Frage/n zur Ballade g-moll (Chopin)

In welchen Schwierigkeitsgrad würdet ihr die Ballade in g-moll einstuffen?

  • Anfänger\Leicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Amateur\Mittel

    Stimmen: 0 0,0%
  • Virtuos\Schwer

    Stimmen: 35 100,0%

  • Umfrageteilnehmer
    35
NoelStorks

NoelStorks

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Hallo.
Ich hätte ein paar Fragen bezüglich der Spielart/Spielweisen an ein paar stellen aus Chopin´s Ballade in g-moll. Ich habe generell Schwierigkeiten bei stellen wie z.b. von takt 36 bis zum takt 44 da von dort an ein ziemlich großer teil des Stückes durch das in takt 40 vorkommenden agitato eine für meine Verhältnisse eine recht extreme Geschwindigkeit und ab takt 47 ein ziemlich schwerer Part beginnt.
Hättet ihr generell ein paar Ideen wie man das stück angehen könnte/sollte?
 

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  • Ballade No 1 in g, Op 23.pdf
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FünfTon

FünfTon

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Henle führt Chopins Balladen alle in der Kategorie "schwer" (Stufe 8 und 9 von 9). Also deren Ansicht nach nicht "ziemlich schwer", sondern eher schon "sehr schwer".
 
NoelStorks

NoelStorks

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Wenn du grade erst Bachs C-Dur Präludium hinbekommst (siehe Einspielung von dir), dann lass es erstmal mit den Chopin Balladen.

Da hast du etwas falsch verstanden. Ich spiele schon seit einigen Jahren klavier und Bachs Präludium war halt von der Performance her das beste Stück, was ich auf youtube hochgeladen habe. (p.s. Ich habe doch bei der Einspielung hingeschrieben, das ich das Stück schon seit circa 2 Jahren spiele oder irre ich mich da?)
 
Sven

Sven

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Dann verdopple nochmal die Zeit, dann könnten die Balladen was für dich sein.
 
C

Curby

Guest
Zurzeit habe ich zum üben ein pedalloses Kurzweil Mark V Ensemble grand (eine Katastrophe) werde mir aber bald ein Roland Fp-30 zum üben kaufen.

Pedallos? Tut mir leid, aber wie kann man auf so einer Krücke Klavier spielen lernen?
Ein Stück spielen heißt auch nicht, dass man es auswendig kann oder jede Taste zur (halbwegs) richtigen Zeit trifft. Das ist leider sehr widersprüchlich hier.

Wenn du wirklich ein Übepiano von < Jahr 2000 und ohne Pedale hast, dann interessiert mich wirklich, was du da sonst so spielst? Also welche Stücke hast du deiner Ansicht nach fertig? Warum stellst du ausgerechnet ein Video von Bachs C-Dur Präludium ein, was mMn wirklich ein Anfängerstück ist? Warum nicht etwas anspuchsvolleres?

Ich befürchte einfach, dass du zu der Kategorie gehörst die von sich selbst zu sehr überzeugt ist und sich zu sehr überschätzt. Bevor du die Chopin Ballade weiterüben solltest, würde ich erstmal andere Dinge optimieren.

Aber vielleicht irre ich mich auch... und wenn das der Fall ist, musst du ein bischen mehr preisgeben, damit man dir ordetliche Tips geben kann - bzw. kann dir nicht dein (seit 1,5 Monaten vorhandener) Klavierlehrer bei den Stellen helfen?
 
Sven

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Das mag ja vielleicht sein aber, das Stück kann ich ja bis auf die besagten Stellen schon spielen und mit meinen Klavierlehrer arbeite ich ja auch schon daran. Ich wollte hier halt nur nochmal nach evtl. anderen Tipps und Ideen fragen.

Hä?

In welchen Schwierigkeitsgrad würdet ihr die Ballade in g-moll einstuffen?[sic]
 
Stilblüte

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So ein Stück auf einem Keyboard ohne Pedal zu spielen bzw. spielen zu lernen, ist völlig unmöglich. Ich habe schon größte Bewunderung für Leute übrig, die es schaffen, sowas auf einem guten e-piano zu üben. Man kann auch nicht mit nem Dreirad die Alpen überqueren. Oder sagen wir: Es wäre sehr mühsam und würde lang dauern, falls man überhaupt je lebendig ankommt.
 
Scarbo

Scarbo

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Zur Schwierigkeit: Bei den drei genannten Kategorien gehört die Ballade sicherlich in die Kategorie schwer. Aber von den wirklich schwierigen Brocken der Klavierliteratur ist sie weit entfernt. Ein Vergleich zum Bergsteigen: Dort würde die Ballade vielleicht irgendein hoher Gipfel in den Alpen entsprechen, von den 8000ern im Himalaya ist man dann aber noch deutlich entfernt. Wer Bachs C-Dur Präludium gerade so eben spielen kann, erfreut sich der schönen Aussicht auf den höchsten Bergen in Holland.
 
