichkeiten an dem Billig-Yamaha bemängelt.
Und genau deshalb haben wir ja auch nach einem akustischen Klavier geschaut, damit sie die Möglichkeit hat, wirklich in allen Nuancen zu üben.

Das hat nicht sollen sein und wir sind sehr traurig und müssen nun das Beste daraus machen.

Ich habe inzwischen online nach Leihinstrumenten geschaut - und nun ja, in der Preisklasse und bei den entsprechenden Mietpreisen bin ich nun doch eher bei Kaufen als mieten, denn ein Instrument, welches wir neu für 900 - 3.000 Euro bekommen, miete ich nur dann, wenn der Mietpreis in einer vernünftigen Relation dazu steht.

Das ist doch alles totaler Mist. Als nächstes werde ich mich vermutlich auf dem Wohnungsmarkt umsehen. Mimimimimi.
 
MusicStore in Köln oder MusikProduktiv in Ibbenbüren habe beide schon eine prima Auswahl.
Bzgl. des Klangs der Roland-Geräte muss ich Austro-Diesel recht geben, klingen für mich nach Fahrstuhl-/Kaufhausmusik.
Hatte mir seinerzeit ein Roland FP-60X in Ibbenbüren gekauft, klang im Laden, bei entsprechender Geräuschkulisse, toll. Zuhause im ruhigen dachte ich mir: "was für ein scheußlicher Klang". Habe es am nächsten Tag zurückgebracht und mir ein Kawai ES-920 mitgenommen.
Und jetzt muss ich mal eine Lanze für Kawai brechen: das ES-920 ist für mich ein Traum, auch bzgl. Tastatur, die finde ich richtig klasse.
Da ich noch ein Digitalpiano fürs Wohnzimmer wollte, muss natürlich Weiß sein, habe ich mir dann noch das Kawai CA-701 gegönnt. Da ist der Klang noch mal besser und die Tastatur auch angenehmer zu spielen.
Insgesamt bin ich mit Kawai sehr glücklich da sie es recht gut hinbekommen ihre Flügel/Klaviere vom Klang und Tastaturverhalten bestens in ihren Digitalpianos abzubilden.
 
Danke für Deine Antwort! Wir werden uns zeitnah nach Köln begeben (Ibbenbüren ist dann doch ein bisschen weit) und dann darf Töchterchen ausgiebig probieren.
Roland haben/hatten wir irgendwie gar nicht richtig auf dem Zettel. Dann gibt es ja auch noch Casio, die anscheinend in einer ähnlichen Liga wie die anderen 3 Big Player mitmischen können und viel wohl auch vom persönlichen Geschmack abzuhängen scheint.
Meine Tochter tendiert im Moment zum Kawai 701 und ich bin gespannt, was es am Ende tatsächlich wird. Ein Quantensprung vom P45 aus gesehen aber vermutlich so oder so.
Alles was mit Resonanzboden daherkommt, wird vermutlich wieder nicht durchs Treppenhaus passen und scheidet leider von vornherein aus, selbst wenn wir unser Budget kräftig überdehnen würden.
Falls jemand noch weitere Ideen hat - immer her damit.
Ich werde dann berichten, was es geworden ist :)

P.S.: Weil wir ja ungeduldige Menschen sind - lässt sich solch ein Instrument in einem Kombi der unteren Mittelklasse unterbringen? Und lässt sich so etwas problemlos tragen? Das Ding hat je immerhin fast 80 kg an Gewicht. Besser dann doch liefern lassen? Wie sind da so die Erfahrungen?
 
Wenn euch das Kawai CA-701 gefällt, würde ich noch das NV5S ausprobieren, falls es das Budget zulässt. Das ist klanglich, aber vor allem vom Spielgefühl noch einmal ein deutlicher Schritt nach oben.

Bei Casio sind das GP-310/510 vom Spielgefühl her für mich auf dem Niveau des CA-701/901. Klanglich sind sie mit drei deutlich unterschiedlichen Flügelklängen (Hamburg Steinway, Bechstein, Bösendorfer) vielfältiger als die Kawais. Ich würde Casio in jedem Fall anspielen. Der Aufpreis des 510 würde sich für mich nicht lohnen, der Unterschied zum 310 ist hauptsächlich Optik und ein wenig mehr Klangeffekte.
 

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