Carl Tredt
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Angehender Pianist ja, Profi nein, sondern Amateur-Pianist. Ich weiss, die werden allgemein nicht anerkannt, meist sobald nur wenn das Wort Amateur fällt. Ich kenne aber einige die besser spielen als die sog.Profis. Man sollte vielleicht an der Stelle auch genauer Definieren was ein Profi ist. Für mich einer der seinen Lebensunterhalt damit verdient und meist keinen anderen Beruf hat. Ein Amateur hat eigentlich einen anderen Beruf und verdient kein Geld mit Musik. Kann aber sicher auch in der Öffentlichkeit spielen vor Publikum. Will er das qualitativ gut, muss er ähnliche Bedingungen und Vorbereitungen treffen, wie ein Profi, braucht auch ein richtiges Instrument.Bisher las sich alles so, als ob Du angehender Pianist bist und für die Zukunft erwartest, auf Konzertflügeln von Steinway, Fazioli und später eventuell mal Bösendorfer zu spielen.
Jetzt redest Du von Kunden und Deiner Arbeit und das hört sich weißgott nicht nach der projizierten Karriere als Konzertpianist an; die liefern üblicherweise etwas ab und zucken mit den Schultern, wenn es dem einen oder nicht passt, was Du abgeliefert hast.
Die Hebeglieder scheinen eine besondere Bauart zu haben.
@R.U. Mach doch mal ein Foto von der Mechanik von der Seite.
Bei mir sind es nur 22 cm.Das Bild _7 lässt erahnen, dass die Tasten sehr kurz sind - ich nehme an, das ist nicht nur die Perspektive. Wie groß ist die Distanz zwischen Tastenvorderkante und Waagebalkenstift bei einer weißen Taste?
Bei meinem 170 cm-Flügel sind es 24,5 cm.
Ich komme gerade an meine Grenzen bei schnellen Passagen beim Klavierspielen und möchte bei Konzerten hohen Schwierigkeitsgrad spielen können und dabei wenig Fehler machen.
Und das professionelle Pianisten einfach nur mit Schultern zucken, ich glaube da kann ich das besser, ich bleibe dann so lange dran bis der Fehler behoben ist.
fordern mich (als nach Deiner Definition Profi, wenn auch eher an der Orgel) irgendwie heraus......Amateur-Pianist. Ich weiss, die werden allgemein nicht anerkannt, meist sobald nur wenn das Wort Amateur fällt. Ich kenne aber einige die besser spielen als die sog.Profis.
Du gehörst nicht dazu.Ich kenne aber einige die besser spielen als die sog.Profis.
Stimmt. Ist aber mein Ziel. Wenn auch schon 78.Du gehörst nicht dazu.
Ich schließe mich @carl-august1839 an: Es ist nicht das Instrument.
Merke ich selber gerade. Bin hier etwas überheblich geworden. Sollte ich dann wohl mal etwas "zurückregeln ".Der Satz in Deinem ersten Beitrag
lässt sich nach Anschauen der YouTube-Videos nun endlich besser einordnen. Ich würde sagen: es ist nicht der Flügel, der Dich limitiert.
Aller Ehren wert, dass Du Konzerte gibst, an Wettbewerben teilnimmst, auswendig spielst. Aber sieh zu, dass Dir die Maßstäbe nicht noch weiter verrutschen. Der Vergleich mit Profis ist absolut unangebracht, erst recht unter dem Motto "die kochen auch nur mit Wasser". Dies gilt für's Spielen und genauso für die vorgenommenen Arbeiten an Deinem Flügel - ich sehe da viel Überheblichkeit.
Das sind doch mal konkrete Angaben mit denen man etwas anfangen kann. Vielen Dank.Zu den Mechaniken und Klaviaturen bei Steinway verbreiten sich gerne immer wieder falsche Angaben, keine Ahnung warum...
Grundsätzlich sind die Hebeglieder bei allen S&S Modellen identisch. (Abgesehen von historischen Varianten und von der Federstärke, die zum Bass hin bei grösseren Modellen wegen der dort längeren und schwereren Hämmer etwas stärker zunimmt - nur deshalb sind die Hebeglieder nummeriert. Ansonsten sind sie komplett baugleich und es gibt hier keine geometrischen Unterschiede).
Bezüglich der Tastenlängen ist es anders, hier gibt es vier Varianten:
483mm : S, M, O, (L) und A (auch die alten Varianten AI und AIII)
533mm : B
568mm : C
622mm : D
Das kleinste Stutzflügel Modell S hat also genauso lange Tasten wie der A-Konzertflügel. Erst B, C und D haben jeweils längere Tastensätze und spielen sich daher Richtung Tastenklappe zunehmend noch etwas gleichmässiger.
Neben der Länge der Tasten unterscheiden sich die Klaviaturen noch in der Kröpfung und die Mechaniken noch in den eingesetzten Hammerköpfen und Hammerstielen, da insbesondere die längeren Bassaiten mehr Anregungsimpuls brauchen. Beides ergibt sich aus der Mensur, d.h. dem Verlauf der Saitenlängen und -dicken. Die daraus resultierenden Unterschiede im Spielgefühl sind jedoch eher marginal. (Allerdings werden die Klaviaturfilze in den mehr gekröpften kleineren Modellen stärker ungleich belastet und spielen sich wegen der höheren Scherkräfte auch gerne schneller ab, was sich evt. dann schon bemerkbar machen kann.)
Gut beobachtet. 3 Stunden erst seit März diesen Jahres. Davor vielleicht 2 Stunden pro Woche. Und immer nur wenn der Nachbar nicht da ist. Habe parallel noch ein Digitalpiano für die meisten Übungen mit den Noten.Und die Hammerköpfe Deines Flügels. Nach jahrelang täglich 3 Stunden geübt sehen die nicht aus.
Und das finde ich jetzt total erfrischend! Nur: bleib locker, wähle die Herausforderungen mit Bedacht, verpasse irgendwann nicht den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg aus dem KonzertlebenStimmt. Ist aber mein Ziel. Wenn auch schon 78.![]()
Das kann ein Teil des Problems sein.Habe parallel noch ein Digitalpiano für die meisten Übungen mit den Noten.
Deine Ambitionen in Ehren, auch nichts für ungut, und auch nicht, dass ich das besser wüsste.
Und welcher von denen bist du?Zur allgemein verbreitetenden Meinung hier gleich mal 3 Beispiele für "Amateure" (einer davon bin ich)