Ludwig

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Achtet doch mal darauf:
Das mag ja vielleicht sein aber, das Stück kann ich ja bis auf die besagten Stellen schon spielen und mit meinen Klavierlehrer arbeite ich ja auch schon daran. Ich wollte hier halt nur nochmal nach evtl. anderen Tipps und Ideen fragen.
Ich persönlich finde, wenn ein studierter Klavierlehrer den @NoelStorks für die Balladen geeignet hält, sollte man ihn die Sache nicht ausreden. Tipps zum Stück selbst habe ich keine, stimme aber dem @Scarbo zu, dass die Ballade auch für engagierte Amateure machbar ist - mein einziger genereller Tipp: schwierige Stellen mit der Lehrkraft nochmal ausführlich besprechen und dann weiter einüben :super:
 
NoelStorks

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Wenn du wirklich ein Übepiano von < Jahr 2000 und ohne Pedale hast, dann interessiert mich wirklich, was du da sonst so spielst?
Flüssig auf den niveau des Präludiums könnte ich z.b. Chopins Prélude in e-Moll spielen
stücke bei den es etwas hakelig ist sind z.b. "Beethovens Klaviersonate op.49-2 1st mov". und daquin´s Le Coucou.
Das sind ein paar stücke die mir spontan einfallen würden.
Also welche Stücke hast du deiner Ansicht nach fertig
Flüssig auf den niveau des Präludiums könnte ich z.b. Chopins Prélude in e-Moll spielen
stücke bei den es etwas hakelig ist sind z.b. "Beethovens Klaviersonate op.49-2 1st mov". und daquin´s Le Coucou.

Warum stellst du ausgerechnet ein Video von Bachs C-Dur Präludium ein
Weil auf meinen Youtubekanal das das mit der besten Qualität ist.

und wenn das der Fall ist, musst du ein bischen mehr preisgeben, damit man dir ordentliche Tipps geben kann - bzw. kann dir nicht dein (seit 1,5 Monaten vorhandener) Klavierlehrer bei den Stellen helfen?
Ich habe mit den "hohen Geschwindigkeiten" die während des Stückes immer mal wieder vorkommen. Mein Klavierlehrer hatt mir schon geholfen aber, so weit sind wir während der Stunde noch nicht gekommen.

So ein Stück auf einem Keyboard ohne Pedal zu spielen bzw. spielen zu lernen, ist völlig unmöglich. Ich habe schon größte Bewunderung für Leute übrig, die es schaffen, sowas auf einem guten e-piano zu üben. Man kann auch nicht mit nem Dreirad die Alpen überqueren. Oder sagen wir: Es wäre sehr mühsam und würde lang dauern, falls man überhaupt je lebendig ankommt.
Das stimmt. Mein jetziges E-piano ist auch ziemlicher mist. Ich übe meist nach der Schule in musikraum weil dort ein recht vernünftiger Flügel ist. P.s. Ich kaufe mir in März/April ein neues E-piano( Roland fp-30)
 
NoelStorks

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Achtet doch mal darauf:

Ich persönlich finde, wenn ein studierter Klavierlehrer den @NoelStorks für die Balladen geeignet hält, sollte man ihn die Sache nicht ausreden. Tipps zum Stück selbst habe ich keine, stimme aber dem @Scarbo zu, dass die Ballade auch für engagierte Amateure machbar ist - mein einziger genereller Tipp: schwierige Stellen mit der Lehrkraft nochmal ausführlich besprechen und dann weiter einüben :super:
Dankeschön. Das werde bzw. sollte ich auch machen wenn ich die Ballade spielen will.:-D
 
Dorforganistin

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Sei mir nicht bös, aber wenn es bei op. 49/2 noch hakelig ist, und beim Kuckuck auch, dann passt die Ballade irgendwie noch nicht so recht. Oder hab ich einen Denkfehler und die Hakeligkeit ist dem Instrument geschuldet?
 
NoelStorks

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rolf

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Flüssig auf den niveau des Präludiums könnte ich z.b. Chopins Prélude in e-Moll spielen
stücke bei den es etwas hakelig ist sind z.b. "Beethovens Klaviersonate op.49-2 1st mov". und daquin´s Le Coucou.
Das sind ein paar stücke die mir spontan einfallen würden.
@NoelStorks hast du nicht irgendwo mitgeteilt, dass du gerne was von Rachmaninov spielst? Da wäre interessant, was du von Rachmaninov spielen kannst.
Die drei erwähnten Stücke (Chopin op.28 Nr.4, Beethoven op.49 Nr.2, Daquin Coucou) sind im Vergleich zu Chopins 1. Ballade kinderleicht. Und in dieser Ballade ist die gelegentlich hohe Geschwindigkeit der Achtel noch das allergeringste Problem.
Wenn du dich an Spielfiguren in hohen Geschwindigkeiten herantasten möchtest, dann empfehle ich dir die dreistimmige Invention in h-Moll von Bach (da sind die 32stel-Girlanden sehr instruktiv) mit dem Ziel, diese flott und locker spielen zu lernen. Sollte das funktionieren, dann wären das Finale der Mondscheinsonate und die 32 c-Moll Variationen von Beethoven nützliche Stationen. Und danach - mit viel Talent und Fleiß - vielleicht erstmal eine der einfacheren Chopinetüden (op.10 Nr.12 schadet nie) und dann vielleicht die g-Moll Ballade.
 
rolf

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Ich kann sagen das ich die stücke wahrscheinlich nur hakelig spiele weil, ich sie zu wenig übe bzw. zuwenig Interesse zurzeit daran habe.
...aha... leichte Stückchen gelingen nur hakelig, weil zu wenig geübt und zu wenig Interesse daran... -- na, das sind ja optimale Voraussetzungen für die Ballade ;-):-D:-D ok, wenn die dann auch nicht gelingt sondern aufgrund mangelnden Interesses nur hakelig wird, könnte man ja die Sonate von Liszt beginnen :lol::lol:

...sorry, aber ... was soll man dazu sagen?
 
 

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